Beiträge von L_&_R

    Wenn jemand EXTRA genau da läuft, wo schon jemand anders läuft, gut sichtbar von weitem, dann ist das einfach dummdreiste Provokation und feddisch. Ob rechts oder links. wurschtegal.


    Es gibt einfach komische Leute. Da muss man sich nicht drüber ärgern, das ist einfach so. Passiert jedem. Nicht verallgemeinern und nicht ärgern lassen (und man muss das auch nicht versuchen zu verstehen). Das ist es was ich der TE sagen wollte.

    Genau so ist es, und es gibt ja auch nicht nur komische (oder zuweilen auch einfach rücksichtslose) Leute, die es explizit auf Hundehalter abgesehen haben. Mir sind auch schon als Radfahrer oder Jogger dermaßen skurrile Dinge passiert (u.a. ist mir mal ein entgegen kommender Fußgänger entgegen gesprungen und hat mir in den Lenker gegriffen, weil er als selbsternannter Verkehrspolizist fälschlicherweise der Meinung war, dass ich gerade illegal falsch rum in einer Einbahnstraße unterwegs wäre; oder eine Gruppe Menschen, die mir systematisch den Weg auf dem Bürgersteig versperrt hat, weil ich ihnen zufolge als Jogger da nix verloren hätte).

    Ich ärgere mich über so was leider auch viel zu sehr - allein, dass ich mich an diese Situationen, die bestimmt schon 5-10 Jahre her sind, erinnere, spricht Bände- aber was ich nur sagen will: Deppen gibt es leider viele auf der Welt und was die so tun ist in den seltensten Fällen rational, nachvollziehbar oder sonst irgendwie erklärbar. Deshalb versuche ich immer solche depperten Begegnungen nicht zu persönlich zu nehmen oder zu reflektieren, was ich denn gerade falsch gemacht haben könnte.

    Ich hatte überlegt im Februar für den Streetwald Canicross zu melden, aber für 10km ist mir der Fahrt zu weit, für 20km bin ich nicht fit genug.

    Vielleicht ändert sich das noch spontan, gerade mag ich einfach das Laufen genießen ohne an Wettkämpfe zu denken.

    Oh, das fände ich auch interessant. Aber mir fehlt der passende Hund. Mit Coco laufe ich keine 10 km mehr und Nora wird ohne Coco gar nicht ziehen...

    Und für 20 km würde ich wahrscheinlich wieder über 3 Stunden brauchen |)

    Es gibt auch die Möglichkeit nur 5 km zu laufen :)

    Ich mach beim 5 km Lauf mit. Außer beim Camp Canis Lauf sind wir noch nirgendwo gestartet, bin gespannt wie es wird. Falls noch jemand da ist, meldet euch gerne mal :)

    Wir sind ja sehr spartanisch unterwegs und wollen daran in der nächsten Zeit auch nichts ändern. Eventuell kommt noch ein Dachzelt, sodass wir für ein, zwei Nächte auch mal mit dem Alltagsauto, einem Kombi, meines Freundes los können statt immer mit dem Geländewagen-Panzer mit 90km/h Reisegeschwindigkeit los zu ziehen. Je nach Reise würde das Dachzelt dann auch mal auf den Geländewagen kommen. Solange wir nur zwei Menschen und ein Hund sind und wir maximal zwei bis drei Wochen am Stück unterwegs sind, brauchen wir nicht mehr :) und längere oder häufigere Reisen sind für uns zurzeit (leider) nicht möglich, was aber immerhin in der Hinsicht gut ist, dass wir nicht über Veränderungen oder Vergrößerungen nachdenken brauchen 😅

    Als langfristiges Restaurationsobjekt steht hier zwar noch ein viersitziger Geländewagen rum, wo aber überhaupt nicht zur Debatte steht, den richtig auszubauen. Der würde nur in Kombination mit Dachzelt als Camper für Kurztrips funktionieren. Vom Luxus wäre das vermutlich aber sogar eher ein weiteres Downgrade und kein Update, wenn auch physisch eine Vergrößerung 😄

    Ich sehe da Unterschiede zwischen "Hund muss Ziehen lernen, hat aber grundsätzlich Freude dran" und halt "man baut es mit Futter auf bis der Hund macht, war er soll, auch wenn es ihm offensichtlich nicht liegt".


    Bei Nevio hab ich schon das Gefühl, dass er an dem Rennen und ziehen Freude hat, das hat er auch von Anfang an gemacht, aber er wusste halt am Anfang nicht, dass das jetzt verlangt ist am Scooter, das war eher Unsicherheit in der Startsituation als grundsätzlich kein Bock aufs ziehen.

    Same here. Ich hab ja mit meinem Aussie auch nicht den geborenen Zughund und hab dann ja auch erstmal ein Einsteiger-Seminar gemacht, um zu schauen, ob ihr das Ganze überhaupt taugen könnte.


    Bei Rocky musste erstmal irgendwie der Knoten platzen, dass sie wirklich ziehen darf und das ausnahmsweise sogar mal erwünscht ist. Da konnte man anfangs richtig erkennen, dass sie verunsichert war, was von ihr verlangt wird. Mit Futter hat es bei ihr aber überhaupt nicht geklappt (obwohl sie eigentlich ultra verfressen ist), sondern durch das Laufen mit anderen während des Seminars. Und dann ist recht schnell der Groschen gefallen, dass man auch beim Alleine-Laufen ziehen kann. Also ja, sie musste am Anfang kurz motiviert werden, das war aber sehr schnell nicht mehr nötig und ich würde mich so weit aus dem Fenster lehnen zu behaupten, dass es ihr auf dem geringen Niveau, auf dem wir es betreiben, wirklich Spaß macht - nicht um mir zu gefallen, sondern das Ziehen selbst.


    Da ist garantiert nicht derselbe Drive dahinter, als bei einem Hund, der dafür gezüchtet wurde und der dafür geboren ist im Zug alles zu geben - so ein Hund wäre aber mit den 5-7 km Canicross pro Woche, die ich in meinem Tempo laufe, auch sicherlich nicht glücklich

    Gestern ist es mir nach langer, langer Zeit mal wieder passiert, dass mein Zwonkel im Freilauf zu einem anderen, ebenfalls frei laufenden Hund abgedampft ist - ich glaube das letzte und einzige Mal ist das passiert, als sie keine 6 Monate alt war 🙈

    Ich kam mich vor Entschuldigungen überschlagend beim anderen Hundehalter an und der winkt nur ab und sagt, dass sein Hund sich eh mit jedem versteht und er froh ist, wenn mal jemand den Kontakt zulässt (gut, hätte ich nach Rücksprache ja auch gerne getan, wenn mein Hund mir die Entscheidung nicht abgenommen hätte... 😡).

    Auf jeden Fall ist dank seiner freundlichen Reaktion auf meinen Fehler ein nettes Gespräch entstanden, während wir noch ein Stück zusammen gelaufen sind, weil die Hunde echt harmonisch miteinander unterwegs waren.

    Ich hab auch nen Tutnix und Wehrtsichnix (zumindest gegenüber den meisten unbekannten Hunden). Dadurch, dass wir bei uns daheim allgemein wenige Hundebegegnungen und wirklich sehr sehr wenige blöde Hundebegegnungen haben, bin ich (trotzdem?) überwiegend von der entspannten Sorte. Wenn in uns alle Jubeljahre mal ein überschwänglicher Labrador rein brettert, jemand seinen Hund ungefragt zu meinem angeleinten Hund lässt oder einer der Hofhunde hier ein Stück mit uns spazieren laufen will, dann ist das (und ich weiß, dass das Luxus ist) zum Glück nichts, worüber ich mich ärgern muss, weil meine Hündin mit solchen Situationen in der Regel gut umgehen kann.


    Da wir echt ab vom Schuss leben, freue ich mich tatsächlich über die meisten Fremdhundkontakte, weil ja auch manchmal welche dabei sind, von denen die Hunde profitieren. Und ohne solche Kontakte bin ich immer sehr drauf angewiesen meinem Hund regelrecht zum Spielen zu verabreden, damit die regelmäßig Artgenossen trifft 😅

    Eine Trainerin sagte mir mal, das ein guter Rückruf schön und gut ist, aber dass der Hund so nicht kapiert, was er nicht tun soll. Also z. b. zu anderen Hunden hinlaufen, Mist fressen etc.

    Ich rufe Koda z. b. von Pferdeäpfeln nicht ab, sondern er bekommt ein "Nein" (das ist unser Tabu/Abbruchwort) und dann meist eine Alternative wie "weiter" oder "bei mir" (unser loses Fuß).

    Das klappt für ihn jedenfalls viel besser, als ihn ständig nur zu mir zu rufen, weil er dann nach Freigabe direkt wieder hinlaufen würde.

    Genau so machen wir es mittlerweile auch. Mit dem ursprünglichen (rein positiv aufgebauten) RR hatten wir nämlich einerseits genau das Problem, dass der Hund nach Freigabe wieder zurück zu der Stelle gelaufen wäre, und andererseits eine beginnende Verhaltenskette aus weit weg laufen, um im Anschluss ein Leckerchen für den RR abzustauben - wahrscheinlich ein typischer Anfängerfehler, den wir als Ersthundehalter gemacht haben.

    "Nein", "weg/raus da", "stop", "warten" und "weiter" funktionieren mittlerweile auch auf großer Distanz recht zuverlässig


    Die Kröte Ignoriert auch sehr bewusst ein "Nein". Sie guckt schon bewusst zu mir um zu schauen wie weit ich grad weg bin.
    Was vor allem noch nicht sitzt, ist der Abbruch auf Distanz. Da dümpeln wir noch rum. An den Stellen, wo ich das weiß, bleibt eben die Schleppleine dran, dass sie keine Erfolge damit hat.

    Dieses Thema, dass der Hund erstmal abwägt, ob ich ein Verbot gerade auch durchsetzen kann, haben wir auch immer mal wieder. Unter anderem gab's da auch ne kurze Phase, wo Madame aktiv vor mir weggelaufen ist. Ich habe das so gehandhabt, dass ab dem Moment sofort dauerhaft wieder ne Leine dran war (bei dem lustigen Wegrenn-Spiel auch im Garten), sodass sie sich mir nicht in einer einzigen Situation widersetzen und entziehen konnte. Mein Eindruck war, dass das Thema so ziemlich schnell wieder Geschichte war.

    Ich kann den Link wegen fehlender Berechtigungen nicht öffnen... Weiß jemand was mir da wohl fehlt?

    Das Foto wäre interessant, den Farbton habe ich in meiner engeren Auswahlliste. Mit Abtönen hatte ich einmal ein böses Erlebnis, daher trau ich mich das nicht mehr so ganz und wäre froh eine Farbe zu finden, die mir ohne weiteres Zutun meinerseits gefällt :D