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Beiträge von Terry

    Die Giant L-Flexileine 10 m ist mir zu schwer. Auch Ashkii, der mit Flexis keine Probleme hat weil bei uns Standard, fühlt sich an dem Ding nicht wohl und braucht eine Weile, bis er die 10 m ausnutzt. Habe jetzt die 8 m, die ist vom Gewicht und der Größe für mich an der Grenze aber gut zu handhaben und Ashkii hat immerhin 3 Meter mehr zur Verfügung und der Zug ist nicht so stark.

    Jo, Liebhaber sehen nur das was sie lieb haben. Nicht mehr und nicht weniger. Und somit werden Hunde weiter mit dem klar kommen müssen, was ihnen teilweise zugemutet wird (bezieht sich auf alles was Hunden das Leben vermiesen könnte und hier im speziellen auf Qualzuchten). Traurig nur, dass einige/manche/viele Menschen erst etwas wahrnehmen, wenn es nicht mehr zu übersehen ist und Hund keine Freude mehr am Leben hat. Es immer wieder zu lesen was notwendig ist, damit Hunde keine Lebensfreude mehr zeigen (und Mensch sich entschließt zu erlösen), und darum für mich schon eine besondere Nummer gesundheitliche Probleme vom Tisch zu wischen.

    Murmelchen, ja, ok, habe Richtlinien geschrieben und für mich ist das als Pflicht abgespeichert. Ist außerhalb meines Kopfes natürlich nicht so, darum muss es verpflichtende Richtlinien heißen, die eingehalten werden müssen und die bei Nichteinhaltung jedem der mit Hunden zu tun hat (Zucht, Vermehrung, Ausstellung usw.) um die Ohren fliegen (finanzieller Art).


    Ach ja, und das geht natürlich nur von oben. Was Freiwilligkeit betrifft, sieht man ja was bei rum kommt auch in anderen Bereichen. Darum ist es da ganz besonderst wichtig, dass Fachleute aus verschiedenen Bereichen da etwas erarbeiten.

    In dem (vor ein paar Seiten eingestellten) Papier "Pflichtuntersuchung DCM Dobermann" ist mir das Wort "Zuchterkrankungen" aufgefallen. Das wäre doch genau das richtige Wort um alles abzudecken was Hunden das Leben schwer bis fast unmöglich machen kann.

    Diese Einteilung Qualzucht, ja oder nein, hilft dem Menschen aber nicht den Hunden. Ist ein Hund erst einmal Qualzucht, ist der Zug mehr oder weniger abgefahren. Gibt es aber im Vorfeld schon Richtlinien (von Tierärzten und weiteren Fachleuten, welche mit Anatomie usw. zu tun haben), welche früh genug greifen, wird es irgendwann keine Qualzuchten in der heutigen Form mehr geben. Und es wäre alles abgedeckt vom seriösen Züchter über "ich bilde mir ein ich bin Züchter" bis zur Vermehrung von Hunden. Wo liegt mein Denkfehler, abgesehen davon dass das mit Sicherheit nicht einfach ist, noch mehr Fachleute braucht und wahrscheinlich nicht im Interesse derjenigen liegt, welche ohne wenn und aber produzieren wollen?

    Ashkii würde durchdrehen, wenn ich täglich mit ihm so viel unterwegs wäre. Mit meinen anderen Hunden, welche nicht so Reizoffen waren, ging es aufgeteilt über den Tag "nur" 2 Std. spazieren, bei den Treffen 1-2 x die Woche auch mal 3 Stunden. Ansonsten waren meine Hunde aber immer Begleithunde, welche ich überall mit hinnehmen konnte (also da wo möglich und wo auch der Hund was davon hatte), was mit Ashkii nicht geht. Aber 4 x (da wären die Ruhezeiten viel zu kurz) und über 3 Stunden täglich da hätten mir irgendwann mein Hunde nen Vogel gezeigt, in welcher Form auch immer (zerstören, nervös werden, hibbelig werden usw.).

    Ich hätte kein Problem einen Hund abzugeben, wenn sich der passende Mensch finden würde und Hund somit sein Verhalten entweder dadurch ablegen könnte oder aber der Mensch es für sich nicht als Problem sieht (immer vorausgesetzt, dass das Umfeld geschützt ist). Sonst würde der Hund weiterhin mein Problem bleiben.

    Ein Mensch kann nur in "Mensch" denken. Alles was wir meinen bei Tieren zu sehen wird deswegen immer davon beeinflusst. Ich glaube ja, dass der Unterschied nicht zum Schutz für Tiere vorhanden ist (oder so beliebt), sondern eher dazu sich abzugrenzen. Denn wie könnte Mensch sonst moralisch und ethisch für sein Handeln noch Entschuldigungen finden?


    "Hunde sind nicht meine Freunde" im Kontext mit ihrem (V.B.) Handeln (dem Umgang mit Hunden), den Interviews und der Meinung, sie könnte alles in den Griff bekommen (Chico) zeigt für mich jedenfalls sehr deutlich diese Abgrenzung um ihr Handeln "zu entschuldigen".

    Im Thread Der 'gefährliche' Hund wird breitbandig über dieses Thema diskutiert (sind schon 2 Teile).


    Ich bin eine totale Pfeife was die Boardsuche angeht und kann jetzt keinen weiteren zielführenden Thread verlinken, aber wenn Themen wegen Beißvorfällen eröffnet wu(e)rden, folgen auch meist ähnlich gelagerte Diskussionen Terry.

    Ja, in dem Thema "Der "gefährliche" Hund" wird auch darüber geschrieben, wie in verschiedenen anderen Themen auch immer mal wieder ansatzweise. Gebündelt gibt es meiner Meinung nach kein Thema dazu, komme mit der Boardsuche allerdings auch nicht zurecht. Dachte, es gibt da etwas, was mir bis jetzt entgangen ist.

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