ANZEIGE

Beiträge von Schmuh

    Abgesehen von den (für mich eher seltenen) internationalen Ausstellungen kenne ich alle DWZRV-Ausstellungen eigentlich nur Outdoor. Ich fand die immer viel angenehmer. Viel Platz, man kann sich schön verteilen, keine Pieselecken in den Hallen, kein rutschiger Untergrund, ... Dafür nimmt man doch gerne das Wetter in Kauf.


    Joa, die Hunde sind dann halt auch mal nassgeregnet oder windzerzaust. Im schlimmsten Falle hängt auch mal Sand im Fell. Das habe ich immer als angenehm locker empfunden, war nie ein Problem (aber vielleicht ist das bei anderen Rassen ja anders).


    Dafür ist es häufiger möglich die Hunde im Kofferraum warten zu lassen, wenn das Auto eh nur 20 Meter entfernt im Baumschatten steht. Und Gassi zwischendrin ist auch viel, viel angenehmer.


    Also, vermehrt internationale Outdoor-Ausstellungen fände ich wirklich gut.

    Ich sehe das durchaus wie dagmarjung

    Sehr viele, auch erfahrene, Halter sehen die ersten Anzeichen bei ihren Hunden nicht. Denn lange vor dem totalen Abdrehen, kann man meist schon sehen: der Hund ist angespannt, nervös, unsicher, leckt die Lefzen, drängt sich auf, findet keine Ruhe, drängt sich dazwischen, ...


    Ich kann das übrigens besonders gut verstehen, weil es mir am Anfang, mit meinem ersten Hund, nicht besser erging. Was ich für Freude, viel Energie und Freundlichkeit hielt, war vor allem Stress, Unsicherheit und Überforderung.

    Dass ich auch die feine Körpersprache inzwischen viel besser lesen kann, habe ich zum Grossteil diesem Forum zu verdanken ;)

    Je nachdem wie lange das schon so läuft bzw wie oft er schon in dieses Verhalten gefallen ist, wird er sicher schon eine gewisse Erwartungshaltung haben. Durch die zu erwartende, ihn überfordernde Situation also entsprechend unter Spannung stehen.

    Da helfen ganz viele gegenteilige Erfahrungen, also gleich gar nicht in solche Situationen kommen lassen statt erst dann zu reagieren, wenn es bereits zu viel ist. Das kann natürlich dauern und jede 'Problemsituation' wäre wieder ein Rückschritt.


    Stell dir vor, du musst regelmässig auf eine Bühne in eine unglaublich unangenehme Situation. Wenn du da hockst, weisst du, gleich ist es soweit. Du bist überfordert, wirst mit Menschen konfrontiert mit denen du nicht umgehen kannst, die dich dann auch mal richtig anschnauzen und musst allein klar kommen. Bis du von der Bühne geholt wirst.

    Wenn das immer wieder passiert, wirst du schon auf der Bühne nervös, lange bevor etwas geschieht. Und es wird dauern, bis du da nicht mehr angespannt bist. Kommt es dann doch wieder zu einer unangenehmen Situation, dann ist das Vertrauen auch wieder weg.


    Nur ein Vergleich, zur Verdeutlichung, wie wichtig es ist, dass es erst gar nicht so weit kommt.

    Lass dich nicht verunsichern. Man kann hier im Forum wirklich viel lernen. Und auch wenn manches harsch klingen mag bin ich immer der Überzeugung, es ist gut gemeint. :smile:


    Ja, dass mit dem Stress kann gut sein. Haben dafür damals in der Hundeschule leider auch nie Tipps bekommen, wie wir damit umgehen sollen. Die Lehrerin meinte damals, der ist einfach so, da kann man außer 'normales Training nichts machen.

    Doch, man kann viel machen.

    Gebt eurem Hund klare Regeln, dazu gehört auch: andere Hunde werden nicht belästigt. Nehmt ihn aus der Situation, bevor der andere Hund deutlich werden muss.

    Noch besser: lasst ihn gar nicht erst mit viel Energie hinrennen.

    Es kann gut sein, dass euer Hund eben einfach überfordert ist in dem Moment. Ihm klare Regeln zu geben, dazu gehören auch Verbote, geben ihm Unterstützung und sind für alle positiv.

    Fördert Kontakte, bei denen er keine Stresszeichen zeigt, die eher ruhig und vielleicht auch ein wenig ignorant unter den Hunden ablaufen. Und meidet die Kontakte mit zu viel Energie.

    Was tut ihr denn, um zu verhindern, dass euer Hund die anderen zu sehr belästigt?


    Mein erster Verdacht wäre aufgrund der Schilderung, dass euer Hund auch gestresst ist von der Situation (daher auch das Rammeln). Recherchiert vielleicht einmal, wie Stressverhalten und Unsicherheit bei Hunden aussehen und werft einen kritischen Blick auf die entsprechenden Situationen mit euren Hund. Vielleicht könnt ihr da etwas wiedererkennen?


    Dass Hunde mit dem Erwachsen werden, also je nach Typ etwa dem 2.-3. Lebensjahr, nicht mehr so viel mit anderen Hunden spielen wollen, vielleicht gar keinen energiegeladenen Kontakt mehr wünschen und deutlich ernsthafter kommunizieren, ist absolut normal und nicht ungewöhnlich.

    Danke erstmal für eure Beiträge :smile:


    Dass die Hunde nicht zu jagen oder in den Wald zu stromern haben, ist für mich auch selbstverständlich. Ist hier auch kein Problem.

    Ebenso dass man Rücksicht nimmt, Haufen einsammelt, usw.

    Andererseits sind die Hunde es eben gewöhnt, ca. 5 Minuten pro Spaziergang an der Leine zu verbringen. Alles andere wäre schon eine ordentliche Umstellung.


    Auf Wiesen darf man aber grundsätzlich laufen lassen, oder? (klar, nicht an/auf Deichen, Weiden, Schutzgebieten, ...) Wäre die Frage, wie viele solcher Wiesen man überhaupt finden kann |)

    Gelten 10 Meter-Leinen auch als "angeleint"?


    Hört sich für mich doch nach "lieber anleinen" an.



    Huhu ich wohne 15 min weg von Bredstedt, nicht ganz in NF, laufe aber oft Gassi dort.

    Also, falls du magst, würdest du mir schreiben, in welchem Ort? :) Gerne auch per PN, ich denke im Moment gaaaaaaanz vielleicht über einen Umzug nach und war noch nie dort oben .... ;)

    Huhu zusammen,


    mich würde mal interessieren, wie es so mit der Hundehaltung in Nordfriesland (besonders die Gegend um Bredstedt) aussieht.

    Dürfen Hunde im Wald wirklich nicht abgeleint werden? Hält man sich daran und zählt Waldrand auch dazu?

    Wo dürfen Hunde, jenseits des Meeres, schwimmen?

    Wie sieht es aus mit Tierärzten/-kliniken, gibt es eine gute Versorgung?

    Was gibt es vielleicht sonst zu beachten?

    Wie ist das Leben mit Hund 'da oben'? :smile:

    Unser Notfall-Tierarzt käme jederzeit vorbei. Ich bin mir sicher, ggf auch für Abholung/Transport, zu jeder Tages- und Nachtzeit.

    Ich würde auch meinen Mann mitsamt Auto aus der Arbeit klingeln, wenn es wirklich ein Notfall ist.


    Ich hatte schon die Situation, nach Autopanne weiter weg, zum Glück Freunde mit passendem Fahrzeug erreichen zu können, die dann die weite Strecke auf sich genommen haben.

    Drei sehr grosse Hunde auf einmal zu transportieren ist halt keine spontane Sache.

ANZEIGE