Beiträge von Gammur

    Ehrlicherweise verhalten sich wie du es hier beschreibst alle labradoodle und goldendoodle die ich kenne, im Training hatte, oder die mir je begegnet sind. Und sie verhalten sich auch bei hundebegegnungen so.

    Die meisten Besitzer haben irgendwann aufgegeben, leben mit Leine und diesem Verhalten. Ich kenne tatsächlich keinen doodle der je damit aufgehört hat. Brutal nervig.

    Ich kenne mittlerweile 20-30 doodle und der älteste ist um die 12 Jahre und immer noch so.

    Will hier wirklich nicht negativ schreiben, aber im Hundeverein haben die doodle ihren Ruf weg.

    Drücke die Daumen, dass das besser wird, oder du damit leben lernst.


    Lg

    Ich denke viele Terrier rassen kann man gut kaufen, langlebig, robust, gesund sind da viele.

    Schnauzer und Beagle ebenfalls, zwergpinscher werden oft auch uralt, Aussies und BC mit Abstrichen, Kelpies mit Abstrichen, Belgier, Shelties und collies werden auch oft sehr gesund alt.

    Aufpassen muss man ein bisschen bei allen rassen, aber wenn man da ein bisschen schaut, nicht gerade die Showlinie schlechthin kauft, sind doch einige rassen recht robust.


    Ich habe hier zwei ältere Aussies und bis auf beim ganz alten aussie einmal Zähne ziehen und sanieren mit 10 Jahren, eine Kehlkopfentzündung mit 2 Jahren und eine op wegen kehlkopflähmung mit 14 Jahren, hatte der uralte 25 kg schwere aussie nie etwas.

    Die 10 jährige aussiehündin hatte noch nie etwas, super robust und mega gesund.

    Das Kelpie ist 8 Jahre alt und da ist auch nichts dran. Tierarzt sehen die nur zum impfen, oder weil mal ein Loch passiert ist. (Die Freuden der mehrhundehaltung)


    Die BCs bei mir sind noch zu jung. Der Rüde ist ein bisschen anfällig, was seine bizepssehne angeht, ansonsten beide fit. Aber halt auch erst 5 und 2 Jahre alt.


    Lg

    Hmm, ich habe und lebe mit so einem Hund zusammen. Wir passen eigentlich nicht zusammen, ich liebe ihn allerdings trotzdem und fühle mich verpflichtet ihm gegenüber. Er nervt mich teilweise mehr, als jeder andere Bewohner dieses Hauses. Er ist anstrengend, immer selbst jetzt im Alter. Wenn er geht, werde ich trauern und ich werde erleichtert sein.

    Die Überlegung ihn abzugeben stand im Raum, aber er war auch nie so ganz einfach und ich wollte nicht, dass irgendwas blödes passiert.

    Nach vielen ich nenn es mal Zusammenstößen zwischen uns, haben wir beide eine Art Friedensvertrag ausgehandelt.

    Eines ist klar, ein Typ wie er, kommt mir nicht mehr ins Haus. Trotzdem wird er unwiederbringlich seine fetten Pfotenabdrücke hier hinterlassen. Und bereut, dass er geblieben ist, habe ich immer nur situativ. Wie gesagt, er drückt bei mir Nerv und ausrastpunkte, die ich nie für möglich gehalten hätte. Aber auch wenn ich ihn streckenweise schwer zum aushalten finde und fand, liebe ich ihn sehr. Er ist mein Hund, er hat mir so wahnsinnig viel beigebracht und er hat mir gezeigt, was ich bitte nicht mehr bei einem Hund haben möchte.


    Ich denke, dass Emotionen und Gefühle nicht etwas einschichtiges sind, sondern komplex und vielschichtig.


    Ich liebe ihn sehr, aber wäre damals jemand passendes für ihn da gewesen, hätte ich ihn abgegeben.


    Lg

    Gasthunde haben bei mir keinen Kontakt zu mir unbekannten fremdhunden. Grundsätzlich nicht! Ich habe zum Beispiel eine gasthündin, die an der Schlepp völlig entspannt läuft, auf fremdhunde in der Distanz ignorant bis freudig reagiert, kommt der fremdhunde dann allerdings zu nahe, beißt sie ungehemmt zu und hat so bei ihren Besitzern bereits drei Hunde in die Tierklinik befördert.

    Das sieht man ihr nicht an. Die wirkt freundlich und aufgeschlossen, auch auf Menschen mit mega viel hundesachverstand, bis die Distanz zu gering wird und sie kurzen Prozess macht.

    Bei mir läuft die Hündin ungesichert mittlerweile in der Gruppe mit, aber das Risiko mit fremdhundekontakt gehe ich nur unter speziellen Sicherheitsvorkehrungen und mit mir bekannten Hunden ein. Ich habe schließlich Verantwortung.

    Auch wenn der gasthund nett und freundlich wirkt, kann er etwas völlig scheisse finden und egal wie viel hundesachverstand man hat, nur Zeit, Dauer und Beobachtungen lassen einen nach mehreren malen Sitten den Hund ein bisschen einschätzen. Aber Überheblichkeit lässt einen eher mal empfindlich auf die Schnauze fallen.


    Lg

    Ich bin immer froh, wenn ich eine kurze Bedienungsanleitung für den gasthund bekomme, wenn ich den Hund noch nicht gut kenne. Ich habe hin und wieder auch arschnasen mit Special effects unter meinen gasthunden und da ist es mir doch sehr lieb, wenn Hinweise kommen, bevor ich z.b. beim ressourcenschwein mit der Hand hingehe und plötzlich getackert werde, oder ähnlicher Mist. Dazu gehört auch der Hinweis „jagt wie Sau! Muss an der Leine bleiben“.

    Das sind keine ellenlangen Vorgaben, dass sind wichtige Hinweise für den sitter. Und daran muss man sich halten, wenn man sich bereit erklärt den Hund zu sitten.

    Mir ist auch noch kein HH untergekommen, der irgendwelche schwachsinnigen Sonderwünsche gehabt hätte. Wenn kommen Hinweis, die wichtig fürs händling des gasthundes sind. Z.b. hasst Kinder, hasst Hündinnen, Ressourcen sind ein Problem, frisst draussen alles was irgendwie fressbar sein könnte, wälzt sich in scheisse, jagt, pöbelt an der Leine usw.

    Bei mir bekannten Hunden brauche ich diese Angaben natürlich nicht. Aber bei fremden unbedingt.


    Lg

    Ich habe ganz unterschiedliche gasthunde hier und Absprachen mit den Besitzern sind mir heilig. Es gibt gasthunde, die sind wie meine eigenen Hunde, die kenne ich in und auswendig und oft schon viele, viele Jahre. Da gibt es keine Anweisungen der Besitzer, denn ich weiß wie die Hunde zu bedienen sind und diese Hunde laufen bei mir frei.

    Dann gibt es Hunde die bleiben an der Schlepp oder angeleint, aus unterschiedlichen Gründen. Und dann gibt es Hunde, die bekommen in gewissen Situationen einen Maulkorb auf und sind an der kurzen Leine.

    Absprachen und das einhalten dieser ist so wichtig. vor allem wenn man die Verantwortung für einen im Grunde noch fremden Hund hat.


    Lg

    Hudson darf alles machen, wie er möchte. Wassernapf steht erhöht. Fressen tut er normal vom Boden. Aber mit 14 1/2 Jahren schwimmt er eh kaum noch, weil er uferböschungen usw. nicht mehr gut hochkommt.


    Wie gesagt, ich bereue die OP nicht. Er hat so viel Lebensqualität zurück bekommen. Operiert wurde übrigens nur eine Seite, dass reicht im Regelfall aus.

    Ich hoffe Hudson hat noch ein bisschen, aber ein sofortiges todesurteil ist eine kehlkopflähmung nicht unbedingt. Heilbar ist sie nicht, aber durch die OP eben deutlich zu verbessern.


    Lg

    Hudson hat eine kejlkopflähmung und ist im Januar mit 14 Jahren operiert worden. Die Lähmung hat sich schleichend über 4 Jahre verschlechtert, bis es im Dezember nicht mehr ging. Die op musste sein. Er hat sich rasend erholt und ist bis auf gewürge nach dem aufstehen gut drauf.

    Laut Tierärzten kann man vorbeugend oder unterstützend nicht viel machen.

    Ohne die op wäre er nicht mehr am Leben. Op ist ein halbes Jahr her und er hat viel Lebensqualität. 100% ist es nicht, aber er kann gut gassi gehen, kann gut atmen, kann gut schlafen und kann gut essen und trinken.

    Ich würde die op so lange rauszögern, wie der Hund gut klar kommt, aber mit op können doch recht viele Hunde gut weiterleben. Kosten lagen mit allen vor und Nachuntersuchungen, der op, den Medikamenten in einer Tierklinik bei 2500 Euro. Nicht günstig, aber ich konnte ihn nicht gehen lassen, ohne ihm diese sehr realistische Chance zu geben. Hat sich gelohnt! Medikamente braucht er keine mehr und für einen 14,5 jährigen Hund ist er gut drauf und fit. Läuft selbst jetzt bei Wärme 7-10 km am Tag mit gassi und macht noch Rentner hundesport.

    Von der op erholt hat er sich im Rekordtempo. 2 Tage nach op, ist der mit mir gassi gegangen als wäre nix gewesen. Eine Woche nach op, lief er große Runden mit.

    Drücke euch die Daumen, dass sich die Verschlechterung auch so zieht wie bei uns. Ich hatte auch gehofft, dass die op nicht nötig sein wird, aber bin jetzt froh, es gemacht zu haben. Diesen Sommer hätte er nicht mehr geschafft sonst.


    Lg

    Puh, schwierig. Ich habe hier einen 5 jährigen border mit sehnenproblem in frührente. Der macht allerdings noch rally obi, UO und longieren. Gassi geht auch ohne Einschränkungen.


    Ob das für deinen Hund auch ginge? Keine Ahnung. ZOS geht ja auf jeden Fall. Vielleicht noch mantrailing?


    Lg