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Beiträge von Lucy_Lou

    Ich fand den Spung zum Dritten (und 2x zum jeweils Vierten) eher leichter als gedacht. Wobei die Shelties halt (für mich) einfach eh sehr unkompliziert sind und ich bei Joey durch Grisu schon viel gelernt hatte, was ich beim nächsten Aussie besser/anders machen will. Ist auch gut aufgegangen.


    Natürlich schauen die Hunde auch viel aufeinander, aber ich gehe in der Erziehung sehr über Rückorientierung/nachfragen bei mir und habe die passenden Hunde dafür, so dass Gruppendymanik hier eher positiv gewesen ist beim Welpen. Also Reiz xy taucht auf, der Rest orientiert sich (und sei es nur gedanklich/umdrehen) zu mir, Welpe lernt es automatisch mit. Grisu ist ja nicht sonderlich Artgenossen-kompatibel, wobei die Shelties sich halt eh raushalten und ich bei Joey von Anfang sehr gegenkonditioniert habe. Und bedingt durch Grisu, hat Joey auch nie gelernt: oh, ein Artgenosse! Jetzt passiert was!! Also das einzige, was passiert ist, war halt, dass es Kekse hgab und wir im Wohlfühlabstand vorbei gelaufen sind oder so


    Am ehesten springt allgemein immer noch Grisu drauf an, wenn einer der anderen Hunde was meldet (also reicht schon erstarren und gucken und Grisu: oh, muss ich mich um was kümmern :skeptisch2: ?). Ist natürlich aufwändiger, wenn es 3 Hunde gibt, die Grisu triggern können...


    Sonst ist hier an sich nichts komplizierter geworden :???:. Eher im Gegenteil: Joey kann im Notfall Fremdhunde blocken, die Shelties spielen miteinander, Joey und Faye kuscheln viel... die 3 Hündinnen sind aber auch absolut harmonisch miteinander. Und Grisu lässt jeder in Ruhe...


    Ich vermute, es kommt am meisten auf den Hundetyp an, ob es schwierig wird. Dass er zu einem selbst gut passt, die Hunde untereiander harmonieren und halt nicht gerade mehrere sehr außen-orientierte / ich - löse das alleine Hunde, die dazu u.U. noch "problematisches" Verhalten mitbringen oder sehr reaktiv sind. Ich könnt mir hier z.B. auch noch einen Sheltie mehr vorstellen, ohne da Probleme zu erwarten. Aber wenn ich mir z.B. die Kombi Grisu + durchschnittlicher Schäferhund vorstelle... :ugly:, ich glaub die würden sich massiv triggern, in der Bereitschaft sich zu kümmern, nach vorne zu denken und dabei auch Härte zu zeigen.


    Da du einen 2. Arbeitslinien-Retriever möchtest und es mit dem ersten super passt im Alltag, würde ich das gar nicht so schwarz sehen. Vor allem, wenn man sich vorher Gedanken macht, wie man welche Situationen gestalten/üben... will mit seinem Welpen auf einem Spaziergang, damit selbständig Blödsinn machen gar nicht erst zur Option wird und mit Leo als einem relativen Verlasshund als "Ersthund". Und falls Janosch durch den Welpen draußen wieder reaktiver wird, ist zu Anfang aufteilen vielleicht eine Idee...

    Wir habe unseren Garten letztes Jahr komplett machen lassen, es ist einfach nur teuer... Also je nachdem wie viel man selbst machen kann und will, spielt das Budget natürlich auch eine Rolle

    Was habt ihr denn machen lassen? Ich muss ehrlich sagen, ich hab da nie drüber nachgedacht, da wen Externen kommen zu lassen.

    KOMM MAL KLAR. Da ist ein Hund eingezogen - sonst nichts.

    Wie war denn dein Gefühl beim ersten eigenen Hund? Kein Angriff und ich hab einen Welpen-Blues auch noch nie erlebt und stimme dir an sich völlig zu. Da ist "nur" ein neues Familienmitglied, ich liebe Welpen und mit ihnen die Welt zu entdecken :herzen1: und weiß eh, dass Hunde absolut in mein Leben passen und dass auch Sorge und Training und Charakter und Yipieh und Zusammenwachsen dazu gehört


    Aber wenn man viel überdacht und durchdacht hat und viel gelesen hat und es gut machen will und unsicher ist und die Situation nicht kennt und dann beim quer lesen oft genug "oh, so bloß nicht" liest... Und auf der anderen Seite auch sehr viel Vorfreude und Erwartungshaltung und bekommt man das hin... Ich kann es verstehen. Auch wenn ich es nie erlebt habe, ich kann es verstehen. Es ist nicht "nur" ein Hund, gerade wenn man nicht mit Hunden aufgewachsen ist und eh "drin" ist, es wirft ja schon das Leben durcheinander und fordert viel Verantwortung und dass man in der Öffentlichkeit kein katastrophales Bild hinterlässt und der Hund in den Alltag passt. Und da muss ein Welpe erst mal hinkommen.


    Ich (!) wusste bei den letzten eingezogen Hunden, sie einfach ankommen zu lassen, wie wir die Welt entdecken, was mir (!) wichtig ist (z.B. kein Sitz Platz Fuß), dass ein Welpe für mich auch spielen darf und frei Welt entdecken fernab irgendwelcher Regeln oder Ruherituale und wann es Sinn macht, Pause zu machen und wann es zu viel wird. Und dass mir Umorientierung und Vertrauen am wichtigsten sind und vor allem dieses "wir gemeinsam"... und welche Rassen da rein passen. Ich genieße die Welpenzeit einfach, egal ob der reinpieselt, dass er vieles nicht kennt, mal ne Unsicherheitsphase hat, mir im Haus nachläuft oder die Konzentrationsfähigkeit einer Eintagsfliege hat... Das gehört einfach dazu und ist völlig in Ordnung. Niemand ist perfekt, niemand funktioniert nach Schema F und das ist völlig gut so.

    Meiner ist 4x5 Meter groß und ich arbeite noch am perfekten Platz für Agility Parcours und Rennbahn.... kollidiert momentan noch mit dem Schwimmteich und der Obstwiese loudly-crying-dog-faceloudly-crying-dog-faceloudly-crying-dog-face

    Eine Hürde, ein Apfelbaum (kann man ja gut einbauen in den Parcours), ein kleiner Teich für Schildkröten, die dann auch mit der Rennbahn sehr zufrieden sind =)


    20qm ist schon hart :emoticons_look:

    Unser perfekter Hundegarten hat 6000 qm aufgeteilt in Garten,Wiese,Bach und Fläche mit Bäumen .Alles ist eingezäunt und grenzt nur an Wiesen.Wenn es im Sommer heiß ist gehen wir zum Bach und da können sie dann drin toben

    Ja, also wenn man träumen dürfte... 6000m² tät passen. Davon so 1000m² Terasse mit verschiedenen Beeten, Hängematte und Ausblick und einfach schön gestaltet: für mich :D. 1000m² ebener Agi-Parcours... :roll:, 1000m² für Schwimmteich und Sauna und Liegen im Sand... dazu halt Einfahrt, Parkraum, großer Unterstand mit Werkstatt und Schuppen, ein Gewächshaus wär auch toll und Rest naturbelassen und jaaa gerne mit Bachlauf :D. Der absolute Traum wäre auf einem Hügel in Alleinlage mit Ausblick :herzen1:. Aber wir kommen dem zumindest ein wenig nahe, besser geht wohl immer...

    Früher, als ich Kind war ;) , kam ein Welpe in die Familie und dann war der halt da. Der wurde einfach groß und war da, fertig.


    Heute, und ich lasse mich da echt mitreißen..., bereitet man sich vor, informiert sich über die Rasse, es gibt Regeln was der Welpe wann und wie darf ...

    Bei uns zieht in 2 Wochen ein Welpe ein und 2 Tage später kommt schon der Trainer zur Einzelstunde damit alles mit dem Ersthund klappt :headbash:

    Es ist einfach kein Platz mehr für Sorglosigkeit ...

    Ja, den Eindruck habe ich auch. Ich bin mit Hunden aufgewachsen (und Katzen und Kaninchen) und hatte auch früh meine eigenen Tiere. Meine Verantwortung mit den Tieren, aber auch mein Wissen, dass jedes Tier anders ist, es kein Schema gibt, kein immer-gut, auch mal Stress, auch mal Sorge, aber die meiste Zeit guter Alltag. (ich bin auch mit zig Bereitschafstspflegekindern aufgewachsen, war so ziemlich normal, sich immer wieder neu einzupendeln).

    Als dann im Erwachsenenalter die Hunde einzogen, ich hatte nie ansatzweise so etwas wie einen Welpen-Blues... Bei meinem ersten eigenen im Erwachsenenalter hatte ich wochenlang ein Kreisgrinsen im Gesicht, endlich wieder ein Hund, egal was Lucy an Mist gebaut hat xD und alle anderen danach wurden in den Alltag integriert und gut.

    Aber: eigentlich bin ich auch jemand, der viel zerdenkt, der gerne Kontrolle hat, der es möglichst gut machen will und leicht mal zweifelt. Hätte ich also nicht diese Kindheit gehabt, wer weiß :ka:. Ich schätze mich schon als jemanden ein, den es theoretisch hätte treffen können.


    Ich persönlich glaube, bei vielen ist es ein zu hoher Perfektheitsanspruch an sich selbst in erster Linie und ein Stück weit, dass eine "funktionierende" Welt einfach Sicherheit bietet. Ich musste dieses immer wieder neu einstellen und neu Verantwortung übernehmen lernen als Kind, aber einfach ist das ja nicht unbedingt. Dazu kommt dann ein sehr "offenes" Leben über die sozialen Medien, viele Eindrücke, wie es klappen "muss" (auch wenn man hier im DF quer liest, kommt doch oft genug, oh Gott, du machst zu viel/das Falsche/Welpe lernt zu wenig kennen/Welpe lernt zu viel kennen/Welpe hat zu wenig Kontakt zu Artgenossen/zu viele Kontakte/die falschen Kontakte/mindestens xy Stunden Schlafen und im Haus muss der immer ruhen wollen und bloß nicht die falschen Spiele oder teils überhaupt Spiele spielen/Welt muss entdeckt werden, aber hey, 5-Minuten-Regel!!, der überdreht auch mal und will spielen, wer weiß was da schon wieder falsch gemacht wurde im Alltag... :ugly:. Wer würde als Anfänger, der es möglichst gut machen will, da nicht kirre werden?? Und dann kommt: Bauchgefühl fehlt und such dir einen Trainer |))

    Sandkasten

    Ich find grad kein Bild, ganz rechts oben im Agi-Bild, aber erkennt man nicht wirklich. Wir haben mit großen Natursteinen umgrenzt einen kleinen "Strand" gebaut, dahinter hoher Bambus, Olivenbaum und Blumenkästen an den Seiten und einfach Liegen drauf. Und es ist auch nicht schlimm, wenn die Hunde etwas (!) buddeln, solange sie nicht an der Plane unten ankommen (gegen Unkraut). War vor dem Plan, diese Fläche fürs Agi zu nutzen |). An sich sollte da noch ein Sauna-Haus hin und ggf. ein Schwimmteich, aber das ist etwas auf Eis gelegt, immer noch im Hinterkopf.

    Am wichtigsten: keine direkten Nachbarn!!!

    eigener Agility Kurs

    |)




    Unser Garten ist sehr verwinkelt ums Haus auf mehreren Ebenen, daher an sich zu wenig Platz für Agi... also eine weite gerade Fläche wäre toll xD


    Ansonsten finde ich unseren schon sehr perfekt. Keine direkten Nachbarn (!), direkt an Wald angrenzend, 3000m² groß, das passt schon :smile:. Ist halt mehr Arbeit, zumal ich auch Beete mag, aber das meiste ist recht naturbelassen und ich mag einfach das Grün und die Ruhe ganz für uns.

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