Beiträge von Gersi

    Anleinen hilft nur bedingt: Wenn die Hühner ausbrechen, brechen sie oft bei uns ein (über den Zaun zu unserem Garten). Über das erste, da war er kein Jahr alt, ist er gestolpert, als er morgens in den Garten tobte.

    Eigentlich weiß er, dass die Hühner nicht gejagt werden dürfen - aber es war eine Verkettung aus aufgepushtem Hund (hatte gerade getobt) und wild gackernd, flatternd, direkt vor seiner Nase.

    Sonst kann er mittlerweile im Abstand von fünf Metern vorbeilaufen. Er guckt kaum noch.

    Werde jetzt natürlich an der Stelle extrem vorsichtig sein - aber außer weiter an Impulskontrolle zu arbeiten, weiß ich nicht wirklich ob das nicht in ein paar Jahren in einer ähnlichen Situation noch mal passiert.

    Nastro hat ein Huhn erwischt.

    Hühner des Nachbarn sind Ausbrecherköniginnen und es ist direkt vor ihm gackernd über den Weg gerannt. Vier Sätze hinterher, so schnell kann ich nicht mal gucken, Huhn still.

    Ich dachte noch, das Huhn hat's vielleicht zurück über den Zaun geschafft - aber nein, es hing ihm aus der Schnauze.

    Er brachte es, spuckte es aus. Das Huhn sprang aus und rannte davon. Habe mit dem Nachbar gesprochen, dem Huhn geht's gut.

    Aber das ist jetzt das zweite Mal, dass er eines in der Schnauze hat und dann ausspuckt.

    Ich finde die Rasse sehr selten? Ist das Zufall, dass mir gar keine über den Weg laufen?

    Ich habe in den letzten Jahren einen Welpen und die oben genannten alte Hündin getroffen (letztere ist hin und wieder als Sitterhund bei meinen Nachbarn).

    Zucchini

    Bei mir hängt die Abneigung mit ganz offensichtlich falsch deklarierten Hunden zusammen. Teilweise sogar Tierschutz-/Tierheimhunde.

    Kenne einige Fälle, in denen der vor einigen Monaten geholte "Labbi-Mix" oder eben "Boxer-Mix" dann ziemlich offensichtlich in die Listenhund-Kategorie fiel. Und das finde ich absolut unverantwortlich. Von Laien erwarte ich nicht, die Rasse raten zu können.

    Von professionellen Vermittlern aber schon.

    Und egal wie sehr irgendwer seinen Hund liebt oder wie gut auch immer die Erziehungsabsichten sind - aber Staff-Mixe bringen Eigenschaften mit, auf die sich die zukünftigen Halter bewusst einstellen sollten.

    Abgesehen davon dass selbst bei einem völlig unproblematischem Hund, die Leute echte Probleme kriegen können bzgl. der Auflagen.

    Ich lerne so viel in diesem Forum!

    Danke!! (Hatte deine Antworten im anderen Thread zu spät gesehen, sonst wäre ich nicht hier damit reingeplatzt).

    Für die nächsten Jahre steht (hoffentlich!) keine Hundewahl an. Aber bei den mittelgroßen bzw. jetzt auch großen Terriern werde ich, wenn die Stunde schlägt, ganz genau hinsehen.

    Ich kenne tatsächlich nur eine (!) alte Hündin - und deren Führigkeit habe ich tatsächlich aufs Alter geschoben.

    :lol: Laut TÄ sind das die "schlauen" unter den ganzen "WuschelFifis" :p muss also an den Haltern liegen?!

    Ganz ehrlich? Derjenige, der einen unkomplizierten alles-kann-nichts-muss-Begleiter sucht, sucht keinen besonders schlauen Hund.

    - geringere Reaktionsgeschwindigkeit und Verallgemeinerung wie bei den Spitzohren

    Das ist doch exakt der Punkt?

    Lange Zündschnur, wenig reaktiv, kein Hang dazu absurde Verhaltensketten zu bilden?

    Darf ich hier mal mit einer Frage reinplatzen?

    In einem anderen Thema ist der Airedale-Terrier als mittelgroßer Begleit- bzw. Familienhund exemplarisch genannt worden. Und ich wüsste sehr, sehr gerne wie ihr die Rasse beurteilt.

    Für mich war Airedale seit ich denken kann in der Kategorie "Traumhunde - aber viel zu heftig, das wirst du nicht können" abgespeichert.

    Bzgl. Reaktivität, Tendenz nach vorne zu gehen, Wach- und Schutztrieb hätte ich Airedale-Terrier als schwierige Hunde eingeschätzt, die nur in Händen von Expertinnen gesellschaftsfähig funktionieren.

    kleine Rassen sind vorallem deshalb, mit weniger Auslastung zufrieden, weil die so gebaut sind. Es ist ein Unterschied ob ein Labbi 2km rennt oder ein Chi. Die müssen für die gleiche Aufgabe unverhältnismäßig mehr Energie aufwenden und sind daher früher müde. Wenn man die größer züchtet, brauchen sie auch mehr Bewegung und Beschäftigung.

    Zwergrassen wie den Chi mal etwas rausgenommen:

    Aber ich teile deine Einschätzung bzgl. Bewegung und Beschäftigung so nicht. Das führt zu überforderten Großhunden bzw. unterforderten Kleinhunden.

    Ein kleiner oder mittelgroßer Terrier? Der ist nach 2 km bestimmt nicht körperlich müde, auch nicht nach 5 km. Da macht dir eher ein großer Molosser schlapp.