Beiträge von fliegevogel

    Aber auf die Landwirte oder die Landwirtschaft zu schimpfen ist umgekehrt genauso wie zu sagen alle HH verhalten sich rücksichtslos

    Es hat doch nichts mit "auf irgendjemanden schimpfen" zu tun, wenn man untersucht, was unsere aktuelle Polykrise verursacht bzw die ganz klaren Ergebnisse dann auch ganz klar kommuniziert. Und der Vergleich hinkt eben deswegen, weil die Rücksichtslosigleit von Hundehalter*innen sich nicht wissenschaftlich quantitativ einwandfrei belegen lässt. Wie zerstörerisch unsere aktuelle Landwirtschaft ist, aber schon.

    Welche Schlussfolgerungen man aus den Erkenntnissen zieht, ist ja dann der nächste Schritt. Ich kenne in meinem Umfeld (dem beruflichen Naturschutz/Biodiv-Forschung) niemanden, dessen Schlussfolgerung ist, dass man auf Landwirte schimpfen sollte, oder das Landwirtschaft ganz abgeschafft gehört. Solche seltsamen Populismen kenne ich nur aus Social media und das ist ja eh wieder ein Thema für sich.

    Warum da jetzt wieder so eine Reaktion von Dir kommen muss, weiss ich nicht

    Weil sich Dein Text für mich absolut so las, als würde er sich auf meinen Beitrag beziehen, selbst nach nochmaligem Lesen. Wenn das nicht so ist, kannst Du meine Reaktion natürlich gerne ignorieren, dann verstehe ich Deinen Text nur nicht. Was Du mit "wieder" und "so eine Reaktion" meinst, weiß ich nicht, ich habe mWn keinen Beef mit Dir.

    Zum Thema: "Die" Landwirte würde ich nie sagen (bzw nie bewusst), sowas finde ich unkonstruktiv (und faktisch falsch). Ihre Interessensverbände allerdings - die nicht von allen, aber von vielen Landwirt*innen getragen werden - gestalten die Agrarpolitik bedeutend mit. Daher kann man da in meinen Augen nicht so trennscharf unterscheiden. Und es ist - laut IPBES und Faktencheck Artenvielfalt - tatsächlich nicht der gesellschaftliche Umgang mit den Flächen das Problem, sondern die konkrete landwirtschaftliche Nutzung durch die Landnutzenden.

    FCI 5 - höchstens vielleicht der Islandhund? sonst passen diese Hunde nicht zu ihm

    Ich weiß natürlich nicht warum Du das denkst, daher kann das auch irrelevant sein, aber ich denke, ein Lapphund könnte passen. Die sollten selbst im "worst case" nicht mehr als 23 Kilo etwa haben, die meisten die ich kenne wären aber in der angegebenen Spanne.

    Ich entscheide halt nur gern, wenn möglich, aufgrund von Fakten und nicht aufgrund von Ängsten oder Emotionen. So bin ich einfach gestrickt.

    Wenn man ein halbes Dutzend Meinungen und Vorgehensweisen zu dem Thema hört, wie soll man dann wissen, was richtig ist und stimmt?

    Nun ja, Fakten haben halt nichts mit Meinungen zu tun, sondern Meinungen sind bestenfalls ankedotische Evidenz. Für Fakten bringt es nichts, in einem Forum zu lesen und zu schreiben oder zu schauen, welche Hunde im Freundeskreis gesund sind. Mal ganz abgesehen davon, dass Formulierungen wie "mit Chemie vollstopfen" genau das sind, was Du hier anderen unterstellst: emotionales Fearmongering.

    Für eine (möglichst) faktenbasierte Abwägung empfehle ich: lies Studien/Untersuchungen zu den Verbreitungen und Auswirkungen von Zeckenkrankheiten und lies den Beipackzettel/Studien zu den möglichen Nebenwirkungen von vorbeugenden Medikamenten und deren Häufigkeit.

    Für mich (als Naturwissenschaftlerin) ergibt sich ein klares Bild, wenn man die tatsächlichen Daten betrachtet.

    In dem Alter schon Einzelstunden bei einem Trainer?

    Warum denn nicht? Ich kann daran nichts negatives finden.

    Ich hatte auch in dem Alter meines Hundes etwa die erste Einzelstunde bei unserer Trainerin und es hat mir total gut geholfen, mich im Umgang sicherer zu fühlen bei manchen Dingen.

    Einstein51 Daher aus meiner Erfahrung: ich kann Dir das nur empfehlen, wenn Du das Gefühl hast, dass es euch helfen würde :)