Beiträge von Tröti

    Das finde ich auch wichtig. Dass die Zwerge von Anfang an lernen, Zurückkommen ist grundätzlich toll. Und das geht halt beim Welpen echt noch ganz easy und spielerisch. Da wird der Rückruf ja schon grundsätzlich verknüpft. Wenn dann die Phasen kommen, wo der Hund autonomer wird und auch pubertär, dann kommt auch mal die Schlepp dran, aber bei mir auch da nie ausschliesslich.

    Wie baut man Druck auf bzw. gibt Rückmeldung, dass nicht kommen doof ist?

    Ich suche Blickkontakt und der Blick ist dann fest und fixierend (das ist Druck). Jetzt kommt es drauf an, was der Hund macht. Schaut er mich an, reagiert z.B. leicht beschwichtigend, nehme ich den Druck weg und rufe erneut freundlich. Kommt der Hund, dann gibt es Lob.

    Hund reagiert auf meinen Blick nicht, Händeklatschen o.ä., weil ohne Aufmerksamkeit geht es ja nicht. Schaut mich der Hund dann an, rufe ich erneut, ignoriert er, dann erhöhe ich den Druck indem ich fixierend auf ihn zugehe. Kommt es an, Druck raus, freundlich rufen. Wenn nicht, renn ich auf ihn zu und schmeiss z.B. die Leine nach ihm. Spätestens dann waren alle meine bisherigen Hunde davon überzeugt, dass ich es ernst meine. Was halt wichtig ist, sobald sich der Hund auf den Weg macht, muss der Druck weg. Bei Kaya als Junghund hab ich das sehr deutlich gemacht, indem ich meine Seite geöffnet und den Schwerpunkt nach hinten verlagert habe. Und ich empfange den Hund dann immer freundlich. Eine Situation ist rum, sobald sie rum ist und wenn der Hund dann macht, was er soll, ist auch alles wieder gut.

    Ich denke, ich kann schon mal knackig werden, aber ich bin dann auch sofort wieder nett, wenn der Hund richtig reagiert.

    Da hast Du an sich wirklich schön erklärt, wie man das versaut :smile:

    Einen Rückruf mit Druck, Drohgebärden und fliegendem Zeugs aufbauen, hat wirklich gute Chancen, dass man es von Anfang an richtig versemmelt.

    Ich find es fairer und sinnvoller das vor dem Welpenbesuch zu klaeren.

    Das auf jeden Fall.

    Was ein Welpe von Rasse X so etwa kostet, kann man ja im Netz gucken, dann hat man eine Grössenordnung.

    Und wenn man telefoniert, kommt das Gespräch früher oder später in der Regel sowieso auf den Kaufpreis.

    Wenn nicht der Züchter damit anfängt, frage ich einfach, welches Porte-Monnaie ich mitnehmen soll und ob ich etwas anzahlen darf. Und ob lieber Bar oder Banküberweisung.

    Wenn das Gespräch deswegen beendet werden sollte, ist es auch ok. Ist mir auch ein, zwei mal passiert :ka: dann halt :smile:

    Ich glaube meine Angst bestimmte Dinge zu erfragen liegt vor allem in der Erfahrung mit manch einem Züchter.

    Du wirst nie jedem sympathisch sein.
    Nicht jeder findet Dich gut und nicht jeder will Dich überhaupt irgendwie kennenlernen. Und das ist okay :smile:

    ich mache mir immer eine Frageliste und die nehme ich hervor (oldschool, Papier und Füllfeder) und arbeite meine Frageliste ab.
    ich mache mir während dem Gespräch Notizen (manche Fragen klären sich ja von selber) und am Ende stelle ich dann meine Fragen.

    Ist nicht erwünscht? Auch ok, gibt noch andere Züchter.

    Es passt einfach nicht immer.
    Also passen tut's (bei mir) extrem selten, aber meist ist man sich grün genug um das Geschäft abzuschliessen und ich scheine zuverlässig genug, um mit dem Lebewesen ordentlich genug umzugehen.


    Listen helfen - und polarisieren xD je eher Du ein nein bekommst, je weniger wird Deine Zeit verschwendet :nicken:

    Die Menschen sind einfach blind für das Leid ihrer Tiere.

    Das. genau das.

    So viel traurige Realität in einem kurzen, knackigen Satz.
    Wie lernt man, das zu überwinden?



    dass man aber auch rein gar nichts bewirkt.

    Wie kommst Du denn auf sowas? :smile:
    Natürlich bewirkt freundliches, höfliches dranbleiben etwas, sehr sehr oft :smile:
    Die Hardcorevollpfosten gibt's auch aber die brauchen doch auch schon gar kein Forum.
    Wer sich hier anmeldet, also registriert und tatsächlich auch was schreibt, der macht sich schon mal erste Gedanken.

    Da ist alles möglich


    Es ist ein Unterschied zu sagen die Rasse fällt unter den Qualzuchten oder eine PERSON ist ein Tierquäler.

    Eine Person die bewusst ein verkrüppeltes Wesen bestellt, ist ein Tierquäler.
    Eine Person die ein so krankes Wesen leiden lässt, ist ein Tierquäler.

    Ich nehme mich selber nicht davon aus, ist es mir doch auch passiert. Aber Menschen sind lernfähig, kommt gang ganz oft aufs Umfeld an :smile:


    Und das ist so perfekt geschrieben:

    Ja, Höflichkeit muss für mich immer drin sein. Immer immer immer weil das ist Einstellungssache.
    Wenn man es nicht schafft, höflich zu sein dann hilft es, auf die Finger zu sitzen :smile: (ich kann's ja auch nicht immer aber stets bemüht und so).


    Wer liest schon fünfzig Seiten wenn er a) kein Problem hat und b) nur unhöfliches Gebashe sieht (auf den kurzen, nicht wirklich lesenden Blick) für etwas, das ihm wichtig ist?
    Kaum jemand und das ist verständtlich.

    Soooooo viel Text tut man sich nur an, wenn man ein ernsthaftes Problem hat und sich einlesen will.
    Weil DASS er - bezw. sein Hund - ein Problem hat, weiss Neu-User X ja noch gar nicht.


    Also ja, bei jedem neuen Pfosten höflich sein und bei Adam und Eva anfangen :nicken:
    Aber er ist schon mal da, also warum nicht die Chance nutzen?
    Es ist doch auch viel viel schöner, wenn auf einen persönlich eingegangen wird anstatt dass man sich fünfzig Seiten die für andere geschrieben wurden, durchackern muss ;)


    Komplett verständtlich dass man das nicht mag weil tausend mal gesehen und tausend mal gemacht - aber wer zwingt uns denn? :smile:

    Betriebsblind wird man immer, egal in welcher Schachtel man sitzt.

    Guets Mörgeli :winken:


    Mutig und gut das so auszusprechen :bindafür:

    Das Problem sehe ich eher in der Kommunikation zwischen Dir und Deinem Mann denn bei Dir und dem Hund :smile:

    Er will den Hund behalten und ist keine Hilfe :p

    Also täte ich da ansetzen.

    Du Mann willst den Hund behalten? Dann rück die Kohle für eine Ganztagesbetreuung raus.
    Punkt.


    Du bist am Anschlag, Du brauchst eine Pause.
    Gebt den Hund mal zumindest zwei, drei Wochen in eine Betreuung damit DU atmen kannst.
    Selbstschutz ist extremst wichtig, schau dass es erstmal DIR gut geht, schaff Dir Raum. Nimm Dir was Du brauchst.


    Dein Partner hat Dich zu unterstützen oder Dir Freiraum für Entscheidungen zu lassen.

    Setzt Euch vernünftig zusammen, schaut wie Ihr Euch unterstützen könnt. Ihr seid ein Team :smile:



    Und eine Pieselrunde dauert schnell mal eine Stunde wenn man nicht grad aufm platten Land wohnt, kommt immer auf die Wohnsituation an.

    Gib gut auf Dich Acht :nicken:

    man kann schon in jungen jahren vieles vorbeugen,

    Einer angeborene Behinderung (siehe Knochenwachstum) kann man leider nicht vorbeugen, wirklich komplett egal was man tut.
    Da kann man nur sehr kritisch mit sich selber gut drauf schauen dass man es bemerkt wenn's dem Hund nicht mehr ganz so gut geht und möglichst ohne Voreingenommenheit und ohne Betriebsblindheit objektiv sein.

    Ist schwierig aber machbar wenn man sich nicht verschliesst :smile:

    Einen DNA test werden wir dann auch noch machen um mögliche Krankheiten ausschliessen zu können.

    Keilwirbel, Probleme mit der Verdauung, Herzprobleme und Bauchatmung kann man leider nicht mit einem DNS-Test ausschliessen.

    Das entwickelt sich.


    Es ist auch schwierig, Futtermittelunverträglichkeiten via Test zu machen, nur so zum im Hinterkopf behalten.


    Ich - und wir alle hier - hoffen dass Deine Maus gesund bleibt und uuuuralt wird :herzen1:

    Scheu Dich nicht zu fragen wenn was auftaucht, gell.