Chihuahua mit Wasserkopf
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Sorry, dass ich schon wieder einen neuen Thread eröffne.
Mir hat sich die Gelegenheit ergeben, einen Chihuahua Welpen zu übernehmen, weil die eigentlichen Käufer abgesprungen sind.
Der Kleine ist nun 8 Wochen alt.
Nun das Problem: Der Kleinen hat einen Wasserkopf und schielt. Er ist der Kleinste vom Wurf und wird laut TA voraussichtlich 1-1,5kg werden.
Er ist sehr aufgeweckt und neugierig. Aber das Schielen scheint sich auf seine Sehfähigkeit auzuwirken, wenn man ihn ruft, kommt er, aber er verfehlt beim anvisieren zuerst die Hand. Hat mir die Besitzerin erzählt. Am Sonntag kann ich ihn kennen lernen.
Nun meine Frage:
Was bedeutet das genau, wenn der Hund einen Wasserkopf hat?
Welche gesundheitlichen Folgen kann das haben?
Ich möchte gerne mit einem Hund hobbymässig Dog Dance machen und Tricksen. Kann das möglich sein?
Was könnten für Probleme und Kosten auf mich zukommen?
Soll ich es wagen, oder würdet ihr mir abraten?
Vielen Dank!
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2. April 2021 um 20:02
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Chihuahua mit Wasserkopf - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Der Wasserkopf ist eine schwerwiegende Hirnfehlbildung.
Das kann zahlreiche neurologische Symptome haben (Störungen des Gleichgewichts, Sehfehler bis zur Blindheit, Epilepsie, Schmerzen, Abbau von Gehirngewebe ...)
Meist ist eine OP notwendig zur Druckentlastung. Wie teuer so was ist, weiß ich nicht.
Die Lebenserwartung kann - wenn früh genug reagiert wird - verhältnismäßig gut sein.
Aber ich schätze, ich würde das nicht wagen.
Vor allem würde ich für diesen Hund nichts bezahlen.
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Lass bloß die Finger davon. Selbst wenn der Hund keinen Hydrozephalus hätte, wäre das Endgewicht von ca. 1,5 kg ohnehin viel zu mickrig für ein halbwegs normales Hundeleben, wo er immer der kleinste wäre.
Ich kann mich genau an 3 Welpen mit dieser Missbildung erinnern, 2x Cattle Dog und ein Terrier, und keiner davon ist älter als ein paar Monate geworden.
Caterina
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Warum behält der Züchter den Hund nicht selber oder lässt ihn zumindest erst operieren?
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Ich würde ihn nicht nehmen.
Eine OP liegt wohl bei 3000 € + und muß rechtzeitig erfolgen.
1,5 kg finde ich 1,5 kg zu wenig.
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Du überlegst tatsächlich ,diesen Hund zu nehmen?
Lass die Finger davon ; der Hund ist krank und Dogdance wird sicher nicht möglich sein. Selbst wenn es eine Entlastungs-Op gibt, sagt das nicht, dass der Hund mental gut dabei ist
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Gerade für Dogdance und ähnliche Späße sollte der Hund sich gut koordinieren können. Mal von den gesundheitlichen Problemen des Wasserkopfes und Gewichtes würde ich den Hund alleine schon deshalb nicht nehmen.
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Ich weiß gar nicht ob man einem so kleinen Tier einen Shunt legen könnte und wenn muss er lebenslang kontrolliert werden da sie auch verstopfen können. So einen Hund würde ich auch nicht nehmen, das werden unkalkulierbare Kosten und alt wird er sicher nicht werden
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Ich reihe mich ein und rate dringend davon ab, den Hund zu dir zu holen. Selbst mit der vermutlich nötigen Entlastungs-OP kann es sein, dass der Hund schon irrreversible Hirnschäden davongetragen hat die zu massiven Einschränkungen in der Lebensqualität führen können. Wenn du den Hund nicht explizit als "Pflegefall" aufnehmen willst: Hände weg!
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