Beiträge von Tobie

    Mag sein, dass ich jetzt daneben liege und des Pudels Kern nicht erkenne, ich schreib's trotzdem mal 😅

    Ich finde, dass der Fokus in der Disskusion zu sehr auf den Hunden liegt. Ein Hundeführerschein ist doch erst einmal dafür da, dass der Hundeführer in der Lage ist vorausschauend und rücksichtvoll zu handeln und sein Tier im Griff zu haben. Dass für das Video nun ein Hund genommen wurde, der total gechillt durch die Gegend stapft ist mMn dem Video selbst geschuldet. Für Infofilmchen nimmt man ja idR unkomplizierte Tiere. (Und vllt dem Umstand, dass das Video hier oben in Bad Bramstedt aufgenommen wurde und die HS Bannes-Greve nicht weit weg liegt. Da trödeln die Hunde immer ein wenig - ich nenne es mal gelassen - durch die Gegend). Ich finde, da sieht man auch ganz gut das Thema "Kommandos im Alltag" - Wenn man den Hund nun nicht im Steh lässt weil man keine Kommandos verwenden mag oder Hund das nicht kann, dann nimmt man halt 'ne Leine. Wichtig ist doch nur, den Hund nicht zuerst um die Kurve schießen zu lassen ohne zu wissen, was sich dahinter befindet (nur als ein Beispiel jetzt).

    Die BH war ja auch nicht immer eine "Sporteinstiegspflichtprüfung". Früher wurde die ganz fakultativ gemacht, unabhängig ob man in den Sport wollte oder nicht (die war auch nicht nötig dafür). Da mussten wir u.a. das machen, was da im Video zu sehen ist. Also wesentlich realitätsnäher als das heute der Fall ist. Es war eine Begleithundprüfung im Wortsinn. Wenn das jetzt der Hundeführerschein übernimmt, weil die BH zur Sportprüfung verkommen ist, finde ich das eigentlich erstmal gut.

    Villon-sur-Sarthe, Frankreich

    29. Juli 1714


    Ein Mädchen rennt um ihr Leben.

    Die Sommerluft brennt auf ihrem Rücken, aber da sind keine Fackeln, keine wütende Meute, nur die fernen Laternen der Hochzeitsfeier, das rötliche Glühen der Sonne, die gegen den Horizont stößt, aufbricht und sich über den Hügel ergießt.

    Das Mädchen rennt und ihre Röcke verfangen sich im Gras, während sie auf den Wald zustürmt, im Wettlauf mit dem sterbenden Licht.

    Der Wind trägt Stimmen heran, die ihren Namen rufen.


    V.E. Schwab, "Das unsichtbare Leben der Addie LaRue"

    Bottnischer Meerbusen, ca. 41 Meilen vor der schwedischen Küste

    Am Morgen des ersten Tauchgangs


    Der Fokus der Kamera verschwamm und wurde wieder scharf, sodass das Profil der Frau im Bild erkennbar wurde. Cove Weimarie beugte sich gerade über einen Tisch, schwarzes Haar fiel wie ein Vorhang über eine Gesichtshälfte, während sie mit einem dicken Bleistift ein paar Sätze in ihr Notizheft kritzelte. Durch die bodentiefen Fensterscheiben fiel kaltes Licht in den Raum.


    Darcy Coates, "From Below/Die Toten warten"

    :flucht:

    Es wird dein erster Hund, da wirst Du wahrscheinlich von den ganzen Infos während Eures Kennenlernens eh erschlagen sein. Fragen ergeben sich meist automatisch daraus. Zur Not kannst Du auch später noch anrufen. Ich kenne keinen Züchter, der nicht auch anschließend gerne weitere Auskunft gibt.

    Anstatt nach Zuchtzielen und Genetik zu fragen (davon hast Du - ohne es böse zu meinen - als Anfänger wohl eh zu wenig Know-how) würde ich eher über die eigenen Wünsche, Ziele und Erwartungen sprechen. Jedenfalls würde mich das ggf als Züchter interessieren und bei einer EInschätzung "Passt - Passt nicht" helfen.

    Ebenso die Frage mit Krankheiten bei nahen Verwandten

    Außer, dass die Schwester vielleicht mal 'ne Gastritis hatte, wirst Du auf die Frage wohl eher keine Antwort erhalten. "Krankheiten sind nicht bekannt". Erbkrankheiten schon gar nicht. Es wird ja auch einen Grund haben, dass Du ausgerechnet zu diesem Züchter gehst. Man kann leider nicht alles von vornherein ausschließen und etwas Vertrauen gehört nunmal auch dazu - bzw. wenn kein Vertrauen da ist, kaufe dort keinen Welpen. Ist der Züchter im DRC? Wenn Du sehr unsicher bist, vielleicht kannst Du ja jemanden mitnehmen, der sich charmant im Hintergrund aufhält, aber hier und da mal einhakt?

    Ja. Das ist doch hoffentlich auch jedem der sowas hat bewusst.

    Hm, ich weiß nicht.


    Ich erinnere (bei Hund Katze Maus?) eine Schäferhundzüchterin gesehen zu haben die mit acht Hunden unterwegs war und stolz meinte die beschützen sie. Sie sei schonmal unterwegs zusammen geklappt und alle Hunde um sie rum und sie abgeschirmt. Soweit ich noch weiß hatte sie ein Herzproblem und ich dachte nur: "Ok, viel Spaß beim sterben, entweder du oder die Hunde!"

    Ich glaube, an die erinnere ich mich auch. Graue Langhaar waren das, wenn wir von der gleichen sprechen. Fremdschämen ohne Ende nicht nur deswegen.

    Zum Glück gehörte die nicht zum Verein und züchetete auch nicht im VDH. Nur leider war das für die Zuschauer nicht direkt sichtbar. :see_no_evil_monkey:

    Mein Leben gestaltet sich daneben recht flexibel und unabhängig. Ich bin ein aktiver Mensch; gehe mehrmals die Woche laufen, wandern oder schwimmen je nach Jahreszeit....

    Ich biete einem Hund ein nettes, einfaches Leben, denke ich. Sportliche Runden sowie entspannte Spaziergänge oder ausgedehnte Wanderungen; bisschen tricksen und Quatsch machen; neue Orte erkunden und das Leben genießen. Ich strebe keine Karriere im Hundesport an und will genauso wenig bloß ein hübsches Accessoire. Irgendwas dazwischen halt - versteht man, worauf ich hinaus will?

    Airedale Terrier (zu groß und vermutlich eh unpassend, aber ich bin schon ewig verliebt!

    Ich würde den Airdale nicht sofort von der Liste streichen, wenn er eigentlich dein Traumhund ist. Es sei denn, Du magst den Terriercharakter nicht oder traust es dir nicht zu - dann ist es natürlich sinnlos. Schlafmützen sind es idR natürlich nicht. Andererseits denkst Du aber ja auch über andere Terrier nach und auch über weitere jagdlich ambitionierte Rassen.


    Ich beschäftige mich gerade selbst etwas intensiver mit dem Airdale (weil ich ihn als zukünftigen Zweithund nicht ausschließe) und bin bei der Recherche auf Züchter gestoßen, die sehr gemäßigte Linien züchten. Ich weiß nicht ob es da richtige "Showlinien" gibt, aber genau so liest es sich. Ist jetzt nicht das was ich suche, ABER die machen mir ihren Hunden genau das, was Du dem Hund auch bieten willst und kannst. Schau dir doch mal die Züchter an und stöbere etwas auf deren HPs - dort wird auch der Alltag mit den Hunden beschrieben. Mein nächster Schritt ist ein Besuch beim Züchter um mehr zu erfahren - erst wenn du sie live erlebst und mit Haltern sprichst wirst Du wirklich wissen ob das was für dich ist oder nicht. Das soll nicht heißen, dass ich sage "Hol Dir einen", sondern einfach nur, dass ich ein Freund von breit gefächerten Infoquellen bin.


    Die Welpensuche im VDH-Züchterportal
    Finden Sie Ihren Wunschhund aus zertifizierter VDH-Zucht.
    welpen.vdh.de


    Unabhängig vom Airedale: Erziehung brauchen alle Hunde und hat nichts mit deinem Beschäftigungsprogramm zu tun. Die richtige Beschäftigung zur richtigen Zeit wirkt aber oft unterstützend. Und das was Du vor hast ist das was die Mehrheit der Hundehalter will und ihrem Hund bietet und außerdem ist das doch schon eine ganze Menge für Körper und Geist. Begleithunde werden gerne mal belächelt, als wäre das keine Aufgabe. Dabei ist das, was ein richtiger Begleiter macht, enorm fordernd und anspruchsvoll. Mit dem richtigen Kumpel an deiner Seite wirst du vllt sogar neben der Hundeschule auch mal in Aktivitäten wie Hoopers oder Trailen etc reinschnuppern und Spaß dran finden. Auch das kann man bspw mit dem Züchter absprechen - sofern der irgendwo aktiv ist bist du sicher ein gern gesehener Gast und kannst mal zuschauen. Dazu muss man keine Karriere im Hundesport anstreben, das kann man auch einfach Just for fun machen.

    Ist nicht böse gemeint - Für mich sieht das auch nach totaler Überforderung aus. Was ja auch nicht so verwunderlich ist, da sie erst 5 Tage bei dir ist. Ich würde noch nicht mal im Traum an Kommandos wie Sitz, Platz + Fuß denken, sondern ausschließlich ans gegenseitige Kennenlernen und Entspannen. Wenn Dein Hund so eine Alarm an der Leine veranstaltet, bleib stehen, beruhige sie (hocke dich vllt zu ihr), sei geduldig. Sie ist nicht nur gestresst sondern wird so u.U. auch eine negative Verknüpfung zur Leine aufbauen.


    Ich würde vermutlich auch eher erst einmal das Umfeld deines Zuhauses erkunden mit ihr. Aber insbesondere zu Hunden aus dem TS werden sich hier noch kompetentere Ansprechpartner zu Wort melden. 🍀

    Bei den Schäferhunden hab ich es schön öfter gehört. Zuletzt letztes Jahr bei einer Bekannten. Die beiden Hündinnen waren unbeaufsichtigt im Garten, wie so oft, mit einmal kippte die Stimmung (warum weiß man nicht). Meine Bekannte ist mitten rein gehüpft. Am Ende war sie mit offenem Arm in der Notaufnahme und einer der Hündinnen musste sich einer Not-OP unterziehen. Seitdem ist es dort natürlich vorbei mit der Harmonie.


    Hier leben eine Hündin (3 Jahre) und ein kastrierter Rüde (6 Jahre) wie Bruder und Schwester zusammen 😊 Wenn die Kleine zu heftig wird im Spiel dreht er sich einfach weg und lässt sie am ausgestreckten Arm verhungern. Er ist sehr geduldig mit ihr. Manchmal, wenn er gut drauf ist, fängt er auch das Toben mit ihr an. Neuerdings suchen sie in ihren Ruhezeiten auch ab und an mal die Nähe zueinander. Sehr harmonisch alles.


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    Mit der Westihündin klappt es allerdings leider gar nicht. Der Westi will meine Hündin kalt machen. Schon als Welpe und jetzt immer noch. Und der kleine Wurm geht auch direkt ohne Vorwarnung drauf los, wenn man nicht managed. Obwohl meine Hündin sich sofort auf den Rücken schmeißt und sehr unterwürfig ist ihr gegenüber. Es ist nie was vorgefallen. Was da nicht passt - keine Ahnung.