Wie oft und wie lange, ohne Garten
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Bei uns waren es in jungen Jahren 2-3 Stunden. Training verschiedener Art wurde ins Spazierengehen eingebaut. Normal waren: morgens zu fuß zur Arbeit und nachmittags zurück, jeweils 30 min, mittags 45 - 60 min, dazwischen Such- und Lauftraining auf der Wiese. Zeitweise waren wir auch 3 x die Woche auf dem Hundeplatz, Agility und "Beschäftigung"
Im Büro dagegen: Ruhe und Pennen.
Am Wochenende mindestens eine längere Wanderung, manchmal auch den ganzen Tag.
Heute ist mein Papillon 14 und zum Glück noch gut drauf. Wir gehen morgens 15-20 min (an manchen Tagen will er gar nicht), mittags 45 min und nachmittags läuft er gern so 2 km am Rad, langsam natürlich. Das haben wir neu entdeckt und es scheint ihm gut zu tun. Am Wochenende sind wir auch mal 2-3 h unterwegs.
Zum Training hat er nur noch ganz selten Lust, nächste Woche verabschieden wir uns nach 14 Jahren aus der Hundeschule
Heiße und verregnete Tage pennt er inzwischen auch gern durch. So vergeht ein Hundeleben...
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Meine Hunde sind sich normalerweise 2 Spaziergänge am Tag gewohnt. Meist kommen wir so auf durchschnittliche 1,5 bis max. 2 Stunden Gassi am Tag. Oft schlendern wir wirklich nur so unsere Runden und vielleicht jeden 3. Tag mache ich aktiv irgendwelche (Such)Spiele, Aufgaben etc. mit den beiden oder es gibt auch mal eine Einzelrunde, wo dann mehr Interaktion mit mir stattfindet.
Manchmal gibt es auch nur einen langen Spaziergang und einen Gang zum Feld runter oder einen wirklich sehr ruhigen Tag mit viel Ruhen. Manchmal sind es Tagesausflüge, Besuch bei Freunden, Routen mit Hundefreunden oder oder. Das ist immer ziemlich unterschiedlich.
Meine Ersthündin hatte noch 1-2x die Woche HuPla, aktuell ist aber durch meine Schwangerschaft alles ziemlich reduziert. Ab und an Fellpflege und 1-2x die Woche etwas Physio/ Kopfarbeit. Das wars eigentlich. Und die Hunde sind sehr zufrieden.
Garten haben die beiden bei trockenem Wetter zur Verfügung. Diesen nutzen sie zum Sonnen, beobachten oder dösen und meine Ersthündin löst sich bei dringendem Bedarf dort auch. Aber wirklich mehr bewegen als drinnen tun sie sich dort nicht.
Ziemlich exakt genauso ist es hier auch. Außer dass der Garten nur unter Aufsicht zur Verfügung steht wegen unendlicher Mengen an Katzen- und Fuchskot.
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Beobachten darf mein Hund vom Fenster aus. Sie hockt sich auf die Sofalehne und hat dann die "Hauptstraße" in unserem Kuhkaff und die Wiese gegenüber im Blick. Auf den Balkon darf sie nur, wenn ich dabei bin.
Einen Garten würde sie wohl eh nicht gross für ihre Geschäfte benutzen. Bei Durchfall will sie ums Verrecken nicht auf die Wiese vor dem Haus kacken und steht lieber zitternd da. Sie kneift die Pobacken zusammen und rennt aus dem Dorf auf ihre Kackwiese (ich hinten dran wie ein Fähnchen im Wind).
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In der Regel gehe ich unter der Woche an vier Tagen eine große Nachmittagsrunde von etwa 1,5 bis 2 Stunden. An einem der Tage sind sie bei meinen Großeltern und gehen kürzer raus.
Morgens und abends gibt es nur kurze Löserunden. Meist ist das Morgengassi der etwa 10minütige Weg von meiner Wohnung zur S- Bahn, da ich die Hunde zur Arbeit mitnehme und wenn ich dann aussteige tingeln wir nochmal knapp 10 Minutrn zu Fuß zum Büro hoch.
Am Wochenende ist alles möglich. Oft mache ich Ausflüge, gehe wandern. Also meist sind wir dann schon 3 Stunden plus unterwegs.
Meine Hunde wären sicher auch mit weniger zufrieden, die sind anpassungsfähig und haben durch Öffifahren, Bürohundedasein, viel im Alltag begleiten etc eigentlich eh immer Input.
Manchmal mache ich Kurse in Hundeschule oder Verein mit, dann gehe ich an so einem Tag in der Regel weniger spazieren.
Garten habe ich keinen, aktuell eine Loggia, die nutzen wir aber nur zum Chillen. Da sehen sie auch nicht viel, hören höchstens mal nen Nachbarshund bellen oÄ.
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Für meine BCs war der Garten zum Eichhönchen jagen und zum aus Langeweile irgend was dummes machen und zumischen lösen.
Und auch miteinander rumfetzen(selten).
Die Collies waren auch gerne mal Wächter, aber bei wenig Auslastung kläffig.
Mein Eurasier bewacht und genießt das.
Spazieren gehe ich 1-2 Stunden zusätzlich wird "gesucht" und "Hundschule" besucht, was sie echt gerne macht und "auslastet".
Radfahren will ich angehen. -
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Das war und ist hier von Hund zu Hund unterschiedlich.
Die Dauer des Gassirunden war hier aber auch noch nie für irgendwas aussagekräftig.
Manchmal wurden in 10min genauso viel Strecke gemacht wie an anderen Tagen in 45min.
"Normales" Gassi wird hier auch nicht als Auslastung gesehen sondern als Möglichkeit zum Lösen und schnüffeln. -
Okay, ich traue mich mal als Kontrast meine ehrlichen Zeiten mit meinen beiden nervenschwachen Mischlingen vom Vermehrer.
Ich habe keinen Garten, wohne dafür mitten in Berlin.
Anfangs bin ich durchschnittlich 2-3 Stunden aufgeteilt in 4 Runden Gassi gewesen.
Inzwischen bin ich bei 3 kleinen Löserunden + eine etwas längere Runde und einem durchschnittlichen Wert von insgesamt nur anderthalb Stunden.
Noch erwähnenswert ist, dass ich inzwischen auch weit weniger Strecke mache, sondern oft Stehe. Insbesondere mein einer Hund liebt stehen, gucken, nachdenken. Mein anderer schnüffelt in der Zeit ausgiebig, ab und an denkt auch er nach.
Also, wir gehen eher selten "um den Block", dafür mehr hin und her. Erkunden z.B. Sonntags ewig einen riesigen Lidl-Parkplatz. Mal darf einer der Hunde aussuchen, wo es lang geht (liebt er!). Oder gehen zum Park, suchen ne ruhige Ecke und sind da ne Weile.. schnüffeln kreuz und quer schnüffeln, chillen, gucken , atmen....Oder schlurpen auch unsere Straße auf und ab.
Seitdem ich das so mache, sind beide wesentlich entspannter (drinnen wie draußen), körperlich gesünder und kaum, bzw gar nicht mehr reaktiv und/oder am pöbeln.
Es gibt definitiv auch Tage , wo ich mit ihnen lange Strecken laufen kann, wir insgesamt auf deutlich mehr kommen, aber oft geht es schlicht nicht. Dabei liebe ich es, lange Spaziergäng zu machen!! Ob in Natur oder auch Stadt.
Will sagen, es ist hier nicht meine Bequemlichkeit , so wenig mit ihnen Gassi zu gehen, sondern das Ergebnis aus dem, wie wir quasi zusammen gewachsen sind.
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Okay, ich traue mich mal als Kontrast meine ehrlichen Zeiten mit meinen beiden nervenschwachen Mischlingen vom Vermehrer.
Ich habe keinen Garten, wohne dafür mitten in Berlin.
Anfangs bin ich durchschnittlich 2-3 Stunden aufgeteilt in 4 Runden Gassi gewesen.
Inzwischen bin ich bei 3 kleinen Löserunden + eine etwas längere Runde und einem durchschnittlichen Wert von insgesamt nur anderthalb Stunden.
Noch erwähnenswert ist, dass ich inzwischen auch weit weniger Strecke mache, sondern oft Stehe. Insbesondere mein einer Hund liebt stehen, gucken, nachdenken. Mein anderer schnüffelt in der Zeit ausgiebig, ab und an denkt auch er nach.
Also, wir gehen eher selten "um den Block", dafür mehr hin und her. Erkunden z.B. Sonntags ewig einen riesigen Lidl-Parkplatz. Mal darf einer der Hunde aussuchen, wo es lang geht (liebt er!). Oder gehen zum Park, suchen ne ruhige Ecke und sind da ne Weile.. schnüffeln kreuz und quer schnüffeln, chillen, gucken , atmen....Oder schlurpen auch unsere Straße auf und ab.
Seitdem ich das so mache, sind beide wesentlich entspannter (drinnen wie draußen), körperlich gesünder und kaum, bzw gar nicht mehr reaktiv und/oder am pöbeln.
Es gibt definitiv auch Tage , wo ich mit ihnen lange Strecken laufen kann, wir insgesamt auf deutlich mehr kommen, aber oft geht es schlicht nicht. Dabei liebe ich es, lange Spaziergäng zu machen!! Ob in Natur oder auch Stadt.
Will sagen, es ist hier nicht meine Bequemlichkeit , so wenig mit ihnen Gassi zu gehen, sondern das Ergebnis aus dem, wie wir quasi zusammen gewachsen sind.
Ich finde es schön sowas zu lesen und auch, wie gut es deinen Hunden offenbar tut!
Meine Hündin würde Spaziergänge vermutlich auch am liebsten so gestalten, funktioniert hier nur leider nicht weil unsere Spaziergänge oft der Arbeitsweg sind und weil mir schlichtweg die Geduld dafür fehlt. Ich habe auch immer im Hinterkopf "der Spaziergang ist für den Hund da" und hin und wieder bekomme ich das auch gebacken sie einfach schnüffeln und machen zu lassen. Oft ist mein Alltag aber auch einfach zu stressig und der Spaziergang muss für mich da sein, weil es meine Auszeit ist und wir eben Strecke x in Zeit y machen müssen. Aber wie gesagt: schön zu lesen, dass es deinen Hunden dadurch auch gesundheitlich besser geht dadurch, ich glaube ich versuche mich auch mal wieder intensiver daran. Insbesondere jetzt wo wir wieder zurück in die Stadt ziehen und der Hund mehr Reize verarbeiten werden muss
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Meine Hunde wären sicher auch mit weniger zufrieden, die sind anpassungsfähig und haben durch Öffifahren, Bürohundedasein, viel im Alltag begleiten etc eigentlich eh immer Input.
Genau. Alles, was sich außerhalb der eigenen 4 Wände tut, ist Input, und der ist m. E. ebenso wichtig wie die reine typgerechte Bewegung oder Auslastung, damit der Hund ausgeglichen in seinem jeweiligen Umfeld lebt.
Es ist z. B. sehr entspannend, wenn man ein offensichtliches Pinkelbedürfnis des Hundes mit so banalen Alltagsdingen wie Müll rausbringen, Post reinholen oder, wie jemand hier schrieb, Fahrrad flicken, verbinden und sich darauf verlassen kann, dass das Tier nicht blindlings durchs Treppenhaus auf die Straße oder vom Fahrrad weg auf den Bürgersteig stürmt.
Ich habe es übrigens noch nie erlebt, dass ein Hund immer mehr Gassi "fordert". Natürlich gab es Diskussionen, ob es nicht schon um 12 anstatt erst um 13 oder 14 Uhr raus ging, aber wer zu sehr nervte, wurde halt barsch weggeschickt.
Das einzige, was passieren konnte, war, dass die alternden Vierbeiner immer mehr Zeit für ihre üblichen Runden brauchten, die sie bei guter Tagesform trotz aller Wehwehchen immer noch ablatschen wollten, aber die Zeit habe ich ihnen gerne gegönnt, wenn es irgendwie möglich war.
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Okay, ich traue mich mal als Kontrast meine ehrlichen Zeiten mit meinen beiden nervenschwachen Mischlingen vom Vermehrer.
Ich habe keinen Garten, wohne dafür mitten in Berlin.
Anfangs bin ich durchschnittlich 2-3 Stunden aufgeteilt in 4 Runden Gassi gewesen.
Inzwischen bin ich bei 3 kleinen Löserunden + eine etwas längere Runde und einem durchschnittlichen Wert von insgesamt nur anderthalb Stunden.
Noch erwähnenswert ist, dass ich inzwischen auch weit weniger Strecke mache, sondern oft Stehe. Insbesondere mein einer Hund liebt stehen, gucken, nachdenken. Mein anderer schnüffelt in der Zeit ausgiebig, ab und an denkt auch er nach.
Also, wir gehen eher selten "um den Block", dafür mehr hin und her. Erkunden z.B. Sonntags ewig einen riesigen Lidl-Parkplatz. Mal darf einer der Hunde aussuchen, wo es lang geht (liebt er!). Oder gehen zum Park, suchen ne ruhige Ecke und sind da ne Weile.. schnüffeln kreuz und quer schnüffeln, chillen, gucken , atmen....Oder schlurpen auch unsere Straße auf und ab.
Seitdem ich das so mache, sind beide wesentlich entspannter (drinnen wie draußen), körperlich gesünder und kaum, bzw gar nicht mehr reaktiv und/oder am pöbeln.
Es gibt definitiv auch Tage , wo ich mit ihnen lange Strecken laufen kann, wir insgesamt auf deutlich mehr kommen, aber oft geht es schlicht nicht. Dabei liebe ich es, lange Spaziergäng zu machen!! Ob in Natur oder auch Stadt.
Will sagen, es ist hier nicht meine Bequemlichkeit , so wenig mit ihnen Gassi zu gehen, sondern das Ergebnis aus dem, wie wir quasi zusammen gewachsen sind.
Aus dem Grund machen wir ja auch eine Schnüffelrunde, meistens ist die abends, bei Hitze mittags. Oft darf sie auch entscheiden, wo wir lang gehen, sie hat da eine Lieblingsrunde. Da bleibe ich stehen, bis sie fertig geschnüffelt hat. Aber auch wenn es die grossen Runden sind, bleibe ich mal stehen, wenn sie etwas genauer untersuchen muss. Ausserdem muss sie an der Leine nicht bei Fuss laufen. Und im Freilauf kann sie eh entscheiden, ob sie sich wo fest schnüffeln, muss dann halt hinterher rennen.
Aber grundsätzlich muss jeder schauen, dass es zum Hund passt. Ich habe hier einen jungen und bewegunsfreudigen Hund, aber zu viel Action unterwegs dreht sie hoch. Auch Training stresst sie eher, als dass es ihr hilft. Also gibt es hier zwar zügige Spaziergänge mit viel Freilauf, aber nicht allzu viel Input, der sie daa nächste Mal in eine Erwartungshaltung bringt. Du hast jetzt gemerkt, dass deine Hunde mit weniger besser klar kommen. Einzig den Punkt Muskulatur würde ich im Auge behalten.
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