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Beiträge von *Sascha*

    Wenn nur Gelände für dich keine Alternative ist und dir die RB mit Unterrichtsverpflichtung so nun zu teuer wird, dann ist es doch auch okay. Unfair von der Besitzerin ist es halt trotzdem nicht, die Umstände haben sich geändert und sie hält das Pferd ja schließlich für sich und nicht für dich. ;-)

    Wenn ich das richtig gelesen habe, dann sind die 40 EUR mehr, der Preis, den my joschi für ihren eigenen Unterricht nun bezahlen soll. Ich finde es okay und auch fair, es wurde von der Besitzerin ja auch angeboten, dass my joschi nur noch ins Gelände gehen könnte.
    Es ist halt ihr Pferd und wenn sie da dressurmäßig nun etwas dran machen möchte, dann ist das völlig in Ordnung und dann geht das eben nicht, dass da regelmäßig eine RB anders mit dem Pferd arbeitet. Mit meinen Pferden würde ich auch niemanden auf dem Platz arbeiten lassen, der nicht meine Art zu reiten übernimmt und regelmäßig Reitunterricht bei einem passenden Reitlehrer nimmt. Ausritte sind da etwas anderes.
    Und ich schätze, dass my joschi mit 16 auch noch keine so starke Reiterin ist, dass guter Unterricht grundsätzlich unnötig bei ihr ist.

    Zitat von "Bageerah"

    Wobei ich auch denke, dass man oft einen Friesenhengst nicht mit einem normalen Warmblut- oder gar einem Vollbluthengst vergleichen kann. Das sind meist ganz andere Kaliber ;)


    Ich denke, dass Hengste überall dort auf Umgänglichkeit selektiert werden, wo sie eben auch als Reitpferde genutzt werden. Spinnt da ein Hengst im Umgang und unter dem Sattel zu sehr, dann sind die Eier ab, damit das Pferd nutzbar ist und schon kann es sich nicht mehr vermehren.

    Ich finde ja nicht einmal, dass ein Pferd nun unbedingt bis drei Hengst bleiben muss, aber da wir nun gerade selbst einen Hengstjährling haben, bekomme ich es ja mit, dass wir immer wieder angesprochen werden, ob er denn schon kastriert ist. Der ist gerade 13 Monate alt, da machen wir uns doch um eine Kastration noch lange keine Gedanken! Scheint aber teilweise tatsächlich schon die Regel zu sein, dass in dem Alter die Eier ab kommen.

    queeny
    Genau so sehe ich das auch. Finde aber, dass jeder der einen Junghengst aufzieht die Möglichkeiten haben sollte dem Tier zunächst einmal die Klöten zur Entwicklung zu lassen. Vor 1,5 Jahren, besser erst im darauffolgenden Frühjahr, sollte man mMn nicht kastrieren.
    Früh kastrierte wachsen länger, was dann auch wieder Probleme mit Knochen, Sehnen und Bändern geben kann.

    Ich habe sehr hohe Ansprüche an die Haltung meiner Pferde. Das heißt eine Einzelhaltung nur mit Zaunkontakt käme für mich nicht in Frage. Zudem stehen die Pferde hier im eigenen Stall, also muss es hier passen. Tatsache ist, wir haben zwei Offenställe, die momentan auch, eben wegen der Junghengstaufzucht, getrennt nach Geschlechtern bewohnt werden. Im Sommer sind die Jungs jetzt etwas außerhalb auf der Weide und haben keinen direkten Stutenkontakt, aber im Winter lässt sich der nicht vermeiden. Zudem ist der Jung nicht meiner, sondern gehört meiner Freundin und Nachbarin und die fühlt sich auch nicht unbedingt fähig mit einem Reithengst umzugehen bzw. möchte sie ein möglichst unkompliziertes Pferd in Haltung und Umgang.


    Ich bin nicht generell gegen eine Hengsthaltung, aber nicht um jeden Preis. In den meisten Fällen ist die Chance auf ein artgerechtes Leben als Wallach eben höher wie als Hengst.

    Wobei die Frage ja wirklich ist, warum man die Klöten nun unbedingt schon mit einem Jahr abnehmen lassen soll, wenn es einem nicht um das Händeln/Verhalten geht. Den Leuten hier geht es da in erster Linie nämlich tatsächlich darum, dass sich ein Hengstverhalten gar nicht erst entwickelt, das Jungpferd einfacher zu händeln ist.


    Ich würde/mache eine Kastration gar nicht so sehr am Verhalten fest, sondern an der körperlichen und geistigen Entwicklung. Das unser Jährling irgendwann die Klöten verliert steht jedenfalls aufgrund der späteren Haltungsmöglichkeiten, momentan außer Frage.

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