Knurren - hilfreiches Kommunikationsmittel oder ein No-Go beim eigenen Hund?

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    Hab dazu jetzt eine Theead eröffnet. Weil mich interessiert, wie man diese Frage beurteilt. Dabei habe ich jetzt in der Themenüberschrift sehr polarisiert. Mir ist aber schon bewusst, dass die Wahrheit eher irgendwo in der Mitte liegt.

    Würde mich über einen differenzieren Austausch und eine rege Beteiligung freuen.

    LG

    KayaFlat

  • Ich finde, Knurren ist ein Teil der normalen Hundekommunikation und bin sehr froh, dass meine Hündin das tut (und ansonsten auch sehr sauber und klar kommuniziert). Ich vertraue ihr z.B. mit meinen Kindern zu 100 %, aber wenn ihr - in ganz seltenen Fällen - mal etwas zu viel wird und die ersten Signale, die sie gesendet hat, übersehen wurden, darf und soll sie knurren. Das verstehen dann auch die Kinder sofort.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Es kommt doch auf den Zusammenhang an. Wenn ich sozusagen übergriffig bin, ist es das gute Recht des Hundes, will der Hund mich aber kontrollieren und maßregeln, ist es nicht in Ordnung.


    Da jetzt einfach ja oder nein zu sagen, fände ich sehr undifferenziert.

  • Knurren ist Kommunikation, also natürlich erlaubt!


    Ist wie wenn ich sage, dass ich das jetzt nicht kann/möchte/es unangenehm ist, darum bitte in Ruhe gelassen zu werden!


    Max war im vorherigen Zuhause das Knurren aberzogen worden. Er hat augenblicklich zugebissen wenn es ihm zuviel wurde, ohne deutliches Vorwarnen.

    Abgesehen von vergrößerten Pupillen und starr werden ganz kurz vorher...

    Er hat auch nicht begriffen, dass er bei uns weggehen darf, und nicht einfach aushalten muss, wenn ihm gerade nicht nach kuscheln ist.


    Wir waren sehr froh, als er wieder begonnen hat zu warnen, Lefzen zu heben und zu knurren! Und einfach auch mal weg zu gehen.

  • Ich habe leider zwei Hunde, die bis dato in der hündischen Kommunikation untereinander direkt getackert haben. Geknurrt haben sie beide nicht. Jetzt, mit dem Welpen dabei, lernen sie es gerade untereinander. Kaum zu glauben mit 9 und fast 14 Jahren. DAS wird von uns schon mal explizit gelobt.

    Sollte es dann im Hinblick auf uns Menschen auch vorkommen, was bisher nie der Fall war, würde ich wohl in meinem Tun kurz inne halten, bewerten und dann je nach Situation entscheiden "hast Recht, ist doof, ich lass es" oder "ich habs zur Kenntnis genommen, muß aber trotzdem grad mal sein".

    Knurren würde ich also durchaus zulassen.

  • Als Kommunikationsmittel, wenn es eben nötig ist, finde ich Knurren absolut in Ordnung. Natürlich sollte aber das Ziel sein, dass der Hund nicht oft knurrt. Aber nicht, weil Knurren verboten gehört, sondern weil zu einem harmonischen Miteinander gehört, dass der Hund nicht oft Knurren muss; also der Mensch die Situationen und den Hund so anleitet, dass Knurren unnötig wäre und sich alle von vornherein wohl fühlen.

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