Beiträge von Tröti

    Warum sagt das erst jetzt einer?

    Zusatzversicherungen.



    Sollen sie jetzt bei jedem eine Ausnahme machen?

    Ausnahme?
    Du kaufst eine Dienstleistung für den Fall dass Du sie brauchst.

    Wenn da der Service nicht stimmt, ist's einfach besch...eiden und nicht genügend.



    Edit:


    Dann hätten wir doch von Anfang an nach ganz anderen Lösungen suchen müssen.

    Absolut.
    Auch mein Fehler dass ich Dich nicht nach einer Zusatzversicherung gefragt habe.

    Bei sowas bummelt man nicht drei Tage rum, einfach nein. Das ist weder kundenfreundlich noch Sinn der Sache.

    Und wir sagen jedes Mal, dass wir endlich einen festen Ansprechpartner haben aber da stellen die sich quer.

    Verlange (!!!) die Ticketnummer und notier diese.
    Dann kann die Person am Telefon immer gleich nachschauen was wie wo schon gemacht wurde.


    Blöde Frage: könnt Ihr nicht im Wohnmobil bleiben? Auch wenn's nicht fährt? Oder ist es zu kalt?

    Hey :winken:


    Das ist mir aufgefallen:



    Ich fühle mich allein gelassen, mein Mann schaut Molly kaum noch an ich muss alles selber machen und es ist anstrengend. Eine Trophäe an all die Menschen, die Kind und Hund ganz alleine wuppen. Applaus, das meine ich ernst.


    Das ist hart.
    Und es tut mir leid für Dich, ehrlich.

    Da kann ein klärendes Gespräch mit verbindtlichen Abmachungen auch schon viel helfen.


    Grad vom Partner der diese Entscheidung mitgetragen hat, ist eine gewisse Mitarbeit erforderlich, finde ich.

    Ausser es ist anders vereinbart; bei uns ist es so dass ich Hunde habe, sie gehören mir. Mein Mann darf alles, muss aber nichts. Er mag Hunde aber er kann nicht wirklich mit Hunden umgehen.

    Machbar ist es also schon - so man das will :smile:
    Er darf Kekse verteilen, liebhaben, spielen, kuscheln (so die Hunde wollen) aber ich hab' da auch eigentlich immer ein Auge drauf weil er Hunde überhaupt nicht lesen kann.


    Hundehaltung ist wie Seekrank sein - man kann lesen drüber, Filme gucken, sich bilden und schulen und vorbereiten. Aber wissen tut man's erst, wenn's zu spät ist, das Schiff aufm Wasser oder halt der Hund in der Familie.


    Du hast vieles gesagt bekommen, viele gute Dinge, ich kann Dir kurz erzählen wie es ist, einen Hund (aus "eigentlich" guter Zucht!) zu haben der tatsächlich Schäden hat von der Aufzucht.

    Es ist schwer und es wird nie ganz gut.
    Mein Hund wird niemals normal sein, niemals ein normales Hundeleben leben können mit den Anforderungen, die man halt so hat an einen Hund.

    Das überfordert sie massiv und sie reagiert an komplett anderer Stelle, gern auch mit einer gewissen Zeitverschiebung, mit komplett anderen Problemen.



    Für mich hat es nichts Heldenhaftes einen Hund zu behalten, der nicht ins Leben passt.
    Ich empfinde keinen Respekt für Menschen die ihr Leben, um einem anderen Lebewesen zu gefallen, umkrempeln und anpassen (egal ob für einen Menschen oder für ein Tier).

    Wenn das etwas ist, das man will und gern tut - fein :smile: aber es sollte meiner Meinung nach niemals ein Opfer sein, das man bringt.

    Der Wunsch nach dem alten Leben zurückhaben wollen ist vollkommen legitim.
    Ist nur nicht machbar weil mit Hund ist es niemals so wie ohne - darum holt man sich ja einen Hund :smile: weil man etwas anders haben möchte.


    Es ist keine Schande, kein Hundemensch zu sein und es ist auch keine Schande, sich vom ich-bin-kein-Hundemensch zu einem okay-igen Hundehalter zu entwickeln.

    Wenn Du das Interesse hast - und das hast Du, denn Du kümmerst Dich um einen Trainer - kannst Du das schaffen.

    Für den Termin drücke ich Dir die Daumen, ich hoffe Du kannst ganz viel lernen und die eine oder andere Erkenntnis mitnehmen.


    Was ich noch zu bedenken geben möchte - ich kenne mich mit Kindern nicht aus aber Du schon: Dein Kind hat ja schon bissel Angst vorm Hund, gell?
    Mal angenommen Euer Zusammenleben normalisiert sich einigermassen mit dem Hund und Ihr behaltet ihn, die Chancen dass der Mops früher oder später körperliche Beschwerden und Schmerzen hat, die Ihr nicht mitbekommt, ist sehr gross.
    Wenn es blöd läuft und das Kind dem Hund (ungewollt natürlich) Schmerzen verursacht, ist eine Chance da, dass der Hund das Kind verletzt. Kinderhaut ist nicht so stabil, die geht schneller kaputt.

    Habt das einfach im Auge und vergesst das bitte nicht im Laufe der jahre, Hunde zeigen Unwohlsein sehr oft nicht so deutlich an. Und die richtigen Probleme mit der Gesundheit fangen oftmals erst nach ein paar Jahren an.



    Ich habe als Kind einen Hund als Gesellschaft bekommen, ich kenne es also aus der andern Perspektive.
    Viel Gutes kann ich dem im Nachhinein nicht abgewinnen, wäre der Hund zu uns gekommen, weil sich meine Eltern von Herzen einen gewünscht hätten (und den dann auch so behandelt hätten), wärs für mich besser und viel viel schöner gewesen.



    Zur Abgabe wird geraten weil die Menschen hier das Wohl des Hundes im Auge haben. Die kleine Maus kann ja nichts dafür dass sie bei Euch gelandet ist. Lieben heisst ganz oft verzichten.


    Ich wünsche Dir, Euch und vorallem der kleinen Mopsmaus von Herzen alles Gute!