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Beiträge von Schmuh

    Das finde ich interessant. Du hast Deerhounds, oder? Wieso wird eine so große Rasse erst so spät abgegeben? Ich dachte bislang das ist nur bei kleine bos sehr kleinen Rassen so.. :???:

    Überhaupt nicht.

    Bei Kleinstrassen mag auch die körperliche Entwicklung eine Rolle spielen, das tut sie halt bei Deerhounds mMn eher weniger.

    Soweit ich das sagen und einschätzen kann, ist eigentlich nur bei besonders früh entwickelten Rassen eine Abgabe mit 8 Wochen wirklich sinnvoll oder angeblich sogar notwendig.

    (aber das ist dann ein anderes, langes Thema und mit diesen Rassen habe ich wenig zu tun. Ich glaube irgendwo gab es auch schonmal ein eigenes Thema dazu)

    Mach dir nicht so viele Gedanken.

    Aller Wahrscheinlichkeit nach wird es deinen Hund nicht merklich beeinflussen. Sofern die Aufzucht nicht absolut katastrophal ist - und davon ist sicher nicht auszugehen, denn sonst würdest du dir dort ja keinen Welpen holen - wird der Hund keine Nachteile davon haben.

    Vielleicht wurde irgendetwas mit ihm geübt, ob das dann für dich ein Vorteil wäre, weiß man nicht.

    Vielleicht wird auch gar nichts mit ihm gemacht und er läuft nur mit. Auch das wird meiner Meinung nach nicht schaden.

    Vielleicht tut es ihm auch gut, noch ein wenig von der anwesenden hündischen Verwandtschaft zu profitieren.

    Jede Menge 'Vielleicht' ;)


    Ich habe meinen ersten Welpen mit 15 Wochen geholt. (12 Wochen frühstens, ist bei meiner Rasse Vorschrift)

    Meinen zweiten etwas früher, der dafür aber noch weitere Welpengesellschaft bei mir hatte.

    Beide hatten und haben weiterhin sehr häufig sehr viel Kontakt mit dem Züchterrudel. Und umgekehrt auch.

    Ich habe keine Nachteile feststellen können.

    Wenn der Rüdenhass (wie Hummel sagt) nicht vom Testosteron kommt, von wo kommt er dann?

    Mein Gedanke dazu:

    Vielleicht ist es einfach die Ausstrahlung eines intakten Rüden, die ihn triggert?

    Vielleicht auch basierend auf bereits gemachten ungünstigen Erfahrungen (vor längerer Zeit), aus denen er 'gelernt' hat.


    Wie gesagt, nur ein Gedanke über Möglichkeiten. Am passenden Trainer vor Ort führt da meiner Meinung nach nichts vorbei.

    Meine Erfahrung: Gesteigerte Unsicherheit und Unverträglichkeit.

    Also keine guten Erfahrungen.


    Die lange Version:


    Fazit: Bei mir wird garantiert kein Hund mehr kastriert, wenn es nicht absolut (medizinisch) notwendig ist!

    "Oh, Schatz... willste mitmachen?" :D


    (Sorry, hab den Post echt eben erst gesehen und das musste jetzt noch sein :pfeif: )

    Gibt es noch mehr Rassen non denen die meisten Exemplare nicht bzw. schlecht schwimmen können?

    Ja. Deerhounds.

    Ich kenne sehr viele Deerhounds, zwei können normal schwimmen. Andere gehen unter wie ein Stein, musste selbst schon rettend eingreifen und an mangelnder Sportlichkeit lag es nicht.

    Meiner Meinung nach sind die Deerhounds einfach nicht zum Schwimmen gebaut. Die ganze Körperform, schmal und hoch, sehr schmale Pfoten, wenig Fett, das raue Fell, ...

    Meine beiden können sich notdürftig aus dem Wasser retten. Wirklich Schwimmen können sie nicht.


    Gegenteil Labradoodle: Balou ist im Wasser in seinem Element und das Schwimmen fällt ihm sehr leicht. Die Pfoten sind breit, mit Schwimmhäuten, der ganze Körper ist anders gebaut, die Rute, das Fell, die Ohren. So kann Balou auch prima tauchen.

    Ich habe es einmal erlebt, dass direkt neben einem Ausstellungsgelände irgendetwas im Feld versprüht wurde (keine Gülle und wir haben auch mindestens 20 Meter Abstand gehalten, mehr ging nicht). Die Hunde hatten keinen merklichen/direkten Kontakt, trotzdem hatten beide Hunde kurz darauf heftige Probleme: Übergeben, Durchfall, ... kurz darauf hatte ein Hund Pankreatitis, der zweite hat noch die Kurve bekommen. Bis zur Behandlung hat es keine 24h gedauert, damit war die Sache zum Glück auch schnell überstanden.

    Es muss also nicht immer direkter Kontakt zu irgendetwas giftigem da sein.


    Ich drück die Daumen.

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