Dafür braucht man kein Internet und kein Facebook.
So etwas gab es schon lange vor dem www.
Die Gefahr sehe ich selber halt im Menschen, weil er Mensch ist. Ich möchte gar nicht wissen wie viele Menschen im Mittelalter gelyncht wurden, weil sie sich den falschen zum Feind gemacht haben.
So sehe ich das auch. Internet ist halt das Medium, nicht der Täter.
Die Art solcher "Hetzen" hat sich meiner Meinung nach aber insofern geändert, als dass Hysterie-Eskalations- und Erregungsstufen viel eher erreicht sind.... Die Leute aber tatsächlich nach zwei Wochen schon nicht mehr wissen worüber sie sich so furchtbar aufgeregt haben.
Ich nutze Internet gern und viel - und bin weit weg vom Kulturpessimismus.
Wenn mir etwas Angst macht, dann ist es die Schnelllebigkeit (wie oben bei den schon beschrieben). Gefühlt speichert niemand mehr etwas ab: Weder den politischen Skandal bis zur nächsten Wahl, noch den Aufreger in der lokalen FB-Gruppe (s.o.) ... noch irgendwelchen ergoogelten Infos. Und den Trend finde ich beängstigend.