Beiträge von Lucy_Lou

    Gibt es Foren oder was auch immer, in denen man was Probelesen lassen kann? Einen Auszug für Feedback? Klar kann man Freunde fragen, aber wen unabhängiges, ob es überhaupt was taugt.

    Ich hatte mit Smilla genau eine extrem negative Erfahrung in einer Tierklinik, wir waren ja in einigen, und eine zweite, wo ich mich etwas abgefertigt gefühlt hab. Aber der Rest war top! Fayes Tod hat die Ärztin sehr mitgenommen, bei Lucy hat auch jeder getan, was er konnte. Aber die Ärzte machen ihren Job und manchmal geht wohl auch einfach nicht mehr.


    Bei Smilla stand ja ungefähr alles im Raum. Wir waren bei Dr. Eckes in Lindlar, ich nenne die Namen bewusst. Die haben recherchiert, die Herzaufnahmen an die Uni-Klinik München geschickt, waren sich nicht ganz sicher. Von München kam die Bestätigung, alles so ok. Haben uns dann an Frau Dr. Kornberg in Münster weiter vermittelt. Sie war selbst in ihrem Urlaub für uns da! Wir haben kaum Geld dort gelassen, aber wahninnig Unterstützung erfahren! Sind von dort an Frau Dr. Neßler von der TiHo Hanover weiter vermittelt worden. Ohne sie wäre Smilla heute sehr sicher nicht mehr am Leben und es gibt nun sogar einen Gen-Test für ihre Krankheit.


    Ich glaube fest daran, die meisten Tieräzte brennen für ihren Beruf, machen das sicher nicht des Geldes wegen

    KayaFlat Ja, ich verstehe deinen Gedankengang. Aber meine Smilla wäre heute tot damit, zumindest wäre kein Leben für sie mehr möglich gewesen, sie hat eine sehr seltene Form von erregungsabhängigen Anfällen, die keine Epilepsie sind und schlägt auf die klassischen Medikamente auch nicht an. Sie hatte mehrere Anfäle pro Tag damals. Ohne extrem engagierte Ärzte und ja, alles was an Diagnostik und Möglichkeiten existiert, wäre sie nicht mehr da

    Für meine Lucy wäre ein so langes Leben auch nicht möglich gewesen, hätten wir sie nicht durchchecken lassen mit MRT, sie hatte angerissene Kreuzbänder, das war anders kaum feststellbar. Grisu ebenso, mit seinem Bandscheibenvorfall.

    Ist schön, wenn man in einer solchen Situation noch nicht wahr. Ich bin für die "HighTech-Geräte-Medizin" jedenfalls dankbar. Hat Lucy so letztlich auch einen schnellen Tod beschert, hatte nichts mit Vorerkrankungungen zu tun, sondern war ein Tumor, der in Organe gewachsen war. Festgestellt wurde das in Sassari in der Uniklinik, das ist auf Sardinien. Wir waren im Urlaub dort. Und konnten sie erlösen. Ich bin ein großer Fan von Hightech in der Hundemedizin, es erspart viel Leid

    Nick, Nique und Nika

    Ja, würde mir als Leser vermutlich so gehen, ich denke schon, die Unterschiedlichkeit macht es einprägsamer. Als Autor hat man die Persönlichkeiten völlig vor Augen, weiß von jedem das komplette drum herum, man erzählt ja auch nicht alles, um das Buch nicht zu sprengen. Als Leser würde ich eine klarere Zuordnung bevorzugen.

    Zitat von Massai

    Inwiefern unterscheidet sich da der Sheltie vom Aussie?

    Und darf ich fragen, warum bei dir kein Aussie mehr einziehen würde?

    Ich kann ja nur von meinen reden und was ich so kenne über den Sport, Agi und Hoopers. Und es ist ja auch einfach, was man selbst schätzt. Wenn du Ridgebacks großartig findest, würde ich da einen Aussie tendentiell passender sehen. Shelties sind im Normallfall schon deutlich sensibler. Ich mag das. Aber nur als Beispiel: Beim letzten Hoopers-Training sprang ein Hund am Rand bellend in die Leine, mein Sheltie Peaches ist einen Bogen um den nahen Hoop gelaufen, Abstand reinbringen. Den durchschnittlichen Aussie würde das Null jucken. Das hat halt 2 Seiten: Ich kenne quasi keinen Sheltie, der auf Konfrontation geht, was nicht heißt, sie sind ängstlich, das ist Peaches nicht, sehr umweltsicher, man kann sie überall mit hinnehmen, sie hat kein Problem mit netten Fremdhunden, Besuch oder was auch immer. Aber bei drohender Konfrontation legt sie den Rückwärtsgang ein. Aussies sind da viel vorwärtsdenkender, was je nach Situation ja durchaus geschätzt werden kann.
    Woran man sich ein wenig gewöhnen muss: Shelties sind durchaus laut. Also wenn z.B. etwas irritiert , wird kommentiert. Oder Aufregung wird kommentiert oder im Spiel/Sport... Aber laut kann Joey auch sein... Wenn du einen ruhigen Hütehund willst, nimm einen Border :lol:


    Also, so ein Aussie ist im Normalfall sehr viel taffer und mehr vorwärtsdenkend, dafür muss man im Zweifelsfall auch mehr managen. Shelties melden eher: so kümmere sich doch wer! Shelties sind in der Regel sehr nett, aber auch eher reserviert. Ich habe/hatte bislang 3 Shelties, alle 3 im Alltag völlig unauffällig, quasi selbsterziehend, wirklich. Machen alles mit, nur nett, Jagdtrieb quasi nicht vorhanden, sehr gut motivierbar bei Spiel und Zusammenarbeit! Ich reibe mich nicht gerne an meinen Hunden, diskutiere eher ungerne ohne Not etwas aus, da sind Shelties sehr perfekt für! Die sind im allgemeinen eh sehr aufmerksam an ihrem Menschen, reagieren aber tentenziell wirklich sensibel. Muss man der Typ für sein.

    Ich hab jetzt nicht im Kopf, was du an Auslastung geplant hast: Aussies finde ich durch die Bank (mit wenigen Ausnahmen) im Hundesport sehr viel schwieriger als Shelties oder Border Collies. Tendentiell leichter ablenkbar durch Außenreize und viele eigene Ideen, die nicht zwingend was mit den Sport-Vorgaben zu tun haben müssen. Auch werden meiner Erfahrung nach Aussies sehr viel schneller frustig, als Shelties oder gar Border Collies.


    Also, keine Ahnung, vielleicht wäre auch ein SL-Border was für dich? Je nach Plänen... Meine Border-Hündin empfinde ich im Vergleich zu den Aussies auch als eher einfach

    Massai : ich würde raten, schau dir die Elterntiere an, wenn dich ein Züchter interessiert, gehe vor allem mit denen spazieren. Klar, wird das nicht 1:1 auch beim Welpen so, aber sagt schon einiges aus. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass ein durchschnittlicher Aussie als extrem schwierig empfunden wird, wenn man gut mit einem Ridgeback klar kommt. Dann wäre ggf. eher der Sheltie "schwierig", der ist halt ganz anders. Ich finde Shelties viel einfacher, aber muss man auf andere Weise mögen.

    Jagdtrieb ist bei meinen beiden Aussies nie ein Thema gewesen, wobei wir hier sehr wildreich wohnen und wir das von Welpe an trainieren. Ganz klares NoGo versus: aber dafür das. Ich will gar nicht behaupten, dass das bei jedem Aussie easy funktioniert, aber ein Hütehund ist (sollte) ja nun schon für enge Zusammenarbeit beim Anblick von Jagdreizen gezüchtet worden sein. Ich zeig das Bild ganz gerne bei Fragen dazu, Grisu entschied sich immer fürs Glotzen, Joey fürs auftrainierte zu mir kommen:



    Grisu war sehr ernsthaft! Sehr wachsam und nicht wirklich verträglich mit Fremdhunden, auch wenn man das sicher besser in den Griff bekommen hätte, wäre ich da genauso hinterher gewesen, wie bei Wild. Also zumindest mehr ignorieren können. Joey ist eine extrem Nette! Also sie spielt nicht mit Fremdhunden, aber sucht keinen Streit und lässt sich kaum provozieren. Bei ihr muss man eher schauen, dass sie im Sport nicht zu hoch dreht, hat viel Arbeitsdrang. Grisu war mehr der Typ: gib mir eine Ranch im Nirgendwo, auf der ich für Ordnung sorgen kann, und ich bin glücklich. Bei ihm dachte ich schon ein paar Mal, er war nicht wirklich für unser Leben gemacht. Joey ist dagegen schon sehr Gesellschaftskompatibel. Ich würde mir wirklich sehr die nähere Verwandschaft angucken an deiner Stelle. Hier zieht ja sehr sicher eh kein Aussie mehr ein, aber wenn, dann nur über den Weg.

    Dann mach die BH auch besser dort in der Truppe, mit deren eigenen Richtern.

    Die haben eigene Richter für die BH :shocked: ?? Ich weiß nur, dass bei uns immer gefeiert wird, es kommt ein Agi-Richter, wir haben da keinerlei Einfluss drauf. Bei Peaches und Enyas BH war es eine THS-Richterin, die mir im Anschluss auch minutenlang genau erklärte, was ich tun muss, damit es noch exakter wird. Und ich dachte so: nur freundlich nicken... :woozy_face: !! (Ich werde nie wieder mit Enya in dieser Situation sein!!!)

    ich kann mir z. B. nicht vorstellen, wie der Hund eine Anbindesituation meistern soll. Ist das alterstypisch auch nicht zu erwarten bzw. zu früh, oder wäre das etwas, was man in diesem Alter schon üben müsste? Auch beim Vorbeigehen an anderen Menschen tut er sich im Moment etwas schwerer (das war mal anders), ich erkläre mir das mit Pubertät, trainiert ihr bei sowas frühzeitig "dagegen"?

    Ich glaub, das ist nicht alterstypisch sondern entweder Lernsache oder Hundetypisch. Mit Peaches z.B. war da nie auch nur ein Hauch von Üben nötig und bei Enya eher etwas Lernsache. Aber mit 10 Monaten würde ich da bei meinem Hund für den Alltag (!) dran üben, falls er es noch nicht kann, nicht für die BH. An so was übe ich hier von Welpe an...

    Ich wiege gar nichts ab an Futter, daher kann ich es in Gramm nicht sagen |) . Auf Spaziergängen habe ich immer normales Trockenfutter dabei, wobei gerade Enya und Smilla das an sich gar nicht interessiert, also die wollen meist gar nicht. Joey und Peaches schon, die bekommen halt mal was nach Gelegenheit. Meist so: Peaches: ich steh auf diesem Baumstumpf!!! Keks für mich!! Und Joey "verlangt" vor allem bei Umorientierung bei jeglicher Reiz-Sichtung (auch wenn ihr der Reiz eigtl. egal ist xD ). Oder Joey bringt von Enya verlorene Beute wieder und möchte dafür einen Keks... Kriegt sie =)


    Sonst gibt es an sich nur Belohnung für Training (also Hundesport, auch Zuhause üben wir ja dafür) und da meist Fleischwurstwürfel. Aber auch nicht abgewogen und halt je nachdem, was und wieviel und überhaupt an dem Tag.


    Also im Alltag gibt es kaum Futterbelohnung tatsächlich (ohne dass ich sie ablehnen würde)