Therapie/Rettungshund, welche Rasse passt zu uns?

  • Hallo,


    ich (53) männlich und meine Tochter (14) möchten gerne wieder einen eigenen Hund.

    Wir sind noch auf der Suche nach einer geeigneten Wohnung aber manchmal kann das ja schnell gehen und deshalb informiere ich mich vorab mal bei euch, welche Rasse zu uns passen könnte.

    Ich hatte bisher einen LZ DSH und ca. 8 Monate einen Mali, der leider viel zu früh gesorben ist.


    Ich möchten gerne einen Hund der für ehrenamtliche tätigkeiten als Rettungs oder Therapiehund gut zu gebrauchen ist. Mir würden wahrscheinlich beide richtungen Spaß machen, deshalb lasse ich das mal offen, habe aber noch keine Erfahrungen damit. Ich bin Zeitmillionär und möchte gerne noch was Sinnvolles machen, was mir Spaß macht.


    1. Einschränkung, ich muss einmal, höchstens 2 mal im Jahr für 4 bis 6 Wochen ins Ausland, ohne Hund. In dieser Zeit wäre meine Tochter für den Hund zuständig, aber erst wenn sie Volljährig ist. Also brauchen wir eine Rasse die nicht total auf mich fixiert ist und sehr leidet, wenn ich damm mal weg bin und auch Stundenweise alleine bleiben kann.

    oder eine 2. Bezugsperson suchen, die sich in meiner Abwesenheit kümmert.


    2. Ich bin nach wie vor ein absoluter DSH Fan, das ist für mich der Hund der Hunde, wenn der nicht passen sollte, wäre mir in etwa diese Größe und Gewicht wichtig, kleine Hunde, unter 30kg, sind nix für mich.


    3. Er muss verträglich sein mit meinem Gassihund, der zu 40% bei mir lebt, dieser ist ein DSH/Broholmermix (fast 6) und der absolute Tutnix.


    Meine Ideen bisher:

    Klar, DSH :-)

    WSS

    GR


    Sind meine Vorstellungen überhaupt umsetzbar?

    Ich freune mich über Anregungen und Ideen.

    Danke!

  • Inwiefern stellt ihr euch das mit dem 'Therpapiehund' denn vor? Ihr könnt unter gegebenen Voraussetzungen einen Kurs zum Besuchshund beim Malteser oder ähnliches absolvieren. Das kann man, je nach Charakter, mit jedem Hund. Egal ob Rassehund, TS, Mix oder oder oder. Voraussetzung hier ist ein freundlicher, ruhiger Vertreter welcher Berührungen fremder Menschen toll findet und nicht allzu hibbelt.


    Ein 'Therapiebegleithund' wird so nicht funktionieren, da einer von euch hierfür eine Therapeutische oder zumindest Pädagogische Ausbildung absolviert haben müsste. Dann könnt ihr euch bei einem Unternehmen, welches mit ISAAT oder ESAAT zusammenarbeitet, anmelden und die Ausbildung zur Fachkraft für 'Tiergestütze Intervention' beginnen. Dieser Weg ist lang, teuer und für niemanden zu empfehlen, der in diesem Bereich nicht generell arbeitet. Also nichts für euch :ka:

  • Ja Besuchhund ist besser ausgedrückt, Malteser und Co wäre angedacht, arbeit im Alten oder Kinderheim.

    Also da würde dann auch ein adulter Tierschutzhund möglich sein?


    Beim Rettungshund sollte es wohl am besten ein Welpe sein?

    Wobei ich Rettungshund vorziehen würde, zB Rotes Kreuz.

  • Hallo,


    in unserer Staffel überwiegen die Jagd- und Apportierhunde. Vornehmlich Retriever, Labrador und Golden. Ich führe einen English Springer Spaniel. Diese Rasse kann ich sehr empfehlen. Sehr leichtführig, easy auszubilden und im Alltag recht unkompliziert.


    Eine Nachbarstaffel führt vornehmlich Schäferhund. DSH, Mali, Tervueren, auch WSS.


    Hüter sind eher selten.


    Liebe Grüße,

    RafiLe

  • Bei einem Besuchshund geht auch ein TS Hund, ja. Da muss halt auf den Charakter geschaut werden, das ist pauschal einfach nicht zu sagen...das ist die Krux an der ganzen Materie mit den Besuchshunden und/oder Therapiebegleithunden, man muss da einfach jeden Hund als Individuum betrachten. Ich an deiner Stelle würde mich auf die Arbeit als Rettungshund fokussieren und dafür einen Hund suchen und als mögliches schönes Extra ist er mit Glück auch als Besuchshund einsetzbar.

  • Ziehst du in der gleichen Gegend um? Dann schau dir doch schon mal Staffeln an (sobald das wegen Corona erlaubt ist). Wenn es gefällt, kann man normalerweise auch Mitglied ohne Hund werden und beim Training teilnehmen. Live bekommst du dann einen anderen Einblick welcher Hundetyp dir gefallen würde. In welcher Sparte Rettungsarbeiten du tätig sein möchtest spielt natürlich auch noch eine Rolle.

  • Ja, ich möchte in der gegend bleiben, meiner Tochter zuliebe.

    Das Rote Kreuz sucht noch Helfer, nach meinem Urlaub werde ich mich dort mal melden.

    Die haben aber keinen Schäferhund.

    Retriever sehen oft aus wie "Leberwurst im Darm", liegt das am Eigentümer oder an der Zucht?

  • Wie meinst du das denn? Das habe ich ja noch nie gehört :lachtot:

  • Wir haben früher öfter mal Blut und Leberwurst, gekocht im Sauerkraut gegessen. Wenn ich unterwegs Retriever sehe , erinnere ich mich des öfteren daran....Übergewichtig?

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