Woran erkennen Hunde auf Distanz, ob sie den anderen Hund mögen oder nicht?

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    Hallo :winken:


    ich kann Casper mittlerweile recht gut lesen. Bei ihm ist es egal, ob der andere Hund ein Rüde oder eine Hündin ist. Manche mag er einfach nicht. Allerdings erkennt er es eben schon auf Distanz, ob er den anderen Hund mag oder nicht. Ich erkenne es dann an seiner Körpersprache, ob ich den Kontakt zulasse oder nicht.

    Als ich es noch nicht so gut erkennen konnte und es trotzdem zum Kontakt kam, knurrte Casper dann. Der andere Hund ging. Also meiner Meinung nach kommuniziert Casper da sehr klar. Er hat aber nie Zähne gezeigt, einen Kamm gemacht oder gar gebissen. Mittlerweile kommt es aber gar nicht mehr zu solchen Situationen, weil ich im Vorfeld erkennen kann, ob es klappt oder nicht.

    Sehe ich an seiner Körpersprache, dass es klappt, dann funktioniert es auch problemlos. Es wird sich beschnüffelt, dann zusammen rumgelaufen oder wenns ganz toll ist mittlerweile auch ausgelassen gespielt.


    Woran erkennt Casper, ob es klappt oder nicht? Es ist unabhängig davon, ob es ein Rüde oder eine Hündin ist. Es ist auch egal, ob der andere Hund groß oder klein ist. Einen großen Rüden kann er durchaus mögen während er keinen Kontakt zur großen Hündin will. Selbiges bei kleinen Hunden. Die meisten, gerade die großen Hunde, wirken oft sehr entspannt trotzdem mag Casper den ein oder anderen nicht.


    Woran erkennt er das? Ich rätsel da herum und finde kein Muster.

  • Verhalten, Gangbild, Körperausdruck, Geruch ...

    So sehe ich das auch.

    Vor allem der Faktor Geruch wird gern unterschätzt - ich könnte mich totlachen, wenn Leute ihre (sich fremden) Hunde an der Leine auf Tuchfühlung gehen lassen - weil sie sich doch beschnuppern müssen... Das geht auch auf große Distanz, wenn man bedenkt, zu welchen Riechleistungen Hunde fähig sind. Dazu muss kein Hund dem anderen die Nase in den Hintern stecken...

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  • Das klappt auch ohne Sichtkontakt. Nia hat mir immer angezeigt, wenn ein Hund sich näherte, welchen sie als "nö, mit dem lieber nicht" einordnete. Da war von dem weit und breit noch gar nichts zu sehen. Hat ne Weile gedauert bis ich dass verstanden habe und mein Verhalten dahin änderte, dass ich ihr einfach glaube, wenn sie einen Weg nicht weiter gehen wollte.

    Wie das funktioniert? Keine Ahnung.

    Nia hat mit Ashkii auch "deutlich gesprochen", wenn sie mit dem Rücken zu ihm lag und in meinen Augen mit keinem Haar zuckte. Ashkii konnte ihr ohne Probleme ein Kauteil vor der Nase wegnehmen, interessierte sie oft nicht. Aber es kam immer wieder zu Situationen, in denen Ashkii gebührenden Abstand von Kauteilen nahm (egal wo die lagen), wenn sie diese beanspruchte. Konnte ich nur an Ashkiis Reaktionen erkennen.

  • Eine weitere Stimme für den Geruch.


    Meine Hündin hat einen (zuckersüßen) Todfeind, wenn der ne Stunde vor uns durch den kleinen Weg gegangen ist, würde sie am liebsten 400m toben.


    Teilstimmen aber auch für Gangbild und allgemeine Körperspannung.

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  • So sehe ich das auch.

    Vor allem der Faktor Geruch wird gern unterschätzt - ich könnte mich totlachen, wenn Leute ihre (sich fremden) Hunde an der Leine auf Tuchfühlung gehen lassen - weil sie sich doch beschnuppern müssen... Das geht auch auf große Distanz, wenn man bedenkt, zu welchen Riechleistungen Hunde fähig sind. Dazu muss kein Hund dem anderen die Nase in den Hintern stecken...

    Solche Leute, die auf Biegen und Brechen Kontakt wollen, frage ich dann auch immer ob sie in der belebten Innenstadt auch jedem Menschen hallo sagen, die Hand schütteln und am besten noch umarmen xD

  • Vor allem der Faktor Geruch wird gern unterschätzt - ich könnte mich totlachen, wenn Leute ihre (sich fremden) Hunde an der Leine auf Tuchfühlung gehen lassen - weil sie sich doch beschnuppern müssen...

    Hahaha .... ahh sohoo, jahaa, das hat was. :nicken:


    Muss aber zugeben, dass ich über diesen Spruch (bzw. über dessen Inhalt) nie wirklich nachgedacht, es mehr für Rhetorik bzw. für ein Synonym gehalten habe. Aber es könnte ja tatsächlich sein, dass man es ernst meint.:denker::???::denker: Ist sogar naheliegend, wenn ich so darüber nachdenke ... :nicken:


    Vermutlich muss ich ab jetzt auch immer grinsen ... und Du bist schuld :lol:=)

  • Körpersprache und persönliche Vorlieben. Zum Geruch auch an Pheromone denken. Und Hunde haben noch ganz andere Sinne, die wir sowieso nicht mal ansatzweise nachfühlen können, zum Beispiel nehmen sie das Erdmagnetfeld wahr, sehen anders und teilweise sehr viel schneller und detailreicher als wir etc. pp.

  • Eine weitere Stimme für den Geruch.

    Das ist hier nur alleinig ausschlaggebend, wenn man schon weiss, wer sich hinter dem Geruch "verbirgt", also mit Erfahrung/Erinnerung verknüpft wird ... Der "stinkt mir" allein, reicht hier eher nicht.


    Und man weiss ja nicht, welche Erfahrungen zu welchen Schlüssen beim Hund führen. Z.B. hat der eigene Hund schon mal schlechte Erfahrungen gemacht, mit diesem oder jenen Geruchscocktail (und ist der Geruch des Fremdhundes dem jetzt recht ähnlich) und wie ist er sonst so gestrickt, will er auch noch andere sensorische Informationen einholen, bevor er sich entscheidet. Und, wie heftig waren die Erfahrungen und was löst das aus ... Geruch appelliert ja auch massgeblich an das Erinnerungsvermögen (beim Menschen auch, wenngleich zumeist eher unbewusst).


    Wiedergefunden: "Dogs seem to be able to recognize another dog at distances that cannot be accounted for what is known about their senses of smell, sight, or hearing."

    https://www.psychologytoday.co…-what-theyre-feeling-afar

    Jepp, Gehör hab ich vergessen zu erwähnen, das spielt sicherlich auch noch eine Rolle.

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