woran erkenne ich einen guten Züchter?

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    Noch ist mein Teddy bei uns, ich hoffe es bleibt noch einige Zeit so. Aber trotzdem macht man sich ja Gedanken um die Zukunft.

    Eigentlich soll ja nach unserem Hund kein weiterer einziehen, aber ich traue mir da nicht so recht über den Weg.:ugly: Ich habe jetzt seit über 30 Jahren Hunde und irgendwie ist die Vorstellung ohne zweibeinigen Begleiter durchs Leben zu gehen doch recht erschreckend.

    Na ja, was solls. Auf alle Fälle steht fest, das wenn! ein neuer Hund kommt, es diesmal mein Traumhund sein soll.

    Kein Second Hand Hund mit Macken, sondern einer vom Züchter und ein Welpe.

    Bis dato sind alle meine Tiere "gebraucht" und haben irgendwelche Macken die ich ausbügeln darf. Keine Frage, ich liebe sie alle, aber wenn nochmal ein Hund, dann ist es altersmäßig mein letzter und den will ich so wie ich es mir wünsche.

    Aber ich habe schon einige Züchterseiten durch und finde geschrieben sieht alles toll aus. Aber wie finde ich einen Züchter, der wirklich das darbringt, was seine Homepage verspricht?

    Ich würde zur Not quer durch Deutschland fahren, das wäre nicht das Problem. Worauf muss ich wirklich achten um auf der sicheren Seite zu sein? Ich kann nicht mal eben 600 km fahren um zu schauen ob dort alles so ist wie auf der Homepage beschrieben. Woher weiß ich, das der Züchter wirklich das ist, was die Homepage hergibt?

  • Um welche Rasse geht's denn ungefähr? :smile:


    Bei den meisten Rassen (nicht allen, aber der überwiegenden Mehrheit) wäre mein Einstieg bei der Züchtersuche über den zuständigen RZV. Die absoluten Mindestandards (Alter für den ersten Wurf der Hündin, Abstand zwischen den Würfen, Rahmenbedingungen für die Aufzucht, Gesundheitsergebnisse, etc. pp.) sind da dann ja schon mal gegeben. Und bei allem Weiteren spielen dann natürlich rassetypische Fragen und persönliche Prioritäten mit rein.

    «I don't know half of you half as well as I should like,
    and I like less than half of you half as well as you deserve.»

    (Bilbo Baggins, The Fellowship of the Ring by J.R.R. Tolkien)

  • Homepage etc ist ja das eine, aber man hat ja vor dem Besuch noch mehr Kontakt als „Hallo, ich finde ihre Hunde toll, wann kann ich vorbeikommen?“

    Ich habe zB erst eine Nachricht geschrieben, nach der schriftlichen Antwort haben wir dann 1,5h telefoniert und erst danach nochmal schriftlich nen Besuchstermin vereinbart.

    Das gleiche habe ich dann noch mit einem anderen Züchter aus der selben Ecke gemacht (die kannten sich auch gut untereinander) und dann bin ich ein Wochenende 350km einfache Strecke gefahren und habe am ersten Tag Züchter 1 und am nächsten Tag Züchter 2 besucht mit jeweils ~2h Aufenthalt.


    Was man noch machen kann vorher, in Rasseforen oder -gruppen bspw. bei facebook oÄ gucken, da tummeln sich oft sowohl Züchter als auch Käufer, man sieht Nachzuchten, liest wie die sich so machen usw.

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  • Es geht um einen weißen Schäferhund.

    Ich habe schon als Kind von dem geträumt und jetzt, nach 30 Jahren Hundehaltung, und definitiv nicht einfache Hunde, ist das der Hund, der als nächstes einzieht. Wenn nochmal ein Hund einziehen sollte. Obwohl, ich sage das unser Teddy der letzte ist, und alle anderen lachen mich aus. Denn ich ohne Hund ist als ob ein Fußballer ohne Ball agiert.:D

  • Ganz am Anfang stünde für mich der Kontakt zum Züchter. Ein für den Interessenten guter Züchter ist einer, der sich über das Interesse an 'seiner' Rasse freut. Auch, wenn es nicht direkt um einen Kauf geht. Der kritische und unbedarfte Fragen gleichermaßen gerne beantwortet, vielleicht auch Kontakte vermittelt oder, soweit das eben machbar ist, ein Kennenlernen mit seinen Hunden ermöglicht.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Dein Ansinnen, sich nochmal den Züchter mit dem Welpen auszusuchen, kann ich total nachvollziehen!


    Eins hab ich glaub noch nicht ganz verstanden:

    Ich würde zur Not quer durch Deutschland fahren, das wäre nicht das Problem. (...) Ich kann nicht mal eben 600 km fahren um zu schauen ob dort alles so ist wie auf der Homepage beschrieben

    Wie meinst Du das?



    Von meinen zwei Züchtersuchen kann ich Dir erzählen, vielleicht kannst Du was für Dich rausziehen. Beidesmal hatte ich noch keinen Hund dieser Rasse davor, einmal Neufundländer, einmal Labrador. Beidesmal habe ich mich erst damit beschäftigt, was für einen Neufi/Labbi ich denn gerne genau hätte. Welche Linien stecken drin, welche Linien tauchen in welcher Arbeit auf, usw. Dann habe ich große Ansammlungen der jeweiligen Rasse aufgesucht, Wasserarbeit mit Spezialausstellung beim Neufi, workingtests und Seminare beim Labbi, um live zu sehen und zu "spüren", ob meine angedachte Richtung wirklich passt. (Es mussten nicht zwangsläufig irgendwelche Sieger sein, ich wollte einfach schauen, in welche charakterlichen Richtungen die verschiedenen Linien in etwa laufen.) Das hat dann schon meine Züchterauswahl sehr begrenzt, die jeweiligen homepages haben dann den letzten Ausschlag gegeben, wen ich persönlich kennenlernen wollte. Das waren nur noch ganz wenige, ich würde sagen, jeweils unter drei.


    Darunter habe ich eine kleine Reihenfolge erstellt und meinen Favoriten angerufen und gefragt, ob ich ihn und die vorhandenen Hunde, natürlich auch die vorgesehene Mutterhündin, kennenlernen kann. (Bei beiden Züchtern, die ich so kennengelernt habe, war der Wurf erst 6-12 Monate später geplant.) Das Kennenlernen war beide Male nicht nur kein Problem, sondern wurde sehr begrüßt. Die Unterhaltungen, die jeweils dabei entstanden sind, waren für mich am aufschlussreichsten in der ganzen Suche, ob diese Zucht, dieser Züchter und meine Vorstellungen zusammenpassen, und umgekehrt konnten die Züchter auch von mir einen genaueren Eindruck bekommen, wer sich da für einen Hund interessiert, und was den Hund bei mir erwartet. Für ebendiese Kennenlernen bin ich dann auch quer durch Deutschland gefahren - warum auch nicht, so eine wichtige Entscheidung für viele Jahre sollte bei mir nicht an ein paar hundert km hängen.

    Pfotenwege


    Lilli (Labrador, 25.12.2019)

    Merlin (rumänischer Straßenmix, 1.4.2012)

  • Eins hab ich glaub noch nicht ganz verstanden:

    Es ging mir darum, das ich nicht quer durch Deutschland fahren möchte um zu schauen ob alles passt. Ich wäre bereit quer durchs Land zu fahren um "meinen" Hund zu sehen und abzuholen, aber nicht einfach mal so. Ich hoffe das kommt verständlich rüber.


    Ich habe bis dato immer nur Second Hand Tiere gehabt. Irgendwie haben die mich immer gefunden, nie habe ich mir die Tiere bewusst ausgesucht-

    Die nächsten "Viecher", Hund sowie Katze, werden von mir bewusst nach meinen Vorstellungen beim Züchter gewählt.

    Und da möchte ich einfach nur sicher sein, den richtigen zu erwischen. Papier ist geduldig, genauso wie die Homepages.

  • Es ging mir darum, das ich nicht quer durch Deutschland fahren möchte um zu schauen ob alles passt. Ich wäre bereit quer durchs Land zu fahren um "meinen" Hund zu sehen und abzuholen, aber nicht einfach mal so. Ich hoffe das kommt verständlich rüber.

    Das macht für mich als Züchter zum Beispiel einen guten Käufer aus. Der sich für mich und meine Hunde interessiert, auch wenn gerade keine Welpen da sind.

    Conny & die Sabberbacken
    Deutsche Doggen & Irish Wolfhound ad Fontes


    "Nur wer seinen eigenen Weg geht,
    kann von niemandem überholt werden"
    M. Brando

  • Ich würde einen Welpen nur von einem Züchter kaufen der in einem RZV organisiert ist der dem VdH angehört.

    Das heißt aber noch lange nicht dass es sich hierbei um einen guten Züchter handelt.

    Conny & die Sabberbacken
    Deutsche Doggen & Irish Wolfhound ad Fontes


    "Nur wer seinen eigenen Weg geht,
    kann von niemandem überholt werden"
    M. Brando

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