Beiträge von Lucy_Lou

    Zumal dieses Zitat:

    Obwohl das Jedermannsrecht nur für nichtmotorisierte Reisende gilt und somit nicht für Wohnmobilreisende oder Camper, ist auch das Freistehen entlang öffentlicher Straßen und auf öffentlichen Parkplätzen erlaubt. Solange Dein Fahrzeug also an der Seite steht und genug Platz für andere Autos und Wohnwagen lässt, bist Du auch hier auf der legalen Seite.

    Wir stehen ja viel frei, was ja nun nichts damit zu tun hat, mitten in den Wald oder auf die Wiese eines Bauerns zu fahren.
    Öffentliche Parkplätze sind überall zu finden und das längst nicht nur mitten im Ort.

    Dass Noweger (und viele andere) es wenig witzig finden, wenn man mitten in der Natur parkt oder der einzige Parkplatz an einem HotSpot komplett mit Wohnmobilen zugestellt ist, klar!

    Aber es gibt sehr viel zwischen CP und man rumpelt einen Waldweg lang.


    Zumal man dies mit autarkem WoMo ja überhaupt nicht braucht (bzw. alle paar Tage eine VE). Mit Dachzelt ohne ausreichende Aufnahmekapazitäten für Grau- und Schwarzwasser würde ich als Anwohner allerdings auch im Dreieck springen...:

    Zitat von Zucchini

    Wir hatten Strom, Wasser, Toilette, Dusche...

    Was findest Du denn an fiddeln oder aktiver Beschwichtigung undeutlich?

    Das ist der Punkt. Es ist deutlich zu erkennen, der andere greift nicht an etc., der ist nur nervig. Und mit nervigem Verhalten kann man sehr unterschiedlich umgehen. Sich da gleich mal draufzustürzen, ist nicht im Mindesten ein adäquates, soziales Verhalten. Auch nicht, nach 3 Sekunden Drohen.

    Grisu war ja auch so, entsprechend fast immer angeleint und meine Augen überall. Ich finde, das braucht man nicht schönreden, so nach dem Motto: der andere Hund hat halt gefiddelt, dann verdient er eine Abreibung. Das geht sehr diffiziler! Joey nimmt bei so etwa Präsenz ein (Körper aufgerichtet, Kopf abwenden oder leichtes drohen je nach Gegenüber) und bleibt aufgerichtet still stehen. Funktioniert gut!
    Die Shelties stellen sich hinter mich bei sehr aufdringlich-fiddelnden Hunden. Funktioniert gut! Zumal ich den absolut ja nIcht gefährlichen Gegenüber dann im Notfall sogar festhalten kann.
    Enya muss ich erklären, sie soll die Füße stillhalten, ist dann so.

    Aber es gibt so viel, was ein Hund tun kann an Reaktion (auch wenn er den Gegenüber nicht lesen kann!!), ohne da gleich deutlich körperlich bis zubeißend zu werden. Bei Hunden, die "nur" fiddeln erst recht

    Ja... die Schäferhund-Dichte (und deren Mixe) ist bei uns in der Gegend recht hoch. Mag ja sein, die kommunizieren so 2-3 Sekunden sehr fein, bevor sie ausrasten (warum auch immer das aus Schäferhund-Sicht dann angemessen ist), aber da warte ich gar nicht mehr drauf, sondern sehe zu, da Abstand reinzubringen, sobald ich einen auf uns zukommen sehe.

    Wir haben hier keine XL-Bullies, ungefähr gar keine Molosser, keine SoKas und den letzten Rottweiler habe ich vielleicht vor 10 Jahren bei uns gesehen. Daher wohl, was hier einfach sehr auffällt als Rasse, um die man besser einen sehr großen Bogen macht und unter "fein kommunizieren" verstehe ich etwas ganz anderes...

    Schäferhund wäre mir nun auch nicht als schwer zu lesen eingefallen, allerdings auch sicher nicht als Beispiel für "langsame Eskalation mit allen Stufen".

    Als Beispiel wurde glaub ich der Husky genannt.

    Meine Hütehunde finden die durch die Bank eher provokativ. Merken tut man das natürlich am ehesten bei den nicht mit allen verträglichen, meinem Grisu, Enya... aber auch Joey und meine Shelties reagieren da vorsichtiger. Habe ich mir über sehr steil vorne, Rute überm Rücken und doch auotmatisch sehr vorwärts gerichteter Kopf erklärt (Ohren nach vorne, selbstbewusste Typen idR). Habe ich von Hütehundhaltern auch schon oft gehört, dass die mit Huskys und Co nicht gut können bzw. verunsichert sind.

    Bulldoggen-Typen, Frenchies und Co haben wir hier quasi nicht, aber dass deren Mimik zumindest mal Übung im Lesen braucht für andere Hunde (von den Geräuschen ganz zu schweigen) dürfte selbsterklärend sein.

    Bestätigt mich mal wieder darin, dass es richtig ist, Minis ggf rigoros zu schützen.

    Ich denke, in vielen Fällen kann man das nicht. Ich erinnere mich auch noch an den hier verlinkten Vorfall, wo der Mann seine kleine Hunde auf den Arm nahm, sicher alles versucht hat, 3 Kangals waren es in dem Fall, wenn ich mich erinnere und beide Kleinhunde tot.

    Und in meinem Fall, ja, Faye lief frei (warum auch nicht?) und war nicht direkt neben mir. Es geht aber manchmal so schnell, da macht man einfach nichts mehr. Und gegen Großhunde, die töten wollen (nicht nur drohen etc.) macht man herzlich wenig. Ich habe nach Fayes Tod noch lange schwere Stöcke dabei gehabt und bin in der ersten Zeit eh vor allem geflüchtet. Wären da 2 große Hunde mit Tötungsabsicht plötzlich übern Zaun gekommen oder hätten sich losgerissen oder rennen auf einen zu... was will man da noch machen?

    Klar, bei sorglosen "die regeln das unter sich"-Besitzern (im Normalfall ja eh wehrhafte Großhunde), wo der Gegenüber schon steif dasteht oder auf einen zustackst, klar, da kann man reden, flüchten, laut werden, sich einen großen Stock schnappen etc. Aber plötzlich angreifende Großhunde mit Absicht zu töten... ? Die sind im Zweifelsfall stärker als man selbst. Und gerade bei mehreren davon, wehrt man da mE nichts mehr ab.

    Es kreiste ja monatelang durch meinen Kopf: was hätte ich besser machen können, wo habe ich einen Fehler gemacht, wie hätte ich sie retten können? Aber ich war nicht diejenige, die völlig unbeaufsichtigt (außer Sicht) zwei Schäfer-Mixe freilaufen lassen hat, die uns angegriffen haben. Um des eigenen Seelenheils Willen darf man diese Täter-Opfer-Umkehr nicht zulassen.

    Ich weiß, so hast du das nicht gemeint, nur, dass du sehr vorsichtig bist. Was mit Kleinhunden leider auch sehr nötig ist.

    Jetzt musste ich wirklich etwas suchen, ich mach eher selten Gruppenbilder

    2016: das war das Jahr, in dem Smillas Anfälle anfingen und Joey einzog. Auf dem Foto von Ende 2016 ist Smilla 2,5 Jahre alt, Joey etwa 11 Monate und Lucy und Grisu haben noch gelebt

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    Und ganz frisch von 2026: Zum Zeitpunkt des obigen Fotos hätte ich nicht damit gerechnet, dass Smilla dieses Jahr erreichen wird. Und Joey ist schon 10 Jahre alt... Faye gab es 2016 noch lange nicht und jetzt schon lange nicht mehr :(. Die anderen drei Hunde auf dem Foto wären ohne Fayes Tod niemals eingezogen, keiner von ihnen. Aber ich liebe sie sehr: in der Mitte Enya, gerade 6 Jahre alt geworden (es ist einfach Wahnsinn, wie die Zeit rennt), rechts davon Peaches, 5,5 Jahre alt und ganz rechts Lotta, 2,5 Jahre alt.

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    Das war eindeutig das bekloppteste :see_no_evil_monkey:. Lotta hatte ich dabei noch auf dem Arm ...

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    In Seilbahnen waren sie aber öfter schon.


    Im Alltag wäge ich sehr ab, im Urlaub gehören manche Transportmittel halt dazu :pfeif:

    Dogs-with-Soul : ich mag die Minicampings bei Julianadorp. Wir waren glaub auf allen drei schon auf engem Raum, die tun sich nichts. Zuletzt meist Mariahoeve (so 1km bis zu den Dünen das Sträßchen runter), ganz nah´an den Dünen ist Hoeve ons lust, der ist aber schnell voll. Und der Duinzoomhoeve ist wieder ein Stück zurück gesetzt, dafür steht man da zur Tulpenzeit so richtig mitten in den Feldern. Letztlich tun die sich alle nichts, sind vergleichsweise sehr bezahlbar, Sanitär hat man, mit (vielen) Hunden nie ein Problem gehabt. Und der Strand da ist toll (wie vielerorts in Holland). Man ist auch schnell mit dem Rad in Den Helder, wo die Fähre nach Texel startet. Wir waren da zweimal zu Fuß drüben (nach Radanreise), die Fähre kostet so ungefähr nichts.
    Man darf halt keinen klassischen, großen Campingplatz erwarten, aber wir fühlen uns dort um Längen wohler und in der NS hat man sehr viel Raum.

    edit, von Google Maps, glaube, das darf man. Hier sieht man rechts in der Übersicht alle drei und links den Dünen-nächsten:

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    Zucchini wie schlimm :verzweifelt:. Ich weiß nicht, wie lange es her ist, mein Beileid.

    Würdest du im Nachhinein sagen, man hätte irgendwas früher untersuchen oder tun können (Entfernung z.B.)?

    Wir warten eh erstmal morgen den Termin ab, aber vielleicht können wir da noch etwas nachfragen etc., was du an Erfahrung leider schon machen musstest.

    (Am liebsten würde ich Joey gerade in die nächste Uniklinik bringen, aber ein Notfall sind wir sicher nicht und die sind alle weit weg...)

    Ich habe ehrlich gesagt nicht ganz verstanden, worum es dir geht.

    Dass der Hund so stressfrei wie möglich die kurze (?) Zeit bei euch ist? Dass dein Mann nicht gebissen wird?
    Oder mal anders gefragt: von welcher Zeitspanne reden wir da? Die eigentliche Pflegestelle kann diese Woche nicht, holt den Hund aber kommendes Wochenende bei dir ab? Also bloß noch so drei Tage und fertig? Dann würde ich eher sagen, nicht zu viel Bohei machen, nicht zu viel an gewohnten Abläufen ändern oder irgendwelche Erziehungsversuche starten und dein Mann lässt den Hund halt in Ruhe.
    Oder steht im Raum, dass der Hund langfristig bleibt?