Welpe zu oft korrigiert - Bindung zerstört?

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    Für mich ist es kein Problem wenn er weder jetzt noch später kuscheln will.

    Ich frage mich gerade hauptsächlich wie ich sein Vertrauen (zurück)gewinnen kann.

    Gibt es da etwas, das ihr empfehlen würdet?


    Den Rat der Trainerin nie zu korrigieren hatte ich nicht befolgt, was ja eben in ihren Augen dazu geführt hat, dass die Bindung jetzt schlecht ist.
    Ich vermute allerdings eher, dass eben dieses Greifen nach ihm zu der jetzigen Skepsis gegenüber den Händen geführt hat.

    Mir war nicht in diesem Ausmass bewusst, dass er so sensibel reagieren würde... :crying_face:

  • Das hat ja nichts mit Bindung zu tun, er hat einfach gelernt, in manchen Situationen könnte es sich blöd für ihn anfühlen, das will er natürlich vermeiden. Passiert das nicht mehr (ungewollt angefasst werden) wird das wieder :smile: . Und korrigieren kann man ja auch völlig ohne Körperkontakt =) und darfst du natürlich auch

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  • das korrigieren wenn er irgendwas anstellt in Form von „nein“ z.B. sehe ich gar nicht problematisch, allerdings würde ich das „schnappen“ lassen. Bei einem jungen Schäferhund kommt niemand auf die Idee den mal einfach hochzuheben und weg zu tragen. Den nimmt man an die Leine und geht oder lockt ihn zu sich. Kleinhunde werden einfach hochgehoben weil man es kann und praktisch ist. Das mag aber nicht jeder Hund einfach so. Versuche euren Zwerg doch einfach wie einen großen Hund zu behandeln und gewöhne ihn doch mit einem Kommando und anschließendem Leckerchen ans Hochheben. Verschmust kann er später immer noch werden, meine beiden haben im Welpenalter auch nicht geschmust, dafür später um so mehr.


    LG

    Sabine

  • Hebst Du ihn einfach hoch oder wie läuft das?

    genau: man kann das gut positiv aufbauen, in kleinen Schritten, ankündigen was man tut, such mal nach "Medical Training". Ich würde den Welpen erst mal in Ruhe lassen mit "aufgezwungenem" Körperkontakt" und dann langsam die wichtigen Dinge positiv auftrainieren

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Mach dir nicht zu viele Sorgen, das wird wieder. Auch ich als Ersthundehalterin habe meinen Bolonka in der Anfangszeit vermutlich auch mal zu unsensibel gemaßregelt. Er war dann etwas scheu, hat aber wieder Vertrauen gefasst nach einiger Zeit. Versuche nicht dich “einzuschleimen“. Bleib liebevoll konsequent. Auch das Kuscheln vorsichtig angehen. Erst kurz anbieten, Hand wieder zurück ziehen, wenn er dann Interesse zeigt, weiter kuscheln, sonst nicht. Viel Spaß mit der Maus! :herzen1:

  • Ich sag bei meinem Phalene immer hoch bevor ich ihn hochhebe, so weiß er was mit ihm geschieht. Dann lobe ich ihn auch immer als hätte er einen Trick gemacht und manchmal bekommt er auch ein Leckerli. Er geht auch schon oft mit also ich habe das Gefühl als würde er sich mir entgegen strecken.
    Das mit dem Kuscheln hat sich bei Elvi auch erst entwickelt. Am Anfang hat er nicht schlafen können während er Körperkontakt hatte mittlerweile legt er sich schon oft auf mich zum schlafen. Hab ihm das aber nie aufgezwungen und glaube das ist einfach weil wir jetzt eine engere Bindung haben.

    Ich bin mir sicher das gibt sich wieder bei euch.

  • Mit dem "schnappen" meinte ich als er z.B. raus wollte und wuselig aufgeregt war, so dass ich ihn nicht anleinen konnte.

    Ein anderes Mal war als er total aufgedreht durch die Wohnung gerannt ist und sich mit keinem Leckerlie und keinem Spielzeug hat locken lassen, da habe ich ihn dann "geschnappt", da ich in dem Moment keine andere Möglichkeit gesehen habe und er immer krasser gerannt ist.

    Wenn er jetzt aber zum Beispiel wie heute Abend dösend in seinem Körbchen liegt und ich ihn dann zwischendrin kurz streichle, dreht er sich immer sofort auf den Rücken und zeigt mir seinen Bauch. Das interpretiere ich als sehr angenehm für ihn. Insofern sind es nicht prinzipiell die Hände, sondern bestimmte Situationen in denen er vor mir zurück weicht.


    Wie kann ich denn am besten mit Situationen umgehen in denen er skeptisch ist und sich aber nicht locken lässt? :thinking_face:

  • Vertrauen und Bindung müssen erst wachsen. Kaya hat mich als Welpe auch manchmal gruselig gefunden, weil sie mich halt noch nicht so gut einschätzen konnte. Kuscheln kam erst als die Beziehung stabil war. Da würde ich weder bedrängen oder das forcieren. Meist hat man eh zu viel Aufmerksamkeit und Focus auf dem Welpen, was dem nicht gut tut und auch stressen kann.

    Hausregeln durchsetzen würde ich auch, du ignorierst dir sonst ein Problem heran. Woher soll der Welpe denn wissen, was erlaubt ist und was nicht, wenn er es nicht mitgeteilt bekommt?

    Die coolsten Kleinhunde, die ich kenne, sind die, welche mit der gleichen Konsequenz und "Mühe" wie ein grösserer Hund erzogen werden. Die haben einen Rahmen und fallen viel seltener durch blödes Pöbeln und rumkläffen auf. Der Chi-Mix meiner Freundin kann jetzt formvollendet apportieren und das sieht so cool aus, wenn er mit seinem Mini- Dummy im Vorsitz vor ihr sitzt.

  • Das Bauch zeigen kann auch Beschwichtigung sein.


    Bei mir gibt es eine Regel: Liegt der Hund und schläft, fasse ich ihn nicht an.


    Habe ich Bock auf Kraulen, spreche ich meine Hunde an, frage sie, in sie kommen wollen. Niemals gehe ich hin und patsche sie an. Das finde ich übergriffig.

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