Beiträge von dragonwog

    Ja, es gibt auch stärkere Durchtrittigkeit bei der LZ, aber insgesamt sieht man doch deutlich mehr unphysiologische Bewegung bei der Hochzucht. Das auf Umweltbedingungen zu schieben ist Teil des Problems

    Bin ich ehrlich - sehe ich hier nicht :ka:

    Die Durchtrittigkeit aufgrund der Sehnen, mangelnder Muskulatur etc sehe ich gleichermaßen bei Welpen und Jugendlichen (also ca bis 18 Monate). Da läuft hier beides rum, wobei - ja, wenn ich mal so im Oberstübchen blättere - dann kommt mir die LL schneller fester vor.

    RE: Qualzuchten IV

    Da steht eigentlich alles, muss nicht nochmal geschrieben werden.

    Kompression der CE ist schon ewig ein Problem, generell beim Schäferhund (egal ob HZ oder LZ)

    Die Winkelungen haben auch nichts mit "gesund" oder "ungesund" zu tun und darauf beziehe ich mich auch nicht.

    Ah ok, sorry. Missverstanden!


    Zur Winkelung :denker:

    Ich unternehme viel mit dem jungen Hund (sobald es körperlich und geistig möglich ist) um die Bemuskelung und damit Stabilität der Hinterhand und des Rückens zu fördern. Währet den Anfängen - deswegen gab es hier immer stabile (mit Blick auf Bewegung) Hunde. Erfahrungsgemäß hat sich ein guter Start diesbezüglich durchweg positiv auf den ausgewachsenen Hund ausgewirkt. Ich weiß natürlich nicht, weil ich selbst noch keine LL hatte, ob der Aufwand dort dann u.U. insgesamt geringer wäre, bzw ob das eine weniger hohe Priorität hätte.

    Naja aber das Durchtrittigkeitsproblem ist bei Hochzuchten halt manifester. Da muss man doch nicht diskutieren, und das ist nicht aufzuchtsbedingt sondern genetisch. Ja, es gibt auch stärkere Durchtrittigkeit bei der LZ, aber insgesamt sieht man doch deutlich mehr unphysiologische Bewegung bei der Hochzucht. Das auf Umweltbedingungen zu schieben ist Teil des Problems

    Nope

    Du denkst dir das nie? Auch nur kurz, wenn der Hund etwas angestellt hat?


    :gott:

    Nein tatsächlich nicht. Dann bin ich eher traurig oder so, aber wütend auf meine Hunde oder so dass ich sie an die Wand klatschen will? Nein. Das geht mir eher so mit Hunden, die nicht meine eigenen sind. Z.B. wenn mir Fremdhunde wehtun (auf die Füße treten oder kratzen) bin ich schon sauer auf die, wenn mir meine eigenen wehtun nicht.

    Ich empfinde das nicht als positive Eigenschaft, weil es erziehungstechnisch nur Nachteile bringt, aber so isses nunmal

    Ich weiss ich mach mich bei einigen Boxerhalter nun unbeliebt, aber ich bin der festen Überzeugung, auch wenn die Boxer immernoch Leistung erbringen können, die zu kurze Nase ist eine Einschränkung und vielleicht gibt es sogar den ein oder anderen Boxer, der tatsächlich Probleme damit hat, weil in seiner Zucht (oder Vermehrerei) es dann die Grenze überschritten hat.

    Der Boxer hat deutliche Einschränkungen. Da gibt es nichts drumherumzureden, da reicht die Schädelform. Und insgesamt ist eine eine sehr sehr kranke Rasse, Rasse mit höchster Prävalenz von Spondylose, sehr hohes Aufkommen von Autoimmunerkrankungen (man pachtet quasi Allergien und Mage-Darm Beschwerden mit) und zahlreiche Krebserkrankungen. Die Rasse ist einfach kaputt

    Ob man den Hund wirklich in sein Herz lassen kann und lieben, hängt meiner Meinung auch nach ganz stark damit zusammen, ob man sich die richtige Rasse ausgewählt hat.

    Wenn man sich zb aus Unkenntnis einen Jagdhund holt, aber diese ganze Jagdsache einen total nervt.

    Hm, habe das ganze Spektrum und wusste vorher nicht so richtig, worauf man sich da einlässt. Pointer, der eigentlich nie bei einem beim Spaziergang ist (hatte ich in diesem Ausmaß nicht erwartet), superwuseliger durchgeknallter Springerspaniel (nein, das Maß an Wuselikgeit hatte ich auch hier nicht erwartet) und ein viel zu viel denkender Akitamix. Wahl erfolgte nüchtern gesagt 100 Prozent nach Optik. Ich hab sie alle gleich lieb und nach wenigen Tagen. Da musste nichts "großartig wachsen". Wortloses Verständnis wird es hier glaub ich niemals geben, ich weiß, davon berichten hier viele im Dogforum. Mein Senior war bis zum letzten Tag zur kreativen Lebensgestaltung motiviert, Wortlosigkeit würde hier Chaos bedeuten.


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    Ich finde es eher befremdlich, wenn jemand sagt, ich hab den Welpen zwar erst seit zwei Wochen, aber ich liebe ihn schon heiss und innig.


    War bei mir bei jedem Welpen nach wenigen Tagen so und die ersten Wochen hab ich auch jeweils übermäßig viel an den jeweiligen Hund gedacht^^. Das Phänomen gibt es eigentlich bei frischen Eltern.


    Zitat

    Zum anderen finde ich persönlich aber die romantische Vorstellung, alles ist immer rosarot und passt perfekt von Anfang an, man versteht sich nur mit Blicken und hat keine Probleme, sehr verklärt.


    Für mich persönlich sind Probleme und meine Bindung zum Hund irgendwie vollständig dissoziiert. Ich weiß aber, dass tendenziell verschiedene Faktoren dazu führen, dass die Bindung zum Hund schwächer wird. Laut Studien sind das eigene Kinder, die Verwendung als reine Arbeitshunde , als problematisches empfundenes Verhalten, wenig miteinander verbrachte Zeit und wenig vom Hund gegenüber dem Menschen gezeigte Affektivität.


    Zitat

    Jeder kennt sie wohl, die Momente, wo man den eigenen Hund gern an die Wand klatschen will. Das hat für mich nichts mit „nicht mögen“ zu tun, sondern sind einfach Phasen und Momente. Man ist ja auch nicht immer gut drauf und hoffentlich nicht immer mies gelaunt.


    Nope

    Bei meinen eigenen muss ich sagen..ich empfinde da keine Unterschiede. Ich mag alle drei eigentlich gleich gern. Bei Pflegehunden gibt es größere Unterschiede. Ich hatte jetzt länger einen Pflegi, den ich mir nicht selbst ausgesucht hatte und mit dem ich nichts anfangen konnte. Ich fand ihn optisch gar nicht meins, sein Wesen auch nicht und mich hat eigentlich so ziemlich alles an ihm genervt obwohl er eigentlich ein netter Kerl war. Er wurde gut versorgt, aber ich konnte keine emotionale Bindung zu ihm aufbauen. Wäre er irgendwie warum auch immer bei mir gelandet, hätte ich ein neues Zuhause gesucht. Den diesen Zustand hätte ich ihm gegenüber nicht fair gefunden. Allerdings waren meine Erziehungsleistungen bei ihm deutlich besser als bei meinen..Schatzis...husthust

    So viel Geld könnte man mir gar nicht zahlen, dass ich einen Hund betreue, dessen Besitzer mir und meiner Einschätzung nicht von 12 - Mittag vertraut ... aber deswegen bin ich ja auch kein professioneller Hundesitter


    Ich würde meinen Hund auch nicht zu jemandem geben, bei dem ich mich genötigt fühlte eine schriftliche Anweisungsliste zu hinterlassen.

    Also ich kann bisher nicht mittels Kristallkugel oder ähnlichem erkennen, wie stark die Jagdmotivation und die Reaktion auf verschiedenste Auslöser wie Schussgeräusche, Böller, Heißluftballons etc. sowie die Ansprechbarkeit bei Fremdpersonen und das Verhalten an Ressourcen ist. Daher erfrage ich sowas detalliert. Aber gut, scheint ja andere zu geben, die das können

    Also normalerweise erwarte ich bei solchen Threads nicht umsetzbare Erwartungen an die Betreuungsperson aber ahhh das geht überhaupt gar nicht! Solche Absprachen sind wir bereits gesagt heilig, wie kann man so dreist sein, und den Hund einfach ableinen. Das ist grob fahrlässig und unterste Schublade.