• Ich bin ja Single, aber in meinen vergangenen Beziehungen habe ich es immer so gehalten, dass meine Hunde meine Hunde sind. Ganz vielleicht habe ich da auch einen klitzekleines Kontrollettiproblem 😬

    Die jeweiligen Partner waren halt zum kuscheln da, ab und zu hat mal einer einen Trick beigebracht (dachten sie zumindest) aber für Gassi, Versorgung und Erziehung war immer ich zuständig.


    Der letzte konnte es nicht haben, wenn man ihn im Schlaf berührt. Das haben wir ganz einfach gelöst, in dem die Hunde eben nur auf meiner Bettseite geschlafen haben. Dazu haben wir irgendwann ein 3*2 Meter Bett angeschafft.

    Das gibt's auch immer noch, die Hunde haben die andere Bettseite sehr schnell erobert. 😎

  • aber in meinen vergangenen Beziehungen habe ich es immer so gehalten, dass meine Hunde meine Hunde sind. Ganz vielleicht habe ich da auch einen klitzekleines Kontrollettiproblem 😬

    Das ist hier auch so. Die Hunde gehören mir. Ist mit meinem jetzigen Partner so und war auch davor schon so. Auch wenn der Hund in der Beziehung angeschafft wurde. Sollte man sich irgendwann trennen gibts da gar keine Diskussion. Würde ich anders gar nicht ertragen. Aber das ist ja in jeder Beziehung anders was auch völlig in Ordnung ist.

  • Ich glaub da gehts eher darum das der Partner ohne Absprache einfach gemeint hat er könne den Hund aus dem Bett entfernen.
    Das wäre für mich auch ein No Go! Mein Bett, mein Hund, meine Wohnung, wenn er was geändert haben will soll er gefälligst den Mund aufmachen und mit mir drüber reden und nicht einfach eigenständig meinen Hund ausm Bett werfen!

    Genau. Noch dazu am Anfang der Beziehung, nachdem ich schon bei den ersten Dates gesagt habe: Hunde schlafen im Bett. ist mir wichtig. Bleibt so.
    Wenn der das jetzt nach mehreren Jahren Beziehung und Hochzeit macht weil Naruto auf seinem Kissen liegt und nicht von Alleine weggeht, dann ist das was anderes.
    Würde er aber plötzlich wollen, dass die Hunde prinzipiell nicht mehr im Bett schlafen dürfen, dann tja Pech gehabt. Das war von Anfang an klar kommuniziert und festgelegt.

  • Ich finde es ganz normal, dass Strukturen, Abläufe, … sich ändern, wenn man z.B. von Single auf Paar umsteigt, von Nicht-Tierhalter auf Hund(e) usw.

    Da fände ich es eher seltsam, wenn man alles genauso weitermachen wollte wie vorher - wozu dann die Veränderung?

    Ja , in der Tat seltsam.

    Mit der Hauptgrund, warum ich Kompromisse als langfristige Lösung innerhalb von Partnerschaften ablehne und konsequent auf Kooperation setze, ist die Chance zur Weiterntwicklung und die Neugierde auf neue Strukturen, die du beschreibst.

  • Hab vergessen zu zitieren, aber irgendwer schrieb, dass die Regel ist, dass man selbst die Hunde aussucht, die einziehen.

    Das war bei uns tatsächlich mal ein Gesprächsthema. Mein Mann mag so gerne Golden Retriever und dachte, dass es wirklich eine Option sei, dass hier mal einer einzieht. Das musste ich ihm dann schonend beibringen, dass das eher so ziemlich nie passieren wird. Ist wirklich null Komma gar nicht mein Typ Hund. |)

    War echt herausfordernd, jemandem der sich wenig mit Hunden auskennt zu erklären, dass zwischen Aussie (meine favorisierten Hunde) und Goldie wirklich WELTEN liegen.

  • Ich hätte auch ohne Partner ein tolles Leben, mein Partner ist aber keine Sahnekirsche sondern ebenfalls eine Entscheidung. Man ergänzt sich und bereichert sich, der tierische Wahnsinn ist aber schon das was ich mir im Leben vorstelle, deshalb käme kein Partner infrage der damit nichts anfangen kann. Aber ohne meinen Partner wäre das so in dem Rahmen auch nicht möglich. Er macht es also noch besser als es eh schon ist.

    Könnte dieser wegen eines Hundes im Bett nicht schlafen könnte ich allerdings gut damit leben dass kein Hund ins Bett kommt und man dort einen Kompromiss findet.

  • Ich habe viel Glück mit meinem Mann . Er hatte nie einen Hund aber hat mich immer unterstützt weil er wusste wieviel ein Hund mir bedeutet. Skyler war eine ziemliche Herausforderung als Welpe und hatte zudem oft Durchfall. Mein Mann hat immer die Nächte übernommen. Wir musste Kissen und Gardinen erneuern… Es wurde so akzeptiert und der Hund so geliebt wie er ist. Ja und Skyler ist zweisprachig aufgewachsen da mein Mann Franzose ist :er versteht Kommandos auf Deutsch und Französisch! 😀

  • Das war bei uns tatsächlich mal ein Gesprächsthema. Mein Mann mag so gerne Golden Retriever und dachte, dass es wirklich eine Option sei, dass hier mal einer einzieht. Das musste ich ihm dann schonend beibringen, dass das eher so ziemlich nie passieren wird. Ist wirklich null Komma gar nicht mein Typ Hund

    Ich verstehe dich sehr gut, habe das Thema hier mit Dackel.

    Ich kann es mir aus diversen Gründen absolut nicht vorstellen und bin sehr froh, dass das nicht über "wäre das nicht was?" hinaus geht ... Am Ende würde ich nämlich schwach werden ..

  • Hier sind das ja getrennte Haushalte, also wir wohnen ja nicht zusammen und so.

    Prinzipiell bin ich ein Fan von dass es schonmal keinen "unser Hund" gibt, das macht vieles einfacher finde ich. Mein Hund, meine Rassewahl, meine Regeln, meine Erziehung. Sein Hund, seine Entscheidungen, seine Erziehung. Da ich mehr Erfahrung hab und insgesamt beim Thema Hund mehr drin hänge helfe ich mal wenn was ist und es gewollt ist, und nach Bedarf hilft man wenn es geht mal bei der Betreuung, wenns zum TA geht oä, aber insgesamt trägt jeder die Verantwortung für seinen Hund selber. Wir haben bspw auch festgestellt dass er sich selbst keinen Schnauzer holen würde und ich mir keinen Dalmatiner, aus verschiedenen Gründen. Aber auch wenn man zusammen wohnen würde wüsste ich nicht warum das ein Problem darstellen sollte. Ich denke wie dahingehend die Toleranz ist hängt auch einfach von ab wer wieviel mit dem Hund zu tun hat. Man kann ja auch zusammen wohnen und der jeweils andere muss dann nicht mehr mit dem Hund zu tun haben als dass der da halt wohnt.

    Das einzige was hinsichtlich mir bei der Wahl seines Hundes mit eingeflossen ist, ist die Wahl des Geschlechts. Denn hätte er sich eine Hündin gekauft dann hätte das mit Lilo nicht funktioniert, und das hätte dann auch wieder negative Auswirkungen auf die Beziehung gehabt.

    Ansonsten eben macht jeder hier und da was anders, was der jeweils andere so nicht tun würde, für sich selbst nicht als wichtig empfindet oder entscheidet sich hier oder da mal anders als man es selbst tun würde. Aber das is ja ok weil es eben wichtig ist dass der jeweilige Hund zur entsprechenden Person passt und auch die Erziehung/Regeln zum jeweiligen Hund.

    Da lass ich bspw dem Dalmi eben Dinge durchgehen auf denen ich eigentlich ein anderes Augenmerk hätte, und er führt dann meinen eben umsichtiger als es bei seinem nötig wäre. Aber normalerweise kümmert sich jeder um seinen Hund auch wenn man beieinander ist. Ich hab bspw auch festgestellt dass ich es absolut hasse wenn man sich bei meinen Hunden in der Erziehung einmischt, und ich es auch nicht mag wenn man Aufgaben mit übernimmt ( bspw füttern oder Gassi abnehmen). Das lass ich irgendwie echt nur zu wenns nicht anders geht, bin da komisch :tropf:

    In letzter Zeit bspw sieht man sich nicht mehr so oft, wegen der gesundheitlichen Situation meiner Hündin, da is aber zum Glück auch volles Verständnis da.

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