Wie oft und wie lange, ohne Garten

  • Warum ? Du wirst es ja aus Gründen so handhaben und für dich verantworten können :ka:

    Ich persönlich kenne viele Hunde die so leben , meins ist es nun nicht.

    Aber das muss wie so vieles jeder selbst entscheiden.

    Ich trainiere halt lieber als viel Gassi zu gehen. Ob das auch im Interesse meiner Hunde ist?

    Draußen sind wir definitiv länger als die 1,5h. Aber halt nicht Gassi und in ständiger Bewegung.

    Wer soll dir das beantworten?

    Das ist deine Verantwortung das zu erkennen unabhängig vom immer existenten Egoismus den Hundehaltung mit sich bringt.

    Das es für den Bewegungsapparat und allgemeine Gesundheit besser ist wenn freie Bewegung nicht nur ab und zu ein bisschen stattfindet ist ja den meisten mittlerweile geläufig . Was man daraus macht ist doch jedem überlassen:ka:.

  • Ich habe einen Garten, aber bevor ich den hatte war ich morgens 45-60 min Gassi. Mittags 30 min und abends 60-120 min.
    Morgens und Abends im Park/Wald/Feld (je nachdem worauf ich Lust hatte) und Mittags nur eben durch die Wohngegend. Ganz selten wollte meine Hündin Nachts nochmal eben 1-5 Min vor die Tür zum pinkeln.

    Mit Garten hat sich das sehr geändert. Meine Hunde wollen zu 95% keine große Morgenrunde mehr gehen (was ich persönlich oft schade finde, weil ich das sehr gerne mag zum wach werden), manchmal auch gar keine Runde. Mittags gehen wir auch nur noch selten Gassi. Abends haben sie meist Lust auf ne große Runde, aber auch da manchmal nicht. Gibt auch mal Tage wo die gar kein Gassi mehr gehen wollen.

  • Ich trainiere halt lieber als viel Gassi zu gehen. Ob das auch im Interesse meiner Hunde ist?

    Draußen sind wir definitiv länger als die 1,5h. Aber halt nicht Gassi und in ständiger Bewegung.

    Wer soll dir das beantworten?

    Das ist deine Verantwortung das zu erkennen unabhängig vom immer existenten Egoismus den Hundehaltung mit sich bringt.

    Das es für den Bewegungsapparat und allgemeine Gesundheit besser ist wenn freie Bewegung nicht nur ab und zu ein bisschen stattfindet ist ja den meisten mittlerweile geläufig . Was man daraus macht ist doch jedem überlassen:ka:.

    Ich habe mir die Frage eigentlich nur selbst gestellt, alles gut. Die Leute die ich hier so kenne, haben ein ähnliches Pensum oder sogar weniger. Deshalb war ich einfach über die 3-4 h von einigen erstaunt.

    Freilauf gibt es hier täglich. Das ist mir wirklich wichtig.

  • Mein Hund ist am Tag insgesamt etwa 2 Stunden draußen. Sie begleitet mich zur Arbeit, besucht da hin und wieder die Kolleginnen und ist aus meiner Sicht überdurchschnittlich gut bewegt und entspannt. Als jüngerer Hund waren es meist eher 2,5-3 Stunden, hätte sie aber ehrlich gesagt nicht unbedingt gebraucht. Dazu kommt noch ein bisschen Bus- oder Autofahren hier und mit mir auf der Terrasse rumliegen dort.

    Ich hab sie ehrlich gesagt noch nie als unausgelastet oder schlecht bemuskelt erlebt, dafür sind wir schon fast Exoten, weil niemand im Dorf so "viel" Gassi geht wie wir. Wir scheinen uns hier vielleicht in einer kleinen Dogforums-Bubble zu befinden?

  • Wer soll dir das beantworten?

    Das ist deine Verantwortung das zu erkennen unabhängig vom immer existenten Egoismus den Hundehaltung mit sich bringt.

    Das es für den Bewegungsapparat und allgemeine Gesundheit besser ist wenn freie Bewegung nicht nur ab und zu ein bisschen stattfindet ist ja den meisten mittlerweile geläufig . Was man daraus macht ist doch jedem überlassen:ka:.

    Ich habe mir die Frage eigentlich nur selbst gestellt, alles gut. Die Leute die ich hier so kenne, haben ein ähnliches Pensum oder sogar weniger. Deshalb war ich einfach über die 3-4 h von einigen erstaunt.

    Freilauf gibt es hier täglich. Das ist mir wirklich wichtig.

    Wir haben ja ein ähnliches Pensum und ich muss sagen, dass meine Hunde vom Bewegungsapparat gut aufgestellt sind. Sie sind bis ins hohe Alter recht fit. Die Muskulatur ist ordentlich und sie haben auch eine grundlegend gute Ausdauer. Leider kann ich derzeit nur noch joggen gehen (versuche ich zwei bis drei Mal die Woche anstelle gehen unterzubekommen) und nicht mehr Rad fahren, weil meine Oldies das nicht mehr schaffen vom Tempo. Ich habe aber tatsächlich nicht das Gefühl, dass es einen großen Unterschied in der Kondition macht, weil sie ja bei der Beschäftigung oder Arbeit körperlich gefordert werden.

  • Ich habe mir die Frage eigentlich nur selbst gestellt, alles gut. Die Leute die ich hier so kenne, haben ein ähnliches Pensum oder sogar weniger. Deshalb war ich einfach über die 3-4 h von einigen erstaunt.

    Freilauf gibt es hier täglich. Das ist mir wirklich wichtig.

    Wir haben ja ein ähnliches Pensum und ich muss sagen, dass meine Hunde vom Bewegungsapparat gut aufgestellt sind. Sie sind bis ins hohe Alter recht fit. Die Muskulatur ist ordentlich und sie haben auch eine grundlegend gute Ausdauer. Leider kann ich derzeit nur noch joggen gehen (versuche ich zwei bis drei Mal die Woche anstelle gehen unterzubekommen) und nicht mehr Rad fahren, weil meine Oldies das nicht mehr schaffen vom Tempo. Ich habe aber tatsächlich nicht das Gefühl, dass es einen großen Unterschied in der Kondition macht, weil sie ja bei der Beschäftigung oder Arbeit körperlich gefordert werden.

    Bestätigt mein Gefühl. Platt erlebe ich die beiden körperlich selten, halten auch beim Gassi mit anderen Hunden immer mit bzw sind eher die, die noch Tempo machen.

    Trotzdem stellt sich mir irgendwo die Frage, wie viel Gassi der Hund gerne hätte? Klar ist das individuell. Meine würden den ganzen Tag mitlaufen wenn sie müssten. Finde den Threa daher total spannend!

  • Ich denke nicht, dass dieser Thread den tatsächlichen Schnitt zeigt, den Hunde spazieren gehen, weil es in solchen Fällen oft den Effekt gibt, dass diejenigen, die denken, sie machen es nicht gut genug - also hier dann, dass sie nicht lange genug rausgehen - sich gar nicht äußern.

  • Jetzt fühle ich mich schlecht.

    Morgens gehen wir ca eine halbe Stunde (komplett Freilauf). Dann kommen beide mit auf Arbeit. Mittags gibt es Einzelrunden, je 15 min ca. Zusammen gehe ich hier mit beiden auf Grund der Hundedichte nicht, ist mir zu stressig. Nach Feierabend fahren wir dann meist zur Wiese. Da gibts nochmal Gassi und/oder Training. Ob wir spät abends nochmal pullern gehen hängt dann davon ab, wann wir nach Hause sind. Insgesamt gehen die Hunde also etwa 1,5h Gassi.

    Wochenende ists dann unterschiedlich. Da gibts manchmal nur Löserunden, manchmal sind wir auch den ganzen Tag unterwegs.

    Ich glaube nicht, dass du ein schlechtes Gewissen haben musst. Freilauf und Wiese sind vermutlich mehr "wert" als ein langer Spaziergang, und außerdem sind sie zu zweit. Das hätte ich für Luna auch gern, ist aber zunächst mal nicht drin...

  • und außerdem sind sie zu zweit

    Ich habe ja auch mehrere. Aber bezüglich der Bewegung ändert das so gut wie nichts, falls Du denkst, dass die hier miteinander spielen. Die Jüngste, jetzt 2,5 Jahre, hat immer mal Bock und nervt Mutti bis die sich mal zehn Minuten erbarmt. Dann raufen die zehn Minuten auf der Stelle, weil Rennspiele aus Gründen verboten sind. Das wird sich zukünftig auch noch legen. Spätestens mit vier rum haben die auch darauf keine Lust mehr und miteinander Spielen wird zur echten Rarität.

  • Hier ist das total unterschiedlich. An normalen Tagen sind wir wohl irgendwas zwischen 2 und 3,5 Stunden draußen.

    Wir machen dabei ein bis zwei längere Ausflüge, so 60 bis 90 Minuten, in die Natur. Dazu ein bis zwei kurze Runden in der Stadt von so 30 Minuten. Bei Bedarf geht's dann abends nochmal 5 Minuten zum Lösen an den nächsten Busch.

    Allerdings machen wir da nicht super viel Strecke. Je nach Wetter besteht ein guter Anteil unserer Draußen-Zeit auch einfach daraus, dass ich mich irgendwo hinsetze und das Hundchen (in meinem Einflussbereich) seinen Leidenschaften nachgehen darf: Schnüffeln, Rumgucken, Beobachten und Aufpassen. Also das, was er wohl sonst im Garten machen würde.

    Für meinen Hund ist das das Highlight unserer Spaziergänge, es lastet ihn besser aus als reines Laufen und kompensiert auch ganz gut, dass wir eben keinen Garten haben. Nichtsdestotrotztrotz bin ich - eben weil ich sehe, wie gerne mein Hund rumliegt, beobachtet und wacht - langfristig auf der Suche nach einer Wohnung mit Garten. Ist nur leider nicht so einfach...

    Bei vielen anderen Hundetypen sehe ich darüber hinaus aber keinen großen Unterschied zwischen Garten und kein Garten. Klar ist ein Garten praktisch, aber bei den meisten Hundetypen profitiert meiner Meinung nach doch eher der Mensch als der Hund davon

    Luna ist auch der Typ Hund, der sich gern einfach mal wo hinsetzt oder -legt und die Nase in die Luft hält. Mir ist das oft etwas peinlich weil die meisten anderen Hundehalter:innen immer in Bewegung sind. Aber egal. Luna guckt gern. Deshalb liebt sie den (rundum umzäunten) Garten meiner Eltern.

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