Fragen, die man sonst nicht zu stellen traut .... Teil 24

  • Ich musste irgendwann einfach die arme MFA am Tresen mit meiner Not vor Ort überfallen

    Ich verstehe, was du meinst - aber, nein das muss man nicht

    Im Zweifel hilft die Krankenkasse eine Praxis zu finden, das wäre für den akuten Fall wohl zu kurzfristig!

    Der korrekte Weg wäre ein Anruf bei der 116 117, wo man sein Anliegen schildert - dann erfährt man den niedergelassenen HA der heute Dienst hat für solche Geschichten!

  • walkman Ähm nö. Privatpatient sein heißt nicht automatisch eine Eintrittskarte zu haben.


    Dürfen Ärzte auch theoretisch gar nicht mehr unterscheiden.

    Danke!

    Ich bin seit 7 Jahren Privatpatient. Ja, ich bin kein großer Arztgänger, aber so die üblichen Geschichten wie Allgemeinmediziner, Gynäkologin, Zahnarzt. Da gehe ich hin. Und ich habe lange gebraucht, bis ich die aktuelle Allgemeinmedizinerin dann gefunden habe und die mich genommen hat. Vorher haben auch alle gesagt, sie nehmen keine Patienten mehr auf. Völlig egal ob gesetzlich oder privat.

    Der einzige Arzt, der Mal meinte: warum sind Sie denn nicht Freitag gekommen, da nehme ich nur Privatpatienten, da hätten sie nicht so lange warten müssen (Wartezeit zu dem Zeitpunkt 30 Minuten) war ein Durchgangsarzt nach einer Fußverletzung. Und 30 Minuten ohne Termin fand ich ne völlig normale und gute Wartezeit.

    Und der Zahnarzt, bei dem ich jetzt bin, hat beinahe täglich so Slots für Notfälle. Vorm Urlaub hatte ich erst gefragt, ob überhaupt was notfallmäßig frei ist und da meinte sie gleich: ja heute 11uhr, schaffen Sie das? Und hat danach erst noch einmal nach meinen Namen und Geburtsdatum gefragt.

  • Hier sind die Unterschiede zwischen Privatpatient und Kassenpatient massiv. Waehrend Kassenpatienten Monate auf Termine warten (4 Monate mit Verdacht auf Bruch bzw. einem Anbruch der HWS, 6 Monate um checken zu lassen ob das Handgelenk gebrochen ist weil das ueber eine OP entscheidet, ich muesste jetzt 5 Monate warten, um abklaeren zu lassen, wieso ich nichts (!) essen kann, (wurde nur kuerzer, weil ich Theater beim HA und der KK gemacht habe, usw.), bekommen die Privatpatienten/Selbstzahler im Freundes- und Familienkreis durchgaengig innerhalb von 1 Woche Termine. Immer, egal welcher Bereich!

    Aber gut, hier findet man ja nicht mal einen gescheiten Hausarzt...

  • Eine Praxis, die klar kommuniziert keinerlei Ressourcen mehr für neue Patienten zu haben, quasi vor vollendete Tatsachen zu stellen, indem du dann mit deinem Mann da plötzlich vor dem Tresen stehst finde ich hochgradig daneben!

    Wahrscheinlich noch der Wartebereich knallevoll, da haben die einfach kaum eine Chance aus der Nummer rauszukommen ohne dass es auf andere Patienten einen unschönen Eindruck macht!

    Die niedergelassenen Praxen, egal ob HA oder FA arbeiten sich teils kaputt, weil sie das marode Gesundheitssystem am laufen halten und ihre Patienten gut versorgen möchten! Das auszunutzen ist mies!

    Holla die Waldfee. Wo liest du das denn alles raus? :zany_face:

    Die Praxis hat gar nichts kommuniziert. Man raunt sich so in den Netzwerken zu, dass der Arzt keine Patienten mehr nähme (was man hier in der Gegend allerdings zu quasi jedem Arzt sagt).
    Mein Mann ist auch kein Schläger, mit dem ich da am Tresen Eindruck schinden will, er ist dort Patient.

    Die Praxis ist telefonisch 0,0 zu erreichen, was auch von allen bemängelt wird, man hat also gar keine andere Chance, als vorbeizugehen. Machte mein Mann in der Vergangenheit auch immer so, war auch nie ein Problem für das Team vor Ort.
    Ergo fahre ich dahin, frage freundlich nach und akzeptiere auch jede Antwort.

    Meine Güte, hört doch mal auf immer hysterisch alles mögliche in eine Frage zu interpretieren, die das überhaupt nicht hergibt.

  • Ist hier in der Gegend komplett anders. Als Privatpatient bekommst du bei jedem Facharzt sofort einen Termin und Hausärzte (und z. B. auch Zahnärzte) die eigentlich voll sind, nehmen Privatpatienten sofort auf.

    Mag daran liegen, dass hier aufgrund hoher Bevölkerungsdichte bei gleichzeitig eher einfacher Bevölkerungsstruktur nicht Kapazität das Problem ist, sondern eher Fragen der Wirtschaftlichkeit.

  • Was würdet ihr machen

    Ich würde dem zugehörigen Landwirt bescheid sagen, damit er einfach weiß, dass da regelmäßig Hundekot landet und Du den Besitzer schon darauf angesprochen hast. Dann kann er zumindest abwägen, was er wie einsammeln und verfüttern will.

    Vielen Dank, auf die Idee bin ich nicht gekommen, obwohl ja recht naheliegend :)

  • PinguinEmmi Du bist nicht zufällig Privatpatient, oder? Falls doch, würde zur Aufnahme ein freundliches (oder unfreundliches) "Hallo" reichen.

    Kann ich so nicht bestätigen. Nach meinem Umzug war ich 3 Jahre ohne Hausarzt, weil ich niemanden im Umkreis von 20 km gefunden habe, der mich aufnimmt, obwohl ich Privatpatientin bin. Ich hab letztlich nur einen Hausarzt weil eine neue Praxis eröffnet hat und vorab über Facebook veröffentlicht hat, dass man sich vorab melden kann um aufgenommen zu werden.

    Zu meiner Gynäkologin fahre ich 40 Minuten, weil ich hier keine gefunden habe.

    Mein Hautarzt ist Privatarzt und nur deswegen bekommt man dort einen Termin.

  • Wir haben gerade einen Pflegehund und bis Samstagabend sollen wir entscheiden, ob wir sie behalten oder ob sie in der Vermittlung vorgestellt wird.

    Sie ist ein Goldie, 10 Monate alt und ich frage mich, ob wir sowas wie eine Ankaufsuntersuchung machen sollten, wie beim Pferd :fear:

    Ich hab einfach wirklich Sorge vor orthopädischen Problemen oder anderen chronischen Sachen, die gerade noch nicht auffallen. Aber HD/ED kann man in dem Alter noch nicht röntgen, oder?

    Oder gut versichern und das Beste hoffen?

    Es ist so schwierig irgendwie.

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