Beiträge von pardalisa

    Ich finde diese Diskussion um pinkelnde Hunde ja immer ein bisschen... schräg, muss ich zugeben. :hust: In unserer Straße lassen einige Leute im Winter ihre Autos warmlaufen, während sie die Scheiben freikratzen, irgendwer grillt im Sommer immer, jemand schmeißt in aller Herrgottsfrühe 'nen Laubbläser an, irgendjemandem reißt mal der Müllsack und das Zeug verteilt sich mit dem nächsten Windstoß, jemand steht vor dem Haus auf der Straße und raucht noch schnell fertig; nix davon stößt bei allen 100% auf Gegenliebe, trotzdem toleriert man das ohne zu Motzen, weil man selbst ja auch mal in der Situation ist, irgendwas 'Störendes' zu tun, kurz – ein bisschen Hundepipi auf Rasen-Brachflächen an der Straße gehört meiner Meinung nach zu den 'Einschränkungen', die man in einem Miteinander einfach hat. Wer damit ein Problem hat, kann sich gerne aufregen, aber das ist dann eben auch genau das – sein persönliches Problem.


    (Vorausgesetzt natürlich immer, dass man den Hund nicht an liebevoll gestaltete Schmuckbeete, Autos, Fahrräder, Mofas, Hauswände, etc. pinkeln lässt, sondern wirklich nur auf/an städtische 'Puffer-Grünflächen', die nicht wirklich von irgendwem genutzt werden, sondern quasi nur Abstandhalter zur Fahrbahn sind. Aber das sollte ja selbstverständlich sein.)

    wieso, wenn die Globuli eh nur wirkungslos Zuckerkügelchen sind, warum ist das dann doof, wenn die einem heimlich verabreicht werden? Wirken doch eh nicht? halo-dog-face

    Weil der Vorsatz dahinter gruselig ist.


    Derjenige, der einem anderen wirkunglose Zuckerkügelchen in den Tee mogelt, geht ja davon aus, dass die wirken, d.h. er will einen anderen, erwachsenen Menschen ohne dessen Einverständnis oder Wissen "therapieren". Ob das dann Wirkung hat oder nicht ist auf 'ner anderen Ebene diskussionswürdig, aber die Motivation ist übergriffig, komplett daneben und hart an der Grenze zur Strafbarkeit.

    Erstmal eine allgemeine Frage. Angenommen mein Freund sucht sich eine Wohnung und wir werden dort natürlich oft sein und mit mir natürlich Felix. Muss man das denn angeben? Wir wohnen ja nicht dort, aber sind ja dann eigtl täglich dort..?

    Ich hatte mich da mal ein bisschen eingelesen, als meine Eltern noch einen Hund hatten – ich hatte meine beiden Rüden (kannte der Vermieter beide und waren erlaubt) und wollte zusätzlich den Hund meiner Eltern sitten (hatte der Vermieter noch nie gesehen), solange die im Urlaub waren.


    Was ich 'damals' so gefunden hatte, war, dass man bei bis zu sechs Wochen Anwesenheit eines fremden Hundes in einer Wohnung davon ausgeht, dass der Hund nur zu Besuch ist. Sowas darf auch nur unter ganz bestimmten Bedingungen verboten werden und ist in den meisten Fällen völlig okay, auch ohne explizite Erlaubnis vom Vermieter. Ist der Hund nach diesen sechs Wochen immer noch quasi täglich da und übernachtet auch regelmäßig, ist das so, als ob er da wirklich wohnen würde. Und da braucht's dann die Erlaubnis. (Angabe ohne Gewähr ;), ist schon ein paar Jahre her. Aber vielleicht so als Richtwert, falls der Vermieter auch so eine ähnliche Regelung kennt oder im Kopf hat. :smile:)

    Rechnet ihr eigentlich hoch oder habt ihr „echte“ Zahlen?

    Ein bisschen von beidem. xD


    Ich hab' seit ungefähr zwei Jahren eine Excel-Tabelle, wo ich alle direkten Hundeausgaben eintrage (also Futter, TA, Seminarkosten, Anschaffungen von Zubehör wie 'ne neue Autobox, ein neues Halsband, etc.). In der Hinsicht würd ich sagen, dass die Zahlen ziemlich "echt" sind.


    Wo ich mich ein bisschen selbst belüge |), ist sowas wie Benzingeld - ohne Hund würd ich wahrscheinlich seltener Auto fahren - und, wie mir jetzt gerade erst so richtig aufgefallen ist :ops::lol:, der Aspekt mit dem Waschen, Staubsaugen, usw. Das könnte ich höchstens schätzen und rechne es deswegen nicht in die monatlichen Hundekosten mit ein. Ist vielleicht auch besser so... xD

    Hier kommt ja immer mal 'wenn es keine gesundheitlichen Auswirkungen hat, zahle ich den vollen Preis'. Mal abgesehen von evtl. Kosten die da auf den Käufer zukommen: Wo ist der Unterschied? Wieso ist ein Hund mit einem Hoden weniger Wert als einer mit ner Fehlfarbe? Oder bezieht sich das wirklich nur darauf, das später dann eben Kosten entstehen (können)?

    Bei mir bezieht sich das wirklich nur auf letzteres. :smile:


    Wenn der Hund sich mit Farbfehler, falschem Fleck am falschen Ort, schiefem Ohr oder so trotzdem für das eignet, wofür ich ihn kaufe, zahl' ich gerne den vollen Preis. Wenn er sich grundsätzlich dafür eignen würde, aber vorher eine Sache tierärztlich korrigiert werden muss (keine Ahnung, was es da so gibt – ein Nabelbruch oder so? Eine einmalige Zahn-OP?) und der Hund danach komplett für sein zukünftiges Leben geeignet ist und da quasi 'nix mehr nachkommt', fänd ich es fair, wenn der Züchter den Preis etwas reduziert oder sich an der 'Korrektur' beteiligt. Wenn der Hund einen so schwerwiegenden Fehler hat, dass er eh nicht für das geeignet ist, was ich gerne mit ihm machen würde, nehm ich diesen Welpen gar nicht.


    (Aber, wie gesagt, nur mein Gedankengang – kein Anspruch auf Allgemeingültigkeit oder als "so soll's für alle sein" gemeint. :smile:)

    Mein Gedankengang (erhebt keinen Anspruch darauf, dass andere das auch so sehen müssen ;); nur, weil nach Gründen gefragt wurde...), warum ich auch für einen Welpen mit leichtem Fehler gerne den vollen Preis bezahle und das nicht unangemessen finde:


    Ich kaufe 'nen Welpen beim Züchter, weil ich ein einigermaßen einschätzbares Wesen, rassetypische Eigenschaften, Gesundheitsuntersuchungen der Eltern, etc. haben möchte. Mit meinem Kaufpreis honoriere ich quasi die gute Aufzucht und natürlich das ganze Wissen und die Vorbereitungen, die der Züchter in den Wurf im Vorfeld gesteckt hat.


    Wenn 'mein' Welpe jetzt einen Farbfehler hat oder einen leichten, nicht behandlungsbedüftigen Fehlbiss oder sowas, dann bekomme ich als jemand, der auf keinen Fall züchten oder ausstellen will, trotzdem genau den Hund, der zu 100% das erfüllt, warum ich zum Züchter gegangen bin. Der kann dann (trotzdem) genau das, was ich vom Hund möchte und erwarte, und ich muss keinerlei Abstriche bei meinen Plänen für den Hund machen, also käme es mir irgendwie auch komisch vor, wenn ich vom Züchter erwarten würde, dass er einen Welpen, der komplett und ohne Einschränkungen für den Zweck, für den er gekauft wurde, geeignet ist, günstiger abgeben soll.


    (Bei Fehlern, die wirklich gesundheitliche Einschränkungen und längere Behandlungen nach sich ziehen, ist das natürlich was anderes, da kann ich eine Reduzierung des Preises schon verstehen und würde das vom Züchter auch viel eher erwarten.)

    Trotzdem glaube ich, dass es durchaus Menschen gibt, die diese Hunde gewissenhaft verpaaren, auch wenn sie nicht im VDH sind, mit Gesundheitsuntersuchungen der Eltern etc., und dass es möglich ist, auf Farbe, Gesundheit UND Labrador-typisches Wesen Wert zu legen.

    Theoretisch ja.


    Praktisch ist's wie mit den Doodlen: Ich würd ja gerne mal einen Züchter kennenlernen, der das vernünftig macht, weil auch da immer darauf gepocht wird, dass es da auch 'gute Leute' gibt. Aber egal, wen man fragt, keiner kann eine Gruppe von Züchtern oder einen Verein benennen, bei dem auch nur die Minimalanforderungen von durchdachter, tiergerechter, sinnvoller Zucht umgesetzt werden (umfangreiche Untersuchung der Elterntiere bzgl. Gesundheit und Wesen, rassegerechte Beschäftigung und Ausbildung, Grundwissen über Genetik und Vererbung, ordentliche Vernetzung mit anderen Züchtern zwecks langfristigem Zuchtziel, Minimum an Transparenz für den Welpeninteressenten). Ich lern ja gerne dazu, aber bei welchem "Sonderlack-Labbi-Züchter" findet man das denn?


    (Und das ist wirklich nicht als "Einzig und allein der VDH ist das Wahre"-Beitrag gemeint; mein Hund – kein Retriever – hat auch ganz bewusst Dissidenz-Papiere, die bei der Rasse 'ne etablierte, vernünftige Alternative sind. Und halt mit all dem, was ich oben genannt habe...)

    Mein Hund hat einen ganz leichten Farbfehler (sieht man nur, wenn man es weiß) und ein schiefes Ohr, ich hab' den vollen Preis bezahlt. Zum einen, weil mir die Optik völlig egal ist – wenn's nach 'hübsch sein' gegangen wär, hätte ich seinen Bruder nehmen müssen xD (und wär mit dem dann sehr unglücklich geworden, weil völlig falsches Temperament für mich) –, zum anderen, weil ich den Standard an den Stellen eh diskussionswürdig finde :hust: , ich nehm die beiden kleinen 'Fehler' also gar nicht als Mangel wahr. Ausstellen oder züchten will ich eh nicht.


    Bei einem 'größeren' gesundheitlichen Fehler würde ich mir ehrlich gesagt dreimal überlegen, ob ich den Welpen überhaupt nehme. :ops: Käme wahrscheinlich auf die Schwere der Einschränkung an, aber einen Hund, bei dem in so jungem Alter schon klar ist, dass er nicht voll belastbar sein wird und/oder einige aufwändige OPs brauchen wird, würde hier eher nicht einziehen; das passt nicht zu dem, was ich mit dem Hund gemeinsam machen möchte.

    pardalisa ich habe das mit den 2 m nirgendwo finden können und habe genau deswegen den Thread eröffnet. Aber interessant, dass es sich zu bestätigen scheint, dass sich das mit den 2m hält, auch wenn es nirgendwo fest steht.

    So auf die Schnelle kann ich dir da auch keine Verordnung direkt von der Stadtverwaltung verlinken :ops:, als ich nach Gö gezogen bin (ist schon ein paar Jahre her |)), hab ich dem OA gemailt und gefragt, wo das mit der Leinenpflicht genau steht, weil ich die Homepage so unübersichtlich fand. Da kam dann eine überraschend nette Antwort und die "Verordnung über Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit" (... oder so ähnlich) im Anhang zurück und da stand das mit den 2m-Leine, ganzjährig Leinenpflicht in der Innenstadt und auf dem Wall, etc. drin.


    Vielleicht hilft das als Anhaltspunkt für die weitere Suche, falls du da tiefer einsteigen willst. :smile: Ansonsten: man sieht auch in der Innenstadt mehr als genug Hunde mit Flexi-Leine, das OA scheint da also nicht sooo genau zu kontrollieren. ;) Man sollte sich wahrscheinlich nur klar darüber sein, dass sich im Zweifelsfall keine Diskussion lohnt, sondern man eine Verwarnung kassieren kann.