Koppelleinen - Ja oder Nein?

  • Beim Morgenspaziergang geistern mir immer merkwürdige Fragen durch den Kopf. Heute habe ich mich daran erinnert, dass es bis vor einigen Jahren mehr Koppelleinen gab (sowohl draußen an den Hunden, als auch Online in der Werbung), als heute. War das nur mal ein Trend, der irgendwann verflogen ist? Oder ist da einfach was an mir vorbei gegangen?



    Wie ist das denn hier bei unseren Mehrhundehaltern? Nutzt ihr Koppelleinen oder habt ihr mal welche genutzt? Was war positiv daran und was negativ? Wann würdet ihr eine nutzen und wann auf gar keinen Fall?



    Ich freue mich auf eure Meinungen. :)

  • Wie ist das denn hier bei unseren Mehrhundehaltern? Nutzt ihr Koppelleinen oder habt ihr mal welche genutzt? Was war positiv daran und was negativ? Wann würdet ihr eine nutzen und wann auf gar keinen Fall?

    Ich habe Koppellleinen nie vermisst. Ich habe schon immer zwei sehr unterschiedliche Hunde gehabt, die in Sachen Tempo sehr unterschiedlich waren.

    Aktuell geht Bones an der Flexi und Ebby ist entweder frei oder geht an der kurzen Leine. Die zwei Leinen geben beiden den Spielraum, den sie brauchen. Bones rauscht schon mal mit Schmackes in die Leine. Den Ruck brauche ich an meinem kaputten Oldie nicht...

  • Ich habe Koppelleinen zeitweise, kurzzeitig mit Jungspund genutzt. Für die 100 Meter zur nächsten Wiese oder so, nie auf längeren Strecken.

    Meistens sind sie halt unpraktisch. Wenn einer pieseln will und der andere im Weg steht. Wenn Hund A Blödsinn machen will aber sein Leinenpartner lieber schnüffelt.

    Die Hunde haben ein unterschiedliches Tempo, unterschiedliche Interessen, und mit der Koppelleine kann ich ihnen kaum individuelle Signale geben. Zum Beispiel zur Leinenführigkeit, bei Hundebegegnung, usw.

  • Ich finde Koppeleinen ganz furchtbar.

    Am schlimmsten sind zwei kleine Hunde an der Kopielleine an der Flexi.

    Der eine will pischen der andere schleift den weiter usw.

    Ganz schrecklich.

    Ich denke eine Leine sollte zwischen Hund und Mensch verlaufen und nicht zwischen Hund und Hund.

  • Ich liebe Koppelleinen.

    Leider habe ich keine passenden Hunde dazu |)


    Aber Koppel hab ich.

    1 mal zu fipsig und einmal zu gross.


    Mein Traum: 2 mal 2 dazu passende Siamesische Hunde.

    2 Köpfe, 4 Beine oder so.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Ich nutze je nach Situation durchaus Koppelleinen.


    Wenn ich einen andren (oder mehrere) Whippet(s) zu Besuch hab, nutz ich z.B. gern ein Eigenkonstrukt: Handschlaufe mit Ring, in den man mehrere Leinen einhängen kann - so kann ich problemlos mehrere Hunde an einer Hand führen.


    Wenn ich allein mit der Zwergenbande meiner Schwester unterwegs bin, führe ich auch alle an einer Hand (zwar Einzelleinen, aber das Prinzip ist das gleiche):

    [Externes Medium: https://youtu.be/OcNtwCAajDE]

    Hier sieht man auch gut das Problem, wenn man den Hunden keinen strickten Platz zuweist: die Leinen verheddern sich miteinander. Da es aber nur um die paar 100m durchs Dorf bis zu den Wiesen geht, ist das für mich kein großes Problem.


    Als ich im Frühjahr mit der ganzen Bande richtig Gassi bin (und nicht nur Leinenlöserunden) hab ich im Freilaufgebiet für die zwei Hunde, die ich nur an wirklich übersichtlichen Stellen frei laufen lassen möchte, aus den vorhandenen Leinen eine Koppel gebastelt:

    [Externes Medium: https://youtu.be/W3dND0kFnZA]

    Zwei so lange Leinen hätte ich nicht händeln können (schon gar nicht, wenn ich parallel noch auf das frei laufende Volk achten muss), somit war das ein Kompromiss für mehr Bewegungsfreiheit.

    Obwohl das für uns Neuland war, hat das sehr gut geklappt und die Hunde kamen damit auch gut zurecht.


    Natürlich heißt für mich Koppelleine, dass ich drauf achte, was an der Leine geschieht und keiner den andren mitschleift (jedenfalls, wenn es Freilaufersatz ist, geht es nur um's von A nach B zu kommen, haben die Hunde eh mit mir mitzudackeln).

  • Ich hatte mir auch mal so ein Teil gekauft. Es beißt sich aber mit meinem Leinenführigkeitstraining. Ich habe bisher auch noch nie gesehen, dass Hunde an der Koppel wirklich gut leinenführig laufen. Sie müssten dann ja dauernd die Bewegungen des anderen Hundes und die von mir beantworten.

  • Ich habe eine Koppelleine natürlich mal ausprobiert (wie fast alles, was es so an Hundezeug gibt :winking_face:) als ein Bekannter sie empfohlen hat.

    Er war ganz begeistert, beide Goldies an nur einer Leine zu führen.

    Habe früher auch immer mal kleine Hunde an Flexi und Koppel gesehen. Aber die gibt es schon alle nicht mehr. Jetzt wo du es erwähnst…stimmt, früher gab es das öfter.


    Für mich und meine Hunde ist das aber nichts. Es nervt, keiner kann in seinem Tempo laufen, sie sind sich zu dicht auf der Pelle. Ich kann nicht kurzfristig einen alleine ansprechen, auf die andere Seite nehmen, oder sonst gescheit spazieren gehen. Ich habe lieber alle drei an drei Leinen. Damit komme ich gut zurecht.

    Meist ist die alte Hündin an einer Umhängeleine, die Kleine am Bauchgurt und die Komplizierte, die eng geführt werden muss, in der Hand und auf der anderen Seite als die anderen beiden Hunde.


    Hatte auch mal eine Leine zum Umhängen mit langen extra Leinen dran. Das war aber auch nichts für mich. Dafür ist einer der Hunde nicht leinenführig genug.

  • Wir haben Koppelleinen zu Tierschutzzeiten häufig genutzt, wenn Hunde zur Sicherung zwei Halsbänder oder Halsband und Geschirr trugen (vernünftige Sicherheitsgeschirre waren damals noch eine Marktlücke).

    Eine andere sinnvolle verwendung hab ich für die Dinger nie gesehen.

  • Es beißt sich aber mit meinem Leinenführigkeitstraining.

    stimmt - auf Leinenführigkeit braucht man an der Koppel keinen gesteigerten Wert zu legen.


    Bei der alle-Hunde-an-einer-Hand-Konstruktion kann man hingegen recht gut auf den einzelnen Hund einwirken (wenn man das Verknoten unterbindet) und da erwarte ich dann durchaus eine gewisse Leinenführigkeit (wobei das Thema nicht meine Paradedisziplin ist und dementsprechend auch nicht die meines Hundes) - ist aber ja auch keine echte Koppel.

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