Beiträge von Borderlunde

    Mein kleine Rüde aus Polen (war 3 Jahre bei seiner Züchterin, wurde nicht großartig Umweltreizen außerhalb des eigenen Grundstückes ausgesetzt) ist auch so ein kleiner "Stehenbleiber".
    Ich sehe es aber positiv, stehenbleiben ist die bessere Wahl als in Panik verfallen. Also bleibe ich auch stehen (direkt bei ihm !), schaue in welche Richtung er schaut, was ihn zum stehenbleiben gebracht hat (oder am Anfang ob er total dicht gemacht hat, eingefroren ist). Ich spreche ihn an, locke ihn..für jede Bewegung gibt es was super Leckeres, ich bleibe die Ruhe selbst, auch wenn wir anfangs für 200m Feldweg 30 Minuten gebraucht haben. War er total eingefroren, habe ich ihn auf den Arm genommen und erstmal weiter getragen (aber raus aus der Situation, nicht weiter rein!)
    Mittlerweile kenne ich seine Probleme (wenn Motoren hochgedreht werden, schnelles beschleunigen von Motorrädern auch wenn es weit entfernt ist, er mag keine Menschen die wenige Meter hinter uns laufen etc etc.), und auch seine Grenzen (z.B. wäre eine Innenstadt-Fußgängerzone immer noch nicht machbar).
    Er ist jetzt 7 Monate bei mir und bleibt im Alltag in gewohnter Umgebung nur noch selten und dann meist kurz stehen, schaut mich dann an, bekommt was leckeres und geht recht entspannt weiter.


    Physio ist dafür bestens geeignet. Lass dir aber alle Übungen (egal ob isometrische Ü., Donut- und generell Balanceübungen, Cavalettiabeit etc.) für Zuhause genau zeigen. Es gibt Übungen, die sehen nach Pilli-Palle-Krams aus, und sind doch extrem anstrengend und anspruchsvoll.
    Mein kleiner Rüde, Anfang August mit 5,8kg aus Polen gekommen, 5 Tage später schwere OP mit 2 monatiger Schonung, hat mittlerweile 2,2 kg zugenommen, gut bemuskelt, die Rückenmuskulatur echt prima.
    Meine Deele sieht aus wie Fitnessstudio für Hunde, soviel Zubehör habe ich mir zusammen gekauft.
    Hier gibt es fast täglich "Hundeturnen für alle".
    Es gibt auch gute Bücher dazu, aber eine engmaschige Betreuung und Anleitung durch einen Physiotherapeuten ist das allerwichtigste.

    Ich hatte bis vor einer Woche 4 Hündinnen und 1 Rüden, letzten Samstag ist die 2,5jährige Hündin in ein tolles neues Zuhause umgezogen. Im Sommer zeigte sie zunehmend mobbendes und aggressives Verhalten gegenüber den anderen Hündinnen. Durch guten Gehorsam und Management ging es, dachte ich......bis sie dann die 8jährige Hündin übel zusammengebissen hat. Danach ging es weiter mit noch mehr Management und der Erkenntnis, dass es so nicht weitergeht, diese Hündin will/kann einfach nicht mit Hündinnen im gleichen Haushalt leben. Über mehrere Monate habe ich ein neues Zuhause für sie gesucht und dann auch gefunden. Rotz und Wasser heulend habe ich sie vor einer Woche dorthin gebracht.
    Wenige Stunden später haben meine Hunde zuhause scheinbar begriffen, dass der "Mobber und Aggressor" nicht mehr da ist. Die 8j. Hündin (die seit der Attacke ängstlich und ausweichend reagierte) hat gefühlt 2 Tage nur tief geschlafen, alle waren innerhalb kurzer Zeit um Welten entspannter, ruhiger, zufriedener.
    Auch die Hündin im neuen Zuhause ist wieder die alte fröhliche, lustige Ulknudel.
    Erst jetzt habe ich wirklich realisiert, unter was für einem Stress alle Hunde in den letzten Monaten gelebt haben (wobei Aussenstehende kaum was bemerkt haben).
    Wenn ich mir überlege, sowas über Jahre Hunden zuzumuten....bitte nicht.

    Nee, nee, nee.....Mädel, so geht das aber nicht....:klugscheisser:
    So´n lustiger Thread kann hier und jetzt nicht enden, nur weil du der Züchterin absagst.
    Also schick mal ne´n paar Fotos durch irgendwelche Bearbeitungsprogramme, bastel da an einer 2. Identität (hat die Züchterin was gegen Leute mit gespaltener Persönlichkeit?:igitt: :denker:) und spiel für´s Forum die weiterhin hochmotivierte Welpeninteressentin...:pfeif:

    Ich habe hier einen 3,5j.Rüden, vor 8 Monaten kastriert, seit 6 Monaten bei mir, der innerhalb der letzten 6 Wochen mit der dritten läufigen Hündin "klarkommen" muss. Bei den ersten beiden Mädels völlig desinteressiert, obwohl die ihn ordentlich angebaggert haben. Bei der 3. jetzt spielerisch anbaggern von ihm aus, "spitze" Ohren, Ansätze von aufreiten, aber alles wirklich einfach durch ein "hey" sofort abbrechbar . Trotzdem wird jetzt hier in meiner Abwesenheit getrennt. Finde ich aber alles easy, sind ja nur ein paar Tage.