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Beiträge von Lucy_Lou

    Danke, ja, Bela ist wirklich erst kurz da und dafür macht er das super!


    Für mich (und meine Mutter) ist dieses komplett selbständige halt völliges Neuland :tropf:


    Freilaufwiesen haben wir hier nicht (und Belas Knie sind auch zu instabil, um ihn zwischen anderen Hunden rennen zu lassen. Er tobt und spielt gerne, da wirkt er eher sehr viel jünger. Hat vielleicht auch viel nachzuholen). Unser Garten ist nicht eingezäunt und meine Mutter hat keinen...


    Also Schlepp dran und versuchen, die für ihn ultimative Belohnung zu finden! Er lernt gut und im Haus ist er auch gut ansprechbar.


    Bislang lief er fast nur an kurzer Leine Mini-Runden, da sein Knie ja noch stabiler werden muss. So langsam darf er mehr, daher nun die Überlegungen.

    Es geht um den Hund meiner Mutter. Ich hole mal ein wenig aus: Bela, knapp 7 Jahre alt, hat fast sein komplettes Leben an der Kette in Rumänien verbracht. Kam dann über einen Tierschutzverein in ein deutsches Tierheim hier bei uns, wo erst mal festgestellt wurde, dass beide Knie stark deformiert sind und auf einer Seite hatte er gar keine Kniescheibe :emoticons_look:. Operiert, langsam aufgebaut und dann an meine Mutter vermittelt. Dort lebt er nun seit 6 Wochen und sie ist sehr glücklich mt ihm. Für seine Vorgeschichte ist er toll: stubenrein, sehr nett, relativ umweltsicher, keine größeren Baustellen, keine größeren Ängste und auch interessiert an meiner Mutter, lässt sich gerne streicheln etc.


    Bilder muss ich noch durchsehen, kann ich einstellen. Er ist 40cm hoch und schaut aus wie ein kleiner Terrier, in den was deutlich zu großes und schweres eingekreuzt wurde. Vermittelt wurde er als Corgi-Husky-Mix, warum auch immer (hat ein blaues Auge, deshalb muss es vermutlich der Husky sein :roll:)


    Jedenfalls (und das ist die Frage, um die es mir geht): fühlt er sich frei (auch lange Schleppleine) ist er weg, wenn man ihn ließe. Er rennt nicht, sondern schlendert eher, er wirkt auch nicht, als würde er jagen, aber er blendet völlig aus, dass da noch Menschen existieren. Wir haben es heute mal ein wenig gestellt, also meine Mutter ist in die andere Richtung, rief auch mal zwischendurch, "verschwand" dann in für Bela neuer Umgebung. Er hat nicht mal geschaut, nichts, er ist einfach nur immer weiter. Als gäbe es nur ihn alleine auf der Welt. Er hatte eine lange Schlepp dran und ich hatte ihn im Blick und es war "sichere" Umgebung, bevor jemand aufschreit. Es war nur ein Versuch, da er sich sonst als Haushund echt toll macht. Meine Mutter war schon ein wenig geschockt, dass er da wirklich komplett umgeschaltet zu haben schien. Sie sagt auch, ok, nicht schlimm, er ist sonst einfach toll, bleibt er halt ein Leben lang an der Leine.


    Ich kenne es halt auch nicht, Hütehunde von Welpe an... die halten eh Kontakt. Bela ist wirklich einfach nur immer weiter, ohne konkretes Ziel, und es war ihm egal, ob da irgendwer folgt oder sich seine Bezugsperson derweil in Luft auflöst...


    Experimente werden da eh keine mehr gemacht, aber mal an diejenigen, die Tierschutzhunde in höherem Alter mit Ketten- oder Straßenhund-Vergangenheit aufgenommen haben: kann das theoretisch noch was werden? Und wenn ja, wie arbeitet man daran?

    Ist hier ganz ähnlich :lol:. Die beiden untereinander können auch wild, aber selbst mit Joey... da muss Joey sich schon anpassen (und bestenfalls Hasen spielen). Beide freuen sich immer sehr, wenn sie andere Shelties treffen, vor allem Faye spielt dann auch gerne und das auch wilder. Mit allen anderen Hunden dagegen :roll:. Gibt gaaanz wenige Ausnahmen: Faye hat einen Zwergpinscher, den findet sie super und Smilla hat einen Jack Russell (-Mix), den liebt sie. Aber ansonsten geht spielen mit Körperkontakt nur unter ihresgleichen, kleine Rassisten |). Bellend verfolgen können sie aber so ziemlich jeden Hund, der sich dafür anbietet :pfeif:

    Ich glaub, ich muss wirklich so ein Online-Seminar probieren.


    Faye kann schon deutlich mehr als Smilla, aber bei uns im Verein wird das "neumodische" eher kritisch beäugt. Und es ist schwer, was anderes zu machen, so lange man das nicht extrem gut umsetzt (und so überzeugend können wir das nicht). Es wird langsam umgedacht, aber langsam. Nichtsdestotrotz fühle ich mich allgemein im Verein sehr wohl dort.


    In der Halle dagegen ist das Training an sich wirklich interessant und gut und anders. Aber zu viele Trainierende auf die Zeitstunde. Meine momentane Trainerin ist Mitglied des WM-Teams im Agi und ich lerne auch sonst extrem viel, wenn mal nur wenig Teilnehmer dort sind. Sonst wurschtel ich mich eher am Rande durch. Und das ist schon eine Stunde Anfahrt.


    Ich wüsste hier in der Nähe nichts, womit ich sagen könnte: ja, genau so stell ich mir Training vor, um wirklich weiter zu kommen.


    Aber ich bin schon Stolz, das Hoopers-Training trägt sehr dazu bei, dass Faye auf Distanz zu führen ist und auch die Hürdenkommandos werden langsam (halt selbst irgendwie aufgebaut, aber es geht auf jeden Fall in die richtige Richtung). Und das Außen kann ich Feiern bei ihr :D.


    Aber wir bräuchten schon jetzt noch mal einen Push bei mehr Selbständigkeit bei Faye, mehr Zuhören, mehr Vorwärts-denken

    Ich finde auch, es klingt bei euch passend. Wenn die Hunde im Alltag chillig sind, nach dem Training nicht "komisch", sehe ich da kein Problem.


    Hier ist es so, dass theoretisch Faye und Joey Dienstag und Freitag Agi-Training haben und Samstags Hoopers. Praktisch fällt mindestens eins davon eh aus. Dafür übe ich mit Faye ggf. zusätzlich kurze Sequenzen im Garten.


    Mit Joey würde ich gerne jetzt im Winter ein wenig Dummy-Grundlagen machen, vor allem, um sie einweisen zu können. Sie hätte sicher Spaß dran! Und mir hat es damals mit Lucy auch viel Spaß gemacht (und außer Joey bietet sich dafür hier absolut kein Hund an)


    Smilla und Grisu machen nichts auf dem Hundeplatz, aber mit Smilla übe ich 1-2 x die Woche Zuhause nun wieder für RO. Sie hat riesen Spaß dran und das Ziel ist, im Frühjahr ins Vereinstraining einzusteigen (auch wenn wir nie Turniere laufen werden, krankheitsbedingt). Dazu darf sie manchmal (wenn sie sehr stabil ist) auch kurze Agi-Sequenzen im Garten machen.


    Grisu bekommt etwa 2x die Woche Nasenarbeit, vor allem in Form von Zielobjektsuche, aber auch mal Futtersuchspiele. Er liebt auch diese "Intelligenzspielzeuge", da hat der Rest irgendwie weniger die Geduld für :pfeif:. Ich hab bei ihm nicht den Eindruck, dass er noch mehr will oder braucht.

    In der Wohnung sind meine auch sehr ruhig! Also es wird höchstens mal kurz gemeldet, aber an sich hört man die in der Wohnung kaum. Draußen im Garten wird Besuch gemeldet, aber eben auch nur gemeldet.


    Bei Spiel, Sport, Spaß, will was, da ist was, hast du das auch gesehen, machen wir was, viel Dynamik... ja, da sind sie nicht so leise |).


    Smilla bellt dabei um zu melden und ein "Wuff!!" wenn sie irgendwas will, also um Aufmerksamkeit zu bekommen. Und sie gurrt sehr viel xD , das finde ich wirklich süß (wobei sie im Vergleich zu Faye wirklich leise ist). Bei sehr viel Dynamik (Joey mit Ball in der Schnute jagen) bellt sie aber auch.


    Bei Faye ist es allgemein eher bei Dynamik, Spiel und Sport. Und einfach weil Faye halt gerade danach ist :hust:. Die meldet kaum (ist eh sehr umweltsicher), die labert aber richtig, sobald es irgendwas zu kommentieren gibt und zudem muss es bei Aufregung irgendwie raus. Aber die kannst du auch nur ansprechen und sie antwortet :roll:. Ich mein, gut, warum sollte Reden den Menschen vorbehalten sein. Nur hat sie ein bemerkenswertes schrilles und lautes Organ, so dass sie ein Abbruchkommando lerne durfte. Funktioniert auch passabel, abhängig von meiner Konsequenz.


    Alleine bleiben beide Shelties hier völlig problemlos, ohne dass ich es je üben musste. Mag Mehrhundehaltung sein :ka:. Lucy damals war die einzige, die anfangs ein Problem damit hatte, alle Hunde nach ihr blieben schon als Welpe kurz nach Einzug ohne Probleme für wenige Stunden "alleine", halt mit dem Rest der Hunde (aber zumindest erwachsen nun (als Welpe habe ich es nicht probiert) auch in unterschiedlichen Konstellationen oder ganz alleine). Also ich habe gar nicht den Eindruck, dass es gerade den Shelties sehr schwer fällt.

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