Beiträge von L_&_R

    Kurzes Update, falls es jemanden interessiert oder irgendwem hilft:

    Nach der Verletzung haben die Beschwerden dann innerhalb von 6 Wochen wieder stark nachgelassen. Außer Schonung, ein paar Physio-Übungen und Grünlippmuschel haben wir in der Zeit nichts gemacht.

    Der Fachtierarzt riet zur sofortigen OP beider Knie, während Haustierarzt und Physiotherapeutin dazu rieten erstmal abzuwarten und zu beobachten. Jetzt machen wir genau das und hoffen, dass mithilfe der Physiotherapie erstmal keine OP nötig sein wird

    Hier sind jetzt auch Saltydog Halsbänder eingezogen :dizzy_face:

    Es musste einfach was schön knalliges passend zum aktuellen Traumwetter her und die sind ja unglaublich fix mit dem Versand.

    Um die schleiche ich auch schon ewig herum 🙈 bin gespannt auf die Fotos! 😍

    Natürlich liegt es immer auch m Individuum wie der Hund drauf ist. Aber die Rassen sind ja einfach oft lange Zeit in eine entsprechende Richtung gezüchtet worden. Da kann man das eine oder andere schon erwarten.

    Mein Beitrag bezog sich auch nur auf die relativ pauschal klingende vorherige Aussage zu Molossern/Bordeaux-Doggen, dass deren Territorialverhalten in einer Familie, in der Besucherkinder ein- und ausgehen, generell unproblematisch ist.


    Ich bin ganz bei Caissa , man sieht eben nur einen Bruchteil des Alltags, weiß nicht wie sich die gezeigten Situationen noch weiter entwickelt haben und ob sich die Leute vor der Kamera anders verhalten als sie es sonst tun würden. Ich bin mir sicher, dass man unsere ersten Wochen mit unserem Welpen auch sehr, sehr ungünstig hätte filmen und zusammenschneiden können... :D


    Bin sehr gespannt, wie es bei der Familie mit Elvis weiter gehen wird

    Und ich muss sagen, dass ich die Rassewahl mit kleinen Kindern oft nicht günstig finde.

    Ich würde mir möglichst keinen ernst territorialen Hund ins Haus holen mit Kindern. Hier geht Kinderbesuch ein und aus. Das wäre mir zu anstrengend und zudem haben wirklich viele Kinder Angst vor Hunden. Selbst bei unserer kleinen Jackiehündin, die sich vor den Kindern in dem Staub wirft, haben nicht selten welche Angst.

    Das muss nicht schief gehen, kommt nur aufs Gemüt der Rasse an. Als mein Kind klein war, gab es auch sehr viel Kinderbetrieb im Haus, im Garten, ums Haus rum, überall (Neubaugebiet). Mein gemütlicher Molossor, territorial wie Ochs, kam damit sehr gut klar. Die wusste genau, das sind Kinder, interessiert mich nicht. Aber wehe, ein unbekannter Erwachsener wäre einfach so in den Garten gekommen …

    Außerdem haben die Kinder alle durch die Bank weg kein Interesse am Hund gehabt. Der gehörte dazu, da wollte niemand mit ihr spielen oder sie streicheln. Sie saß quasi als Deko am Zaun und hat gewacht.

    Aber letztendlich kann man das ja auch nie pauschal auf eine gesamte Rasse übertragen. Also ich erinnere mich z.B. an eine Schulfreundin, deren Familie zwei Bordeaux-Doggen hatte. Die eine war wirklich tiefenentspannt, während die andere echt mega territorial war und keine Besucherkinder im Haus geduldet hat - und auch wenn die Mutter beide Hunde mega gut im Griff hatte und da wirklich viel Mühe in die Erziehung investiert wurde, wurde die eine Hündin bei Besuch konsequent separiert, was vermutlich auch das einzig vernünftige war.


    Grundsätzlich finde ich in dieser Staffel die Aussagen zur Rassewahl teilweise echt haarsträubend.... So naiv, wie sich die Rassebeschreibungen zurecht gebogen werden. Und es wirkt auch nicht unbedingt so, als hätten die Leute sich so RICHTIG mit der Rasse auseinander gesetzt, also z.B. auch mal ein paar Rassevertreter kennen gelernt usw.

    Wir nutzen unsere Markise auch eher selten, aber in manchen Situationen ist sie echt Gold wert und ich möchte sie nicht mehr missen. Da unser Fahrzeug eigentlich keine Aufenthaltsmöglichkeit außer dem Bett bietet und wir auch nur draußen kochen können, ist die Markise bei Nieselregen schon echt von Vorteil. Und gerade seitdem wir mit Hund unterwegs sind, wissen wir sie als Schattenspender sehr zu schätzen. Als wir letztes Jahr mitten in die Hitzewelle über Osteuropa geraten sind, wäre es ohne sie kaum auszuhalten gewesen. Meistens bauen wir sie auch nur für ein paar Stunden oder maximal für eine Übernachtung auf, aber das ist ja auch schnell gemacht :)

    Ich denke tatsächlich, daß das Problem eigentlich ist, daß wegen der enormen Einzelprinz Dichte in der deutschen Hundewelt ein adäquates Hundverhalten aberzogen wird (werden muß?).

    Ich frage mich mittlerweile auch, ob manchen Hunden durch ihre unwissenden Besitzer teilweise eher adäquates Hundverhalten aberzogen wird als dass es ihnen beigebracht wird...?


    Wir wohnen hier sehr ländlich und ich habe mich am Anfang recht schwer damit getan, dass hier einige (Hof-)Hunde rumlaufen, die ihr Grundstück auch teilweise verlassen und sich halt eben außerhalb des Einflussbereichs ihres Halters frei bewegen - gerade als unsere Hündin noch ganz jung war und alles und jeden anspielen wollte, war das echt kein Vergnügen. Die meisten dieser Hunde kommunizieren aber so sauber, dass ich den Eindruck habe, dass meine Hündin sich da wirklich viel abschauen konnte und menschliche Moderation fast nicht nötig ist. Mittlerweile funktioniert es fast am besten, wenn unser Hund an diesen Stellen frei oder an der Schleppleine vorbei laufen darf. Der alte Border Collie z.B. kommt dann kurz zum gegenseitigen Beschnüffeln vorbei und dann gehen wieder beide Hunde ihres Weges, mit einem Labbi und einer jungen Hündin wird kurz gezockt, wenn wir denen selten mal begegnen, und die drei Hunde, die keinen Bock auf Kontakt haben, zeigen das kurz und deutlich und gehen dann auf Distanz, was auch von den anderen Hunden hier akzeptiert wird. Meine Hündin würde mittlerweile nicht mehr auf die Idee kommen, denen hinterher zu rennen und die zu belästigen. An einer langen Leine oder im Freilauf funktioniert es am besten, dann geht sie in selbst gewählter, eher großer Distanz an denen vorbei und das war's. Jeder dieser Hunde reagiert auf mein Abblocken und Wegschicken und auf die Körpersprache meines Hundes. Wobei das natürlich keine typischen Fremdhund-Begegnungen sind und es hier auch durchaus aggressivere Kandidaten gibt, die dann aber Gott sei Dank nicht unbeaufsichtigt frei rumlaufen gelassen werden.


    In belebteren Gassi-Gebieten, Parks etc. sind mir aber natürlich auch schon (zum Glück nur vereinzelt) blöde Begegnungen passiert. Mein Eindruck ist, dass es oft Hundehalter sind, die absolut kein Gespür und Wissen mitbringen und die teilweise zwar versuchen zu moderieren, was aber dann oft nicht so recht gelingt. Meistens sind diese Hunde sehr penetrant (nicht mal direkt unfreundlich, sondern einfach nur sehr aufdringlich), reagieren nicht drauf, wenn meine Hündin signalisiert, dass sie Abstand will und lassen sich auch schlechter wegschicken bzw. blocken.


    Ich will damit weiß Gott nicht sagen, dass man alles einfach laufen lassen soll und "die das schon unter sich ausmachen" - bei Gassi-Treffen mit anderen uns bekannten Junghunden greife ich auch öfter mal ein, wenn's ins Mobben kippt oder so - aber ich frage mich echt, ob manchen Hunden die Sozialkompetenz versehentlich irgendwie aberzogen wird?

    Ich werde mal einen Versuch starten, mal schauen ob es etwas bringt. Rot-weißes Flatterband habe ich eh noch hier :)


    Diese eine Ecke unseres Grundstücks, die sich der Habicht da ausgespäht hat, ist etwas abgelegen hinter einer Scheune, in der aber halt auch der Hühnerstall ist und an die die Voliere angrenzt. Da stehen so viele Bäume und Büsche und dementsprechend halten die Hühnis sich auch gerne in dieser Ecke des Gartens auf, aber bisher kam es echt nur da zu Angriffen, trotz der Bäume... Bisher ist ihnen nie was passiert, wenn sie hier frei über Hof, Weide und Vorgarten laufen, obwohl da viel mehr freie Fläche ist, aber da halten wir und der Hund uns eben auch öfter mal auf, was vielleicht abschreckend auf die Greifvögel wirkt.

    Mal schauen, ob ich das Problem damit nur örtlich verlagere - vielleicht zieht der Habicht auch ab zu den Nachbarn ringsrum, deren Hühner auch alle frei herum streunern. Falls das Projekt erfolgreich sein sollte, werde ich berichten ;)


    Und ansonsten müssen wir mal schauen, dass wir unsere Ziegen zusammen mit den Hühnern laufen lassen. Das wird zwar nicht so einfach und würde vermutlich bedeuten einen neuen Hühnerstall zu bauen, aber langfristig ist das vermutlich die beste Lösung.

    Sooo, unser Seidenhühnchen hat seit dem Wochenende endlich wieder Gesellschaft :) Die beiden bleiben mir gerade noch im Stall und in unserem mit Netz gesicherten Außengehege, während die anderen größeren und schon vollständig erwachsenen Hühner hier komplett frei rumlaufen.


    Da der Habicht bisher immer im selben Teil des Gartens zugeschlagen hat, würde ich diesen Bereich gerne irgendwie sichern. Netz ist leider nicht so wirklich möglich an dieser Stelle. Nun habe ich überlegt, dass ich den Bereich mit Schnüren überspannen könnte, an die ich in ca. 15-cm Abständen
    Huahuanghui Band Reflexion,Vogelband Abschreckung,80m x 4.8cm Reflektierendes Vogelabwehrband, Vogel Abweisend Band für Protect Häuser, Gärten und Höfe, Silber (Preis: 9,99 € (208,12 € / m)) (Affiliate-Link)

    knoten könnte. Ich meine ich hätte so etwas in der Art schonmal auf Pinterest gesehen, aber kann es nicht mehr finden, sondern nur den Tipp, den Auslauf mit Flatterband zu überspannen.


    Hat vielleicht schonmal jemand von euch so ein reflektierendes Flatterband genutzt? Meint ihr, das könnte etwas nützen oder würde es eventuell auch die Hühner erschrecken?