Was bedeutet „wesensfest“?
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Ich les immer mal wieder in Threads, wie wichtig ‚wesensfeste‘ Eltern sind.
Laut den Züchter-Homepages legt jeder Wert auf ‚wesensfeste‘ Nachzuchten.
Was bedeutet das? Dass der Charakter sich so entwickeln wird, wie‘s im Standard steht?
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20. September 2025 um 08:41
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Also für mich bedeutet 'wesensfest' starke Nerven und Unerschrockenheit
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Man muss echtes Leben nicht trainieren, sondern es ist halt so und niemand stört sich dran. Wenn der Hund sich doch mal erschreckt wird sich geschüttelt und das Leben geht ohne Trauma weiter. Kein Tanz auf Messers Schneide wegen zu viel oder zu wenig Input.
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Mit wesensfest ist gemeint, dass die Hunde sich "normal" verhalten - weder zu übermäßiger Ängstlichkeit, noch zu übermäßiger Aggression neigen. Und mMn auch, dass die Hunde sich von einem Schreck schnell erholen - also z.B. Topfdeckel fällt versehentlich in der Küche zu Boden, Hund macht vllt einen Satz, hat aber nachher kein Problem damit die Küche zu betreten.
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Die Mütterhündin lebt den Welpen einiges vor, da möchte ich keine ängstliche oder überaggressive Zuchhündin sehen.
Auch im Mutterleib werden die Welpen schon geprägt. Und wenn eine übernervöse Hündin Welpen bekommt, ist deren Start schwieriger.
Auch traumatisierte Hündinnen, deren Welpen das vor der Geburt schon erleben, haben einen schwierigen Start.
Das hat mit Standart erstmal nicht viel zu tun.
Ich hab jetzt nach Hütehunden das 1. Mal einen Eurasier. Die hat ja ein anderes "Wesen". Wesensfest finde ich bei der Rasse, dass sie ihre Distanziertheit zu Menschen entwickeln und zeigen darf, dabei aber sicher ist und das nicht in aggressivem Verhalten oder gar Angstagression entwickelt.
Da ist natürlich auch bei besten Genen viel erlerntes Verhalten bei.
Aber bei einem wesensfesten Hund ist das alles einfacher.
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Wesensfest im Gegensatz zu ängstlich, nervös, übersensibel.
Wesensfest ist in meinen Augen ein Hund, der ein stabiles Nervenkostüm hat und im Alltag gut zurechtkommt, ohne daß man spezielle Rücksichten auf ihn nehmen muß. Der auch gewisse Belastungen wie Gewitter, Verkehrslärm oder einen Gang durch den Hauptbahnhof aushält, ohne schreckhaft zu reagieren.
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Ich glaube, die meisten meinen damit einen Hund, der nicht so reizempfänglich ist.
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Also Emmi war als Pudel schon eher reizoffen, hatte auch nicht soo viel kennengelernt, war aber sehr neugierig. Und ist daher zum Beispiel mit uns über eine durchsichtige (Gitter-)Wackelbrücke, obwohl sie uns da erst sechs Wochen kannte und ihr das erst mal unheimlich war.
Das finde ich zb wesensfest 🙂 -
Ich glaube, die meisten meinen damit einen Hund, der nicht so reizempfänglich ist.
Ja, genau so ist das: "Die Meisten meinen ...".
Dazu kommt noch ein jeweils vom Menschen sehr individueller Fokus, der manchmal vom Gebrauch des Hundes abhängt, aber auch vom z. B. Fokus des Züchters, was er unter wesensfest versteht.
Kurz: "Wesensfest" ist kein feststehender Begriff, und man muss sich immer den Kontext und die daraus zu erkennende Sichtweise desjenigen auf den jeweiligen Hund/die Hunderasse ansehen.
Am Besten trifft es noch die Interpretation im obigen Zitat, was sich "die Meisten" unter diesem Begriff vorstellen.
Wobei "reizempfänglich" auch sehr schwammig ist.
Ich möchte z.B. keinen Hund, der sich überhaupt nicht für Umweltreize interessiert, sondern diese interessiert wahrnimmt.
Was er dann mit diesen Umweltreizen macht, ist - wie Mehrhund schon schrieb - sehr viel Lernsache.
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Wesensfest heißt für mich, dass der Hund am normalen Leben teilnehmen kann, ohne dass das besonderes Training erfordert. Ist dann natürlich auch von der Rasse(mischung) abhängig ... Masha z. B. würde ich schon als wesensfest betrachten, weil die recht selbstsicher ist und sich durch nichts (ausgenommen Wild und Katzen, hust) aus der Ruhe bringen lässt. Wie man es von einem HSH-Mix ja eigentlich fast erwartet

Dino dagegen ... hmja, eher nein. Der ist alles, aber nicht wesensfest. Eher wesenspudding

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