Beiträge von fliegevogel

    Ja, nicht direkt analog, aber auch ich musste schon einmal einen Hund wieder abgeben. Und in meinem Bekanntenkreis lief tatsächlich einmal eine Geschichte ähnlich wie bei euch. Wie Du selber sagst, ist das sehr bedrückend und ich kann jetzt nicht viel sagen, um es besser zu machen.


    Aber es ist wenn man sich sicher ist auf jeden Fall für alle besser. Nicht nur für euch, sondern auch für den Welpen. Und ich denke, auch eure ältere Tochter wird es verstehen, wenn ihr es ihr vernünftig erklärt. Insbesondere unter dem Gesichtspunkt, dass sie ja bestimmt auch will, dass es dem Welpen so richtig gut geht.

    Mischling kann ja vom Streuner aus Rumänien über Bauernhofwurf bis "Designer Dog" alles sein.

    Ebenso kann ein Rassehund aus einem Verband sein, "Wollte einmal Welpen haben" bis Vermehrerproduktion

    Ja und eben das wird in diesen Studien nicht berücksichtigt, deswegen finde ich die auch wenig aussagekräftig.

    Auch wenn son Minilop zb vorher als "normales typisches kaninchen mit niedlichem kopf" wahrgenommen wird, ist es im Vergleich zum Wildkaninchen oder Hasenkaninchen einfach nur ne Kugel und genau so extrem anzusehen, wie der Vergleich von nem Hund mit normalem, funktionalem Gesichtsschädel verglichen mit ner Bulldogge

    Das meinte doch auch keine*r hier, glaube ich, dass das nicht so ist. Ich zumindest nicht. Aber auch ein Wildkaninchen und ne Wildkatze haben im Vergleich zum Wolf bspw eine kurze Schnauze.

    Katzen haben durch Brachycephalie auch erhebliche Einschränkungen

    Ich glaube, es war eher gemeint, dass Katzen "von Hause aus" ja nicht so eine lange Schnauze haben wie Hunde. Ähnlich wie auch Wiesel oder Kaninchen ja per se einen "niedlichen runden Kopf" haben, verglichen mit der langen Wolfsschnauze.


    Aber wie Du sagst, da ist dann ja der ganze Organismus anders aufgebaut. Deswegen glaube ich - die ich in Molekulargenetik nie die Jahrgangsbeste war, das sei nur vorweg gesagt - nicht, dass man da mit einer Genschere viel reißen würde (mal abgesehen davon, dass ich auch nicht wüsste, warum man das tun soll). Da ist ja nicht nur ein Gen beteiligt.

    P.S. ich glaub ich muss dann mal zum Tierarzt den Bulldoggen count hochhalten

    Sowas ist doch bei einem ernsten Thema einfach soooo unnötig. Ich verstehe ja, dass es schwierig ist, hier solche Antworten zu bekommen. Aber muss man dann so ein Thema wie Qualzuchten lächerlich machen? Man muss hier ja nicht antworten.

    Hei hei, ich schreibe Dir mal privat :) Meckenheim ist jedenfalls genau meine Ecke!

    Dann aber meistens nur so Stammtischparolen natürlich ohne Verifizierung und das soll ich dann glauben?

    Was denn für Stammtoschparolen? Keilwirbel sind schlecht, Brachycephalie ist schlecht. Dazu gibt's wirklich hinlänglich Artikel etc. Beides haben Continental Bulldoggen, hast Du ja selber zitiert. Außerdem stammen sie von Rassen mit belegten starken gesundheitlichen Problemen ab. Also warum sollten sie trotzdem gesund sein?


    Nach der gängigen wissenschaftlichen Methode würde man davon ausgehen, dass sie so krank sind wie ihre Vorfahren und die Rassen, mit denen sie sich Merkmale teilen und das Gegenteil - also dass sie gesund sind - müsste man mit Studien belegen. Nicht andersrum.