Verschiedene Sorten Leckerli oder lieber auf eine festlegen?

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    Hallo zusammen,


    mich beschäftigt schon länger die Frage, wieviele verschiedene Sorten Leckerlies man seinem Hund geben sollte.

    Wir haben gefühlt tausend verschiedene Dinge, die wir auch irgendwie immer so einsetzen wie es gerade passt bzw. was gerade zur Hand ist.


    Verwirrt das zum einen den Hund in Bezug auf sein Verhalten? Also dass er zb. bei Übungen immer etwas anderes bekommt als Belohnung, obwohl er die gleiche "Leistung" abruft?

    Und zum anderen was die Verdauung betrifft. Die ist bei uns eh nicht so optimal (3-4 mal Output, immer mal wieder matschig - Kotproben alles okay, Futter vor knapp 2 Wochen umgestellt auf Nass). Sollten wir uns daher lieber auf 2-3 Sachen beschränken, die wir dann nur noch einsetzen?

    Ich finde das ganz schön schwierig nur ganz wenig verschiedene Sachen zu nutzen.

    Beispiel:

    Kauartikel - Rinderkopfhaut

    Trainingssnack weich - selbstgemacht mit Thunfisch, Karotte, Kokosflocken, Buchweizenmehl, Ei und Lachsöl

    Trainingssnack hart - Reinfleischsnack Pute

    Trainingssnack "Ultrabelohnung" - pürierte Geflügelfleischwurst aus der Tube


    Danke für eure Ratschläge!

  • Hallo,

    bei einem gesunden Hund ohne Unverträglichkeiten würde ich mir da nicht so einen mega Kopf drum machen. Das was man ein bisschen im Hinterkopf behalten sollte ist, dass wenn man ein bestimmtes Verhalten immer extrem hochwertig belohnt hat und dann auf einmal sehr niedrig belohnt, es bei dem Hund Enttäuschung / Frustration hervorruft und somit keine wirkliche Belohnung darstellt.


    Meine Hunde machen tatsächlich bei Futter auch keinen wirklichen Unterschied - da ist aber sicher jeder Hund anders.

  • Ich würde erstmal sagen: Nö, so bleibt es spannend für den Hund. Ich versuche generell bei den Belohnungen immer zu variieren. Mal gibt es ein Leckerchen so, mal gibt es das Leckerchen geworfen zum hinterherflitzen, mal zum suchen. Mal gibt es ein Spielzeug, mal ein gemeinsames Rennspiel, manchmal auch "nur" ein Lob und Zuwendung, manchmal eine Freigabe zum Spielen, Schnüffeln, worauf auch immer der Hund grade Bock hat...Grade beim Rückruf habe ich den Eindruck, dass das sehr sinnvoll ist. Ich versuche aber schon, besonders tolles Verhalten besonders toll zu belohnen, bei verschiedenen Leckerli weiß ich ja auch irgendwann, was meiner Hündin ganz besonders gut schmeckt. Bei ihr ist es tatsächlich auch so, dass ich bei Übungen, die große Konzentration erfordern, nicht unbedingt die super leckere Wurst auspacken sollte, weil sie dann so aufgeregt ist, dass sie sich schwer tut. Ich glaube, irgendwann kriegt man ein Gefühl dafür, wann man seinen Hund mit was am Besten belohnt.


    Wenn du das Futter grade erst umgestellt hast, finde ich es auch erstmal nicht überraschend, dass das mit dem Output noch nicht so ideal ist. Einige Hunde in meinem Bekanntenkreis haben mit Nassfutter generell das Problem, dass es zu eher matschigem Kot führt, sie füttern es deshalb nur ab uns zu als "Goodie", weil es den Hunden halt so gut schmeckt. Kann aber auch voll gut sein, dass sich das bei euch in den nächsten Wochen einfach normalisiert.

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  • Kommt auf den Hund an. Manche Hunde finden Abwechslung blöd. Ich habe so einen. Der will nur schnödes Trockenfutter, da am besten das Gleiche. Als Superbelohnung "toleriert" er Wechsel. Bei einem anderen meiner Hunde führt zu viel Abwechslung zu einer Erregungslage, wo er schlecht trainingsfähig ist. Die anderen liegen irgendwo dazwischen.
    Und, wenn ein Hund mit Verträglichkeit ein Problem hat, sollte man den Verdauungstrakt natürlich nicht mit "Abwechslung" ärgern.

  • mich beschäftigt schon länger die Frage, wieviele verschiedene Sorten Leckerlies man seinem Hund geben sollte.

    Man und sollte ist wie immer, alle und nie :p

    Ich habe verschiedene "Köstlichkeitsstufen" von Belohnung. Das geht von Vegitrofu (bäh, ist das dein Ernst...?!??!!!) bis zu gebratenem Spreck und roher Leber :D

    Je nach Hund, je nach Situation, je nach dem was ich will vom Hund.

    Also in ähnlichem Rahmen wie Du :smile:


    Wenn Dein Hund eh grad Probleme mit der Verdauung hat, würde ich selbst wohl eine Ausschlussdiät machen und natürlich auch die Belohnung da anpassen.
    Mein Schäfi verträgt kein Rind, kein Truthahn, kein Lamm und kein Pferd.
    Mein Spitz verträgt kein Hühnchen und kein Strauss.
    Natürlich passe ich die Belohnung da an :smile:

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Also generell wenn ein Hund gesund ist und die Leckerlie verträgt können es ruhig 100 verschiedene sein. Hier gibt's immer verschiedenes.


    Wenn dein Hund aber wie du sagst Probleme mit der Verdauung hat, ja dann macht es zu 100% Sinn sich auf eine oder zwei Sorten zu beschränken die der Hund gut ab kann.

  • Bei uns gibt's alles quer Beet. Oft haben wir auch mehrere sorten zusammen im Beutel.

    Unser Hund hat damit keine Probleme.


    Wenn der Hund aber eh empfindlich ist würde ich nicht soviel durcheinander geben und bei 2-3 Sorten bleiben. Und dann erst eine Packung leeren bevor man etwas anderes gibt

  • Der Hund entscheidet was er als Belohnung empfindet.

    Wenn Hund keine Probleme mit der Verträglichkeit hat würde ich ruhig mal durchtesten, bei mir hat sich so manches Trainingsproblem wie durch Zauberhand mit einer hochwertigeren Belohnung gelöst:ka:

  • Wir haben durchaus verschiedene Leckerchen (nur das, was Franzi auch verträgt, natürlich) und Franzi macht da schon Unterschiede in der Art der Belohnung, obwohl sie sich generell auf jede Form von Futter/Leckerchen begeistert draufstürzt.

    So haben wir zB die "normalen" Leckerli, die gibts bei Training von Dingen, die sie gut kann und die nur immer wieder aufgefrischt werden.

    Für sie hochwertigere Leckerli für Dinge, die wir neu trainieren

    Superleckerli (Käse, Leberwurst) für zB Rückruf, Training von Sachen, die ihr eher schwer fallen (Hundebegegnungen usw).


    Manchmal gibt es aber durchaus auch bei den "normalen" Sachen auch mal ein höherwertiges Leckerli, sodass sie nie so genau weiß, was es da jetzt für sie gibt.

  • Ich variiere da auch gerne, je nach Verfügbarkeit aber auch Wertigkeit und Größe.

    So gibt es in der hundeschule zwar hochwertige leckerlies (Wurst zb) aber innerhalb der Stunde immer das selbe. Wenn etwas besonders toll war Kram ich aber mal was gröberes raus ( hier gerne Sprotten).

    Zusätzlich hab ich oft praktische leckerchen und zusätzlich welche wo sie auch mal kurz dran kauen müssen, oder die man besser kullern kann.

    Beim supersignal wiederum steh ich auf Katzenfutterbeutel weil ich den je nach Belohnung entweder auf einmal rausquetschen kann oder auch mal über zwei Meter weg verteilen wenn ich etwas mehr Zeit brauche um sie danach zu sortieren oder nicht möchte dass sie auf etwas achten

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