Beiträge von *Sascha*

    Doch es gibt Pferde, die gezielt Hunde angreifen. Habe leider schon einige von der Sorte getroffen. Ein Hund ist nunmal ein Raubtier und wenn sich ein Pferd von einem Hund bedroht fühlt, dann wird es nicht zögern den Hund unschädlich zu machen. Viele Pferde fliehen übrigens vor einem Hund dann nicht, denn das Pferd ist dem einzelnen Hund überlegen. Es wird also eher einen gezielten Tritt anbringen. Aber soweit muss es ja nicht kommen ...
    Da eure Pferde einen Hund zunächst mal nicht als Bedrohung ansehen hast du schon mal eine sehr gute Ausgangsposition. Und das ist es auch was du unbedingt erhalten musst, eure Pferde dürfen in deinem Hund niemals eine Bedrohung sehen, dann gebe ich BurnHard auch recht, Pferd und Hund können wunderbar harmonieren.
    Strafen brauchst du deinen Hund gar nicht, ein ziemlich menschlicher Gedanke, ein Hund ist nicht einsichtig. Du kannst Verhaltensweisen deines Hundes mit etwas positivem wie auch mit etwas negativem Verknüpfen, im ersten Fall wird er das Verhalten häufiger zeigen, im zweiten seltener. Wenn du den Hund nachdem er abgehauen ist und du ihn eingefangen hast strafst, dann lernt dein Hund nichts weiter als "Von Frauchen gefangen werden ist schlecht" Du kannst nur dann auf das Abhauen richtig reagieren, wenn du ihn im Moment des Abhauens erwischst - kurz gesagt: Nimm ihn an die (Schlepp)Leine.

    Was heißt, du hast sie erwischt und dann hat sie sich sofort unterworfen?

    Ich glaube langsam, ich habe dein Problem falsch verstanden!
    Ihr Gehabe solltest du tatsächlich in jedem Fall ignorieren und auf keinen Fall bestrafen. Die Schleppe ist nur dazu da, dass sie sich deinen Kommandos nicht entziehen kann. Setz deine Kommandos durch, aber bestrafe sie nicht für falsches Verhalten.

    Siehe Jaybalu und agi-maus,
    und je schneller und nachhaltiger du die Schleppe jetzt benutzt, je eher bist du sie auch wieder los.

    Ja Mia, an der Leine würde ich ein solches Verhalten auch ignorieren. Aber wenn der Hund frei ist, Sch... ich hätt´da viel zu viel Angst um meinen Hund um das wirklich ignorieren zu können in JEDER Situation.

    Bitte NIEMALS den Hund am Nacken schütteln, du sagst ihm damit: "Ich will dich töten!"
    Dieser Erziehungstipp ist total veraltet und schon längst überholt.

    Zu deiner Frage:
    Wenn die Pferde wirklich! keine Reaktion zeigen, dann lass ihn einfach kläffen. Irgendwann hört er dann einfach auf, weil er keinen Erfolg hat.
    Allerdings achte immer darauf, dass weder Hund noch Pferd sich in irgendeiner Art und Weise voneinander bedroht fühlen. Sie können sich schließlich nicht verstehen, wobei sie durchaus in der Lage sind mit der Zeit Teile der Körpersprache des anderen zu deuten. Du bist diejenige, die zwischen den beiden Arten vermitteln muss, lass niemals deinen Hund mit deinem Pferd allein.
    Das Rumgerenne deines Hundes auf der Weide unterbinde vorerst ganz, später kannst du den Hund gerne auch auf der Weide zwischen den Pferden laufen lassen, aber erst, wenn Hund und Pferd sich gegenseitig akzeptieren und du sowohl auf Pferd als auch Hund ausreichend Einfluss nehmen kannst.
    Das Einkreisen sollte aber weiterhin strengstens verboten bleiben, diese Bedrohung hält kein noch so liebes Pferd auf Dauer aus.

    Tja, dann mach halt 10m dran oder lass die Schleppe gar nicht erst los. Das Verhalten gibt sich wieder, wenn sie merkt, dass sie damit nicht durchkommt. Nur, sie darf auf keinen Fall merken, dass du mal eingreifen kannst und mal nicht.

    Ich denke, das Ignorieren bekommen wirklich nur die wenigsten so hin. Die Schleppe ist da einfach der sicherere Weg.

    Zitat

    Es ist halt wie im richtigen Leben, man muß vergleichen.
    Gruß

    Da gebe ich dir Recht. Allerdings ist der Preis natürlich auch nicht alles, für einen TA, der ein bißchen mehr Know how hat gebe ich gerne auch mal ein wenig mehr aus. Auch lege ich viel Wert darauf, dass ein TA seine Grenzen kennt und im Zweifel an einen anderen TA oder eine Klinik überweist.
    Es ist halt auch immer das Gesamtpaket, welches man bezahlt. TA-Hopping liegt mir da so gar nicht.

    Ob der Hund nu was schlimmes hatte oder nicht, das spielt doch für die Rechnung keine Rolle. :?:
    Ausschlaggebend sind die erbrachten Leistungen und die Kosten der abgegebenen Medikamente.
    Normalerweise sollten die einzelnen Posten auf deiner Rechnung aufgelistet sein. Kommt dir da ein Posten zu hoch berechnet vor, kannst du ja noch mal gezielt hier oder beim TA nachfragen. Wie gesagt, der TA berechnet nach GOT (könntest du nach googlen, die ist online zu finden) den 1-3 fachen Satz je nach Gegend, Aufwand und Wert des Tieres.

    Wenn du häufiger da warst, dann können 600€ da auch schnell mal zusammenkommen ...

    Können wir uns nicht einfach darauf einigen, dass es situationsabhängig ist, ob ich meinen Hund ranrufe, anleine, Abstand haltend weiter laufen lasse, ihn abliegen oder sogar den entgegenkommenden begrüßen lasse. :D

    Ich denke, keiner hier bezweifelt, dass es Situationen gibt, in denen ich so oder so halt handeln muss. Ist dann eben die Frage, welche Situationen sich bei mir häufen und deswegen nahezu perfekt klappen müssen. Und wenn doch mal eine außergewöhnliche Situation entstehen sollte, dann kann man sich meist auch mit anderen Kommandos behelfen.

    Kommt mir jemand entgegen, dann brauche ich den Hund doch nicht unbedingt in die Freifolge nehmen, ich kann ihn auch einfach am Rand ablegen oder an die Leine nehmen. Passiert es mir auf einem breiteren Weg, so muss das Fuß auch nicht perfekt sein, dann reicht es doch, wenn ich mich zwischen Hund und Gegenverkehr befinde und der Hund sich kürzere Zeit nicht von mir entfernt. Dafür muss er nicht mehrere 100m lang perfekt an meinem Knie kleben und mich dabei anhimmeln.
    Klar ist, wenn ich in einer Gegend wohne, wo ich den Hund häufig ins enge Fuß nehmen muss, dann werde ich automatisch auch größeren Wert auf diese Übung legen. In anderen Gegenden sind andere Übungen wichtiger ...

    Ich denke, um es mal auf den Punkt zu bringen, zur Grundausbildung gehört, dass man den Hund heranrufen und in dann in einer Art Fuß ein paar Meter frei bei sich behalten kann.

    Ich denke auch, dass das eine Spielaufforderung ist, ABER die "benutzen" Hunde auch häufig als Trick um Kommandos zu kaschieren. Meist handelt es sich dann nicht um ein echtes Spiel, sondern nur um ein "gespieltes Spiel", in dem der Hund durchaus den "Ernstbezug" herstellt.

    Wichtig ist, dass du ihr Verhalten sofort unterbrechen kannst, sonst schaukelt es sich nur hoch.

    Ich würde eine Schleppleine dranbaumeln, muss ja für diesen Fall nicht mal lang sein (2m vielleicht). Nur so, dass du dich dann in der Situation mit dem Fuß draufstellen kannst und sie so gar nicht erst dieses Spiel anfangen kann.

    Dass sie das an der Schleppe auch macht ist doch klar, das Mal vorher ohne Schleppe klappte es ja auch.

    Ignorieren ist auch gut, wenn du denn immer auch die Zeit dafür hast (denn daran hapert es ja meist in der Praxis). Sie darf halt wirklich keinen Erfolg mehr damit haben. Nicht sie sagt, was du zu tun hast, sondern du sagst, was sie zu tun hat :wink:

    Leckerlie und Spielzeug sind keine Bestechungsmittel, sondern Belohnung. Das Locken funktioniert halt ne Zeit, bis der Hund was besseres zu tun hat. Auf die Dauer ist es eher kontraproduktiv, weil der Hund so nur lernt, dass du um ihn herum schlawenzelst und er somit in der Position ist zu entscheiden, wann er zu dir kommen bzw. deine Kommandos ausführen will.