Beiträge von Lucy_Lou

    Ich drücke fest die Daumen für alle!

    Bei Joey kann ich vorsichtige Entwarnung geben, es wurde nichts gefunden, das auf bösartige Zellen hinweist. Auf der anderen Seite ist das Ei am Hals zwar etwas kleiner geworden, aber immer noch da und wenn es die Lymphknoten sind und man ihr sonst nichts anmerkt und sie ja jetzt schon eine Woche Antiobiotika bekommt, frage ich mich halt schon, was da los ist. Und was für eine Art Entzündung das ist. Wir haben morgen um 8 Uhr noch mal einen Termin, ist eine größere TA-Praxis, aber halt keine Tierklinik... Ich bin bei so etwas ja eher Helikopter-Frauchen, gerade wenn man nicht sagen kann, was das auslöst, wenn es "nur" die Lymphdrüsen sind. Joey selbst ist vom Verhalten her immer noch völlig normal.

    Hatte so etwas schon mal jemand hier? Recht stark geschwollene Lymphdrüsen ohne erkennbaren Anlass?

    ich sehe hier so gar keinen der Retriever Rassen. Überhaupt nicht.

    Weswegen genau? Gut, habe verstanden, sind zu schwer. Aber sonst? Es sind tägliche, lange Spaziergänge geplant, Nasenarbeit und Apportieren in Freizeitform, ihre Menschen überall hin begleiten, im WoMo reisen. Gewünscht: verträglich, offen, nicht zu wachsam, anpassungsfähig, nicht zu viel Jagdtrieb. Vielleicht kenne ich nur die "falschen" Golden Retriever, aber ich finde die im Vergleich zu anderen Rassen im Erwachsenenalter ohne Anlass schon sehr ruhig :ka:. Und mit viel weniger zurecht kommend, als viele andere größere Rassen. Zumal der Hund beim TE nicht gerade an Unterbeschäftigung leiden dürfte.
    Oder dass es zu für den TE schon zu viel Aktivität wäre, wenn der Hund mal mit Artgenossen tobt, sich überschäumend im Schnee wälzt oder Ganzkörperwedelt. Aber gut, ich komme auch aus einer anderen Sporthundeecke, da versteht man unter "viel Temperament" vielleicht etwas anderes. Und sonst kenne ich Golden an sich nur als völlig chillige dabei-Hunde (erwachsen, aber das gilt ja für viele Rassen).

    Es weiß ja auch keiner, wie groß das WoMo ist oder ob es Sommer-Camper sind (oft draußen) etc. Wir sind mit 5 Hunden im WoMo, 3x klein, 2x mittelgroß, das geht problemlos. Es muss also sicher nicht an einem etwas größeren Hund scheitern. Aber das Thema Dreck / Nässe würde ich nicht unterschätzen, man hat halt in WoMos nicht unbedingt eine Art Schleuse oder Parkraum für einen versifften Hund, erst recht nicht für einen großen. Wir haben Decken auf den Möbeln und Bademäntel für die Hunde. Völlig Nässe- und Dreckspritzer-frei bleibt es dennoch nicht. Wenn man nur auf CPs ist, das Vorzelt draußen hat etc. mag es anders sein, bei uns stolpert man halt vom Regen in den Wohnraum, ohne Schleuse. Aber das weiß ja jeder für sich, wie er campt und wo er Toleranzgrenzen hat. Genauso wie ein völlig durchnässter sehr plüschiger Hund auch einfach mal "riechen" kann. Nasser Hund halt. Im WoMo ist alles komprimierter.
    Gefühlt hat jeder 2. WoMo-Fahrer einen Hund dabei und es ist großartig mit den Hunden =). Aber es ist ja nicht verkehrt, sich da vorab ein paar Gedanken zu machen. Je nach WoMo-Typ gibt es ja Möglichkeiten zum Zwischenparken des Hundes. Wobei ich persönlich froh bin, unsere dürfen auf die Möbel, da "viel" Hund auf dem Boden echt sehr schnell im Weg liegt...

    Die Auslastung insgesamt bei den Thread-Erstellern finde ich im Übrigen nicht wenig. Mal so grob überschlagen wäre man ja z.B. als theoretische Möglichkeit bei 20-30 Minuten Löserunde morgens, später Vormittag 15 Minuten Dummy / Nasenarbeit, nachmittags größere Natur-Runde und / oder im Garten chillen... Oder im WoMo mit dabei sein. Ich wüsste nicht, wo z.B. ein Golden Retriever da nicht ausgelastet sein sollte :ka:. Also, ohne den Thread-Erstellern da was unterstellen zu wollen an Tagesplanung, aber meine Hütehunde sind mit anderem Sport und etwa dieser Einteilung happy und den Rest des Tages chillig. Wie viel Trara die Haupt-Spazierrunde bedeutet, kann man ja zudem gut selbst beeinflussen.

    Ich würde da als TE mehr nach sonstigen Eigenschaften gehen, die im Alltag gewünscht und wichtig sind: kontrollierbarer Jagdtrieb, hohe Verträglichkeit mit Mensch / Hund, wenig Wachsamkeit / Schutztrieb, keinerlei SoKa-Optik wegen der Urlaube, keinesfalls ein "Angsthund" (aus dem TS), kein zu aufbrausendes, sich reinsteigerndes, nervöses, lautes Wesen.

    Aber ich finde schon, es bleibt eher wenig übrig, ohne Abstriche zu machen. Einen Beagle könnte ich mir z.B. auch vorstellen, aber der ist nicht unbedingt ableinbar. Oder einen Cocker, der mag aber zu quirlig / außenorientiert sein. Irgendeinen Tod stirbt man immer und ein Hund ist ein Hund. Jagen, bellen, wachen, nicht jeden Fremden gut finden... bringen sehr viele Hunde mit, oft über Jahrhunderte angezüchtet. Da permanent gegen zu kämpfen, bringt ja auch nichts, niemandem, weder Mensch noch Hund. Wenn man es möglichst in Reinform will, müsste man wirklich bei den Begleithunden schauen.

    Ich finde die Golden-Hündinnen immer eher klein und wenn nicht verfettet, irgendwie nicht, als sollten die über 20kg haben, aber das täuscht wohl |). Wenn man aus der Hütehund-Ecke kommt, sind die Hunde in der Größenordnung irgendwie leichter...
    Bleiben die echt lange quirlig? Ich kenn die nur so bis 2 Jahre halt junger Hund, dann ruhiger, freundlicher Mitläufer (klar, mal spielen, im Schnee rumspacken, Spaß an Sport, aber im Alltag halt).

    Einmal ist allerdings keinmal, denn wqs sie dagte, wollten wir nicht hören "am besten einen Goldie"

    Das wollt ihr dann auch nicht hören, aber das war nach deinen weiteren Antworten auch mein erster Gedanke, ein Golden aus Showlinie :sweet:. Der erfüllt schon sehr viel von dem, was ihr möchtet.
    Ein kleinerer Hund aus der Begleithund-Ecke (Bichons z.B.) sicher abgesehen von der Größe auch, aber das wollt ihr wohl noch weniger.

    Was stört euch am Golden Retriever?

    Und zum Thema kleiner Hund: ich schlage euch ganz sicher keinen Sheltie vor, der klingt wirklich unpassend! Aber meine Lotta wiegt kaum 6kg, hat die Begleithundeprüfung bestanden, macht aktiv Hundesport (Turniere), läuft lange Wanderungen im Gebirge mit mehr Durchhaltevermögen als ich und ist ganz sicher ein "richtiger Hund".
    Wobei: ein Langhaar-Collie aus britischer Linie könnte ggf. zu euch passen... Also, falls sie euch gefallen. Die sind in der Regel verträglich, Jagdtrieb oft gut kontrollierbar, zu wachsam finde ich die tendentiell auch nicht.

    Klar sein muss, dass die meisten Rassen (und deren Mischlinge bringen davon ja ihren Anteil mit) zu einem bestimmten Zweck gezüchtet wurden. Und das war über die Jahrhunderte meist irgendeine Form von Jagen oder Wachen, Schutzhund, ggf. noch Hüten. Nichts davon wollt ihr, also fallen eigentlich 90% der Rassen (und ihrer Mixe) schonmal weg.
    Daneben gab es immer schon Begleithundrassen und eigentlich ist das genau das, was ihr sucht. Die sind aber halt meist die kleineren Vertreter, was ihr nicht wollt.
    Und so einige Rassen wurden hin zum Begleithund gezüchtet, vor allem die Retrieverrassen (Showlinie), aber auch Spaniel fallen mir da ein, die evtl. passen könnten. Die sind aber auch eher quirlig.

    Ich wäre da bei deinen Vorstellungen genau bei der Hundetrainerin: ein Golden Retriever, sorry |)

    Was wollt ihr dem Hund an Auslastung bieten? Ist euch Hundewiesentauglichkeit (große Verträglichkeit) wichtig oder dass ihr den Hund ableinen könnt (Jagdtrieb)? Wie wachsam darf der Hund sein (Bellfreudigkeit, Melden von ungwohnten Geräuschen, Verhalten Fremden gegenüber...)? Im Wohnmobil hat ja beides Vor- und Nachteile (gut, Zuhause auch), gerade auf CPs ist ein sehr leiser, zu allem freundlicher Hund sicher von Vorteil, wenn man viel einsamer steht, sieht man das auch anders...

    Was genau spricht dich am Eurasier an? Es klingt nach: eher wenig Temperament und kein bestimmter Sport, so ein halbwegs genügsamer immer-mit-dabei-Hund?
    Dass gerade sehr plüschige Hunde im WoMo Dreck reinbringen, ist euch sicher bewusst =)? Bei Matschwetter und Dauerregen muss der Hund ja auch raus und so einen Eurasier kriegt man nicht schnell trockengelegt.

    Und Thema Tierarztkosten, auch wenn ihr nicht klingt, als hättet ihr (zu) wenig Geld. Das ist richtig teuer geworden, selbst mit gefühlten Kleinigkeiten gerne mal mehrere Hundert Euro, mit größeren Sachen sehr viel mehr. Gibt es diverse Threads zu hier im Forum, falls es interessiert. Es mag Sinn machen, über eine Kranken- oder OP-Kosten-Versicherung nachzudenken.

    Welpe oder nicht ist sehr Geschmackssache, finde ich. Ich persönlich liebe Welpen und finde sie kein Stück anstrengend. Andere sind heilfroh, wenn die Zeit vorbei ist xD. Ihr habt Zeit und einen Garten, da finde ich einen Welpen nicht abwegig.

    Habe auch mal wieder ein Buch gelesen, völlig ohne Erwartungen und hinterher erst gesehen, ist ein Jugendbuch. Kann man aber auch gut erwachsen lesen:

    Lügentochter von Megan Cooley Peterson

    "Piper ist in einer Sekte aufgewachsen, sie weiß es nur nicht. Deshalb stellt sie auch keine Fragen. Niemals. Denn ihr Vater ist für Piper ein Prophet, er hat immer recht. Bis er es eines Tages nicht mehr hat: Als die Regierung eine Razzia auf ihrer Anlage durchführt, wird Piper von ihren Geschwistern, von Mutter, den Tanten und von allen Anhängern Vaters getrennt – sogar von ihrem Schwarm Caspian. Nun lebt Piper in der Außenwelt. Unter IHNEN. Bei einer wildfremden Frau, die sie angeblich beschützen soll. Doch Piper weiß es besser. Und sie wird entkommen."

    Ich-Perspektive Präsenz, aufgeteilt wechselnd in "Davor" und in "Danach". Die Grenze dazwischen ist die "Entführung" durch die Regierungsbeamten, vor denen ihr Vater so lange gewarnt hat.
    Nicht alles war schlecht im "Davor", die vielen "Geschwister" z.B., die sich umeinander kümmern. Anderes, wie ein stetiger Hunger und die "Tanten" dagegen nicht, aber das kritisiert Piper gar nicht, es ist einfach notwendig und ihr Vater ist über jede Kritik erhaben.

    Ich fand das Buch gut. Man ist durch die Perspektive immer in dem Denken von Piper, die lange braucht, um anzufängen, nicht mehr blind sich an ihrem unfehlbaren Vater zu orientieren, zumal die Außenwelt durch ihn eingetrichtert gefährlich und dem Untergang geweiht ist und sie diese nur durch ausgwählte Serien und Filme kennt. Ihr Ziel ist, irgendwann erwachsen ein wertvolles Mitglied der "Kolonie" zu werden.

    Ich habe mich mit Sekten nie näher beschäftigt, ich finde es aus dieser Perspektive aber interessant und nachvollziehbar erzählt. Es ist nicht extrem tiefgründig, ist recht freundlich erzählt, was vermutlich auch damit zu tun hat, dass es ein Jugendbuch ist. Die Liebesgeschichte hätte es auch nicht gebraucht und Piper kam hier und da jünger vor als fast 18 Jahre alt. Aber dennoch, das Buch empfehle ich weiter.

    Nur mal exemplarisch:

    Jagdverhalten ist daher in meinen Augen bei bestimmten Rassetypen insgesamt gesehen gefährlicher für die Umwelt.

    Ja.
    Aber es handelt sich hierbei ja nun um einen langjährigen Sozialpartner, der getötet wurde. Dass der plötzlich zur tötenswerten Jagd-Beute wird, geht tatsächlich nicht in meinen Kopf, jedenfalls nicht mit der Erklärung: der hatte halt viel Jagdtrieb und die Rasse stoppt nicht vorm Töten. Nur weil sein Sozialpartner (!!!) losrennt, stolpert, hektische Handbewegungen macht? Oder wie soll man sich das vorstellen?

    Das einzig nachvollziehbare in dem Kontext für mich wäre:
    Ich wurde mit Smilla ja schon öfter gefragt, wie meine anderen Hunde auf ihre Anfälle reagieren. In meinem Fall neutral bis beschützend. Es scheint so selten aber nicht zu sein, dass Hunde innerhalb eines Sozialverbandes auf epileptische (und ähnliche) Anfälle auch unschön reagieren.

    Aber was soll der Sozialpartner Mensch in dem Fall getan haben, um plötzlich zur Beute zu werden? Dann müsste es doch jedes rennende Kind, jeder hektische Mensch, jeder stolpernde Mensch etc. eher sein, als der Besitzer des Hundes :???: ? Jetzt mal blöd ausgedrückt: ein Jagdterrier denkt sich doch auch nicht mitten auf einem Spaziergang: och, mein Mensch läuft was schneller, könnte also auch ein Hase sein, versuche ich mal, den zu erlegen...

    Hinsichtlich des Weiteren Vorgehens und warum der Hund nicht gleich eingeschläfert wird steht hier mehr

    https://www.fr.de/panorama/hund-…t-94123929.html

    Ich finde den Artikel wirklich gut. Zwei Seiten der Medaille: es ist so gut wie manchmal unverständlich, was für Hürden Behörden nehmen müssen, um "kritische" Entscheidungen zu treffen. Und mit Social Media ja noch mal drastisch mehr, was man bedenken muss, wenn man nur den kleinsten Fehler macht. Vom Shitstorm mal abgesehen, hast du einfach eine breite Front, die jedes nicht Regelkonforme finden will. Ich erlebe es ja gerade in wesentlich kleinerem Maßstab (und nicht hundebezogen) in meiner Firma, wie sehr man versucht, jedes Mini-Detail rechtlich abzusichern und bloß korrekt zu machen und das bei etwas eigentlich Unbedeutendem. Und ja, das ist auch gut und richtig so.

    In dem Artikel steht z.B. auch, man weiß nicht, ob der Hund erst nach dem Tod zugebissen hat (in dem Fall würde ich das absurd finden, wenn, eher bei einem epileptischen Anfall vor dem Tod...), dass man DNA-Spuren braucht, um zu wissen, genau dieser Hund war das. Aber es ist egal, was man selber als gesunden Menschenverstand ansieht, es muss behördlich abgesichert sein, sofern nicht der Hund beim Zerfleischen erwischt wurde.

    Es wird jedenfalls sicher (!) mehr Anhaltspunkte geben als: der Hund sieht nach SoKa aus, um anzunehmen, der war nur treusorgend an der Seite des Besitzers... Dass Behörden und Polizei sich da bedeckt halten, bis alle Fakten beisammen sind, dürfte alleine bei den Reaktionen hier im Thread mehr als verständlich sein.

    Ich hab bereits mehrfach gehört, dass Gruppen dazu neigen, Hunde mit einem Krampfanfall, als Rudel gern eliminieren zu wollen. Oder der Klassiker - mit drei Jahren knallt es zwischen den Hündinnen und dauerhafte Trennung ist angesagt.
    Meine persönliche Meinung dazu ist einfach, dass das Leben leichter ist, wenn man nur so viele Hunde hat, wie man Kapazität hat jeden einzeln zu versorgen. Und 10x einzeln laufen, tricksen, etc. wird einfach kaum jemand mit Job leisten können.

    Man wacht ja nicht plötzlich mit 10 Hunden auf :ka: Dass ein Hund das Gefüge sehr blöd beeinflussen kann, klar. Aber die wenigsten Mehrhundehalter sind so dämlich, zu 5 Hunden, die sich doof finden, wo alle nichtmal zu Zweit gemeinsam spazieren gehen können, noch einen 6. dazu zu tun. Wenn du 2 Hündinnen hast, bei denen es knallt mit drei Jahren, wirfst du da keine 8 weiteren rein. Wenn du Hunde mit Job / Hundesport hast, schaust du eh sehr differenziert, wen du wie brauchst und ausbilden kannst (sage ich als HH mit Turnierhunden, die genug in der Richtung darüber auch kennt).

    Smilla hatte mal locker 1000 Anfälle in ihrem Leben, keiner der anderen Hunde hat sie je angefallen, im Gegenteil, beschützt. Ja, so geht das auch.

    Und hier leben aktuell 5 unkastrierte Hündinnen im Alter von 2 bis knapp 12 Jahren. Ja, geht :ka:.

    Die Hunde ziehen nach und nach ein! Niemand, der schon mit 2 Hunden überfordert ist, mit denen zusammen nicht spazieren gehen kann, mit denen nicht "tricksen" kann aus Zeitgründen, sich die TA-Kosten nicht leisten kann, die nicht vernünftig pflegen kann, keine Notfallbetreuung hat und wenn man nicht aufpasst, hängen die sich an der Kehle... sollte einen 3. Hund aufnehmen. Ja. Aber die Hunde 3-10 fallen weder plötzlich vom Himmel, noch sind alle Halter so dämlich, die Situation nicht einschätzen zu können.

    (Dagegen kenne ich wirklich genug 1-Hunde-Halter, denen ich am liebsten diesen einen schon abnehmen würde |) . )