Beiträge von *Sascha*

    Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber der Preis bestimmt sich einfach aus Angebot und Nachfrage. Da kann man 100x nachrechnen, ob die Zucht- und Aufzuchtkosten höher oder niedriger liegen, das ändert am Verkaufspreis nicht.

    So einfach lässt sich das tatsächlich nicht erklären wenn man bspw Beliebtheiten verschiedener Rassen vergleicht.

    So als Beispiel- DSH sind im Schnitt deutlich günstiger als Miniatur Bullterrier, obwohl erstere deutlich beliebter sind.


    Wenn man jetzt bspw Mittelschnauzer mit Labrador Retrievern vergleichen haut das wieder hin dass die weitaus beliebtere Rasse im Schnitt deutlich teurer ist.

    Wie gesagt, Angebot und Nachfrage. Nicht die Nachfrage allein. Sinkt die Nachfrage bei steigendem Preis, dann sinken auch die Preise, denn solange für den Züchter eine für ihn ausreichende Gewinnspanne übrig bleibt, verändert sich dabei das Angebot nicht wesentlich.

    Beim DSH gibt es eine große Nachfrage, aber eben auch ein großes Angebot. Würde das Angebot durch z.B. Zuchteinschränkungen sinken, dann würde der Preis steigen. Dadurch würde aber wiederum irgendwann auch die Nachfrage sinken. Der Grund, warum Arbeitshunde in der Regel günstiger sind, die rechnen sich ab einem bestimmtem Preis einfach nicht mehr. Andersrum setzt der "Liebhaber" einer französische Bulldogge in Sonderfarbe eben erst sehr viel später seine preisliche Grenze. Deswegen bleibt da die Nachfrage auch bei höherem Preis noch länger hoch.

    Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber der Preis bestimmt sich einfach aus Angebot und Nachfrage. Da kann man 100x nachrechnen, ob die Zucht- und Aufzuchtkosten höher oder niedriger liegen, das ändert am Verkaufspreis nicht.

    Gibt es in den Niederlanden eine Regelung zur Wilderei?

    Die niederländische Wikipedia gibt ganz gut Aufschluss.

    In den Niederlanden wird der Begriff der Wilderei (Stroperij) wohl weiter gefasst als in Deutschland und beruht auf dem Landeigentum.

    Es wird unterschieden in "Stroperij" zu finden im Strafgesetzbuch Artikel 314

    "Wer ohne Gewalt oder Androhung von Gewalt gegen Personen Lehm, Baggerarbeiten, ungeschnittenen Torf, Sand, Erde, Kies, Schutt, Mist, Rasen, Heidekraut, Moor, Unkraut, Schilf, Binsen, Moos, unbearbeiteten und nicht transportierten Niederwald oder Sammelholz, nicht gepflückte oder abgefallene Baumfrüchte oder Blätter, Gras auf dem Feld oder auf dem Feld oder nach der Ernte zurückgelassene Feldfrüchte wegnimmt, Mit der Absicht, sich diese Gegenstände unrechtmäßig anzueignen, wird er, da er sich der Wilderei schuldig gemacht hat, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Monat oder mit Geldstrafe der zweiten Kategorie bestraft." (Übersetzung)

    Quelle: Wilderei (Strafrecht) – Wikipedia


    und in Wildstroberij.

    "Als Wilderei gilt das widerrechtliche Töten, Verletzen, Einfangen, Beschaffen oder Aufspüren von Tieren zum Zwecke der Wilderei, d.h. ohne Jagdschein oder die erforderlichen Genehmigungen oder Ausnahmegenehmigungen." (Übersetzung)

    Quelle: Wilderei – Wikipedia

    Strafen für diese Art der Wilderei finden sich im Gesetz über Wirtschaftsdelikte. wetten.nl - Verordnung - Gesetz über Wirtschaftsdelikte - BWBR0002063

    Ich würde als Käufer halt nichts unterstützen wollen, was ich nicht selbst guten Gewissens vertreten kann. Daher wäre es mir schon wichtig in welcher Konstellation da die Zucht praktiziert wird und ob mir das zusagt.

    Eine persönliche Abneigung impliziert halt nicht das ein solches Modell per se schlecht ist und nur Nachteile für die Tiere bringt.

    Das habe ich auch nirgendwo geschrieben, sondern sogar ganz im Gegenteil, dass ich mir durchaus Konstellationen vorstellen kann, wo es für die Hündin passt und okay ist. Für mich wäre hier auch keine persönliche Abneigung ausschlaggebend. Ich kann durchaus Dinge okay finden, die ich selbst trotzdem so nicht handhaben würde. Ich kann aber durchaus bei der Betrachtung verschiedener Kriterien zu meinem persönlichen Schluss kommen, dass ich eine bestimmte Praxis in einem individuellen Fall nicht unterstützen möchte. Jetzt mal etwas konkreter, käme es für mich wohl niemals infrage meine Hündin zum Werfen in einen anderen Haushalt zu geben, ich sehe aber durchaus kein Problem damit, wenn andere Hundehalter dies tun, wenn die Hündin mit dem Umstand ihren Wurf anderswo als im Zuhause ihres eigentlichen Besitzers zu bekommen, sichtlich und ganz objektiv betrachtet keine Probleme hat. Hat sie aber Probleme damit, dann ist mein Entschluss aus einem solchen Wurf keinen Welpen zu wollen nicht einfach nur eine persönliche Abneigung, sondern eben objektiven Kriterien geschuldet.

    Auch das Verschieben der Hunde zum Sohn

    Naja, auch eine Züchterin hat - wie andre Hundehalter auch - das Recht auf Urlaub (ohne Hunde). Da ist's doch eigentlich eher positiv, dass die Urlaubsbetreuung durch ein Familienmitglied übernommen wird.

    Ja klar. Für mich klang die Konstellation aber nun mehr danach, als wenn man irgendwie zu viele Hunde hat und deswegen Hunde regelmäßig auch mal für Monate hin und her verschiebt. Hier wurden ja eine Hündin sogar mit der Hündin der Freundin zeitweise getauscht. Das kann trotzdem natürlich bei näherer Betrachtung logisch und auch gut passend für alle sein. Insbesondere mit der Druckserei der Züchterin kommt da aber zumindest bei mir das Gefühl auf, dass es hier nicht nur um ab und zu Mal im Urlaub oder bei Engpässen geht.

    Ich finde, man sollte da einfach keine Wissenschaft draus machen. Nur mit dem Hund gehen, weil es sich "so gehört", empfinde ich als Quatsch. Wenn dem Hund "die Decke auf dem Kopf fällt" dann wird man es schon merken und wenn nicht, dann passt der Garten doch. Und dass man, wenn man keinen Garten hat, zum lösen vor die Tür muss, das liegt ja nun in der Natur der Sache.

    Zuchtmiete finde ich schwierig. Da könnte ich mir aber schon noch Konstellationen vorstellen, wo das auch für die Hündin gut funktionieren kann.

    Ich falle aber z.B. darüber:

    Zitat

    eine Züchterin besucht, die im Ausstellungswesen sehr aktiv ist. Ihre Hunde verfügen über diverse Champion-Titel und sie war bereits mehrfach bei den Crufts.

    Das wäre z.B. für mich gar kein Qualitätskriterium für eine Zucht. Da würde ich mir sofort die Frage stellen, ob und welche anderen Kriterien neben dem Aussehen hier in der Zucht eine Rolle spielen.

    Auch das Verschieben der Hunde zum Sohn und zur Freundin in Kombination mit der Anzahl der Würfe im Jahr würden für mich eher nicht für eine Wahl dieser Züchterin sprechen. Das heißt nicht, dass ich grundsätzlich abraten würde oder selbst dort keinen Hund kaufen würde, aber wäre jetzt nicht die Ausgangssituation, die mich direkt anstrahlen würde.

    Da tatsächlich alle Trainer, die ich kenne, die mit aggressiven Hunden arbeiten, selbst in der Regel gar nicht mit Kettenhalsbändern arbeiten, erschließt sich für mich diese Argumentation gar nicht. Ein Kettenhalsband ist definitiv nicht die einzige Möglichkeit, um einen Hund sicher zu führen. Welchen Grund könnte der Trainer denn haben, außer dass er hier eigene Vorlieben weiterträgt oder (was ich nicht unterstellen will) den Hund über ein solches Halsband entsprechend arbeiten will?

    Wie gesagt, ich habe kein Problem mit einem Kettenhalsband. Es gibt nur einfach keinen Grund einen anderen Hundehalter zur Benutzung eines solchen aufzufordern.

    wenn es um eine Anfrage zur Alltagserziehung geht.

    Du weisst doch gar nicht, was da kommuniziert wurde. Und wenn das so geschrieben wurde, wie im Eingangsposting (vor allem das mit 'ein Kind beissen' , dann kann ich jeden Trainer verstehen, der MK und Kette will.

    Maulkorb (wenn vorhanden) ja, Kette nicht. Es gibt auch andere Halsbänder und Geschirre mit denen man einen Hund ausreichend für einen ersten Kontakt sichern kann. Mich würde es aber auch stören, wenn ein anderes bestimmtes Halsband oder ein bestimmtes Geschirr gefordert wird. Da fehlt mir die Offenheit für Dinge rechts und links des eigenen Weges. Ich kenne aber z.B. einige Trainer, die diese Clickhalsbänder verbieten, eben weil sie häufiger brechen und das finde ich auch okay. Ich würde aber immer erwarten, dass ein Trainer alternative Lösungen ermöglicht und sich nicht auf eine Möglichkeit beschränkt.