Es weiß ja auch keiner, wie groß das WoMo ist oder ob es Sommer-Camper sind (oft draußen) etc. Wir sind mit 5 Hunden im WoMo, 3x klein, 2x mittelgroß, das geht problemlos. Es muss also sicher nicht an einem etwas größeren Hund scheitern. Aber das Thema Dreck / Nässe würde ich nicht unterschätzen, man hat halt in WoMos nicht unbedingt eine Art Schleuse oder Parkraum für einen versifften Hund, erst recht nicht für einen großen. Wir haben Decken auf den Möbeln und Bademäntel für die Hunde. Völlig Nässe- und Dreckspritzer-frei bleibt es dennoch nicht. Wenn man nur auf CPs ist, das Vorzelt draußen hat etc. mag es anders sein, bei uns stolpert man halt vom Regen in den Wohnraum, ohne Schleuse. Aber das weiß ja jeder für sich, wie er campt und wo er Toleranzgrenzen hat. Genauso wie ein völlig durchnässter sehr plüschiger Hund auch einfach mal "riechen" kann. Nasser Hund halt. Im WoMo ist alles komprimierter.
Gefühlt hat jeder 2. WoMo-Fahrer einen Hund dabei und es ist großartig mit den Hunden
. Aber es ist ja nicht verkehrt, sich da vorab ein paar Gedanken zu machen. Je nach WoMo-Typ gibt es ja Möglichkeiten zum Zwischenparken des Hundes. Wobei ich persönlich froh bin, unsere dürfen auf die Möbel, da "viel" Hund auf dem Boden echt sehr schnell im Weg liegt...
Die Auslastung insgesamt bei den Thread-Erstellern finde ich im Übrigen nicht wenig. Mal so grob überschlagen wäre man ja z.B. als theoretische Möglichkeit bei 20-30 Minuten Löserunde morgens, später Vormittag 15 Minuten Dummy / Nasenarbeit, nachmittags größere Natur-Runde und / oder im Garten chillen... Oder im WoMo mit dabei sein. Ich wüsste nicht, wo z.B. ein Golden Retriever da nicht ausgelastet sein sollte
. Also, ohne den Thread-Erstellern da was unterstellen zu wollen an Tagesplanung, aber meine Hütehunde sind mit anderem Sport und etwa dieser Einteilung happy und den Rest des Tages chillig. Wie viel Trara die Haupt-Spazierrunde bedeutet, kann man ja zudem gut selbst beeinflussen.
Ich würde da als TE mehr nach sonstigen Eigenschaften gehen, die im Alltag gewünscht und wichtig sind: kontrollierbarer Jagdtrieb, hohe Verträglichkeit mit Mensch / Hund, wenig Wachsamkeit / Schutztrieb, keinerlei SoKa-Optik wegen der Urlaube, keinesfalls ein "Angsthund" (aus dem TS), kein zu aufbrausendes, sich reinsteigerndes, nervöses, lautes Wesen.
Aber ich finde schon, es bleibt eher wenig übrig, ohne Abstriche zu machen. Einen Beagle könnte ich mir z.B. auch vorstellen, aber der ist nicht unbedingt ableinbar. Oder einen Cocker, der mag aber zu quirlig / außenorientiert sein. Irgendeinen Tod stirbt man immer und ein Hund ist ein Hund. Jagen, bellen, wachen, nicht jeden Fremden gut finden... bringen sehr viele Hunde mit, oft über Jahrhunderte angezüchtet. Da permanent gegen zu kämpfen, bringt ja auch nichts, niemandem, weder Mensch noch Hund. Wenn man es möglichst in Reinform will, müsste man wirklich bei den Begleithunden schauen.