Vielhundhalter - wie wird man einem Rudel gerecht?
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Nein wir haben schlichtweg eine verschiedene Einstellung zu dem Thema. Das hat mit können oder nicht können nichts zu tun sondern ist halt einfach subjektiv.
Ich verstehe deinen Standpunkt nicht so richtig. Du sagst, es kann sich keiner gut um "viele" Hunde kümmern, weil du das subjektiv so empfindest, also ohne zu sagen, das ist objektiv / rational betrachtet so
? Rational betrachtet ist das möglich, aber aus deiner subjektiven Sicht nicht? Verwirre mich nicht mit Tatsachen bei anderen?Hast du einen besseren Notfallplan, besser gepflegte Hunde, besser ausgelastete Hunde, besser sozialisierte Hunde oder gehst auch nur früher zum Tierarzt, wenn etwas ist? Kennst du viele Einhunde-Halter, die das tun im Vergleich zu Fuchshexchen ?
(oder im Vergleich zu mir? Ich kenne selbst da im Vergleich eher wenige in meinem direkten Umfeld (außerhalb von Verein/Hundesport, alles Mehrhundehalter) und habe "nur" 5 Hunde)Ich will dieses Thema nicht nochmal anschneiden, da wir da unterschiedliche Ansichten haben was völlig in Ordnung ist.
Nur noch 1 dazu. Wie ich schon des öfteren sagte unterscheide ich für mich kümmern/versorgen von gerecht werden. Das man viele Hunde gleichzeitig gut versorgen kann hab ich nie bestritten. Wäre ja auch doof, schließlich haben wir selber 4 und hatten mal 8.
Aber mal als Beispiel für nicht anwesende Personen. Vielleich wird es so deutlicher. Die Züchterin von der ich damals die Spitze hatte hat etwa 60 Hunde. Die Hunde sind gut versorgt, nicht unterernährt, gut gepflegt und dürfen auf dem riesigen Grundstück laufen. Also versorgt sind sie gut kein Thema.
Kann man ihnen trotzdem gerecht werden? Nein schon logistisch nicht. Die Hunde leben mutmaßlich in Zwingern, nur wenige mutmaßlich mit in den Wohnräumen und zum Gassi außerhalb des Grundstücks kommen die meisten augenscheinlich nicht mit (alles nach dem was man als Fremder sieht. Man wohnt ja nicht da). Wird das jedem Hund gerecht? Für mich Nein. Werden sie trotzdem gut versorgt? Ja
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Hi,
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Schade

stell Dir vor, Du gehst abends ins Bett, zwei Hunde liegen neben Dir, und in der Früh liegen dann plötzlich 10 da

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Schade

stell Dir vor, Du gehst abends ins Bett, zwei Hunde liegen neben Dir, und in der Früh liegen dann plötzlich 10 da

in der Tat ist das mein heimlicher Traum. Und der Albtraum meines Mannes

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Schade

stell Dir vor, Du gehst abends ins Bett, zwei Hunde liegen neben Dir, und in der Früh liegen dann plötzlich 10 da

Die Züchterin meiner Mädels hatte das so oder so ähnlich... Naja, sie ist aufgewacht, als 2 Welpen geboren waren und der Rest wurde dann brav in der Wurfbox zur Welt gebracht

Die Züchterin von der ich damals die Spitze hatte hat etwa 60 Hunde.
Das ist aber nun eine ganz andre Größenordnung, als die, von dir wir hier reden. Und für mich wäre das ein Grund, bei dieser Züchterin nicht zu kaufen - wenn da kein Team dahinter steht, fehlt den Hunden ganz viel Erleben und Training, was in ihrer Epigenetik verschütt geht.
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Ich hab ja keine Spitze mehr und Happy kommt woanders her. Aber ich will ja nur verdeutlichen, dass es dort keinem Hund "schlecht" geht. Nur anders
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ich will ja nur verdeutlichen, dass es dort keinem Hund "schlecht" geht.
Würde ich so zum Beispiel nicht unterschreiben.
Für mich gehört zu einem gesunden Hund nicht nur das er bewegt wird und gepflegt ist, sondern auch das er geistig gefordert und gefördert wird. Einfach weil das für mich zu einem gesunden alt werden dazu gehört.
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Mit schlecht meine ich jetzt unterernährt, ungepflegt, verhaltensgestört etc.
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Ich habe im Moment ja nur noch 4 Hunde und das geht sehr gut, weil zwei davon Seniorinnen sind und Nevis, mit seinen bald 9 Jahren auch in Richtung genügsam geht. June ist fast 14 Jahre alt, die geht mit gassi und will geknuddelt werden, hin und wieder am Gartenzaun bellen und mehr Auslastung braucht und will die nicht mehr. Reeba ist 12 Jahre alt und bei der ist es ähnlich. Die beiden sind in Rente, gesund und fit für große Runden, aber tägliche Aktion brauchen die Damen nicht.
Nevis macht noch gerne was, aber mit fast 9 Jahren muss das auch nicht mehr täglich sein. Nur Snow mit ihren 6 Jahren braucht und möchte öfter ihren Kopf benutzen. Gestern haben wir im Wald um Bäume longiert, heute waren wir eine sehr große Runde gassi und haben abliegen, warten, rufen, stoppen und zurück schicken gemacht. Jetzt ist die platt. Nevis hat mitgemacht, June und Reeba haben Schafscheisse währenddessen gefressen.


Mit dieser Altersmischung klappt das sehr gut mit der Gruppe.
Lg -
Das ist es halt wieder - der eine redet von 2, der nächste von 10 und dann jemand von 60...
60 Hunde fände ich auch nicht ok und würde da wohl auch keinen Hund kaufen. Das finde ich kein gutes Beispiel für private Hundehaltung.
Grundsätzlich kann "gerecht werden" auch alles mögliche sein. Ich würde keine Rasse halten wollen, für die ich Hundesport betreiben muss.
Wobei ich mich ja auch immer frage - viele Hunde können den Sport dann nicht mehr ausüben aus gesundheitlichen Gründen - da liesst man dann was von Rente bei nem 6,7,8jährigen Hund. Und wie wird man dem dann gerecht? Wenn der den Sport so dringend für sein Seelenheil braucht? Das frage ich mich oft.
Andererseits denke ich, dass das Zusammenleben mit anderen Hunden auch eine sehr große Bereicherung für die Hunde ist. Diesem Bedürfnis wird man als Einzelhundehalter defintiv nicht in dem Masse gerecht, wie jemand, der eine harmonische Gruppe hält.
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Das Fazit ist, man sollte nicht alles zur allgemeinen Diskussion stellen, weil man doch sowieso nie auf eine einzige Meinung kommen wird
und auch nicht alle sich überzeugen lassen (wollen).Einfach glücklich mit dem sein, was man hat und macht. Fertig.
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