Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber der Preis bestimmt sich einfach aus Angebot und Nachfrage. Da kann man 100x nachrechnen, ob die Zucht- und Aufzuchtkosten höher oder niedriger liegen, das ändert am Verkaufspreis nicht.
So einfach lässt sich das tatsächlich nicht erklären wenn man bspw Beliebtheiten verschiedener Rassen vergleicht.
So als Beispiel- DSH sind im Schnitt deutlich günstiger als Miniatur Bullterrier, obwohl erstere deutlich beliebter sind.
Wenn man jetzt bspw Mittelschnauzer mit Labrador Retrievern vergleichen haut das wieder hin dass die weitaus beliebtere Rasse im Schnitt deutlich teurer ist.
Wie gesagt, Angebot und Nachfrage. Nicht die Nachfrage allein. Sinkt die Nachfrage bei steigendem Preis, dann sinken auch die Preise, denn solange für den Züchter eine für ihn ausreichende Gewinnspanne übrig bleibt, verändert sich dabei das Angebot nicht wesentlich.
Beim DSH gibt es eine große Nachfrage, aber eben auch ein großes Angebot. Würde das Angebot durch z.B. Zuchteinschränkungen sinken, dann würde der Preis steigen. Dadurch würde aber wiederum irgendwann auch die Nachfrage sinken. Der Grund, warum Arbeitshunde in der Regel günstiger sind, die rechnen sich ab einem bestimmtem Preis einfach nicht mehr. Andersrum setzt der "Liebhaber" einer französische Bulldogge in Sonderfarbe eben erst sehr viel später seine preisliche Grenze. Deswegen bleibt da die Nachfrage auch bei höherem Preis noch länger hoch.