Welcher Hund passt zu mir?

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    Hallo :winken: Ich schon wieder:tropf:


    Ich möchte bitte eure fachliche einschätzungen zu meine situation und möchte wissen was ihr denkt für ein hund zu mir passt.


    Ich bin 18, fast 19 Jahre alt und lebe zur zeit noch in Wien aber nicht in stadt sondern am rand und eher landlich. Ich lebe alleine in einer ca. 50qm große wohnung und habe keine weitere tiere. Ich habe keine garten aber kleine balkon. ich hatte bis vor ein paar Woche eine Border Collie hündin namens Yuna die ich leider aus überforderung abgeben musste. Das heisst ich habe bisschen erfahrung mit hunden aber würde mich trotzdem eher als anfänger einschätzen. Eigentlich ich wollte noch länger mit neue hund warten aber ich schaffe nicht. ich vermisse hund so sehr in meine leben und möchte doch bald wieder eine haben.


    Ich bin eine active Mensch, bin gerne in natur aber bin trotzdem nicht mega sportlich (Ich hasse joggen). Ich kann mir aber gut vorstellen mit zukunftige Hund eine sport zu machen da ist erstmal egal welche hauptsache es macht uns beide spass.


    Ich bin aktuel viel zuhause und plane in die nächste jahre mich weiterzubilden und nicht vollzeit zu arbeiten. das heisst hund müsste nicht viel alleine sein.


    Ich hätte gerne Hund der mit andere Hunde klar kommt weil ich viele andere hunde kenne und gemeinsam spazieren gehen schön wäre. Hundewiesen hingegen meide ich wie pest (aus persönliche erfahrung und dank Forum)


    Was ich nicht möchte:


    Gebrauchtshunde

    Listenhunde

    Hunde mit sehr viel jagdtrieb (ich möchte unbedingt problemlos frei laufen können)

    Hunde mit hoher aggression

    Totale Sturköpfe

    Ganz kleine Hunde


    Hunde die mir gefallen:


    Weisse Schäferhund

    Collie

    Großspitz/Wolfspitz


    Denkt ihr diese Hunde sind gut geeignet für mich. Habt ihr noch andere ideen? Was könnt ihr mir zu diese Rassen erzählen? vor und nachteile?


    Ich würde hund von tierheim/pflegestelle vorziehen aber wenn Rasse wirklich gut passt würde ich auch zu züchter gehen.


    Falls ich etwas vergessen habe einfach fragen :)


    Danke schon einmal für eure Antworten.

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  • Hallöchen,


    schön, dass der Collie für Dich in Frage kommt. Hatten ja schon in meinem Thread geschrieben. Finde wirklich, das könnte gut passen.

    Wo ich drüber nachdenke würde, wäre Deine Wohnsituation. Kleine Wohnung ist nicht schlimm, wenn man viel draussen ist, zuhause pennen Hunde meist eh. Aber musst Du viele Treppen hoch? Man muss ja bedenken, dass ein nicht ganz kleiner Hund natürlich auch mal krank sein kann (oder eine Treppenphobie wie mein Fiete hat) und man ihn evtl hoch schleppen muss. In den ersten Stock trage ich meinen Fiete problemlos, danach wird es mühsam.

    Ansonsten... Freilauf muss man immer üben, den RR gibt es nicht ab Werk, aber Collies haben im Allgemeinen keinen ernst zu nehmenden Jagdtrieb. Und zu Unverträglichkeiten neigen sie auch nicht. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.

    Eine weitere zu bedenkende Sache ist die Kommunikationsfreude des Collies. Fiete ist kein Kläffer (dafür hab ich ja Emil), aber ein Laberkopf. Kommen viele Töne aus dem Hund und wenn jemand zu Besuch kommt, den er mag, singt er ganze Arien. Kann in einem Mehrfamilienhaus evtl zu Stress führen. Kann man natürlich bis zu einem gewissen Grad unterbinden, war hier nicht nötig. So laut isser nun auch nicht und ich finde es ganz süß. :sweet: Ausserdem haben wir ein Einfamilienhaus und wenn, geht er nur meinem Mann auf den Zeiger.

  • Weiße Schäferhunde sind so weit ich weiß, leider sehr krankheitsanfällig und leiden häufig unter Allergien. Zudem sind sie nicht gerade für ein gutes Nervenkostüm bekannt und eben immer noch Schäferhunde (bedeutet häufiger im Erwachsenenalter artgenossenunverträglich) und können ihre Halter ordentlich fordern.

    Großspitze und Spitze im allgemeinen sind ursprüngliche Hofhunde. Das heißt sie melden (also bellen) viel. Auch deine Nachbarn. Um 2 Uhr morgens. Also vielleicht nicht die ideale Wahl, wenn man nicht gerade in einem Einfamilienhaus mit Nachbarn lebt, die sich nicht von jedmöglichen Lärm gestört fühlen. Besonders wenn man bedenkt, wie jung du bist und dass es vielleicht in deinem Leben immer wieder zu unterschiedlichen Situationen kommen könnte, in denen du auch unterschiedlich wohnst, sind Spitze vielleicht nicht die ideale Wahl. Klar kann man da trainieren, aber es ergibt vielleicht mehr Sinn, sich nach einer anderen Rasse umzusehen.


    Ich glaube von allen Hunden, würde der Collie noch am ehesten zu deiner Wohn- und Lebenssituation passen.

    Allerdings würde ich dich gerne fragen, ob es für dich wirklich Sinn ergibt, sich doch nach so großen Hunden umzusehen. Ich bin tatsächlich in einer ähnlichen Lage wie du (2 Jahre älter) und hier fiel die Wahl auf einen Zwerg-/Kleinspitz. Einfach weil die Wohnsituation auch hier nicht für die nächsten Jahre feststeht und wir einen Hund brauchen, den wir auch mal die Treppen hoch und runter tragen können. Collies sind zwar für ihre Größe eher leicht gebaut, aber ich muss ehrlich sagen, wenn ich meinen Hund aufgrund von Verletzungen oder auch einfach am Anfang beim Sauberkeitstraining dauerhaft 5x täglich die potenziell vorhandenen Treppen (da Wohnungslage nicht für immer feststeht) hoch und runter tragen muss, dann kann der bei mir auch keine 20kg wiegen. Außerdem soll der Hund wenn möglich immer überall mit, das bedeutet all zu groß sollte er nicht sein.

    Außerdem würde ich mich an deiner Stelle für eine Hunderasse mit 'gutem Ruf' entscheiden, einfach damit die Wohnungssuche nicht noch komplizierter wird, als sie so oder so schon ist. Das heißt für uns keine z.B. keine Schäferhunde, Rottis, schwarze Hunde etc. Mit einem Collie bist du da schon besser drann, aber auch da haben viele Menschen schon Angst vor (einfach weil es ein relativ großer Hund ist). Bei uns kam auch noch das Argument 'nicht haarend' dazu.

    "What do you fear, my lady?"


    "A cage. To stay behind bars until use and old age accept them, and all chance of doing great deeds is gone beyond recall or desire."


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  • Aber musst Du viele Treppen hoch?

    Nein ich wohne in 1. stock mit lift :) also falls lift mal kaputt ist kann ich in große notfall auch tragen.


    Ja das man freilauf üben muss ist klar aber es gibt ja hunde bei denen ist das viiel schwieriger und dauert viel länger als bei andere. das meinte ich damit.


    eine freundin von mir hat eine Sheltie und der bellt und bellt und bellt. Du hast ja beide Collie und Sheltie. Würdest du sagen das Collie auch so extreme ist oder deutlich weniger?

  • Shantipuh


    Danke für deine beitrag. du hast gute argumente für kleinere hund und ich gebe dir auch eigentlich recht. Aber es bleibt einfach die personliche vorliebe :tropf: Ich mag größere hunde einfach lieber und deshalb hätte ich gerne eine. Aber wie gesagt du hast gute argumente und ich werde mich auch noch über kleinere rassen informieren und finde vielleicht eine die mir richtig gut gefällt.


    Ja das bellen von Spitz ist leider auch ein nachteil aber ich habe ofter gehört das Großspitze nicht ganz so viel bellen wie die kleinen?


    Das weisse Schäferhunde anfällig sind wusste ich nicht das werde ich erstmal als information speichern.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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  • eine freundin von mir hat eine Sheltie und der bellt und bellt und bellt. Du hast ja beide Collie und Sheltie. Würdest du sagen das Collie auch so extreme ist oder deutlich weniger?

    Der Collie ist wesentlich leiser. Mein Sheltie ist auch ein Kläffer. Aufgrund seiner Reizoffenheit ist er auch schwerer ruhig zu bekommen. Dem Collie kann ich gut den Mund verbieten, dem Sheltie inzwischen meistens auch, aber ich muss ihn erwischen, wenn er noch geistig in meinem Universum ist. Regt er sich sehr auf, wird es wahnsinnig schwierig ihn "abzustellen". Das ist beim Collie nicht so. Wenn er ne Ansage bekommt, hält er den Rand. Er schießt sich geistig eben auch nicht ab. Ein großer Vorteil. Sensibler, arbeitsfreudiger und im Normalfall feiner zu führen ist aber der Sheltie. Der Collie kann schon auch mal stur sein (stur für einen Hüti. An die Labbis, die ich so kenne kommt er nicht ran). Ja, dann gibt es halt mal Leine. Aber was schön ist, er kann überall mit. Guckt sich ne Weile alles an und legt sich dann hin. Das kann der Sheltie nicht.

  • Wie wäre es denn mit einem Papillon oder Phalène? Die fallen optisch in etwa in diese Schiene, es gibt sie in klein bis mittelgroß (meine ich?) und sind sehr nette Begleithunde, mit denen man viel Spaß haben kann.


    Dreierrudel hat glaube ich welche? Magst du dich äußern?

    Be kind, for everyone you meet is fighting a battle you know nothing about.

  • eine freundin von mir hat eine Sheltie und der bellt und bellt und bellt. Du hast ja beide Collie und Sheltie. Würdest du sagen das Collie auch so extreme ist oder deutlich weniger?

    Ich (mit Shelties) finde schon, Collies sind tendentiell weniger bellfreudig (Ausnahmen gibt es sicher). Aber weder Collies noch Spitze würde ich wirklich als "leise" Hunde einstufen. Gerade Collies können schon auch gut "labern", diverse Töne von sich geben zu Kommentier-Zwecken und Spitze sollen halt wachen, dem Ursprung nach.


    Was für eine Art Sport schwebt dir denn vor?


    Ansonsten die Richtung Golden Retriever, English Cocker Spaniel?

  • Wie wäre es denn mit einem Papillon oder Phalène? Die fallen optisch in etwa in diese Schiene, es gibt sie in klein bis mittelgroß (meine ich?) und sind sehr nette Begleithunde, mit denen man viel Spaß haben kann.

    Kenne ich gar nicht aber google sagt das die doch sehr klein sind ein bisschen wie Chihuahuas.

  • Was für eine Art Sport schwebt dir denn vor?


    Ansonsten die Richtung Golden Retriever, English Cocker Spaniel?

    Ich weis es noch nicht genau. Das kommt ganz auf hund an. ich bin offen für alles was spass macht da muss ich mich erst richtig erkundigen. Wenn hund gerne mantrailing möchte ok, kann aber auch agility oder dogdancing sein. Ausprobiere würde ich wohl (fast) alles :)


    Golden Retriever gefallen mir auch, ja. Cocker Spaniel haben wahrscheinlich viel jagdtrieb oder?

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