Beiträge von wildsurf

    Mein 6 jähriger Hund räumt mir seit ca. 1 Woche wieder den Abfalleimer im Büro aus. Er zupft gezielt kleine Zettel raus und zerrupft sie zu Konfetti.

    Daraufhin kommt Junik (1,5) zu mir und schaut mich so komisch an. So à la: "der macht Quatsch!"

    Nevis liegt bis ich komme bereits unschuldig guckend im Flur.

    Kann ich den Seppen hier wieder anmelden? Ist der Thread auch für äh grosse Jungs mit Rückfällen? :D

    Und wie soll ein solcher Hund jemals lernen, angemessen mit Frust umzugehen?

    Soll der den Rest seines Lebens wegen jeder Kleinigkeit ausflippen, weil er nicht mit Frust umgehen kann? Oder soll er den gescheiten Umgang dann erst spaeter lernen, wenn die aktuelle Reaktion/der Umgang damit sich wunderbar gefestigt hat?

    Das meinte ich damit nicht. Ich lasse nie einen Hund einfach in seinem Frust hängen. Und natürlich muss der Umgang mit Frust gelernt werden. Nur finde ich, wird dieser Junghund bereits sehr ruhig gehalten. Da frage ich mich eher, woher der Frust kommt. daher auch der Tip einen Trainer nach Hause zu holen. Weil für mich nicht klar ist, ob dieser Hund über die Ruhe aus dem Frust finden muss, oder über eine angepasstere Tagesstruktur. Da einfach als erstes streicheln für Ruhe zu empfehlen finde ich dann halt je nach dem sehr unpassend. Das meinte ich damit.

    Mein Beitrag ist etwas wirr geschrieben, entschuldigt bitte. Ich meinte das wegen dem Trainer mehr so, dass es einfach sehr viel effizienter ist, Themen gezielt im Alltag auf Spaziergängen oder zu Hause anzugehen als in der Hundeschule.
    Und ich vermute, dass eine Anpassung der Bewegung und des Tagesablaufes durchaus ein Thema sein könnte. Aber eben, das wäre etwas für vor Ort gemeinsam anschauen.

    Ist das jetzt heutzutage so in diesen Gruppen, dass man sich gegenseitig kirre macht, statt sich Tipps zu geben?

    Ja das ist heutzutage so. Ich hab aber was Spannendes ausprobiert :D

    Nachdem bei einem meiner Hunde in der Gruppe alle immer ihre Lobeshymnen gepostet hatten, habe ich mal geschrieben was wir können. und was nicht. so in etwas:

    Wir können den Garten umgestalten und Frauchen schöne Blumen bringen, zu anderen Hunden rennen und mit denen toll spielen, wir können fröhlich durch die Botanik hüpfen und ganz doll süss blicken. Wir können noch nicht an der Leinen laufen, können aber sehr gut Knoten basteln.

    Was ist passiert? Diverse haben plötzlich geschrieben, was bei ihnen so eigentlich auch noch nicht funktioniert. haha....

    Einen frustigen Junghund über streicheln in "die Ruhe" zu bekommen ist jetzt bei einem schnappenden Aussie nicht unbedingt das, was ich einem Anfänger empfehlen würde.

    Warum muss man eigentlich dauernd den Hund beruhigen? Warum DARF der Junghund keinen Frust haben? habt ihr Angst davor? Frust gehört - in sinnvoller Dosis - zum Leben und zum Lernen dazu. Darüber haben wir einen wunderbaren Thread geschrieben vor einigen Wochen.

    LAKOKO bitte nie ohne Anleitung lernen, wenn da noch überhaupt keine Erfahrung vorhanden ist. das kann sonst erst recht in enormem Frust enden.

    Ich würde mir ne Trainerin suchen für Einzelstunden zu Hause, die sich aber mit Aussis explizit auskennt. Denn dieser kleine Pimpf zeigt ja schon wunderbar, wohin die Reise geht. Fröhlich frustig fordernd frech ab ins Junghundealter. Die Weichen stellt man jetzt.

    du weisst aber schon, dass viele Probleme nicht isoliert betrachtet werden können?

    es ist daher nötig, mehr zu erfahren als nur gerade hingeworfene Brocken.

    Wenn dir diese gratis Infos nicht passen, buche einen Trainer und zahle Geld.

    sei bitte weniger empfindlich, denn du bist die, die nach Hilfe fragt.

    Aber in diesem Ton hat man bald keine Lust mehr, zu antworten. Bisher war es sehr anständig, kein Grund also, pampig zu werden.