Beschäftigung auf dem Spaziergang?

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    Hallo ihr Lieben,


    ich wollte mal hören, wie ihr es mit ‚Entertainment‘ auf dem Spaziergang haltet. Macht ihr das? Und wenn ja, wie?

    Unser Welpe (inzwischen 19 Wochen) geht zum Glück gerne spazieren, wir gehen 2 mal täglich eine Runde, eine etwas größere (ca 50 min) und eine mittlere (ca 30 min). Je nachdem wo es lang geht erstmal etwas an der Leine, größtenteils aber im Freilauf.

    Manchmal bleibt er - gerade zu Beginn - etwas zurück und setzt sich hin und schaut. Ich bin nicht sicher, ob er damit erreichen will, dass man ihn ruft und er ein Leckerli abstauben kann oder ob ihm langweilig ist. Wir üben während des Gangs immer mal einzelne Kommandos (kommen, bei fuß gehen einige Meter mit und ohne Leine, sitzen und bleiben) und ab und an lasse ich ihn mal Leckerlis in der Wiese suchen.

    Ich bin unsicher, ob ich noch mehr Bespaßung einbauen will weil der Gang an sich ja auch mit schnuppern und rennen (und wie…) schon genug bieten sollte.. Futterbeutel holen habe ich heute mal versucht, das Konzept versteht er aber noch nicht so recht (im Garten bringt er schon gut, versteht aber noch nicht, dass da was Leckeres drin sein könnte).

    Was meint ihr und wie handhabt ihr das?

  • Ich glaub, du machst eher schon fast zu viel.

    Was ist schlimm daran, wenn Welpi sich hinsetzt und erstmal nur schaut? Es muss nicht immer Action sein. Lass ihn schauen und ein bisschen in seinem Tempo die Einflüsse verarbeiten.


    LG Anna

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  • Nein, ich mache keinerlei Bespaßung mehr beim Gassi.


    Gassi = schnüffelrunde, gemütlich (so mein 1000 Volt Hund das kann), nix außer Umwelt begutachten und laufen


    Beschäftigung gibts außerhalb.

    (inzwischen 19 Wochen) geht zum Glück gerne spazieren, wir gehen 2 mal täglich eine Runde, eine etwas größere (ca 50 min) und eine mittlere (ca 30 min). Je nachdem wo es lang geht erstmal etwas an der Leine, größtenteils aber im Freilauf.

    Das ist unser Programm mit 2 Jahren. :tropf: Mit 19 Wochen war ich nichtmal täglich ne Stunde am Stück, sondern hab Ruhetage eingelegt, weil da ja noch alles neu ist - Futterhaus, Verwandtschaft, Hundeschule, Gassitreffen...danach gabs einen Tag Pause.

  • Kommt mir für einen 19 Wochen alten Junghund auch zu viel vor - sowohl die Länge der Spaziergänge als auch das ganze "Entertainment". Gerade in dem Alter ist der Knirps doch noch damit beschäftigt erstmal die Außenwelt kennen zu lernen und seine Umgebung zu erkunden. Und auch generell, bei erwachsenen Hunden, muss ja nicht ständig irgendwelche Bespaßung stattfinden, zumal dann ja auch recht schnell eine Erwartungshaltung da ist. Gemütliche Schnüffelrunden, auf denen der Hund auch einfach mal halbwegs ungestört Hundedingen nachgehen darf, finde ich schon wichtig, aber das kommt vielleicht auch auf den Charakter des Hundes an.

    Was ich persönlich sinnvoll finde ist es, von Klein auf draußen Orientierung an dir zu bestätigen, Rückruf zu üben und solche Dinge halt, die euch das Leben einfacher machen :)

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Meine Welpen dürfen Welpen sein.


    Sie gehen Runden im Freilauf in welpengerechter Länge in dem Alter nie mehr als zwanzig Minuten, vielleicht als Ausnahme Mal eine halbe Stunde), gehen alle paar Tage Mal kurz an der Leine, arbeiten natürlich nicht, treffen andere Hunde, treffen andere Welpen, mit denen sie auch Mal nach Herzenslust spielen dürfen und sind ansonsten einfach nur dabei.

  • Danke erstmal für eure Rückmeldungen!

    Ich weiß, dass das viel klingt für sein Alter und wir haben uns da auch so rangetastet aber ich habe den Eindruck, dass er nur so physisch und psychisch halbwegs ausgelastet ist (als wir eine Zeit lang nach 15-20 min aufgehört habe war sehr deutlich zu merken, dass er das richtig blöd findet). Es stand auch erst die Überlegung im Raum ob es eben der überspannte Bogen ist und er deshalb so viel braucht, Teufelskreis halt, so wie ihr das glaube ich auch meint. Inzwischen habe ich aber den Eindruck, dass es nicht so ist. Was ich aber merke ist, dass ich mit auch zu Hause zu viel Druck mache weil er unterbeschäftigt wirkt, da muss ich wirklich lernen, die Bespaßung runterzufahren und ihn manchmal mehr zur Ruhe / Langeweile zu ‚zwingen‘.


    Übrigens laufen wir jetzt auch keine 5 km oder so in der Zeit! Es ist eher gemütliches Laufen und mal hier und da ans Wasser gehen usw.


    Dieses Sitzenbleiben macht er übrigens wirklich ausschließlich zu Beginn des Freilaufs (nicht vorher an der Leine, da findet er alles unheimlich spannend) und auch nicht mehr nach den ersten 3-5 min Freilauf. Und es ist schon auch so, dass er aus dem Sitzen heraus dann immer mal nach links und rechts ins Feld / den Wald rennt.


    Es ist aber gut zu wissen, dass mein Gedanke, dass der Spaziergang an sich Entertainment genug sein sollte, der richtige zu sein scheint.

  • Wenn Dein Hund Zuhause schlecht Ruhe findet und nicht genug schläft, bist Du schon mitten drin im Teufelskreis der Überlastung. Ist die Frage wie lange der Zwerg das noch einigermaßen kompensieren kann ... Ohne Folgen bleibt es nie. Oft hat der Besitzer aber die Welpenzeit schon längst vergessen, wenn Körper und Geist mit den Folgen kämpfen müssen.

  • Es stand auch erst die Überlegung im Raum ob es eben der überspannte Bogen ist und er deshalb so viel braucht, Teufelskreis halt, so wie ihr das glaube ich auch meint. Inzwischen habe ich aber den Eindruck, dass es nicht so ist

    Ich denke schon, dass ihr mittendrin steckt, wenn er wirklich seit Wochen dauerhaft so ein Programm fährt. Hier war es auch so, dass nach den Gassirunden der Hund erstmal aufgedreht war. Das wurde aber schnell besser - indem sie gelernt hat, dass nach Gassi auch wieder Ruhe dran ist, nicht, indem ich sie bis zum Umfallen bespaßt hab.


    Heute ist Gassi - Frühstück - ab ins Körbchen völlig normal. Hat eben ne Weile gedauert, die müssen den Rhythmus ja erstmal lernen.

  • Dieses Pensum geht auf das Skelett des Hundes. Das hat Folgen!

    Mal ganz abgesehen von dem, was in seinem Kopf bereits abgeht.


    5 Monate. 5 junge Monate ist dein Hund jetzt. Wieso bloss muss immer so viel gemacht werden mit den Kleinen. Das zieht dermassen viel Probleme nach sich.

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