KHC oder LHC?

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    Hallo zusammen,


    wir sind eine 4 köpfige Familie (Mann, ich, 2 Kinder (März 17 und März 19 geboren) und wohnen in einem EFH mit Garten in einem großen Dorf. Unser Hund Diego (68cm, 42kg) ist mittlerweile geschätzte 11 Jahre alt, da kommen mir manchmal Gedanken wie es werden wird, wenn es Bärchen in einigen Jahren nicht mehr da ist.



    Zu unseren Ansprüchen bzw was wir bieten können:


    - ca. 20kg bzw 55cm (ganz grob gesprochen - Diego hat 70cm und 40kg, das wäre mir zu viel)

    - Stockhaar (aber eher wenig Plüsch)

    - wenig Jagdtrieb

    - Schutz-/Wachtrieb ist ok

    - eher hohe Reizschwelle. Natürlich wird der Hund vor den Kindern geschützt, aber nichtsdestotrotz sollte er es ab können, wenn die Kinder im Garten spielen oder mit dem Fahrrad um uns rum düsen auf dem Spaziergang.

    - gute Nerven sind mir extrem wichtig! Mit einem starken Stresskeks könnte ich mir das gemeinsame Leben nicht vorstellen.


    - ich möchte mit dem Hund gerne Hundesport betreiben. Es ist mir also wichtig, dass der Hund motiviert ist mit mir zu arbeiten!

    - Es gibt jeden Tag mindestens zwei Spaziergänge und ansonsten sind wir viel im Garten. Der Hund darf je nach Lust und Laune bei Aktivitäten mitkommen oder Zuhause bleiben (Diego bleibt bei den meisten Sachen lieber entspannt Zuhause) und sich im ganzen Haus frei bewegen. :)



    Ich fände einen Collie durchaus passend. Allerdings stelle ich mir die Frage, ob ein Kurzhaarcollie oder ein Langhaarcollie besser passen würde. Oder ist es eigentlich egal?


    Beim LHC fände ich zB die Hunde vom schwarzen Feuer von der Fellmenge optimal, mehr möchte ich nicht. Was meint ihr? Danke! :)

    • Neu

    Hallo,


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    • Was für Sport möchtest du denn machen? Collies sind da teilweise nur bedingt geeignet.


      Warum wir uns wieder für die langhaarige Variante entschieden haben...Ich hab Angst vor dem kurzen Fell :ugly:. Das lange Haar lässt sich super gut wegputzen und bohrt sich nicht überall so rein. Und Lassie hatte schliesslich auch langes Fell. :lachtot:Die Kurzhaarigen solle tendenziell etwas spritziger und die Mädels auch oft zickig sein...hab ich gehört.


      Meine Jules war eigentlich in allem total unkompliziert, konnte auch von den Kindern geführt werden. Sie war mit allem verträglich und total verfressen. Hat den Kinder aber das Essen aus der Hand geklaut. |) Auf dem Grundstück war sie wachsam und durchaus sehr laut.

    • Ich muss ehrlich sagen ein Collie ist jetzt nicht das allererste was mir bei den Anforderungen einfällt (wegen den sehr wichtigen guten Nerven und der hohen Frustrationstoleranz) , sondern ein Retriever. Ansonsten ist so ein Typ LHC wie Pablo von Maizy oder Cashew denke ich geeignet, wenn auch vllt nicht besonders Sportbegeistert. Wenn dir das wirklich wichtig ist vielleicht eher in Richtung Picard von Sunti oder Ethan , die sind mWn auch mit denen vom Schwarzen Feuer verwandt. So extrem viel Fell wie manche Briten haben die alle nicht.


      Edit: grundsätzlich kann auch ein KHC prima sein, ich finde es da allerdings etwas schwieriger die Typen zu trennen.

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    • Was für Sport möchtest du denn machen? Collies sind da teilweise nur bedingt geeignet.

      Ich möchte gerne RO machen und Agility, wenn der Hund nicht zu groß/zu schwer wird.

      Ich muss ehrlich sagen ein Collie ist jetzt nicht das allererste was mir bei den Anforderungen einfällt (wegen den sehr wichtigen guten Nerven und der hohen Frustrationstoleranz) , sondern ein Retriever. Ansonsten ist so ein Typ LHC wie Pablo von Maizy oder Cashew denke ich geeignet, wenn auch vllt nicht besonders Sportbegeistert. Wenn dir das wirklich wichtig ist vielleicht eher in Richtung Picard von Sunti oder Ethan , die sind mWn auch mit denen vom Schwarzen Feuer verwandt. So extrem viel Fell wie manche Briten haben die alle nicht.


      Edit: grundsätzlich kann auch ein KHC prima sein, ich finde es da allerdings etwas schwieriger die Typen zu trennen.

      Die genannten haben mir schon alle fast zu viel Fell |) ich finde ja die Mädels von corrier perfekt.


      Jaa, ein Retriever... Die haben dann halt andere Schwierigkeiten. Grundsätzlich bin ich schon eher Fraktion Hütehund... Alles schwierig.


      Ist es denn so schwer einen Collie zu finden, der mit den eigenen spielenden Kindern kein Problem hat? Oder für den der Reiz nicht zu groß ist, wenn die Kinder auf dem Spaziergang Rad fahren bzw rum rennen? Von fremdem Kindern rede ich gar nicht, da würde ich sowieso trennen.

    • Also bei "hoher Reizschwelle" und "besonders wichtig: gute Nerven" muss ich ehrlich gesagt auch nicht als erstes an einen Collie denken.


      Auf der anderen Seite wäre meine KHC schon geeignet. Sie hat Spaß an Sport, ist wachsam (aber das ist ja in Ordnung), Jagdtrieb vorhanden aber gut trainierbar, Verträglichkeit mit Fremdhunden hält sich halt in Grenzen.

      Und kurioserweise ist sie ein guter 'Kinderhund'. Der erste Hund überhaupt, den ich besitze, der Kinder mag und da absolut taff ist & viel 'aushält'. Und das, wo sie andere Menschen in Summe üüüüüberhaupt nicht mag. Aber Kinder sind irgendwie toll. Die können auch bei uns am Gartenzaun mit einem Roller und kreischend entlang rasen und Frau Collie ist ruhig. Und hier reden wir von Kindern aus der Nachbarschaft, mit eignen können wir nicht dienen. Sollte ein fremder Erwachsener dort unauffällig entlang schlendern, sieht das anders aus |)


      Auch Freunde von mir haben beim Spaziergang oft ihre kleinen Kinder auf Fahrrädern dabei, das ist alles sehr entspannt. Sie ist da auch ohne meine Unterstützung sehr viel toleranter, als meine Aussies es waren.


      Also bei Menschen, die 'Hund' können und denen grundsätzlich ein sensibler Hund liegt, sehe ich den KHC als guten Familienhund.

      Aber dieses sensible Grundwesen ist halt schon etwas für sich. Muss man wollen. Und zu den guten Nerven würde ich die Eltern seeeeehr genau unter die Lupe nehmen.

      • Neu

      Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

      Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


      Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


      Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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      Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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    • Was ist denn "wichtiger"?


      Ruhepolhund oder Arbeitsfreude?


      Bei uns steht in 2 Jahren dieselbe Entscheidung an (die Kinder sind dann 6).


      Auf meiner Liste stehen:


      Kleinpudel

      Zwergschnauzer

      Sheltie


      Wenn sie Kinder größer sind, zieht wieder eine Pommestüte ein xD

    • Zum unteren: Meiner Meinung nach nicht, außer man erwischt ein spezielles Exemplar. Ich dachte mir das mit dem Retriever nur weil du eben die guten Nerven und so stark betont hast. Und Collies sind im Schnitt eben doch sehr sensibel, und durchaus nicht wenige die ich kenne sind kleine Frustis (mit heulen, winseln, fiepen, bellen etc).


      Das man kein Retrievertyp ist verstehe ich total, bin ich auch null.


      Edit: Viele (Kurzhaar)Collies die ich kenne sind eher keine Kinderhunde, meine auch gar nicht. Mit meinem kleinen Bruder, der als sie eingezogen ist noch wirklich Kind war, hat sie bis heute keine wirkliche Beziehung aufgebaut.

      Ihr Mutter hat bei einem Welpenbesuch auch ein Kind ziemlich ordentlich gezwickt und die ganze Zeit verfolgt|) Also ist vllt "Familiensache".

      Muss ja aber nicht so sein wie Nuca zB zeigt.

    • Ist es denn so schwer einen Collie zu finden, der mit den eigenen spielenden Kindern kein Problem hat? Oder für den der Reiz nicht zu groß ist, wenn die Kinder auf dem Spaziergang Rad fahren bzw rum rennen? Von fremdem Kindern rede ich gar nicht, da würde ich sowieso trennen.

      Nein, das sollte kein Problem sein. Jules hat das z.B. gar nichts ausgemacht, nur Ball spielen ging nicht, da ist sie hochgefahren. Ansonsten hatte sie anderen Menschen wenig Interesse und hat die weitestgehend ignoriert. Sie lief ohne Probleme bei uns, wenn die Kinder im Kinderwagen dabei waren, oder ein Fahrzeug hatten.


      Allerdings halte ich, zumindest den LHC nicht für Agility geeignet. Was RO ist, weiß ich nicht, daher kann ich da gerade nichts sagen. Obe z.B. könnte ich mir gut vorstellen, oder in die Richtung Besuchs- und Therapiehund. Und ja, man muss schon schauen, welchen Züchter man nimmt, aber bei welcher Rasse muss man das nicht?


      Ich kenne auch viele Labrador, die bei spielenden Kindern kein Stück entspannt liegen bleiben können, sondern immer mittendrin sein wollen. So pauschal finde ich da einen Retriever bei diesem Punkt zu empfehlen auch falsch.


      Die Hunde von corrie sind wirklich schön, aber wenn du im Colliebeitrag mitliest, wirst du wissen, warum die keiner empfehlen wird. Wenn dir das Fell sonst zu lang ist, dann musst du dich doch eher in Richtung KHC informieren.

    • Wenn du Picard und die anderen genannten Hunde schon zu plüschig findest, wär vielleicht doch der KHC die bessere Wahl. Als nervenstark würde ich die Bopparder Hamm-Collies jetzt allesamt bezeichnen, die sind auch mit denen vom Schwarzen Feuer verwandt, weil die beiden Züchterinnen in der Vergangenheit öfter Deckrüden aus der jeweils anderen Zucht genutzt haben.

      Sportlich, begeistert dabei, nervenstark und gut zur Ruhe kommen sind Dinge, die bei Picard definitiv gegeben sind; der kommt auch mit den wilden Kindern unserer Tierheimleitung klar, wobei er die ja nur einmal pro Woche sieht und daher etwas Anleitung braucht, wenn sie zu wild auf dem Hof rumtoben. Ansonsten ist er gut regulierbar, sensibel und hört mir gut zu, aber auf keinen Fall ein Mimöschen, das gleich umfällt, wenn es mal laut wird. Ich könnt mir vorstellen, dass er Bock auf Agility oder RO hätte, bestimmte Elemente davon kommen schon mal im Alltag vor, aber da ich keine Lust darauf habe, machen wir Dummy und das liebt er.


      Bei den KHC kenn ich mich zu wenig aus, um da was zu sagen, aber wie gesagt, noch weniger Plüsch und gleichzeitig die guten Nerven und Arbeitseifer könnte schwierig zu finden sein, da Zucht aufs Äußere ja oft zu Lasten der Nerven geht.

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      Hallo,


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