Beiträge von *Sascha*

    Dann müssen wir aber definitiv den Import von Auslandshunden ganz drastisch einschränken.

    Faend ich gut. Allein schon um die ganzen armen Hunde zu schuetzen, die einfach voellig falsch vermittelt werden und bei denen die Orgas keinen Plam B haben, der sofort greifen kann.

    Und ja, wenn ich ganz enge Rahmenbedingungen habe und mir dann quasi blind nen Direktimport hole, dann bin ich eher nicht das arme Opfer. Heisst ja nicht, dass die Vermittler da super und unschuldig sind. Aber die Leut bockt es anscheinend nicht, dass das riskant ist wenn es um die Anschaffung geht..

    Ich denke, den meisten, ganz normalen Hundehaltern ist das einfach gar nicht klar, dass Hunde so unterschiedlich sein können. Ich erwarte doch auch von einem seriösen Züchter, dass er keine Welpen an ungeeignete Halter abgibt. Ich würde aber auch nicht jeder Auslandsorga unterstellen, dass sie böswillig handelt. Meiner Meinung nach fehlt da einfach häufig die entsprechende Sachkunde und man hat das rosa Bild, dass doch jeder Hund mit ausreichend Liebe usw. Und bevor ich jeden einzelnen Käufer ausreichend geschult habe, setze ich doch lieber beim regelmäßigen Verkäufer an und nehme den in die Verantwortung, eine ausreichende Sachkunde zu besitzen, die Hunde auch in geeignete Hände zu geben bzw. entsprechende Vorkehrungen für Rücknahmen zu treffen.

    Deinem ersten Absatz stimme ich uneingeschränkt zu.

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    Das war der Tag, an dem mein Robin nicht mehr aufstehen konnte. Timur ist nicht von seiner Seite gewichen, bis die TÄ kam.

    Ich bekomme die Einbettung irgendwie nicht hin. Hier der Link:

    https://www.directupload.eu/file/d/9199/4numh9ca_jpg.htm

    Ich muss ganz ehrlich sagen, ich sehe das hier ein wenig anders. Und ja, ich erwarte von jeder Auslandsorga, dass sie es unaufgefordert kommuniziert, wenn der Verdacht besteht, dass ein zu vermittelnder Hund nicht unerhebliche Herdenschutzhundanteile hat. Ebenso auch, wenn andere spezialisierte High-End-Gebrauchshunde vermutet werden. Und nein, nicht weil ein HSH ein Monster ist oder gefährlich wäre, sondern weil man solchen Hunden ein entsprechendes Zuhause bieten können muss und das kann eben nicht jedermann. Und was genau diese "Puschel-Vermittlungen" an unbedarfte Interessenten bewirken, das sieht man dann nach 1,5 Jahren, wenn sich Probleme einstellen und es im schlimmsten Fall auch Beißvorfälle gibt, die Hunde dann im Tierheim landen oder sogar eingeschläfert werden. Im besten Fall dann ein weggesperrtes Leben an kurzer Leine, Maulkorb und Nachtspaziergang erleben. DAS ist KEIN Tierschutz.

    Und nein, da hilft es auch nicht, wenn hier viele schreiben, dass sie einen HSH-Mix haben, bei dem sich alles gut entwickelt hat und sie sehr glücklich geworden sind, obwohl sie sich nie einen solchen Hund ausgesucht hätten. Denn natürlich gibt es auch genug Fälle, wo alles funktioniert, die Bedingungen passen, der Halter sich anpassen kann und Hund und Halter ein wundervolles gemeinsames Leben führen. Aber bei HSH und ihren Mixen kommt es aber eben überproportional häufig eben auch dazu, dass der Hund sich eben nicht anpassen kann, der Halter komplett überfordert ist, weil einfach falscher Hund in falscher Lebenssituation und dann sind diese Hunde eben nahezu unvermittelbar, meist unverstanden und leider auch immer mal wieder auch (zumindest zeitweise) gefährlich.

    Interessant finde ich hier auch die Aussage, dass man eben damit rechnen muss, dass man aus dem Auslandstierschutz einen HSH-Mix bekommen könnte und wer damit dann nicht umgehen kann, der sollte es lieber ganz lassen. OK. Dann müssen wir aber definitiv den Import von Auslandshunden ganz drastisch einschränken. Wenn ich mich richtig entsinne ist aktuell bis zu jeder vierte Hund in Deutschland ein Auslandsimport. Und ich bezweifle ganz stark, dass all diese vielen Hundehalter vom Malinois, über den passionierten Jagdhund bis hin zum Vollblut-HSH alles können und die passende Lebenssituation bieten.

    Nein, die Hauptverantwortung liegt hier für mich ganz klar beim vermittelnden Tierschutzverein, der hier unbedingt die Fähigkeit haben muss, regionale Rassetypen zu kennen, um nach bestem Wissen und Gewissen die Hunde in ein passendes Zuhause zu vermitteln.

    Ich glaube, der Behörde sind da auch ein wenig die Hände gebunden. Ich denke, es ist eher höchst selten, dass die Erben/neuen Eigentümer des Hundes, den Hund zurückhaben wollen, wenn ein Familienmitglied getötet wurde. Wenn dann die gesetzlichen Auflagen erfüllt werden, hat man da als Amt, denke ich, auch nicht wirklich eine Handhabe, die gerichtlich stand halten würde, den Hund dauerhaft einzuziehen.


    SchokoSaurier

    Ja, in Niedersachsen ist der Wesenstest standardisiert.

    Die Gefährlichkeit hier ist ja auch nicht, dass der Hund mit hoher Wahrscheinlichkeit Tollwut hatte, sondern dass der Mensch eigentlich sicher stirbt, wenn doch. Da Nordmazedonien Tollwutgebiet ist, kann man sich ja schlecht auf einen evtl. vorhandenen Impfschutz verlassen.

    Ich meine, es gab oder gibt auch in Deutschland noch die Impfempfehlung für ganz bestimmte Berufsgruppen, aber ansonsten ist die Gefahr hier wohl eher so richtig verschwindend gering. Hat hier jemand Erfahrungen, ob nach einem Hunde- oder Katzenbiss überhaupt noch der Impfstatus des beißenden Tieres nachgefragt wird?

    Solltet ihr übrigens mal von einer Fledermaus gebissen oder gekratzt werden, dann sofort ab zur Tollwutprophylaxe. Die Fledermaustollwut kommt in Deutschland nämlich durchaus noch vor.

    Ich hatte das tatsächlich auch so im Kopf, dass man bei Menschen eigentlich nicht vorbeugend Tollwut impft, sondern dann nur nachträglich, wenn ein Biss stattgefunden hat. Ich hätte halt erwartet, dass jemand, der durch solche Gegenden wandert, erstens überhaupt weiß, was Herdenschutzhunde sind und wofür sie da sind und zweitens, dass man sich von diesen Hunden und ihren Herden fern hält, also keinesfalls durch die Herde geht oder sogar auf die Hunde zu.

    Was ich in dieser Situation gemacht hätte? Gewartet bis die Schafe den Weg überquert haben, wenn ich nicht außen im weiten Abstand um die Herde herum wandern kann oder eben vorher Kontakt mit dem Hirten aufnehmen, wenn möglich. Und wenn die Hunde einen bereits stellen, natürlich das tun, was die wollen: Sofort stehenbleiben und langsam rückwärts weichen.

    Ein A-Loch ist für mich allgemein jemand, der sich anderen Menschen ggü scheiße verhält, + eben in dem Fall Rücksichtslosigkeit und schlicht nicht fähig Verantwortung zu tragen

    Wir meinen ja im Grunde das selbe, für mich übersteigt das einfach Rücksichtslosigkeit, das ist halt echt schon ein Level wo ich mich frage wie minderbemittelt man sein muss. Da fragt man sich ja ehrlich ob so jemand überhaupt Verantwortung tragen darf, oder bei der nächsten Gelegenheit auch über nen Radfahrer fährt weil man sich im Auto im Recht sieht, weißte wie ich meine? Das ist ja wirklich nicht mehr normal.

    Deswegen wurde der Mann doch laut Presseartikel auch nicht wegen fahrlässiger Körperverletzung verurteilt, sondern wegen gefährlicher Körperverletzung und das ist eine Vorsatztat. Heißt, die Richterin ist von einem Eventualvorsatz ausgegangen, einfach ausgedrückt: Dem Hundeführer sei es sch...egal gewesen, ob der Hund jemanden verletzen würde.