Beiträge von Runa-S

    Mach sie doch wirklich bitte fest anstatt von ihr abzuverlangen selbständig auf der Decke zu bleiben, sie mit Leckerlis zuzuschütten usw. du machst es euch wirklich so unendlich viel schwerer dadurch.

    Später wenn sie begriffen hat das Besuch nicht Aufregung und Belästigung bedeutet kannst du das selbstständig auf der Decke bleiben doch immer noch aufbauen, es muss ja nicht alles gleich sofort auf einmal in Perfektion übergehen.

    Gib ihr Zeit.

    Meine Devise ist immer mach es dem Hund erstmal so einfach wie möglich sich „richtig „ zu verhalten, dann kommt die Gewohnheit und dann geht es erst in die Kür.


    Zum Weg und zum schnüffeln, bei uns dürfen sie ein zwei Meter auf flacher Wiese neben dem Weg schnüffeln, ins Gebüsch und Unterholz krichen so wie in den Wald rennen ist Tabu außer ich komme mit und schlag das vor oder schicke sie was suchen.

    Schnüffeln lasse ich sie wenn ich Zeit hab wenn nicht dann hänge ich mir die Leine auf eine bestimmte Weise um dann Maschiren wir ( ist dann aber kein Gussi sondern der Weg von a nach b zum Beispiel zur Bahn oder so)

    Wenn sie mir zu lange schnüffeln geh ich auch mal weiter und ruf sie dann oder sie kommen von selber Nach weil ich ihnen zu weit weg bin.

    Ich würd in dem jetzigen Zustand des Hundes auch niemanden Streicheln lassen, auch oder besonders kein Kind.

    Du möchtest ja das dein Hund ruhig wird wenn Besuch da ist, das geht am besten wenn dein Hund verinnerlicht das er sich um Besuch nicht zu kümmern braucht und der Besuch sie nie belästigt.

    Deswegen würde ich sie Drinnen bei Besuch auch anbinden, oder mit einem Türgitter oder einer Tür Räumlich trennen. Dein Hund hat ja ein Problem damit Stress auszuhalten.

    Wenn du sie mit Kommando im Körbchen hältst , muss sie sich zusätzlich zum aushalten der Situation an sich auch noch die ganze Zeit selbst beherrschen. Weil sie in der Für sie eh schon stressigen Situation auch noch auf dich hören muss.

    Das macht ihr die Situationen doppelt schwer. Ist sie abgetrennt oder angeleitet muss sie die Situation nur aushalten aber nicht ständig nebenbei auch noch ihre Impulse kontrollieren, weil sie ja von außen kontrolliert wird und sich der Situation ergeben und dann eher entspannen kann.

    Ich war zwar nie mit Hund und Kind, aber früher öfters mit Zwei kleinen Hunden und Fahrad in Hamburgs U und S-Bahn jungel unterwegs.

    Und ich muss sagen wenn meine Hunde nicht super esyprsy unkompliziert wehren und ich mich immer an die Regeln gehalten hätte wehre das nicht möglich gewesen.

    Gefühlt bei jedem dritten S-Bahnwechsel, am HH Hauptbahnhof ,war mindestens ein Fahrstul kaputt. Um umzusteigen muss man am HH Hauptbahnhof in vielen Fällen erst mal eine Treppe hoch und dann einwandere Wieder herunter ( es gibt zwar immer auch einen Farstul aber die Funktionierten häufig nicht) da mein Rad mit Taschen und Hundekorb zu schwer wahr um es alleine zu tragen ( was ja Mit Kinderwagen auch nicht gehen würde) hab ich meine Hunde unten an der Treppe abgesetzt bin mit Rad die nebenliegende Rolltreppe hoch gefahren ( ich weiß eigentlich verboten genau wie Hunde im Bahnhof anleinen) und hab die Hunde dann wenn ich oben angekommen war die Treppe hoch gerufen.

    Der Fahrstuhl war so oft kaputt das wir schon richtig Routine in dem Prozedere hatten.

    Hätten sich meine Hunde durch den Trubel Hauptbahnhof gestresst gefühlt oder Passanten belästigt wehre das nicht möglich gewesen.

    Ich denke mit einem Menschen und Umweltunsicherem Labby und dann noch mit Kinderwagen und Kind wehre ein Fahrstuhlausfall eine Katastrophe und wenn es der für den Rückweg wehre dann sässe die TE mit manischem Hund und schreiendem Kind am Hauptbahnhof fest keine tolle Vorstellung oder?

    Öffis mit so einem Hund und Baby in HH ist da denke ich so absolut keine Verbesserung der Situation…

    Ist sie eigentlich braun?


    Ich denke für Besuch würd ich mir an eurer Stelle ein Türgitter anschaffen.

    Wenn Besuch kommt geht sie hinters Türgitter

    Kann alles hören und sehen aber muss und kann keinen Kontakt mit dem Besuch haben.

    So kann lernen das der Besuch sie gar

    Nichts angeht und muss sich nicht mehr so stressen.


    Der Besuch muss sie dann natürlich auch ignorieren nicht anstarren nicht ansprechen und natürlich auch nicht übers Gitter streicheln.

    Soweit ich weiß handelt es sich um eine recht junge "Rasse", die aus einer Modewelle der Australien Shepards und Begehrlichkeiten in die Richtung Kleinformat für die Stadt entstanden ist.

    Und es ist, nickt klar, ob sie sich durch Verstärkung der Ursprungsrasse oder durch Einkreuzung des Shelties entstanden ist.

    Ich denke, seriöse Quellen wirst du darüber nicht finden, weil die entsprechenden ersten Verkäufer und Vermehrer dieses Labels (wenn es den so gelaufen ist) nicht zugeben würden, dass sie damals einfach aussis und Shelthies gemixt haben, um in dieser Modewelle noch mehr Geld verdienen zu können.

    Ich denke, es ist eine Form von: es kann nicht sein, was nicht sein darf..

    Ich denke, wenn man seinen Hund liebt, ist es schwer sich einzugestehen, dass das arme Kerlchen oder die arme Kerline so leidet, weil es verdammt weh tut sich des elend sehenden Auges mit anzusehen.

    Da starten dann Verdrängungsmechanismen, das ist eine Art Selbstschutz der Psyche, das muss dann erstmal überwunden werden.

    So noch mal zum Thema.


    Vielleicht würde schon ein Gussigänger zu Entlastung führen.

    Vielleicht gibt es ja einen Studenten oder jemand anders, der sich gerade keinen eigenen Hund halten kann, der aber Lust hätte, mit einem Hund Spazieren zu gehen und ernsthaft Dummy zu treenihren.

    Du könntest dann mit deinem Kind zu Freunden fahren und Mamidinge tun, ohne dass euer Hund dich dabei nervt, während euer Hund mit jemandem Zeit verbring, der ihn wertschätzt.

    Sollte sich auf Dauer deine Empfindung zum Hund nicht ändern und auch dein Partner sich da nicht mehr als jetzt einbringen können oder wollen, dann würde ich langfristig trotzdem über eine Abgabe nachdenken.

    Ich meine selbst wenn rein Hypotetisch nur 2 von 10 Hunden ganz schlimm eingeschränkt währen/ leiden würden , die anderen nur mäßig.

    Dann wehren das hochgerechnet schon 20 von 100, 200 von 1000, 2000 von 10000 usw…

    Bei den Zahlen mit denen Frenchis und somit Leid produziert wird, sind das ganz schön viele Hunde denen es ihr Leben lang sehr schlimm geht.

    Mit dem Kauf eines Franzosen unterstützt man die Produktion von Leidenden Hunden selbst wenn der eigene für die Rasse recht gut darseht.

    Eurer ist jetzt da und ihr habt ihn lieb, bitte versucht seine körperlichen Probleme ernst und war zu nehmen damit ihr ihn rechtzeitig zum Tierarzt bringt und helfen könnt sobald es nötig wird.

    Ein Anfang wehre ihn einem Spezialisten der sich mit den Rassespetzifischen Einschränkungen von Franzosen auskennt vorzustellen um eine realistische Einschätzung des ist Zustandes zu bekommen und dann am besten jährlich dort zu Check up vorstellig werden weil es ja wie gesagt mit dem Alter immer ausgeprägter wird.

    Als Besitzer ist man ja gerne mal Betribsblind und hat die Herzchenbrille auf geht und ja allen so 😅