Vielhundhalter - wie wird man einem Rudel gerecht?
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Für mich gehörst du auch zu den Leuten, wo alles bemerkenswert gut organisiert ist und es unglaublich liebevoll, strukturiert mit der nötigen Prise Chaos und verantwortungsvoll erscheint ♥️
Ich bewundere deine Ressourcen, die du für deine Tiere aufbringen kannst und willst.
Ich finde gerade Krankheit, Alter und Verletzung der Tiere kann einen sehr mitnehmen. Und je mehr Tiere umso mehr hat man davon üblicherweise.
Ich kenne das selbst, als es Phasen hab, in denen zwei Hunde und das Pferd gesundheitliche Baustellen hatten und ich fand es extrem kräftezehrend.
Ich wünsche dir daher gute Nerven, dass alles gut heilt und verläuft und vor allem keine weiteren gesundheitlichen Baustellen jedweder Art dazu kommen 🍀
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Ich will gar nicht so tun als wäre das jetzt easy peasy.
Ich habe ordentlich geflennt in den letzten Tagen, habe gehadert und war wütend und mit Sicherheit bin ich mit all dem auch noch nicht fertig.
Aber hilft ja nichts. Leben geht weiter.
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Es ist und bleibt halt alles eine Frage der persönlichen Interpretation und das ist doch auch gut so.
Das freut mich sehr zu lesen.
Vorher ging das doch eher Richtung "ich kann das nicht, also kann NIEMAND das".
Nein wir haben schlichtweg eine verschiedene Einstellung zu dem Thema. Das hat mit können oder nicht können nichts zu tun sondern ist halt einfach subjektiv.
Aber es kann ja auch nicht die ganze Welt die gleichen Dinge machen
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Nein wir haben schlichtweg eine verschiedene Einstellung zu dem Thema. Das hat mit können oder nicht können nichts zu tun sondern ist halt einfach subjektiv.
Ich verstehe deinen Standpunkt nicht so richtig. Du sagst, es kann sich keiner gut um "viele" Hunde kümmern, weil du das subjektiv so empfindest, also ohne zu sagen, das ist objektiv / rational betrachtet so
? Rational betrachtet ist das möglich, aber aus deiner subjektiven Sicht nicht? Verwirre mich nicht mit Tatsachen bei anderen?Hast du einen besseren Notfallplan, besser gepflegte Hunde, besser ausgelastete Hunde, besser sozialisierte Hunde oder gehst auch nur früher zum Tierarzt, wenn etwas ist? Kennst du viele Einhunde-Halter, die das tun im Vergleich zu Fuchshexchen ?
(oder im Vergleich zu mir? Ich kenne selbst da im Vergleich eher wenige in meinem direkten Umfeld (außerhalb von Verein/Hundesport, alles Mehrhundehalter) und habe "nur" 5 Hunde) -
Ich versteh ehrlich gesagt nicht, wieso man Kritik hier gleich so persönlich nimmt.
Ja ich sehe es auch kritisch, wenn Menschen keinen Notfallplan haben. Mir kann niemand sagen, dass ein Mensch allein die Kapazität hat 10 Hunde im schlimmsten Fall zu trennen und einzeln zu versorgen. Viele scheitern bereits daran, zwei Gruppen gleichwertig gut zu betreuen. Ja eine gut funktionierende Gruppe ist schön und gut. Ob da ein Individuum untergehen kann klar ist ein Risiko.
Ich hab bereits mehrfach gehört, dass Gruppen dazu neigen, Hunde mit einem Krampfanfall, als Rudel gern eliminieren zu wollen. Oder der Klassiker - mit drei Jahren knallt es zwischen den Hündinnen und dauerhafte Trennung ist angesagt.
Meine persönliche Meinung dazu ist einfach, dass das Leben leichter ist, wenn man nur so viele Hunde hat, wie man Kapazität hat jeden einzeln zu versorgen. Und 10x einzeln laufen, tricksen, etc. wird einfach kaum jemand mit Job leisten können. Dafür hat ein Tag einfach zu wenig Stunden.
Das heißt doch aber nicht, dass ich jemanden verurteile der es anders handhabt. Ich hoffe dann eben nur für alle, dass so ein Szenario wo alles getrennt laufen muss nie eintritt. -
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Welches Szenario soll das denn bitte sein, wo man unbedingt zwangsweise mit zehn Hunden einzeln gehen muss?
Also selbst jetzt, wo ich Hunde mit verschiedenen gesundheitlichen Bedürfnissen habe, finden sich problemlos Gruppen zusammen, die gemeinsam gehen können.
Und einzelne tricksen klappt hier ehrlich gesagt super. Ich wusste ja nicht mal wie ich nicht einzeln tricksen sollte.
Und jetzt sag mir nicht, dass jeder Hund jeden Tag unbedingt Tricks machen und lernen muss...
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Oder man kauft soziale Hunde. Ich gebe offen und ehrlich zu, dauerhaft trennen wäre hier ein Grund für eine Hundeabgabe. Mal temporär warum auch immer, kein Thema. Dauerhaft nein. Allein die Vorstellung Erzfeinde müssten zusammenleben, immer schleusen, immer ein schlechtes Gewissen, immer planen.
Und hier leben zwei. Also weit, weit entfernt von Vielhund.
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dauerhaft trennen wäre hier ein Grund für eine Hundeabgabe
Hier auch, definitiv. Das war auch mit allen egal ob tierschutzverein oder Züchter von vornherein so vereinbart. Sollte der als letztes zugezogene Grund oder Ursache für Stress in der Gruppe sein, muss er wieder gehen.
Und diesen Zeitraum habe ich mir auch jedes Mal sehr eng gesteckt. Da hätte ich nicht Wochen gewartet, sondern das sehr zeitnah entschieden. Ich möchte, dass ich in meiner Familie alle wohl und willkommen fühlen. Immer.
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Ich hab bereits mehrfach gehört, dass Gruppen dazu neigen, Hunde mit einem Krampfanfall, als Rudel gern eliminieren zu wollen. Oder der Klassiker - mit drei Jahren knallt es zwischen den Hündinnen und dauerhafte Trennung ist angesagt.
Meine persönliche Meinung dazu ist einfach, dass das Leben leichter ist, wenn man nur so viele Hunde hat, wie man Kapazität hat jeden einzeln zu versorgen. Und 10x einzeln laufen, tricksen, etc. wird einfach kaum jemand mit Job leisten können.Man wacht ja nicht plötzlich mit 10 Hunden auf
Dass ein Hund das Gefüge sehr blöd beeinflussen kann, klar. Aber die wenigsten Mehrhundehalter sind so dämlich, zu 5 Hunden, die sich doof finden, wo alle nichtmal zu Zweit gemeinsam spazieren gehen können, noch einen 6. dazu zu tun. Wenn du 2 Hündinnen hast, bei denen es knallt mit drei Jahren, wirfst du da keine 8 weiteren rein. Wenn du Hunde mit Job / Hundesport hast, schaust du eh sehr differenziert, wen du wie brauchst und ausbilden kannst (sage ich als HH mit Turnierhunden, die genug in der Richtung darüber auch kennt).Smilla hatte mal locker 1000 Anfälle in ihrem Leben, keiner der anderen Hunde hat sie je angefallen, im Gegenteil, beschützt. Ja, so geht das auch.
Und hier leben aktuell 5 unkastrierte Hündinnen im Alter von 2 bis knapp 12 Jahren. Ja, geht
.Die Hunde ziehen nach und nach ein! Niemand, der schon mit 2 Hunden überfordert ist, mit denen zusammen nicht spazieren gehen kann, mit denen nicht "tricksen" kann aus Zeitgründen, sich die TA-Kosten nicht leisten kann, die nicht vernünftig pflegen kann, keine Notfallbetreuung hat und wenn man nicht aufpasst, hängen die sich an der Kehle... sollte einen 3. Hund aufnehmen. Ja. Aber die Hunde 3-10 fallen weder plötzlich vom Himmel, noch sind alle Halter so dämlich, die Situation nicht einschätzen zu können.
(Dagegen kenne ich wirklich genug 1-Hunde-Halter, denen ich am liebsten diesen einen schon abnehmen würde
. ) -
Man wacht ja nicht plötzlich mit 10 Hunden auf

Schade

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