Passt ein Hund zu mir und wenn ja, welche Rasse?

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    Hallo,


    ich möchte mir gerne endlich meinen Traum von einem Hund erfüllen. Als Kind und Jugendliche bin ich immer mit den Hunden von Nachbarn Gassi gegangen und später mit Tierheimhunden, da ein eigener Hund nicht möglich war.

    Ich hoffe, dass es meine Lebensumstände - auch wenn sie nicht perfekt sind - trotzdem zulassen.

    Ich bin Mitte 30, alleinstehend und wohne in einer 120 qm Wohnung im zweiten Stock. Ich habe zwei sehr liebe und ruhige Wohnungskatzen.

    Ich bin zwar Vollzeit berufstätig, aber kann zwei Tage die Woche Home-Office machen. Die anderen Tage hatte ich an Hundesitter oder Hundetagesstätte gedacht. Wir haben hier eine Tagesstätte, die auf mich einen sehr guten Eindruck macht.

    Wenn der Welpe einzieht, würde ich erstmal 4 Wochen Urlaub nehmen. Danach könnte meine Mutter für drei oder vier Wochen zu mir kommen und sich erstmal um den kleinen Schatz kümmern.

    Als Rasse wäre mein Traum ein Collie oder Sheltie. Ich würde mehr zum Collie tendieren, aber habe Bedenken wegen der Treppen. Einen ausgewachsenen Collie ständig die Treppen zu schleppen, halte ich für mich für nicht machbar. Wie steht ihr zum Treppensteigen?

    Beim Sheltie habe ich Angst vor der Tendenz zum Kläffen. Ich weiß, dass Collies auch keine schweigsamen Hunde sind, aber die Art alles zu kommentieren, finde ich eigentlich ganz cool. Ich hab schon eine Katze, die den ganzen Tag alles mit Miauen und Meckern kommentiert. Aber kläffen im Mehrfamilienhaus ist schon problematisch.

    Ich würde mit dem Hund gerne lange Spaziergänge machen und ggf. Agility.

    Und eine blöde Frage: wenn meine Katzen weiblich sind, sollte man dann eher zu einer Hündin tendieren oder ist das egal?


    Ich würde mich über Anregungen sehr freuen.


    Viele Grüße

  • Wenn der Hund sich mit den Katzen vertragen muß, ist ein Welpe sehr riskant. Unabhängig von der Rasse.

    Es ist durchaus möglich, daß er in der Pubertät plötzlich anfängt, die Katzen zu jagen - dann muß entweder der Hund wieder weg oder die Katzen.

    Besser wäre ein erwachsener Hund (z.B. aus dem Tierheim), da kannst Du das ausprobieren bzw. die Tierheim-Mitarbeiter wissen, ob der Hund Katzen-kompatibel ist.

    Wenn Treppen zu bewältigen sind, solltest Du besser eine Rasse wählen, die man tragen kann, das siehst du richtig.

    Bitte überlege auch, was Du im Urlaub mit dem Hund machst bzw. wenn Du mal krank bist. Deine Mutti wird auch älter und kann vielleicht irgendwann nicht mehr einspringen - auch das will bedacht sein.

    Auch die finanzielle Belastung will wohl überlegt sein. Es gibt natürlich Hunde, die ihr Leben lang den TA nur zum impfen sehen, aber es gibt leider auch Exemplare, für die man sehr viel Geld beim Tierarzt läßt. Es gibt auch Krankenversicherungen für Tiere, das muß man alles gut prüfen und überlegen (unterschiedliche Leistungen bzw. Beiträge).


    LG,Gisela

  • Ich finde im Großen und Ganzen klingt es gut bei Dir :) Ich persönlich würde aber ne 1:1 Betreuung, also einen privaten Hundesitter, einer Tagesstätte vorziehen. Wohnst Du in einer größeren Stadt? Da findet man eigentlich immer jemanden Guten im Netz (man muss natürlich gut suchen und die Leute kennenlernen und so, bevor jetzt jemand denkt ich rate dazu, jemand Fremdem einfach den Hund in die Hand zu drücken) :nicken:


    Und Collie sollte auch gut passen. Den kriegt man ja im Notfall eigentlich auch mal getragen, ist ja keine Dogge.

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  • Danke schonmal für eure Antworten.

    Also für Urlaubsbetreuung wäre gesorgt, ebenso wenn ich krank wäre.

    Finanziell ist das auch kein Problem...was Tierarztkosten angeht, bin ich von meinen Katzen Kummer gewohnt.

    Ich hätte nun gerade gedacht, dass ein Welpe gut wäre, damit er von klein auf an die Katzen gewöhnt ist. Die Katzen bekommen ihr Katzenzimmer als Rückzugsort mit einem Gitter gesichert.

  • Hier hat Welpe plus Kater funktioniert. Allerdings war es das erste Jahr echt anstrengend. Dabei war es genauso stressig den Hund vorm Kater zu beschützen wie umgekehrt. :sweet:


    Ich finde festen Hundesitter mit gleicher Gruppw auch besser. Welpe in Fremdbetreuung geben käme für mich persönlich gar nicht in Frage, das sieht ja aber jeder anders.


    Ein Welpe ist wirklich anstrengend und braucht mehr - viel mehr - Zeit, Aufmerksamkeit und Erziehungsarbeit als ein erwachsener Hund. Und auch im TS findest du Hunde, die Katzen kennen. Vielleicht magst du es zumindest in Erwägung ziehen. ;)

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Wenn der Hund sich mit den Katzen vertragen muß, ist ein Welpe sehr riskant. Unabhängig von der Rasse.

    Es ist durchaus möglich, daß er in der Pubertät plötzlich anfängt, die Katzen zu jagen - dann muß entweder der Hund wieder weg oder die Katzen.

    Besser wäre ein erwachsener Hund (z.B. aus dem Tierheim), da kannst Du das ausprobieren bzw. die Tierheim-Mitarbeiter wissen, ob der Hund Katzen-kompatibel ist.

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    Ich hatte viele Jahre Katzen und Hunde zusammen und es war niemals ein Problem wenn Hund von Welpe an an Katzen gewöhnt wurde, auch nicht in der Pubertät.

    Es könnte eher bei einer der Katzen ein Problem sein, dass sie niemals Bock auf einen Hund hat, dass habe ich leider einmal erleben müssen. Da hat der betreffende Kater die Hunde wirklich gehaßt und aktiv versucht die anzufallen.

  • Ich finde das hört ich alle ziemlich durchdacht und gut an.

    Für einen Colli sollte es kein Problem sein wenn er alt genug ist die Treppe in deine Wohnung zu laufen. und selbst wenn du ihn eventuell mal nach einer OP tragen muss sind Collis ja keine massigen Hunde.

    Je nach dem was dir besser gefällt hast du da ja sogar die Wahl zwischen Kurzhaar- & Langhaar Collie.

    Ein Welpe wird mit Sicherheit lernen mit deinen Katzen klar zu kommen und du scheinst dich ja schon gut informiert zu haben mit Türgitter als Rückzugsort für die Katzen usw.

    Ob es am Ende die Hundetagesstätte oder doch eine private Betreuung wird kannst du ja ab Einzug des Welpen schauen. Gib ein Inserat für eine Suche nach einer privaten Betreuung auf und schau dir Leute an und schau dir die Huta in deiner Nähe an.

  • Bei mir kam auch Welpe zu dreijährigem Kater. Dass der Hund die Katze schreddert, war nie meine Sorge. Das zu verhindern und dem Hund deutlich zu machen, dass die zur Familie gehören, dafür bist du verantwortlich. Das lernen Hunde in der Regel schnell.

    Ich hatte eher Sorge, dass der Kater auszieht, weil er den Hund so doof findet. Ist er aber nicht.

    Zweite Etage für die Katzen einziehen, so dass sie viele Rückzugsmöglichkeiten haben, wo der Hund nicht hinkommt. Geduld haben. Bis Remus Kaya okay fand, hat es ein Jahr gedauert, bis sie zusammen mit mir auf dem Sofa gekuschelt haben an die zwei. Ich habe aber das nie forciert, die sollten sich in Ruhe lassen (die Katze haut den Hund nicht und der Hund jagt die Katze nicht) und ihr Tempo gehen.

    Anfangs durfte der Hund nicht aufs Sofa, weil die Katze die älteren Rexhte hatte und ins Bett darf bis heute nur der Kater. Räumlich getrennt habe ich nie, da Remus recht cool war und ja Möglichkeiten hatte, nach oben auszuweichen. Und Kaya hat auch nie Anstalten gemacht, den Kater fressen zu wollen (was ja eh strengstens verboten war).

    Ich sehe auch die Gewöhnung der Katzen an den Hund problematischer als anders herum.

  • Wie lange arbeitest du?

    Denn 7-8 Wochen reichen meist nicht dass der Hund für eine Vollzeitstelle alleine bleibt. Das ist sehr knapp bemessen.

    Und ein Welpe/Junghund in der HuTa kann auch Probleme bereiten (je nachdem wie sie geführt wird) denn in dieser Zeit erfährt er meist wenig Erziehung.


    Wäre es eine Alternative den Hund mit auf die Arbeit zu nehmen?

  • Vielen Dank für die zahlreichen Antworten.

    Also wegen den Katzen mach ich mir weniger Sorgen. Die sind beide sehr friedlich und würden sicher nicht von sich aus angreifen. Außerdem haben sie ihr Zimmer als Rückzugsort und viele deckenhohe Kratzbäume wo der Hund nicht hinkommt.

    Ich hätte nur Angst, dass der Hund die Katzen tötet/verletzt. Aber ich bin froh zu lesen, dass es bei vielen von euch gut geklappt hat.


    Ab und an könnte ich den Hund sicher mit zur Arbeit nehmen, aber nicht dauerhaft.

    Wenn ihr Hundesitter besser als HuTa findet, wäre das natürlich auch okay.


    Lasst ihr eure erwachsenen Hunde Treppen laufen? Da gibt es unterschiedliche Ansichten dazu. Manche sagen, niemals regelmäßig Treppen und andere lehnen es nur im Wachstum ab.

    Ich hab Mal gezählt, es sind 30 Stufen.

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