Tumor im Hoden und Herzgeräusche

  • Hallo! Um ausschließen zu können, dass der Hodentumor bereits metastasiert hat, wäre eine Röntgenaufnahme (Abdomen und Thorax) kein schlechter nächster Schritt. Auf jeden Fall noch vor einer genauen Herzuntersuchung. Denn nur wenn dein Hund frei von Metastasen ist, „lohnt“ sich überhaupt eine Entfernung des Hauptumors. Des Weiteren sieht man schon auf den Bildern eventuelle Veränderungen des Herzens (Größe, Beschaffenheit, Flüssigkeitsansammlungen etc.) oder andere Ursachen für die Geräusche. Röntgen in Seitenlage ist im Regelfall ohne Betäubung möglich. Ist dein Hund gesund und „sauber“ dann auf zur O.P. !

    Liebe Grüße und alles Gute

    Meines Wissens ist das beim Hund keine übliche Vorgehensweise.

  • Hallo! Um ausschließen zu können, dass der Hodentumor bereits metastasiert hat, wäre eine Röntgenaufnahme (Abdomen und Thorax) kein schlechter nächster Schritt. Auf jeden Fall noch vor einer genauen Herzuntersuchung. Denn nur wenn dein Hund frei von Metastasen ist, „lohnt“ sich überhaupt eine Entfernung des Hauptumors. Des Weiteren sieht man schon auf den Bildern eventuelle Veränderungen des Herzens (Größe, Beschaffenheit, Flüssigkeitsansammlungen etc.) oder andere Ursachen für die Geräusche. Röntgen in Seitenlage ist im Regelfall ohne Betäubung möglich. Ist dein Hund gesund und „sauber“ dann auf zur O.P. !

    Liebe Grüße und alles Gute

    How-to: wie mache ich mich beliebt in einem neuen Forum !

  • Der alte Rüde meiner Schwester musste auch wegen eines Hodentumors kastriert werden, war keine grosse Sache.


    Herzgeräusche haben viele Hunde, und bei einer nicht dringlichen OP ist es sicher sinnvoll, vorher beim Kardiologen einen Herz-US zu machen. Nicht immer stellt sich da eine behandlungsbedürftige Herzerkrankung heraus, und passende Narkosen sind mittlerweile fast immer möglich. Wünsche euch viel Glück!

  • „lohnt“ sich überhaupt eine Entfernung

    Nimm's mir nicht übel……aber das denke ich mir über den Kalk in meiner Kaffeemaschine und nicht bei einem Lebewesen.


    Auch wir drücken Roo die Daumen :bindafür:

  • Herzgeräusche (Herzklappeninsuffizienz) ist bei älteren Hunden nicht ungewöhnlich. Auch bei Cara (13 Jahre) ist das Herz nicht mehr so, wie es war. Je nach Ausprägung können die Hunde aber noch lange gut damit leben, brauchen eventuell auch lebenslang keine Medikamente. Sind Medikamente irgendwann doch nötig, ist damit trotzdem eine gute Lebensqualität möglich.


    Cara steht demnächst leider auch eine größere OP bevor, mein TA sieht aber im Herz keinen Hinderungsgrund. Eine sorgsame Anästhesie (Inhalationsnarkose, nicht Spritze) gehört natürlich dazu.


    Alles Gute für Roo!


    Dagmar & Cara

  • Sie tastete ihn ab, checkte die üblichen Sachen und teilte mir dann die Nachricht mit, dass er einen Tumor habe und sie zu einer Kastration rät. Ein Hoden ist deutlich größer als der andere.


    War bei meinem Rüden ganz genauso. Nur dass der Arzt ganz vorwurfsvoll zu mir gesagt hatte: Haben Sie denn nicht bemerkt, dass der eine Hoden größer ist?


    Nein, habe ich nicht, hatte noch nie davon gehört, es war mein erster Hund und da hätte ich auch gar nicht drauf geachtet. Habs auch direkt operieren lassen und es hat sich herausgestellt, dass es ein Seminom war. Also bösartig. Aber es kam nichts nach, mein Rüde ist Jahre später an was ganz anderem verstorben. Ich drücke die Daumen für deinen Roo.

  • Hallo! Um ausschließen zu können, dass der Hodentumor bereits metastasiert hat, wäre eine Röntgenaufnahme (Abdomen und Thorax) kein schlechter nächster Schritt. Auf jeden Fall noch vor einer genauen Herzuntersuchung. Denn nur wenn dein Hund frei von Metastasen ist, „lohnt“ sich überhaupt eine Entfernung des Hauptumors. Des Weiteren sieht man schon auf den Bildern eventuelle Veränderungen des Herzens (Größe, Beschaffenheit, Flüssigkeitsansammlungen etc.) oder andere Ursachen für die Geräusche. Röntgen in Seitenlage ist im Regelfall ohne Betäubung möglich. Ist dein Hund gesund und „sauber“ dann auf zur O.P. !

    Liebe Grüße und alles Gute

    Meines Wissens ist das beim Hund keine übliche Vorgehensweise.

    Bei meiner Hündin wurde das genau so gehandhabt und sie hat auch etwas, was laut TÄ "nicht zum streuen neigt".

    Sie hat ein Sarkom an der Pfote und ist 15 Jahre alt und hat eine Mitralklappeninsuffizienz.

    Der bisherige Ablauf war Feinnadelaspiration, Röntgen Pfote + Thorax, Herzultraschall.

    Die Ansage war auch: Wenn es gestreut haben sollte, wird keine OP gemacht und die erste Frage, sowohl vom TA für die Zweitmeinung als auch von einem dritten TA war, ob bereits ein Thoraxröntgen gemacht wurde. Zumindest hier scheint das kein super abwegiges Prozedere zu sein.


    Ich kann das jetzt natürlich nicht für sämtliche Tumore, Hunde und Umstände so festmachen, kenne ich mich einfach nicht mit aus :-)


    Aber selbstverständlich wird bei OPs bzw. auch größerer Diagnostik immer überlegt, ob sich das "lohnt".

    Das hat aber doch nix damit zu tun, dass man seinen Hund wie den Kalk einer Kaffeemaschine betrachtet, Asphalt_Adel

    Es geht bei solchen Überlegungen viel mehr darum, wie die Prognose ist und ob man dem Hund bestimmte Behandlungen noch zumuten möchte. Was ist das erwartete Ergebnis? Wie viel Zeit gewinnt mein Hund dadurch? Tue ich dem Hund damit einen Gefallen?

    Ich denke jetzt nicht, dass sich diese Fragen bei Roo überhaupt in dem Sinne stellen. Aber ich finde es auch nicht verwerflich, das mal in den Raum zu werfen.

    Ich finde den Gedankengang nicht verwerflich, sondern eher im Interesse des Hundes.


    Ich drück die Daumen für eine erfolgreiche OP und Herzuntersuchung. Es wird bestimmt alles gut gehen :-)

  • Hallo! Um ausschließen zu können, dass der Hodentumor bereits metastasiert hat, wäre eine Röntgenaufnahme (Abdomen und Thorax) kein schlechter nächster Schritt. Auf jeden Fall noch vor einer genauen Herzuntersuchung. Denn nur wenn dein Hund frei von Metastasen ist, „lohnt“ sich überhaupt eine Entfernung des Hauptumors. Des Weiteren sieht man schon auf den Bildern eventuelle Veränderungen des Herzens (Größe, Beschaffenheit, Flüssigkeitsansammlungen etc.) oder andere Ursachen für die Geräusche. Röntgen in Seitenlage ist im Regelfall ohne Betäubung möglich. Ist dein Hund gesund und „sauber“ dann auf zur O.P. !

    Liebe Grüße und alles Gute

    Meines Wissens ist das beim Hund keine übliche Vorgehensweise.

    Absoluter Standard, keine Ahnung was dein Einwand soll. Diese Prozedur nennt sich Staging und wird vor Tumor OPs durchgeführt.

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