Ein treuer Begleiter - passen diese Rassen?

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    Hallo Liebe Community,

    ich habe mich hier angemeldet, weil ich aktuell überlege, mir einen Hund zuzulegen (wie so viele wahrscheinlich). Die Idee ist nicht neu und besteht schon seit gut 6 Jahre. Aktuell besitze ich noch eine Katze, die jetzt ihr 9. Lebensjahr feiert. Mein Wohnort würde mir einen Hund erlauben, zumal ich oft viel draußen unterwegs bin.


    Wie viele habe ich natürlich auch bestimmte Rassen schon vorab näher unter die Lupe genommen und mich mehr auf einen Samojeden festgelegt. Da es diese Hunde aber so gut wie nicht gibt und Züchter offensichtlich Wartelisten über Jahre haben, bin ich dann auf den Husky gestoßen. Bei diesem offensichtlich quirligen Hund stellt sich mir jedoch die Frage, ob er auch für die Arbeit tauglich ist? Hunde im Office sind generell erlaubt und auch Pausen zum Auslauf sollte gegeben sein, aber ein Husky scheint wohl einige Eigenarten zu haben, die vielleicht stören könnten? Es soll ein gehorsamer Hund sein der wirklich auch als Begleiter für Touren tauglich ist. Die Typischen Begleithunde vor allem diese "Mini Hunderassen" sind aber leider nicht so meins. Der Hund sollte natürlich möglichst aufs Wort hören aber eine gewisse Selbständigkeit wie man es von vielen Katzen kennt, wäre natürlich auch nicht so übel.


    Als Alternative wäre mir noch ein Shiba Inu in den Sinn gekommen, aber dieser Hund wird wohl Anfängern nicht empfohlen.


    Ich bedanke mich vorerst um jeden Ratschlag und Tipps.

  • Der Hund sollte natürlich möglichst aufs Wort hören aber eine gewisse Selbständigkeit wie man es von vielen Katzen kennt, wäre natürlich auch nicht so übel.

    Was denn nun?

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  • Huskys klingen zwar ideal für lange Tagestouren, die man gerne machen möchte, allerdings sollte man bedenken, daß diese Rasse auch mal gerne jagen gehen könnte.

    Kommt man damit klar?

    Möchte man einen "gut hörenden" Hund haben (das ist immer Definitionssache!), den man ganz getrost ohne Leine laufen lassen kann, wäre das für einen Husky nicht die passende Beschreibung.




    Wenn Dir das nordische so sehr zusagt, und auch diese gewissene "Sturheit" - die diese Hundetypen so mit sich bringen - wie wäre es mit einem Eurasier?

    Einem Elo?

    Wolfsspitz?


    Ansonsten, was spricht gegen einen Retriever? Einem Dalmatiner? Einem Collie? Einem Pinscher?

    Wenn man doch lieber einen Hund haben möchte, der auch mal auf das hört, was der Halter so sagt - insofern man das auch dem Hund beigebracht hat. ;)

    Schöne Grüße noch

    SheltiePower

    In ewiger Erinnerung: Cheyene


    Fehler sind hervorragende Lehrer, wenn man ehrlich genug ist, sie sich einzugestehen, und gewillt, aus ihnen zu lernen.        Alexander Solschenizyn

  • Schau mal hier (falls noch nicht geschehen)


    https://www.vdh.de/welpen/mein-welpe/siberian-husky


    Auch wenn dort zu lesen ist "Seine Intelligenz, Lenkbarkeit und sein Eifer machen ihn zum angenehmen Begleiter und willigen Arbeiter", darf man den "willigen Arbeiter" nicht ausblenden. Bei den Arbeitshunden (hier: Schlittenhunden) ist der angenehme Begleiter meist abhängig von der geistigen und körperlichen Auslastung. Hier gibt es die Nordischen Experten, die Dir sicher detailliert Auskunft geben können (und werden), ich selbst würde aber behaupten, dass ein Anfänger ohne entsprechende regelmäßige und kompetente Anleitung mit einem Husky schnell an seine Grenzen stoßen kann. Da gibt es mMn geeignetere Bürobegleiter. (Lass mich aber gerne eines Besseren belehren)

    Der Hund sollte natürlich möglichst aufs Wort hören

    Nun - das liegt ja letztendlich an Deinem Engagement was die Erziehung bzw. Ausbildung betrifft.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Huskys sind Jagdsäue….könnte mit deiner Katze problematisch werden…grundsätzlich kann der Freilauf beim Husky aufgrund seiner Jagdleidenschaft problematisch sein. Ich glaube auch der „willtoplease“ ist beim Husky nicht sonderlich ausgeprägt und so weit ich weiß, sprechen sie ganz gern…könnte evtl. im Office schwierig werden. Ach ja, ein Husky möchte gerne rassegerecht ausgelastet werden….am besten Zughundesport

  • Da es Dir die Nordischen ja angetan zu haben scheinen, würde ich Dir mal ans Herz legen, Dir den Finnischen Lapphund anzuschauen. In meinen Augen von allen nordischen Rassen am ehesten als Alltagsbegleiter geeignet und am ehesten mit dem Potential zum "Aufs Wort hören".


    Etwas machen wollen auch die Lappis, aber im Gegensatz zu den Schlittenhunden sind sie nicht so festgelegt. Einem Lappi kann fast alles Spaß machen, Tricksen, Wandern, Obedience, Agilität, Dummy... Hauptsache zusammen.

  • Ein Husky der auf's Wort hört... hab ich noch keinen erlebt.

    Nicht nur etwas eigenständig... eine riesige Portion Eigenständigkeit bringen sie mit.

    Ein sehr jagdlich ambitionierter Hund mit Katze... kann problematisch werden, vor allem wenn die Katze noch keine Hunde gewohnt ist und als Ersthundbesitzer.

    Husky im Büro... wenn die Kollegen und der Chef mit Unmengen an Fell im Fellwechsel zurecht kommen und damit, dass Huskys gerne Töne in verschiedensten Lautstärken und Frequenzen von sich geben, dann möglich.


    Insgesamt beißt sich Kadavergehorsam und auf's Wort hören mit dem Wunsch nach Selbstständigkeit. So richtig will to please bringen die wenigsten Nordischen mit. Und sie sind... speziell, das muss man wirklich mögen. Ein sehr guter Bekannter von mir hat zwei Huskys und das sind wirklich liebenswerte Damen, beide wahnsinnig sozialverträglich mit allen Hunden und toll mit Menschen. Aber den Jagdtrieb würde ich nicht haben wollen - Freilauf nicht möglich. Mir wäre das auf längeren und regelmäßigen Touren ein Hindernis, zumal Huskys und auch Samojeden nicht dafür bekannt sind, gerne an der lockeren Leine zu laufen. Mein Bekannter ist durch die beiden zum Zughundesport gekommen, seitdem sind sie wirklich ausgeglichen und voll in ihrem Element.


    Bei dir sehe ich eher was normales in Richtung Begleithund.

    Labbi, Goldie, Collie, Dalmi...am ehesten noch einen finnischen Lapphund.

  • Hey.


    Samojeden sind wundervolle Hunde. Sie sind freundlich, verspielt und für lange Touren sehr geeignet. Huskys sind durchaus ähnlich, allerdings glaube ich nicht dass sie zu deinen Anforderungen passen.


    Denn neben dem freundlichen Wesen gibt es Eigenheiten die oft unterschätzt werden: Sie BRAUCHEN ihren Auslauf um nicht dämlich zu werden, mit anderen Hunden kann es aufgrund ihrer Optik Stress geben (starrende Huskyaugen), sie sind oft nicht ableinbar und da helfen auch liebe Worte und Wurststücke nicht, Gehorsam ist bei ihnen nicht das was man sich darunter vorstellt. Sitz und Platz machen sie dir zu liebe, wenn ihnen denn danach ist. Wenn sie etwas nicht wollen kommst du mit Härte oder mehrmaliger Kommandogabe nicht weit, da sie dann einfach blockieren.


    Das sind keine Befehlsempfänger, sie sind vollwertige Mitbewohner im Haus die ihr eigenes Leben führen wollen und ihre eigene Meinung zu Dingen haben. Die Katze sehe ich unproblematisch. Die eigenen Tiere (von Katze bis Schildkröte) wurden hier immer problemlos akzeptiert. Das bedeutet aber nicht dass die fremden Katzen usw nicht mit Begeisterung gejagt werden (hier mussten einmal die Hühner vom Nachbarn dran glauben).


    Im Büro stelle ich sie mit unvorteilhaft vor, da sie gerne eher laut sind und auch sehr stark Haaren können. Und wenn er dann doch nicht mehr mit darf haben einige von ihnen auch gerne mal Probleme mit dem längeren alleine bleiben.


    Für normalen Alltag mit abundzu mal Touren würde ich dir eher die klassischen Hunde wie Eurasier, Dalmatiner oder Collie empfehlen. Die können alles was man im Alltag benötigt, haben aber weniger Besonderheiten.

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