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Beiträge von Terry

    Billigfleisch bringe ich in Zusammenhang mit schlechterer Qualität. Massentierhaltung geht einher mit Billigfutter für die Tiere, mit Erkrankungen durch schlechte Haltung und damit vermehrte Arzneimittelgabe. Tierische Abfallprodukte werden (aus Kostengründen) in Nahrungsmitteln verwendet, bei denen das nicht immer sofort erkennbar ist (Fruchtsäften z.B.). Im Moment verstehe ich das so, dass das notwendig ist, damit sich Menschen mit wenig Geld auch einiges "leisten" können. Vielleicht verstehe ich ja alles falsch, aber bei mir bleibt ein sehr fader Geschmack. Billigmüll für die "armen" Menschen mit wenig Geld statt gesunde Lebensmittel (was die Produktion betrifft) für Alle?

    Bin gerade fasziniert, dass bei doch so einigen Menschen hier und vielen Menschen draußen Empathie nur vorhanden ist, wenn es nicht um einen eigenen Nutzen geht. Die erste Frage ist für Einzelne nur "profitiere" ich davon (und damit meine ich jetzt nicht den überlebenswichtigen Teil), dann wird Tierleid entschuldigt oder ist mehr oder weniger egal. Und dann kommt auch noch das Totschlagargument, dass es ja schließlich auch Menschenleid gibt, welches natürlich Vorrang hat. Eigentlich wäre das recht witzig, wenn es nicht so traurig wäre. Menschen und Tiere leiden, weil andere Menschen profitieren wollen (übrigens, es geht immer noch nicht um den überlebenswichtigen Teil, dem jedes Lebewesen unterworfen ist).

    Und ich gebe zu: Für mich stehen ausgenutzte Tiere, Menschen und die Umwelt immer noch im Vordergrund (falls sich da jetzt gern jemand aufhängen möchte: Menschen, Tiere, Umwelt; Umwelt, Tiere, Menschen oder...na ja, kann ausgetauscht werden wie jeder will). Ach ja, und es geht immer noch nicht um den überlebenswichtigen Teil.


    Umwelt, Tiere, Menschen (kann wieder umgestellt werden wie will) überleben nicht, weil es (tierquälerische) Tierversuche oder Massentierhaltung gibt oder weil sich Einzelne berufen fühlen einen gegen den anderen auszuspielen. Letztendlich wird wohl die Erde (das Leben), so wie wir sie (es) kennen, genau deswegen schneller die Vernichtung erleben. Ist der Erde (dem Leben) wurscht, das Ganze wird sich neu sortieren.

    Hier im Thema betrifft es den hier vorliegenden Fall, gilt aber natürlich auch für jegliche andere Tierquälerei. Wobei ich es schon etwas merkwürdig finde, dass durch sich äußern nur auf dieses gestartete Thema darauf geschlossen wird, dass dies nicht auch für andere Tiere gilt.

    Ich weiß nicht. Solange immer Ausreden für ein Verhalten gesucht wird, wird das mit der Menschheit (und ihrer angeblichen Menschlichkeit) nichts mehr. Macht auszunutzen, wozu auch immer, darf keine Entschuldigung mehr sein. Tierquälerei mit der Ausrede es wäre zum Wohle der Menschen (und angeblich aus Menschlichkeit) darf keine Gültigkeit mehr haben. Das Labor muss geschlossen werden. Wer kein Mitleid mit Tieren hat, hat für mich auch kein ehrliches Mitleid mit Menschen.

    Das Rosilein

    Nein dein Kommentar war da nicht dabei. Das Ziel von Resozialisierung sehe ich darin, dass ein Lebewesen sich in seinem sozialen Umfeld wieder so bewegen kann, das keine zu Schaden kommen kann und zwar ohne dass ich immer den Finger drauf haben muss.

    "Erkläre" ich das einem Hund nur dadurch, dass er es sich nur nicht mehr getraut, sich unsozial zu verhalten, kann dies ein vorübergehenden Erfolg erzielen. So wie bei dem Hund im Video. Ob er dies aber auch so verinnerlicht hat, dass er mit der Zeit dann einfach "seine Mitte findet" und gar nicht mehr das Verlangen hat auszulösen, steht dabei auf einem anderen Blatt.

    Das "Bedrohen" während des Trainings (Menschen die in anstarrender und in gebückter Weise auf ihn zugehen und in anfassen z.B.) und das Unterbinden seiner (für mich normalen) Reaktion, zeigt dem Hund eher nur, das sein Umfeld mit Vorsicht zu genießen ist. Er nimmt sich dann zwar zurück, aber ob dies dann wirklich von Dauer ist (also das Verlassen darauf, das er nicht mehr auslösen wird), wäre mir zu riskant. Sich nur auf Gehorsam zu verlassen, ist mir zu wenig bzw. zu riskant. Da müssen die Menschen schon dazu passen.

    Mein Ziel wäre eher (bzw. ist es), während des Trainings den Hund seine Mitte finden zu lassen, so das er von sich aus langsam gar nicht mehr das Verlangen hat den "Dumfug" zu machen, den ich nicht mag.

    Von dem Begriff Gewalt jetzt mal ab: Ich frage mich immer um wen es nun eigentlich geht. Um den Hund?Um den Menschen? Aufgrund des Videos sehe ich, dass es nur um die Menschen geht. Was will der Mensch. Der Hund wird da ganz außen vor gelassen. Habe mir das Video mit Absicht erst angeschaut, nachdem ich die Kommentare hier gelesen habe und habe einen ganz anderen Hund erwartet: Einen Hund der aufgerichtet in seiner Körperhaltung selbstsicher Menschen bedroht, weil ihm keine Grenzen gesetzt wurden (er also meint einer Aufgabe nachkommen zu müssen). Was ich sehe ist eine verunsicherten Hund der ohne roten Faden leben muss und ihm nun klar gemacht wird, dass sein Problem völlig unwichtig ist.


    Und was Gewalt betrifft: Es ist ein Unterschied, ob ich im Alltag agiere und dann auf eine Aktion meines Hundes reagiere (und das vielleicht nicht wirklich nett) oder ob, wie im vorliegenden Fall, daraus eine Methode gemacht wird, die von HH angewendet werden soll um ein Problem abzustellen. Ob ich einen Hund als sozial bezeichnen möchte der nur aufgrund von Zwang so agiert wie er dann agiert, bin ich mir nicht sicher. Zu groß die Gefahr, dass ihm dieser Zwang irgendwann egal ist und er dann zupackt.

    Ich frage mich warum es diese Schubladen (Veggie, Vegan oder Omnivore) überhaupt geben muss? Und warum es respektlos gegenüber einem getöteten Tier ist, dass ein Hund seine "guten" Teile bekommen könnte? Dem toten Tier ist es doch wurscht, was wer von ihm isst/frisst. Oder überhaupt etwas von ihm verwertet wird. Dem wäre das Leben (mit ihm gegenüber respektvollem Verhalten) doch wohl lieber. Leben und Sterben ist das, was bewusst wahr genommen wird. Nur da kann der Ansatz sein und der wird von immer mehr Menschen wahr genommen.

    Weil ich es respektlos finde und es lieber selber Esse.

    Mein Hund freut sich auch über die Reste, ich kenne keinen Hund der Reste ablehnt.

    Warum muss dann der Hund das Delux Fleisch bekommen.

    Wenn ihm Schlacht Reste genauso glücklich machen

    Das kann ich nachvollziehen, also das es für dich respektlos ist. Hat also nichts mit dem toten Tier zu tun, sondern mit deinem Empfinden. Das müssen aber andere Menschen nicht genauso empfinden. Ein anderer, der kein Fleisch essen mag verschenkt (verfüttert) es dann. An wen, ist dann ja unerheblich, denn dem toten Tier ist es wurscht.

    Unser Umgang ist durch die Industrialisierung insgesamt eine künstliche Ernährung geworden. Wie wird Vermenschlichung denn eigentlich definiert? Ist ein humanerer Umgang, als in so einigen Bereichen der Fleischproduktion, Vermenschlichung? Tieren soll es schaden, wenn Menschen kein Fleisch essen? Werden Tiere wirklich zu unseren Konkurrenten, wenn wir Änderungen vorantreiben? Ist es nicht eher ein Übel, dass Menschen für ihr Verhalten immer die Ausrede des "weniger Wert sein" braucht, um ihr Handeln zu rechtfertigen? Wer weiß, vielleicht würde das weglassen des "weniger Wert sein" dazu führen, dass Menschen auch ihre eigene Art dann besser behandeln, denn da wird es genauso gehandhabt.

    Ich frage mich warum es diese Schubladen (Veggie, Vegan oder Omnivore) überhaupt geben muss? Und warum es respektlos gegenüber einem getöteten Tier ist, dass ein Hund seine "guten" Teile bekommen könnte? Dem toten Tier ist es doch wurscht, was wer von ihm isst/frisst. Oder überhaupt etwas von ihm verwertet wird. Dem wäre das Leben (mit ihm gegenüber respektvollem Verhalten) doch wohl lieber. Leben und Sterben ist das, was bewusst wahr genommen wird. Nur da kann der Ansatz sein und der wird von immer mehr Menschen wahr genommen.

    Aus dem obigen Artikel "Die Gaststätte gibt sich seit Kurzem streng vegan"


    Ob gut oder nicht, ob sinnvoll oder nicht, aber wenn ich in ein als vegan gekennzeichnetes Lokal gehe, dann hat nichts tierisches im Essen zu suchen. Egal aus welcher Haltungsform. Umgekehrt: Wenn ich ein Schnitzel haben möchte, dann möchte ich kein Tofu serviert bekommen.


    Das ist der Punkt den ich nachvollziehen kann. Über den Rest gibt es für mich zu wenig Informationen.


    Habe aber schon öfter feststellen müssen, das ich mich immer mehr als Alien fühle, wenn ich mich nach den Wünschen oder Vorgaben anderer richte.

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