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Beiträge von wildsurf

    wildsurf kann es sein, daß die Probleme daher kommen, gut, das mit den buddeln bei mäuselöchern erklärt es nicht aber, das er sich schwer tut nicht so zu ziehen schon. Was denkt ihr?

    Ja, je nach Alter ist das dann einfach zu viel an Info.

    Und wenn der Hund von Klein an immer wieder mal die Möglichkeit hatte, im Geschirr stark zu ziehen/ zerren - der Hund verfällt dann sehr schnell in einen „Tunnellblick“ und es ist hochgradig selbstbestätigend - dann ist es eben so, dass er kaum mehr führbar wird in solchen Situationen.


    Wenn du so genau weisst, wo dass er „aus der Spur“ kommt, dann lass diese Wege momentan.


    Viel wertvoller ist es, auf einem Level mit dem Hund zu arbeiten wo man ihn auch noch erreicht. Wo er etwas lernen kann. Und du nicht gestresst wirst.


    Er soll sich trotz Ablenkung an dir orientieren lernen, er soll sich nicht an Gerüchen ins Nirvana beamen, er soll einigermassen gesittet im Geschirr laufen. (Ich rede nicht von Leinenfügrigkeit am Halsban, das muss man separart in Ruhe aufbauen).


    Um ihn aber auch rennen lassen zu können, musst du irgendwie einen gangbaren Weg finden. Wichtig ist, dass er nicht zerrend und tobend bis zum Freilauf kommt. Denn DAS wäre wiederum richtig blöd. Die Belohnung für das Theater auf dem Weg wäre dann enorm hoch.

    Ich sitze im Auto, konzentriert auf den Verkehr. Plötzlich dringt ein Geräusch an meine Ohren. Quelle direkt hinter mir.

    Das kann nur aus Nevis Box kommen.


    „ratsch“


    „Neeevis, was immer du gerade kaputt machst - lass es!!


    „raaaatsch“


    ich übe mich in Geduld, bald halte ich sowieso an. Es ratscht und ratscht munter weiter.


    Und was sehe ich beim Blick in seine Box?!


    Weg isser, der Reissverschluss vom Liegekissen. Den Schlitten hat er gemampft, die Zähnchen des Kunststoff Reissverschlusses hat er aus dem Stoff gezerrt. Futsch.


    :stock1::barbar::rotekarte:

    Jetzt wo es langsam kühler wird, liegen sie auch wieder mehr mit engem Kontakt. Vorher war es ihnen zu warm.

    Jetzt ist es oft so, dass man nach dem Essen kaum aufstehen kann, weil drei Golden sich in einem Haufen um den Stuhl drapiert haben.

    Du kannst einen Anhänger ja auch komplett rundum isolieren. Das wirkt sehr gut.

    Isomaterial bekommst du sowohl im Baumarkt, als auch im Campingladen. Und dann ein Echtschaffell rein oder so.


    In den Pausen kannst du dann gleich mit rein liegen, in die Kuschelhöhle ;)

    Wenn du den Wagen mit einer dicken Wolldecke abdeckst, der Hund auf warmen Decken liegen kann - ich denke schon. Es gibt ja auch diese Heizdinger für in die Mikrowelle, die dann über Stunden warm bleiben. Das wäre auch noch was.

    Es kommt aber sicher auf deinen Hund an, wie schnell er friert, wie viel Unterwolle er hat. Je nach dem kann man auch noch mit einem gut gefütterten Hundemantel helfen. Es darf einfach weder feucht noch zugig sein.

    Nach der Arbeit müsste der Hund also zuerst sehr gut trocken gerieben werden, damit er danach nicht auf feuchten Decken auskühlt.


    Zum isolieren von unten kannst du z.B. eine Isomatte zuschneiden. Das macht auch nochmals sehr viel aus.


    Gäbe es denn nicht die Möglichkeit, den Hund in einer Stoffbox in einem Auto der Teilnehmer auf der Rückbank zu "parken"?

    Hier spielt jeder mit jedem. Und alle haben sie in der jeweiligen Kombination ganz eigene Spielverhalten und Abläufe. Wenn man gerade etwas schlapp ist, wird auch gerne im Liegen Maulgerangel gespielt. Unterbrochen von Ohren lecken, Pfoten beknabbern, ins Bein zwicken etc.

    wieso traurig? Weil er sich an Regeln halten soll um von seinem Trip runter zu kommen? Der Hund soll MIT dem Menschen Spass haben, nicht ohne ihn.

    Momentan macht er so ziemlich was er will. Er knallt sich das Hirn raus, zerrt und jault im Auto weil er total durch den Wind ist. Weil er in eine Erregungslage gebracht wurde, die bereits jetzt nicht mehr kontrollierbar ist.


    Es geht doch nicht darum, dem Hund alles für immer zu verbieten - man muss mich nicht absichtlich falsch verstehen!


    Es geht darum, den Hund wieder auf ein normales Erregunglevel zu bekommen. DANN kann er auch alles wieder tun.


    Bei einem Balljunkie sind sich alle einig, das sman ihn da raus holen muss. Bei einem Umwelt-Junkie aber denken viele, man nehme dem Hund den Spass. Nein, man nimmt den Stress raus, um dann wieder Spass haben zu können.

    Nein. Gar nicht hinlassen. Fertig buddeln. Das ist ein Selbstläufer, den du momentan nicht kontrollieren kannst.


    Wenn er so zerrt, 2-4m Leine dran und fertig. Kein hochschrauben.


    Für solche Kandidaten gibt es sehr strenge Regeln:


    - Keinen Schritt weg vom Weg

    - Kein stöbern in Büschen

    - Kein rennen auf Wiesen

    - Kein hirnloses hin und her flitzen (damit pusht der sich auch)

    - Frauchen wird nicht herum gezerrt

    - Kein buddeln in der Erde

    - Kein exzessives Gras fressen

    - Kein sich festglotzen oder jagen


    Tönt öde. Aber ich kann dir nur ans Herz legen, den Hund konsequent streng zu führen. Dann wird er angenehm und kontrollierbar.

    Mit der Zeit kann man selektiv wieder Dinge lockern.

    Aber zu Beginn habt ihr beide sehr viel zu lernen auf dieser Art von Spaziergang. Also nimm Futter mit, belohne korrektes Verhalten, unerbinde unerwünschte Aktionen.

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