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Was kostet ein Pferd im Monat?

  • Mich würde mal interessieren was die Pferdebesitzer im Monat an Grundbedarf ausgeben.
    Stallmiete,Futter,Hufschmied,Impfungen etc.
    Wäre nett,wenn ihr mir mal einen kleinen Einblick geben könntet.

  • ui ui ui
    ich glaube das kann man pauschal nicht sagen, nicht mal annähernd... ich habe ein kleinpferd


    ich habe einen eigenen Stall und weiden daher bezahle ich keine stallmiete.
    Heu kostet mich übers ganze jahr ca. 250€ (ich füttere das ganze Jahr heu und mein pferd bekommt es zur freien verfügung, dafür nur ganz selten mal müsli oÄ.), den stall streue ich mit spähne ein, da kostet ein Ballen 8€ das sind aufs ganze jahr (pro woche einen Ballen) ca. 400€
    mineralfutter (ganz wichtig) kostet mich ca. 200€ im jahr.
    für futter gebe ich auch ca. 150€ im jahr aus.
    da ich die Hufe selber mache, habe ich nur 2mal im Jahr den schmied das kostet mich um die 50€.
    impfungen müsste ich nachgucken weiß ich so nicht.


    also


    250 Heu
    400 Streu
    200 Mineral und andere Futterzusätze
    150 Futter
    50 Hufschmied
    150 TA pauschal (Impfung pilzbehandlung oder was auch immer)
    50 Versicherung
    --------
    1300 €


    und das ist jetzt nur für ein Kleinpferd in eigenstallhaltung.
    in ner Reithalle fallen dann zwar die kosten für heu und streu weg, dafür bist aber auch bei ca. 300€ im Monat.


    wenn du ein pferd dann auch noch beschlagen lassen musst, weil es viel geritten wird und du nicht selber ausschneiden kannst, bezahlste beim Hufschmied einiges mehr.
    von einem kranken pferd wollen wir gar nicht reden ;)




    ein größeres Pferd muss natürlich auch viel mehr zu fressen haben, meiner frisst im schnitt einen 3/4 Ballen am Tag und bekommt auch kaum müsli oder kraftfutter, weil er nicht gearbeitet wird.

  • Huhu!
    Ich kann dir natürlich nur sagen, was ich bezahle. Es kommt ja auch darauf an, was man möchte. Man kann sein Pferd in nem kleinen Offenstall unterstellen oder in einen Vollpensionsstall, um mal die beiden Extrema zu nennen.


    Nun mal zu meinen Kosten:
    Ich habe ein Kleinpferd, welches in einem sogenannten Vollpensionsstall steht. Das heißt, jetzt im Winter, wird er vom Stallburschen raus -und reingebracht und außer samstags wird auch für mich gemistet. Desweiteren haben wir eine Halle (mir persönlich wichtig) und einen beleuchteten Reitplatz.
    Im Monat zahle ich 190 Euro (da sind dann auch Heu, Stroh und Müsli/Hafer drin enthalten)
    Alle 2 Monate gibts neue Eisen, die mich 50 Euro kosten.
    Alle halbe Jahr wird geimpft, Kostenpunkt 50-100 Euro. (Im Idealfall; Leider läufts ja nicht immer ganz so rund, da können die TAKosten auch mal in die Hunderte/Tausende gehen)
    Ausrüstung kann man ja nicht so genau sagen, am Anfang braucht man natürlich vieles und wenn ein neuer Sattel ansteht wirds auch teuer...



    Liebe Grüße
    Nina mit Jammy und Pferdchen Apollon

  • schwer zu sagen, ich schreib dir einfach mal mein beispiel:


    hab eine quarterstute in einem privaten pensionsstall stehen, das heißt, da stehen noch eine riesenstute und ein pony von der stallbestitzerin dabei. ich versorge jeden tag alle drei (füttern, misten, auf die koppel bringen, von der koppel holen, zaun neu ziehen, heu holen, usw.) und deshalb zahl ich nix. am anfang, als ich nachgefragt hab, da meinte die besitzerin, sie möchte 150€ für alles - heu, misten, einstreu, koppel, kraftfutter - und das ist eigentlich ok. aber da ich mein pferd lieber selbst versorge, mach ich jetzt alle und hab dafür alles freu. ich zahl nur mineral- und kraftfutter (alle 2-3 monate 40€) und schmied (alle 2-3 monate 35€, nur ausschneiden).
    ich find diese lösung super und die stallbesitzerin auch.


    eine impfung kostet bei meiner TÄ glaub ich 20€ (jährlich). wurmkur ca.3x im jahr etwa 15€.


    man sollte nur stets im kopf haben, dass eine kleine blutprobe schon ins geld gehen kann oder ein husten sich ewig hinzieht und behandelt werden muss...

    Grüße von Heike, Jule, Buddy und Billy



    Zuhause ist nicht, wo das Herz ist, sondern wo der Hund ist. (J. Rose Barber)

  • dene das ist sehr unterschiedlich... ich schreibs mal anhand von unsrem Beispiel... :D


    Habe einen 8jährigen Hannoveranerwallach


    Stall mit Boxen, Vollpension (incl Hafer + Heu), Misten, füttern, täglicher Weidegang, 2 Reitplätze mit Licht


    monatlich:
    Stallmiete: 235€
    Huforthopäde: noch 45€ (alle 4 Wochen, barfuß)
    Müsli: ~25€


    jährlich:
    Sattler: ~120€
    Osteopath (muss nicht, je nachdem) ~120€
    Impfung: ca 80€ jährlich :???:
    Wurmkur 2 mal jährlich ~ je 25€
    Versicherung: ~150€


    hmm hab ich noch was vergessen? Naja und dann halt hin und wieder so Zeug was man halt unbedingt braucht ;) Halfter, Bürsten, Schabracken,..... :D


    Das zähl ich nu aber ned dazu *g*


    Ansonsten ann man sicherlich nochmal 30-50€ monatlich an Tierarzt rechnen falls doch mal was größeres ommt.

    Wir geben dem Hund das, was übrig bleibt an Zeit, Raum und Liebe - doch der Hund gibt uns alles was er hat!

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Hallo!


    Ich denke auch, dass man das auf keinen Fall pauschal sagen kann. Ich habe ein Kleinpferd (Isländer), das in einem Offenstall bei einem Bauern in unserer Nähe steht. Da es kein richtiger Reiterhof ist, bezahlen wir (meine Mutter hat auch ein Pferd, welches dort steht) auch nicht viel - 75 Euro im Monat inklusive Heu+Stroh und Hafer.
    Dafür misten wir aber auch selbst und haben weder Reithalle noch Reitplatz.
    Zusätzlich kaufen wir noch Mineralfutter (ca. 80 Euro alle 2 Monate).
    Unsere Pferde sind beschlagen und alle 8 Wochen kommt der Hufschmied. Der bekommt pro Pferd 90 Euro.
    Außerdem holen wir einmal im Jahr einen Pferdedentisten, der für 120 Euro die Zähne raspelt.
    Natürlich werden die Pferde auch regelmäßig geimpft und entwurmt. Das sind alle 6 Monate 40 Euro für die Hustenimpfung und alle 4-6 Monate ca. 20 Euro für die Wurmkur.


    Das sind jetzt erstmal die Kosten für ein gesundes Pferd ohne sonstiges Drum und Dran.
    Ich nehme zusätzlich noch einmal in der Woche Reitunterricht, was auf jeden Fall empfehlenswert ist. Das kostet mich 25 Euro pro Einzelstunde und die Spritkosten für die Fahrt mit Hänger. Es lohnt sich aber!!!


    Außerdem ist mein Pferd ein Heustauballergiker. Das war er noch nicht, als ich ihn gekauft habe, man kann es also nie vorher wissen.
    Die Behandlungen bisher haben mich zusammen bestimmt schon über 1000 Euro gekostet!


    Ein passender Sattel mit Anprobe durch einen Sattel ist auch nicht gerade günstig und kann einen bis zu 1000 Euro kosten.


    Hm joa das wars dann glaube ich ;)
    Von Turnierteilnahme mal abgesehen, sowas ist nämlich auch immer recht teuer :irre:

  • Hallo
    meine Tochter hatte einen Oldenburger,4-jährig gekauft.Die höchste Boxenmiete,die wir hatten,waren 400 Euro,all inclusive.Der Hammer aber waren die TA-Rechnungen:allein bis zur richtigen Diagnose-Kniebandanriss-bestimmt 2000 Euro.Letztes Jahr wurde er verkauft-wegen Studiums und ist heute M-Springen platziert.


    LG Beate und Marcy

    LG Beate mit Marcy (9.1.2004-10.8.2015) mein Seelenhund, und Minou(11.09.2015)

  • Zitat von "bungee"

    Wenn du keine Robusthaltung auf dem Land hast, sondern einen Warmblüter im Stall, denke ich, sind 500 Euro pro Monat ein ganz guter Richtwert : )


    :D


    Und worunter fällt dann ein Warmblüter in Robusthaltung :???::lachtot:


    Und warum ist "Robusthaltung" billiger als "Stallhaltung :???::roll:



    Durchgeknallt
    Meine Kosten werden dir nicht weiterhelfen, da ich meine Pferde in Eigenregie und Haltergemeinschaft halte.

    LG, Jana und Sascha


    „Ethik ist nicht nur ein Verhalten zum Nebenmenschen im Hinblick auf die Ermöglichung einer möglichst geordneten und glücklichen menschlichen Gesellschaft, sondern ein aus innerer Nötigung kommendes Erleben der Verantwortung gegen alles Lebendige.“
    (Albert Schweitzer)

  • Na, weil du beim Bauern in Robusthaltung oder/und im Paddock deutlich weniger zahlst, als in einem Reitstall mit Fullservice ;). Wenn du ne Weide auf m Dörpen günstig kriegst, sind vll. nur 30 Euro pro Monat fällig (plus Futter etc pp)


    (ok, es gibt auch Nobelställe, da wirds dann NOCH teurer ;) )


    Warmblüter kann man zwar auch in Robusthaltung halten, wird aber i,d.R. nur bei Isis, Shetties, Norwegern etc. gemacht, weil die Halter von Warmblütern das kurze glatte Fell schätzen :)

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


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