Leiia : Nordspanien kann ich wärmstens empfehlen. Hier ab S. 2 On the Road 2019 und hier ab S. 89: Vom Leben ein Anfang
Ich könnt direkt wieder
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Leiia : Nordspanien kann ich wärmstens empfehlen. Hier ab S. 2 On the Road 2019 und hier ab S. 89: Vom Leben ein Anfang
Ich könnt direkt wieder
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Ich denke, es sind eher die Bodenbrüter (dicht am Weg) oder Junghasen oder zusätzlich, wenn man den Hund auf einer Wiese spielen lässt, die Rehkitze... die direkt betroffen sind bei einem Hund, der nicht aktiv jagt. Aber da hilft letztlich nur Wegtreue (auch zugewachsener Wegrand ist da eine wenig gute Idee) und dass der Hund gar nicht erst ansetzt zum Hetzen. Also ein sicheres Tabu oder automatische Umorientierung oder er hat eh kein Interesse. (Enya hat mal sehr zweifelnd zwischen mir und einem flüchtenden Hasen hin und her geschaut, ob das ernsthaft einen Keks wert sein könnte, wenn sie zu mir kommt, statt einfach weiter vor sich hin zu schnüffeln...)
Aber wenn Obiges gegeben ist, wo macht die Leine dann den Unterschied
.
Ich wohne ja auch in NRW, wir haben hier begrenzt NSGs, das allermeiste (ich wohne ländlich) sind Feld- und Waldwege ohne Leinenpflicht. Auch nicht zur Brut- und Setzzeit. Und wie andere schon schrieben: die Regeln sind gleich. Die dürfen nicht jagen, die dürfen nicht quer durch den Wald rennen, nicht über Felder... Das einzige bei mir ist, dass ich penibler darauf achte, dass sie auch den zugewachsenen Wegrand nicht betreten zur BuS
Und er kam auf uns zu 🫣.
Eigentlich hätten wir genau da lang gemusst, um zum Auto zurück zu kommen. Wie waren mit den Rädern, ohne Hund da, und sind nen sehr sehr großen Umweg gefahren
Kann ich toppen
. Ich hab die Hunde letztlich unterhalb angebunden, hab ein Bild ins Nachbartal runter gemacht und bin umgedreht
(und nein, ist nicht mit Tele, der lag da so 5 Meter vor mir...)
Das Reh weiss aber auch nicht, dass der Hund an der Leine ist. Dann dürftest du mit dem Hund gar nicht raus.
Rehe stehen weder auf Wegen im Wald noch auf Spazierwegen ausserhalb herum. Deine Argumentation hinkt gewaltig.
Hm... nur mal so auf die Schnelle, früher hatte ich die Bilder besser sortiert:
Fuchs...
Hase...
Reh...
Mal ab davon, die Argumentation war wohl eher, dass es dem Wild nicht auffällt, ob der Hund angeleint oder ohne Leine auf dem Weg ist.
Und eine Schleppleine finde ich eher eine blöde Idee, wenn der Hund nicht wegtreu ist oder zum hetzen ansetzt. Der hat ja ordentlich Radius damit und zerstört damit Gelege in Wegnähe oder tötet Kitze oder Hasenbabys durchaus (und sei es nur durch beschnüffeln)
Und gegen diese Blauägigkeit hätte ich gerne eine Handhabe ...
In welcher Form?
Auch das ist nicht provokant von mir gemeint. Informationen gibt es doch im Überfluss zur heutigen Zeit. Gegen was genau eine Handhabe und wie? Ist ja nicht so, als wäre jeder Ersthundehalter mit einem Schäferhund überfordert. Oder als gäbe es keine Informationsmöglichkeiten. Wo setzt man da an?
Ich kenne es aus meiner Kindheit / frühen Jugend im Übrigen so, dass sehr viel unter "selbst Schuld" lief (wir hatten einige mitlaufende Hunde, die man halt in Ruhe gelassen hat und dann wurde man auch nicht genissen), aber wenn der Hund zu sehr reagiert hat, war er tot. Das war auch Luna noch Mitte der 2000er, völlig ohne sozialen Aufschrei (Lucys Schwester).
Dass man "damals" mit sehr aversiven Methoden effektiver war, wüsste ich nicht. Mehr ging in Ordnung (viele Hunde waren Mitläufer, frei in der Straße oder mit uns Kindern unterwegs) und s.o., die Hunde waren nicht durch die Bank nett. Aber wenn sie zu unnett waren, gab es halt Tod und nicht aversivere Methoden zur Erziehung. Nur meine Erinnerung an die Zeit. (der Hund meiner Oma wurde übrigens noch im Paket aus dem Otto-Katalog geliefert, so zu: früher war es besser
)
Lotta ist dann jetzt auch in der A1 angekommen
. 2 fehlerfreie Läufe (unterschiedliche Parcours, tatsächlich mal kein Second Chance) am Wochenende in Mendig
(und das, wo man bedenken muss, dass die größten Hürden die soziale Kompetenz in der BH und beim Einmessen gewesen sind für sie
. War, glaube ich, auch ein wenig Nettigkeit der jeweiligen Richter:innen...). Turniere sind dagegen vergleichsweise herrlich entspannt mit ihr, so lange sie die Menschen in Ruhe lassen, ist ihre Welt ziemlich in Ordnung
. Sie ist gar nicht mal wirklich unsicher, fremde Menschen sind einfach iehbahpfui für sie
, in dem Extrem hatte ich das bei einem Sheltie auch noch nicht...
Es macht immer einen Unterschied ob Hund 1 dabei ist, ob Hund 2 dabei ist oder nicht, ist egal.
Ich finde, das fasst es ganz schön zusammen
. Wenn ich nur mit den 3 Shelties spazieren gehe, ist es völlig egal, ob es einer oder alle drei sind. Lotta braucht situativ etwas Aufmerksamkeit, Smilla und Peaches sind völlige Selbstläufer, egal in welcher Umgebung. Das sind die immer noch, wenn Enya (BC) und / oder Joey (Aussie) dabei sind. Aber Enya braucht auch Aufmerksamkeit (Joey eher nicht), damit sind es halt schon 2 Hunde, bei denen ich situativ was mehr achten muss, wenn ich mit allen 5en spazieren gehe. Dennoch erfordert es hier kaum mehr Zeit, mit 5 Hunden spazieren zu gehen, als mit einem Hund, da ich zu 95% gemeinsam gehe. Aufteilen tun wir nur im Urlaub (wenn es sonst zu viel wäre oder: was passt für wen) oder wenn Teile mit Frank alternativ im Sport unterwegs sind. Von daher verstehe ich auch RafiLe1985 Aussage, dass es zeitlich in Bezug auf Spaziergänge keinen größeren Unterschied macht, ob es 1, 3 oder 5 Hunde sind. Entscheidend ist, wie gut das klappt mit jedem einzelnen Hund und ob man bei Bedarf die Zeit hätte, getrennt zu gehen (einer krank, Welpe, spezielle Trainingssituationen etc.). Letztlich laufe ich eh die Strecken, auf die ich Bock habe in meinem Tempo und wenn Enya meint die doppelt laufen zu müssen
. Da ändert auch keine bummelnde Smilla was dran (die eher mein Wohlfühltempo bevorzugt...)
Und in punkto Zeit wäre die Frage: was macht man sonst mit den Hunden? Aufwändigen Hundesport (wobei ich in "meinen" Sportarten ungefähr gar keinen Einzelhundehalter kenne) und kann ich Ausbildung/Einsätze/Turniere etc. auf mehrere Hunde zuschneiden? Und halt so die Grundsatzfragen was Transport im Auto, Fremdbetreuung, Finanzielles etc. angeht.
Aber einen so bedeutenden Zeitunterschied sehe ich persönlich tatsächlich nicht bei Mehrhundehaltung und auch nicht, dass da quasi so zwangsläufig ein Hund oder beide zurückstecken müssen. Zumal die sich ja bestenfalls auch noch gegenseitig haben, wenn die sich nicht total doof finden oder komplett ignorieren.
Ist aber vermutlich auch eine Frage der Wohnlage und der Baustellen des einzelnen Hundes ![]()
Ich finde dieses „nicht leistbar vom Halter“ immer schwierig.
Und was wäre die Alternative zur Abgabe durch den Halter? Auch das nicht provokativ gefragt. Also was sollte er stattdessen tun? Beim Post, auf den ich mich ursprünglich bezogen hatte, kam ja, der Produzent, der an Hinz und Kunz verkauft sei mindestens mal mit Schuld. Du aber meinst eher, dann muss der Halter eben... ja was? Er hat es in der Vergangenheit ja nun nicht auf die Kette bekommen, den Hund so zu führen und aufs Leben vorzubereiten, dass das zu keinen Verletzungen führt. Dann muss er nun halt also zu Hundeschulstunden verdonnert werden? Einen Zwinger bauen? Für eine sichere Unterbringung zahlungspflichtig sein?
Oder doch eher der Produzent?
Ich frage mich einfach nur, was die praktische Umsetzung wäre, bin da an sich bei euch
Aber solange Hinz und Kunz Hunde ohne Sinn und Verstand produzieren dürfen, diese an den Nächstbesten abgeben und am Schluss keiner Verantwortung übernehmen muss, wird sowas leider immer mal wieder passieren.
Wer soll die denn übernehmen? Ernstgemeint, nicht provokativ. So rein fiktiv: da kauft sich Familie Happy einen Dobermann und der wird nicht nur zum beschützenden, kinderliebenden Familienhund, sondern beißt zu in Fall X (anderer Hund verletzt) und dann Y (Halter verletzt) und dann Z (Nachbar Zorngiebel verletzt, whatever). Hund soll weg, weil nicht mehr leistbar vom Halter. Wer muss da für dein Empfinden die Verantwortung übernehmen und in welcher Form? Vor allem so, "dass sowas nie wieder passiert"?