Wie viele unterschiedliche Beschäftigungsmöglichkeiten bietet ihr euren Hunden?

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    Hallo zusammen :winken:


    Seit ein paar Tagen treibt mich die o.g. Frage um:
    Wie viele unterschiedliche Beschäftigungsmöglichkeiten bietet ihr euren Hunden?


    Neben der körperlichen Auslastung beim Gassi oder am Fahrrad biete ich unserer Hündin aktuell vorallem Nasenarbeit als Beschäftigung an. Ich wechsle dabei zwischen Leckerlis im Garten verstreuen, Schnüffelteppich, (wenn mal wenig Zeit ist), Futterbeutel suchen und ZOS. Sie macht das inzwischen richtig gut und ist mit Feuereifer dabei.
    Ein paar kleine Tricks können wir auch (Highfive, Männchen machen, Rolle, kriechen,...).


    Nun sehe ich oft Hunde, die noch viele weitere tolle Sachen können wie Dinge sortieren, Socken ausziehen, Motorikschleifen schieben uvm...
    Ich bin da selbst aber eher wenig kreativ und auch nicht sonderlich motiviert :pfeif:
    Habe schon das ein oder andere versucht, aber auch mein Hund findet das alles nur so semi toll... was vermutlich auch mit meiner eigenen Motivation zusammenhängt :skeptisch2:


    Jetzt frage ich mich, ob man seinem Hund wirklich mehrere verschiedene Beschäftigungen bieten sollte, oder ob in unserem Fall die Nasenarbeit ausreicht?
    Gerade jetzt im Winter wird es sicher den ein oder anderen Tag geben, an dem kein ewig langer Spaziergang draußen möglich sein wird und an denen ich dann gerne drinnen für Beschäftigung sorgen würde.
    Wenn es nach mir ginge, dann am liebsten immer nur mit Beutelsuche und ZOS :mrgreen-dance:
    Aber wird das auf Dauer nicht zu langweilig und eintönig für den Hund? Solange er aber doch motiviert mitarbeitet, dürfte das doch passen, oder? :???:


    Wie ist das bei euch so?
    Was macht ihr alles mit euren Hunden? =)

  • Spaziergänge, Unterordnung, Mantrailing, im Winter ein bisschen was für die Nase im Haus und ein bisschen tricksen


    Falls du Ideen und Motivation brauchst, beim Thema Tricksen, dann mach doch mal hier mit


  • Hmm - ich zähle das nicht wirklich, weil das immer total verschieden ist.


    Wir besuchen z.B. gerne Hundeschule oder Verein und haben da schon die unterschiedlichsten Kurse gemacht (ZOS, Tricksen, UO/Rally, Longieren, Hoopers uvm).

    Aber es kommt auch vor, dass mal länger kein Training ist, weil unpassende Kurszeiten, keine Lust, wegen Corona etc.


    Zuhause haben wir ein paar Intelligenzspielis, Schnüffelteppich, Balanceigel, Cavaletti. Da mache ich aber nur sehr sporadisch was, wenn ich Lust habe und das Gefühl habe, die Hunde würden gerne was Nettes machen.


    Ich hatte mal einen Garten, da habe ich öfter mal einen Longierkreis oder Hoopers-Geräte aufgebaut. Jetzt habe ich diesen Garten nicht mehr, also verstauben die Sachen zurzeit etwas.


    Ich hab Fährtengegenstände, aber auch schon länger nichts mehr damit gemacht. Dasselbe mit Dummys. Und dann gibt's wieder Phasen, wo wir diese Sachen öfters nutzen.


    Tricksen - machen wir gelegentlich, aber halt total unambitioniert und nicht auf Perfektion.



    Ich denke, es kommt auf die Hunde an. Ich habe "Alles kann, nichts muss"-Hunde und die Hunde haben im Alltag schon recht viel "Programm", sodass ein Zusatzbeschäftigungsprogramm eben nicht unbedingt immer notwendig ist. Sie begleiten mich ins Büro, wechseln mit mir ´zurzeit quasi zwischen drei Wohnungen hin und her öfters, wir gehen viel wandern und spazieren...

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  • bisschen tricksen,

    bisschen muskelübungen,

    bisschen wald und wiesen agility,

    bisschen intelligenzspielzeug,

    bisschen spielzeug spielen generell,

    bisschen leckerlie suchen.



    Wie es kommt. Wir gehen allerdings auch bei Kälte,Regen und Schnee lange Runden. Das ist dann schon merklich anstrengender und da braucht es nicht noch ne extra Beschäftigung. Danach will man schlafen.

  • Wir machen Obedience und Agility. Agi zur Zeit sehr selten, Obi einmal die Woche im Verein und dann halt fast täglich 1 - 2 Übungen zuhause oder auf dem Spaziergang.


    Ansonsten clickern wir gerne ab und an - hier manchmal lustige Spaßübungen, öfters auch Gymnastikübungen.


    Ab und an nehme ich den Futterdummy mit auf den Spaziergang, der dann ein paarmal gesucht werden darf. Das aber nicht zu oft, weil die Hunde dadurch eine zu hohe Erwartungshaltung beim Spazierengehen entwickeln.



    Wenn dein Hund zufrieden und ausgeglichen ist, scheint es doch zu passen, was ihr so macht.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Mit dem Opi hab ich Agility, Obedience und Apportieren gemacht, dem Junghund hab ich alles mögliche angeboten. Frisbee und Dummy waren voll der Flop :woozy_face: . Der ist " voll auf Nase ", Verlorensuche, Mantrailing, Leckerchen suchen. Beim Gassi zusätzlich Übungen zur Impulskontrolle und Frustrationstoleranz und neue Kommandos ( im Moment grade " hinter mir " ). Ich markere auch viel. Hundebegegnungen, click for Blick, Jagdabbruch und so.

  • Ich würde da nie mit anderen vergleichen, sondern einfach schauen, ob mein Hund ausgeglichen und zufrieden wirkt.

    Meist ist ja nicht die Quantität der Knackpunkt, sondern die Qualität. Erfolgreiche Hundesportler sind ja beinahe immer nur in einem Bereich unterwegs.


    Mit Nuca mache ich im Verein Rally Obedience und Hoopers, ansonsten noch Mantrailing und halt ein paar Gymnastik Tricks. Alles zwar mit Turnieren oder Prüfungen ab und zu, aber eher einfach um gemeinsam Spaß zu haben.


    River soll im Dummy beschäftigt werden.


    Meistens ist es wie gesagt so: je ernster/intensiver man an eine Sache herangeht, desto eher macht man auch nur das Eine.

  • Wir sind relativ breit aufgestellt.

    Suchspiele mit Leckerchen und Gegenständen, Dummyarbeit, Zergelspiele, Balancearbeit (die muss regelmäßig, damit sie gut was bringt), Cavalletti und Slalom, Balancieren auf und am Ball, Tricksen, Joggen.

    ZOS habe ich erst angefangen, bin mir gerade echt nicht sicher, ob ich da weiter machen soll.

    Weil wir ja eh schon recht oft Suchspiele machen, und es irgendwie keinen sooo großen Unterschied macht.

  • Hm. Mir fehlt im Arbeitsallteig oft die Zeit, kreativ zu werden, sonst hätten wir bestimmt mehr 'spezifisches' auf Lager.


    Hier laufen die Hunde eigentlich überwiegend mit und die Beschäftigung läuf so nebenher.

    Ich gehe quasi nicht gezielt los, um etwas zu trainieren.


    Bin als Übungsleiterin jeden Fr. & Sa. am Platz, da ist die Große dabei. Korrigiert Welpen, bespaßt sie, dient mir als Vorzeigehund. Dazwischen, wenn Luft ist, darf sie ein bisschen ihren Ball suchen und was arbeiten (Unterordnung, Agility...). ZOS, Obi, Agi haben wir überall mal reingeschnuppert, aber nicht aktiv weitergemacht. Sie kann noch einzelne Elemente, die darf sie halt immer mal abspulen. UO waren wir lange sehr aktiv mit Prüfungen, jetzt nicht mehr (Hund ist 10) und es macht ihr auch keinen sonderlichen Spaß.


    Beim Gassi dürfen sie auch beide Apportieren, Leckerli und anderes suchen, über Stock und Stein balancieren, viel Schwimmen, mit anderen Hunden interagieren, neue Gegenden erkunden. An den Inlinern geht sie manchmal im Zug, oder am Fahrrad. Ich finde, das ist insgesamt auch schon viel Input für den Kopf.


    Sonst können wir halt diverse Tricks, die zwischendurch abgerufen werden. Für ein Lecker, am Platz, beim Laufen...

    Maja, die Kleine, findet Dinge lernen doof. Muss sie daher nicht. Und der Großen bring ich nichts neues mehr bei, mir fehlt grade auch die Zeit.


    In der Wohnung gibt's keine Bespaßung, mal 'nen Schnüffelteppich bei Schlechtwetter vielleicht. Ansonsten gammeln wir auf dem Sofa und freuen uns auch über Pausentage.

  • Hm ich setze da eher auf Qualität statt Quantität.

    Eine Sache vernünftig aufgebaut reicht mMn vollkommen, da brauch ich keinen ganzen Katalog.

    Meine Hunde wurden alle im Sport ausgebildet und geführt, immer angepasst an Alter und Gesundheit.

    Aber außer IGP gab es keine andere Beschäftigung. Bei Cardassia hab ich mal in Zughundesport gewechselt, aber auch da blieb es dann eben bei der einen Beschäftigung.

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