Beiträge von fliegevogel

    es spricht doch keiner von störend.
    Ich habe Sorge dass es ihn stresst

    Ich glaube, die allermeisten hier lesen es genau so, mach Dir keine Sorge.

    Und ich will auch mal gesagt haben: selbst wenn es euch einfach nur stören würde und ihr es deswegen nicht wollt, wäre das in meinen Augen völlig okay! "Nur" weil euer Hund in mehreren Aspekten krank ist, habt ihr mAn nicht vollkommen das Recht darauf verloren, das Leben mit Hund auch für euch so stressfrei und angenehm wie möglich zu machen. Das Dogforum ist manchmal sehr auf Selbstaufgabe für den Hund gepolt, aber im gelebten Alltag erlebe ich einen "gesunden Egoismus" auch im Umgang mit dem Hund als wichtig. Denn runterzuschlucken was einen stört usw. macht einen am Ende gestresst und fahrig und darunter leidet auch die Beziehung zum Hund.

    Und zu der Frage, wann es von selbst aufhört: bei meinem Hund nie, der würde das an neuen Orten usw. bis heute machen und je länger ich ihn machen lasse, desto stressiger wird es für ihn.

    Da würde ich aktuell nur was unternehmen wenn das extra Stress für den Hund bedeutet weil er zb ständig auf habachtstellung ist.

    Aber genau das schreibt CupersHerrchen ja. Der Hund wartet "ungeduldig" wenn die Tür vor seiner Nase zugeht, er "läuft unruhig hin und her", wenn die Menschen nicht im selben Raum sind und er beide im Blick behalten muss usw. Das klingt doch nicht nach "entspannt hinterher schlappen und in nem anderen Raum weiterpennen", sondern halt nach Stress, nicht nur für den Hund.

    Es ist ja auch für einen selber als Mensch (zumindest für mich) super unangenehm, wenn jedes Aufstehen so eine Stimmung von Unruhe und Hektik mit sich bringt.

    rein aus Interesse, wie hast du ihm das vermittelt? Wir Habens halt mehrfach mit weg schicken versucht (was in dem Moment kurz geklappt hat) er nach einigen Sekunden dann aber doch wieder kam

    Tatsächlich nachdrücklich wiederholt wegschicken, bis der Groschen fällt. Oder einfach nachlaufen verhindern (Türen, Gitter, Leine etc., je nach Situation). Aber ich habe natürlich einen anderen Hundetyp und andere Bedingungen - daher muss das für euch jetzt nicht automatisch auch sinnvoll sein.

    Ok, da falle ich gerade echt aus dem Muster hier. Nur damit ihr wisst, dass man das unterschiedlich handhaben kann - ich hasse Hinterherlaufen und habe das recht zeitig unterbunden. Ich sage meinem Hund auch nicht jedes Mal, wohin ich gehe, wenn ich aufstehe. Ich mache es umgekehrt, ich sage ihm, wenn er mitkommen soll. Wenn ich nichts sage, will ich kein Hinterherlaufen.

    Dass der Hund irgendwann nachkommt, wenn man länger das Zimmer wechselt oder so, ist natürlich trotzdem normal. Aber kein Aufspringen und mich beschatten.

    Aber das bin nur ich, soll also keine Handlungsanweisung sein. Nur damit ihr ein diverses Bild davon bekommt, wie man damit umgehen kann - da können echt unterschiedliche Wege nach Rom führen.

    Ich sehe da keinen gemeinsamen Nenner, den die alle haben, der HSH aber nicht

    Ist tatsächlich eine interessante Frage. Hier im Forum schreiben Halter*innen von HSH ja sehr häufig, dass diese ganz anders seien als andere Hunde, dass man sie anders behandeln/trainieren müsse etc. Daher gehe ich irgendwie davon aus, dass da schon was dran sein wird. Aber was genau das ist, könnte ich Dir jetzt vom reinen mitlesen auch nicht sagen.