Beiträge von Caissa

    Digirunning Die TE schrieb, der Schwanz ihrer Hündin sei unten gewesen, aber nicht eingeklemmt. Auf dem Video von Momo und Lotte sehe ich dagegen schon eher einen eingeklemmten Schwanz. Z.B. bei 0:13 und in der Laufsequenz danach, bei 0:43 ist der Rücken auch 'zu hoch' gezogen (Anspannung). Den eingekniffenen Schwanz sieht man auch in der ersten Sekunde, wenn man die Geschwindigkeit des Videos runterregelt, zusammen mit angelegten Ohren und unsicherem Blick (bei 0:03, wieder bei langsamer Geschwindigkeit). Ist mMn im Rahmen, also der Hund hat jetzt keine Todesangst oder so! Aber ich sehe da Unsicherheit.

    Permanenter, drastischer Stress ist es nicht. Um 0:48 rum z.B. finde ich die Körpersprache entspannter. Aber es ist schon viel Aufregung drin, sieht man unter anderem an den zurückgelegten Ohren der Weißen und am Schütteln am Ende. Für mich ist das ganze weniger Spiel und mehr Kommunikation. Die Weiße testet aus, wie die Dunkle reagiert und wie sie Kontakt aufnehmen kann. Ist allgemein unsicher und dadurch etwas hektisch. Und die Dunkle ist vor allem am Reagieren und versucht die Situation etwas zu entspannen. Dafür schnüffelt sie zB bei 0:10, läuft hinter der Weißen her und positioniert sich nach Möglichkeit leicht vor ihr (nach meiner Interpretation um das hektische Rumlaufen runterzuregeln).

    Alles nicht dramatisch mMn, nicht falsch verstehen. Aber nach meiner Interpretation eben kein Spiel sondern mehr ein sich-Unterhalten. Deswegen ist wohl die m-Stellung auch nicht zu sehen.


    Ich hoffe, es ist halbwegs verständlich, was ich meine xD Ich finde es gar nicht so einfach, die Körpersprache in Kombi mit meiner Interpretation zu erklären. Und das ist wie gesagt nur das was ich in dem Video sehe. Und ich bin (leider) weit weg davon, Profi in Körpersprache-Analysen zu sein :pfeif:

    Also in diesem Thread dreht es sich ja um Trolle, daher meine 5cents. Ja, ich lese hier im DF immer mal wieder einen vermeintlichen Troll. Ich meine auch "Schreibstile" wiederzuerkennen. Aber da es keine Gewissheit gibt, es niemanden hilft und mir nichts gibt dies entsprechend zu kommentieren, schreibe ich in dem Thread dann einfach nicht mit und auch das lesen beschränkt sich dann auf ein eher mäßiges Interesse.

    Ganz genau so mache ich es auch.

    Bei einem der stark frequentierten (und nichtmal besonders kontroversen) Threads vor nicht allzu langer Zeit hatte ich für mich einen Trollverdacht. Das nimmt mir dann die Lust zu kommentieren, also habe ich auch nix geschrieben.

    Vermutungen öffentlich anstellen tue ich nicht, nur für den Fall, dass es nicht stimmt, täte mir das den TEs gegenüber Leid. Und mit Pech zerbombt sowas den Thread (für eine Zeit).


    Aber im Allgemeinen bin ich wahrscheinlich recht leichtgläubig. Da ich niemanden aus dem DF persönlich kenne und eigentlich nichts überprüfen kann, glaube per se erstmal so gut wie alles. Theoretisch könnten auch hier Mitschreibende Personen Fake sein. Vielleicht erzählen auch viele langjährige Mitglieder nur einen Teil der Wahrheit. Vielleicht gibt es mich und meine Hunde gar nicht :winking_face_with_tongue: Nein, Scherz beiseite. Würde ich hier alles auf Echtheit überprüfen wollen wüsste ich gar nicht, wo ich da anfangen soll. Also bleibts dabei, ich glaube den TEs erstmal. Und wenn ich doch mal ein komisches Gefühl habe kommentiere ich halt nicht.

    Ich glaube, je mehr du dich jetzt in den Gedankenstrudel fallen lässt und dir auch noch dein Unglück selbst vorwirfst, desto weniger findest du deine 'echten' Gefühle raus

    In Ermangelung eines besseren Wortes. Selbstverständlich sind deine Gefühle aktuelle nicht unecht oder falsch. Ich meine deine echten Gefühle im Sinne, ob du ihn eigentlich behalten möchtest oder nicht.

    Ich sehe immer noch nicht, warum über eine mögliche Rückgabe jetzt ganz dringend und schnell entschieden werden muss. Ja, klar merkt der Hund es, wenn es dir schlecht geht. Hast du das Gefühl, er ist dadurch durch den Wind, sehr gestresst, angeschlagen? Dann ja, sollte man schnell eine Entscheidung treffen.

    Bisher klingt aber nichts danach, dass der Hund sehr gestresst durch die Situation ist. Und du erfüllst seine Bedürfnisse und zeigst ihm die Welt. Was soll ihn denn jetzt an dieser Situation nachhaltig schädigen, weswegen das ganz huschhusch entschieden werden muss? Wenn du dir selbst auch noch den Druck machst, das diese Woche entschieden haben zu müssen, geht es dir vermutlich erst Recht nicht besser.


    Mir geht es absolut nicht darum, dich zum Behalten zu überreden. Wenn du dir sicher bist, dass du nicht das richtige Zuhause für das Hündchen bist, dann ist das vollkommen in Ordnung. Ich würde das nicht beurteilen oder auch nur bewerten wollen - ich stecke nicht in deiner Haut.

    Ich sehe das ganze nur einfach entspannter, was den Abgabetermin angeht. Nö, du solltest ihn nicht jahrelang behalten, wenn es dir parallel schlecht geht. Aber obs jetzt eine, drei oder fünf Wochen sind, die er bei dir ist. Das finde ich alles nicht dramatisch, so lange du dich kümmerst und der Hund nicht übermäßig gestresst ist.

    Naja, nur weil man sich selbst nicht so gefühlt hat heißt das ja nicht, dass deswegen die Anschaffung unüberlegt war oä. Das ist hier ja nicht der erste Welpenblues-Post, auch in anderen Foren liest man davon und ich kenne es aus meinem Umfeld auch.

    Also egal, ob man es verstehen kann oder nicht, ist Welpenblues erstmal nichts unnormales, weil scheinbar recht häufig auftretend. Ganz wertungsfrei.


    Liebe TE,

    bei eigentlich allen Welpenblues Fällen, die ich so mitbekommen habe, trafen auf die Neuhundebesitzer zwei Sachen zu: Sie waren meist sehr gut vorbereitet (und hatten zT schon Jahre auf den Einzug des Hundes gewartet) und wollten nichts falsch machen.

    Und ich habe das Gefühl, genau diese (eigentlich ja löblichen!) Voraussetzungen sind oft das Problem. Dadurch entsteht eine so große Erwartungshaltung. Daran, wie großartig das Gefühl nach Einzug sein muss. Und auch eine große Erwartung an sich selbst, weil man ja keine Fehler machen möchte. Und die Realität kann dem dann oft gar nicht entsprechen. Nicht jeder hat von Sekunde 1 an das Gefühl der großen Liebe für den Hund (ich zB auch nicht, das wächst heran). Und Fehler macht sowieso auch jeder, und das ist im Übrigen auch vollkommen in Ordnung so.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Wie die anderen schon geschrieben habe, kreise nicht so um den Hund. Leb dein Leben, denk nicht permanent über den Hund nach, sondern nimm die Sachen so, wie sie kommen (und ja, das ist leichter gesagt als getan!).

    Da es bei dir ja auch deutliche körperliche Beschwerden gibt ist es erst Recht in Ordnung, dir Pausen zu gönnen und den Kleinen zB zeitweise Betreuung zu suchen, damit du mal durchatmen kannst.

    Und setz dir vielleicht eine eigene Deadline, wann du über eine Abgabe nachdenken willst. Z.B. zwei Wochen. In der Zeit denkst du dann nicht über die Abgabe nach, sondern versuchst eben dein Leben zu leben, dich zu entspannen, mal Pause zu bekommen, die Ansprüche an dich selbst runterzuschrauben. Und wenn die Zeit abgelaufen ist, dann überlegst du nochmal ganz in Ruhe, was sich verändert hat und wie der Stand ist.

    Ich denke auch nicht, dass du jetzt innerhalb weniger Tage eine Entscheidung treffen musst. Der Hund wird versorgt und seine Bedürfnisse gestillt, wird nicht misshandelt, lernt die Welt kennen. Selbst wenn du ihn doch abgeben solltest, wirst du ihn sicher nicht fürs Ganze Leben 'verderben', nur weil du ihn jetzt ein paar Wochen betreust.


    Alles Gute dir/euch!

    die Entscheidung steht fest. Ich weiß jetzt dass es weniger an der Haltung und mehr um meine kaputte Hündin geht und werde das Thema nicht mehr so offen ansprechen, da es bei Leuten wohl den Anschein erweckt als wäre das allein meine Schuld.

    Unabhängig von der Schuldfrage. Deine Hündin und deine Haltung sind, wie sie sind.

    Findest du es wirklich fair, Züchter anzulügen, weil sie dir sonst vielleicht keinen Hund geben? Würdest du wollen, dass dich jemand anlügt, wenn du deinen Hund verkaufen würdest?

    Das mit dem Getreide ist ein Ernährungsmythos, der sich irgendwie wacker hält.

    Kommt wohl noch von dem Gedanken, Hunde wie Wölfe zu ernähren. Aber der Verdauungstrakt von Hunden hat sich mit der Zeit weiterentwickelt und kann eine kohlenhydratreiche Ernährung gut ab, Quelle hier;

    The genomic signature of dog domestication reveals adaptation to a starch-rich diet - Nature
    Whole-genome resequencing of dogs and wolves helps identify genomic regions that are likely to represent targets for selection during dog domestication.
    www.nature.com


    Dafür, dass Getreide Allergien fördern soll, habe ich noch nie eine vernünftige Quelle gefunden. Klar, es gibt Hunde mit Getreideallergie. Aber es gibt auch Allergien gegen bestimmte Proteine oder so ziemlich jeden anderen möglichen Futterbestandteil. Ergibt also keinen Sinn, irgendwas wegzulassen, außer der individuelle Hund hat tatsächlich eine Allergie.


    Hier sonst auch noch zwei Artikel (jeweils von Tierärzten) zu dem Thema:

    Getreidefrei? Geht mir bloß weg! - Ulm / Neu-Ulm - Kleintierpraxis Ralph Rückert

    Getreide im Hundefutter
    Woraus besteht Getreide? Getreidesorten wie Weizen oder Reis enthalten vor allem Kohlenhydrate, hauptsächlich in Form von Stärke . Viele…
    www.drhoelter.de

    Für mich klingt das so, als würde sie relativ viel angefasst werden, wenn sie etwas nicht tun soll.

    Wegsetzen, weggeleitet, festgehalten... Reika wäre zB eine gewesen, die sich in solchen Situationen ebenfalls zur Wehr gesetzt hätte. Ich habe sie also lieber zB weggerufen, um das Anfassen zu umgehen oder eben entsprechend früh reagiert (zB unterbrechen bevor sie auf die Couch kommt, nicht erst runterschmeißen, wenn sie schon drauf sitzt). Bei uns hat es die Situationen auch eher hochgepusht, wenn ich körperlich geworden bin (durch wegschieben etc). Gleichzeitig habe ich in anderen Situationen 'angefasst werden' trainiert und positiv besetzt.

    Ich würde es an eurer Stelle deswegen vielleicht mal mit einer Hausleine probieren, damit ihr sie nicht immer Anfassen müsst.

    Wie viele Stunden schläft sie am Tag ungefähr?


    Ich hab mir nur mal ein paar Zitate rausgesucht:

    Ist es zu Hause ruhig und die Kinder sind außer Haus ist auch Kira ruhig und schläft längere Phasen.

    Sie kann aber auch nicht einfach so mit in die Zimmer der Kinder, da sie da dann sofort anfängt z.b. das Playmobil meines Sohnes fressen zu wollen oder sie schnappt die Kuscheltiere und zerlegt sie.

    Sie ist auf der anderen Seite sehr geduldig mit den Kindern, wenn der Kleine mal etwas grob anfasst oder so.

    Was denkt ihr, braucht sie vielleicht ein ruhigeres zu hause, wo sie nicht durch lachende und tobende Kids hochgepuscht wird?

    Für mich klingt es irgendwie nicht so, als hätte sie einen Ort im Haus, an dem sie immer ihre Ruhe hat (heißt, die Kinder dürfen auch nicht an sie ran).

    Oder habt ihr da was etabliert? Nach der Beschreibung würde ich denken, dass das bei euch extrem wichtig ist. Gerade wenn sie spürbar mehr schläft, wenn die Kinder nicht da sind. Könnt ihr in einem ruhigen Zimmer einen Ruheplatz einrichten? Oder ein Teil des Wohnzimmers zB als Hunde-Ruheort abgrenzen?

    Falls meine Vermutung stimmt und sie nicht genug Schlaf bekommt (ist natürlich jetzt Glaskugel, berichtige mich gerne, falls das anders ist), dann ist das ganze evtl. ein Teufelskreis. Denn mit Übermüdung wird sie natürlich reizoffener, die Impulskontrolle sinkt und das Stresslevel steigt.

    Das bedeutet, dass ich in Zukunft die Außenhaltung nicht mehr erwähnen werde.

    Finde ich den Züchtern gegenüber extrem unfair.

    Du hast doch kein Anrecht auf einen Hund. Die Züchter hingegen sollten mMn ein Anrecht darauf haben, zu entscheiden, wo ihre Hunde hinkommen. Und wenn sie eine Haltungsform ausschließen ist das ihr gutes Recht.

    Wie würdest du es finden, wenn du deine Hündin verkaufen würdest und der Käufer dich anlügen würde?