Beiträge von wildsurf

    Das Alter ist kein Thema.

    Damit muss jeder leben, der einen Welpen aus dem Ausland kaufen will. (Thema Import-Alter) Und diese Hunde leben ein ganz normales Leben.

    Ihr werdet eine so gute Bindung haben wie andere auch.


    Wenn sonst alles passt - steht einem tollen gemeinsamen Leben nichts im Weg.

    Du willst ein Problem lösen, indem du IN der schwierigen Situation übst?


    Seit wann lernt der Hund dabei etwas? Das funktioniert so nicht.


    Lernen tut man das ausserhalb der schwierigen Situationen, erst wenn der Hund es kann, benutzt man es IN der Situation.


    Man lernt auch nicht auf der Autobahn bei 120 km/h autofahren ohne Vorwissen. Das lernt man Schritt für Schritt, bis man es umsetzen kann.




    Dass dein Hund nicht zupackt - da wäre ich vorsichtig mit der Glaskugel.

    Wenn da wirklich Aussie drin ist und das typische Verhalten durchkommt, kann das schneller passieren als dir lieb ist! Da können Bewegungsreize einiges auslösen.

    Daher ist es ja so wichtig, dass jemand mit Wissen vor Ort schaut, WAS genau die Intention des Hundes ist. Das kann diverses sein.



    Ganz ehrlich:

    Lass das rumprobieren mit Tips die evtl für euch nicht passen.

    Weiche den Situationen grossräumig aus und arbeite mit 1:1 Hilfe vor Ort. Diverses probieren macht es meistens nur noch verreckter. Denn du musst alle Tips zuerst abseits in Ruhe aufbauen, um damit arbeiten zu können. Und dafür brauchst du einen Plan. Lerntheorie nennt sich das.


    Du kannst auch einen Thread aufmachen für die Trainer Suche. Nützt evtl mehr als hier zwischen all den Texten.


    Aber warte nicht damit bis es noch schlimmer wird. Denn solches Verhalten kann sich ziemlich schnell verselbstständigen.


    Ih schafft das schon, aber mit sinnvoller Hilfe vor Ort.

    Ich glaube nicht, dass ihr am Kern des Problems arbeitet !


    Er jagt Pferde, Rollstuhlfahrer, Fahrradfahrer...


    Ich vermute mal schwer, dieser Hund hat im Alltag (nicht in der Hundeschule, das ist ein anderes Umfeld) unter anderem keine Impulskontrolle an sich bewegenden Objekten.

    Die Frustrationstoletanz anzuschauen würde sich wahrscheinlich auch sehr lohnen.


    Gerade wenn Labrador und Golden mit drin ist, sind diese Punkte ein sehr grosses Thema. Plus evtl Aussie, dann hast du einen tollen Cocktail.


    Man sieht das Problem vielleicht extrem an diesen Situationen, aber ignoriert (unbewusst) im Alltag kleine Warnungen die eigentlich bereits darauf hindeuten, wo des Pudels Kern sitzt.


    Ihr braucht Einzelstunden bei einem versierten Trainer.


    So wie ihr jetzt an die Sache ran geht, macht ihr den Hund stumpf und hart, und womöglich mit der Zeit richtig scharf auf diese Reize.

    Dieser Weg passt nicht. Definitiv nicht.




    Woher kommt ihr? PLZ?

    In den Raum starren, Dinge zerstören... und das plötzlich.

    Das sind Warnrufe, Anzeichen, keine "Marotten".

    Vor allem noch im Zusammenhang mit dem auslaufen.


    Wir Menschen denken oft, Schmerz oder Unwohlsein muss sich sehr deutlich äussern, gerne durch klares humpeln oder ähnliches.


    Leider leiden viele Tiere still (hat was mit Evolution und überleben zu tun, sprengt hier den Rahmen).

    Tiere äussern Schmerz und Unwohlsein meistens lange bevor der Grossteil das überhaupt wahrnimmt. Durch kleine Veränderungen im Verhalten. Durch kleine körperliche Zeichen. (Die aber eigentlich äusserst klar sind, wenn man mal gelernt hat sie zu lesen)



    Ich hoffe du bekommst möglichst schnell eine umfassende Diagnostik.

    Das liest sich etwas nach "Magenkrämpfe" ähnlichen Sachen.


    Ob dir Eicheln den Magendarmtrakt etwas durcheinander gebracht haben? Oder sogar etwas aufgenommen wurde mit den Eicheln? Gut dass ihr in engmaschig überwacht in dem Alter.


    Nebst den erwähnten kleinen Portionen wäre Heilmoor evtl etwas. Bei meinen beruhigt es sehr schnell den Darm. Das gebe ich wenn nötig zu jeder Mahlzeit bis alles wieder im Lot ist. Hier bekomme ich das zB bei Fressnapf.