Beiträge von fliegevogel

    Hast du Beispiele wo und warum Kot diskriminiert werden muss?

    Ich kenne das z.B. bei Tieren, die umgesiedelt werden sollen. Da sollen nur die Tiere selber angezeigt werden, keine Spuren (Kot, Haut, Haare). Oder bei Käferlarven, da will man dann wissen, in welchen Baumstümpfen bspw aktuell Larven sind, nicht, wo mal welche waren und noch Kot ist. Sind jetzt nur zwei Beispiele, gibt sicher noch ganz viele. Ist aber vielleicht ein bisschen OT? Könnten wir in den Scent detection Thread umziehen, wenn Du noch drüber schnacken magst :)

    also sind das alles Artenspürhunde

    Ja, wäre für mich so. Manche Arten sucht man in menschlich geschaffenen Räumen, andere draußen, auf großen Flächen oder im Detail, auf dem Wasser, in Höhlen, in der Höhe oder unterirdisch... da gibt's dann enorme Unterschiede, von Baumpilz bis hin zu Großkatzen.

    Wie gesagt, ist glaube ich kein fest definierter Begriff und ich mag mich da gar nicht streiten. Ich bin zu sehr Biologin, um unter "Arten" etwas anderes zu verstehen. Aber ist ja völlig undramatisch, dass andere das anders handhaben.

    Spuren ihrer Art ganz bewusst nicht anzeigen. Das ist schon der erste Unterschied

    Das ist ja aber bei ganz vielen Artenspürhunden bzw. Zielarten so.

    Also kann man sagen, je nach Ausbildung natürlich, Pflanzenarten, Insektenarten, Schimmel ja auch, also Pilzarten?

    Kann man, ja. Ich mache das auch. Viele meinen mit "Artenspürhunde" explizit den Naturschutzeinsatz, die würden dann Bettwanzen- oder Schimmelsuche anders nennen.

    Ist eigentlich aber natürlich total egal, wie man es nennt, Hauptsache man hat es für sich und seinen Hund klar definiert.

    Ich finde es hilfreich zu schauen, welche Hunde eingesetzt werden, wenn es hauptberuflich um Artensuche geht. Da gibt's ja mittlerweile einige Beispiele, nach wie vor viel aus den USA, aber auch immer mehr aus Europa. Und wenn man da so schaut, sind ja Schweißhunde o.ä. eindeutig nicht in der Überzahl, sondern das Bild ist recht gemischt.

    Daher würde ich mal davon ausgehen, dass sich da keine eindeutige (korrekte) Aussage zum einzig Wahren geeigneten Hundetyp gibt. Denn warum sollten Menschen, die Geld damit verdienen und den Hund nicht als Alltagsbegleiter brauchen, sonst mutwillig schlechter geeignete Hunde nehmen? Das wäre äußerst bizarr.

    Die Aussage, dass man in Echteinsätzen die Anzeige nicht kontrollieren kann, kann ich so pauschal aus dem Bereich der Artensuche nicht bestätigen. Gibt es, aber nicht ausschließlich oder überwiegend.

    leicht erziehbar

    Das ist finde ich derartig weit gefasst und subjektiv, dass ich die Diskussion sinnlos finde. Mal ganz ab davon, dass ich mir von einem Cocker spaniel oder Pudel Mix nicht zwingend kurzhaarige Hunde erfhoffen würde. (Und ne Toleranzspanne von 5 Kilo bei Lebewesen bizarr finde)

    Wie gesagt, darf ja jede*r munter Hunde mixen und kaufen wie er mag. Aber wenn man einen kleinen/mitelgroßen Hund mit dem "Charakter eines Retrievers, Spaniels oder Pudels" will, gibt's halt haufenweise Spaniel und Pudel und ne Menge Labradore, auf die das zutrifft. Das war mein Punkt, nichts anderes.

    Wer sich für 3500€ einen Spaniel-Labrador-Mix kaufen will, kann das doch trotzdem machen.

    Für mich ist ein Hund mit 30 Kilo definitiv nicht mittelgroß

    Also ehrlich gesagt kenne ich keinen Pudel oder Spaniel der da dran kommt. Labradore ein paar aber definitiv nicht alle oder auch nur die meisten.

    Wie gesagt, ist ja nicht verwerflich per se, aber die riesige Marktlücke sind "Hunde unter 30 Kilo mit Charakter von Spaniel/Pudel/Retriever" jetzt nicht.

    Hat jemand einen Tipp für ein gutes "Detangling"-Spray vor dem Bürsten, ohne Silikone/anderes Mikroplastik? Wir machen demnächst wieder Urlaub am Meer und erfahrungsgemäß ist mit Salz und Wind das Bürsten meiner Langstockhaar-Prinzessin immer etwas ziepig.

    Edit: ich habe Brokkolisamenöl da, geht das gut auch für Hunde? Dann könnte ich das in ner Sprühflasche mit Wasser mischen...