Partner/in und Hund
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Mein Freund war Hundelos als wir uns vor 6,5 Jahren kennen gelernt haben. Als wir uns das erste Mal mit Hunden gesehen haben hat er mich vom Hamburger Hauptbahnhof abgeholt damit ich nicht mit dem Zug bis nach Hause fahren muss. Er hatte damals nur einen kleinen 3 Türer Polo aber hat mit seinem Gepäck und ein paar Lammfellen die Rückbank vergrößert und die Hunde sind sobald die Autotür aufgegangen ist wirklich absolut selbstverständlich ins Auto gesprungen. Diese Selbstverständlichkeit hat sich irgendwie seitdem so durchgezogen, von beiden Seiten. Er hat sich viel von meinem Handling mit den Hunden abgeguckt, macht manche Dinge auch auf seine Art aber das sind dann Bereiche die für mich vollkommen okay sind oder Bereiche in denen ich sage dass er halt dann mit den Konsequenzen leben muss. (Sehr körperliches kuscheln mit Kopf in der Nähe der Krallen gab schon mal einen schönen dicken Kratzer am Kopf weil Hund plötzlich aufgesprungen ist. Hab ich ihm vorher gesagt dass irgendwann sowas passiert, war ihm egal. Jetzt ist er vorsichtiger
)
Ansonsten könnte ich auch ohne jegliche Anleitung/Anweisung für 2 Wochen in den Urlaub fahren und wüsste es müsste keiner verhungern und auch im Falle eines Tierarztbesuchs der nötig werden würde bräuchte es keinerlei Unterstützung von mir. - Vor einem Moment
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Hi,
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Wir wollten beide den Hund, aber es war auch klar, dass es rechtlich-finanziell "mein" Hund sein wird. Mann ist quasi Backup und Spaßonkel; Regelbetrieb und Erziehung liegen bei mir. Konsequenz ist eh nicht seine Stärke.
Aber er springt bei allem ein, wenn ich nicht kann.
Und für Plüschi ist die Welt dann vollkommen, wenn wir alle drei zusammen sind 😉
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Die Hunde sind mein Hobby und gehören mir und ich könnte nicht dankbarer sein, dass mein Mann mich immer unterstützt und nun sogar zu Nr. 3 ja gesagt hat.
Er hätte selbst keine Hunde, aber ich kann mich zu 100% darauf verlassen, dass er immer für sie da ist. Ohne das ging es auch nicht, da ich regelmäßig auf Dienstreisen gehe.
Er ist eher konsequenter als ich, ich bin schon sehr konsequent aber auch situativ. Er ist da eher kategorisch und grade beim Urhund sage ich dann manchmal, dass er die Konsequenz in der Situation nicht versteht und ich xy nicht durchsetzen würde. Aber es ist auch fein für mich, wenn er es so macht wie er meint, er ist niemals zu hart oder unfair. Jeder hat seine eigene Beziehung zu jedem Hund. Draußen bin ich etwas eigen, wenn wir gemeinsam spazieren gehen, führe ich - und nur ich. Ich mag mir nicht reinreden lassen und ich bin die Hauptbezugsperson, der Hund weiß, dass Orientierung an mir immer richtig ist und er muss nie zögern, auf wen er nun hören soll. Aber auch da sind wir ein eingespieltes Team.
Da ist es manchmal mit Gassibekannten schwieriger, die es lieb meinen und beim abbiegen D rufen oder schnalzen und ich mach das mit Absicht nicht, weil wer weit voraus läuft muss halt selbst gucken wo der Rest bleibt. Und das macht er auch, aber halt später als unsere regelmäßigen Gassipartner erwarten😅 macht aber nix, ist nur meiner genannten Eigenheit geschuldet.
Aber wir ergänzen uns sehr gut und er ist auch ein stolzer (selbst sich so nennender;-) Hundepapa, der sich freut, wie toll unsere Hunde sind.
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Ich brachte vor über 12 Jahren meinen Sheltie in die Beziehung. Mein Freund hatte keine Erfahrung mit Hunden, außer ein paar ordentliche Narben am Arm von nem DSH.
Die beiden haben sich gut verstanden, er hat mal ne Runde übernommen und nach ein paar Jahren auch um den Hund getrauert.
Als die Umstände gepasst haben, war mir klar, dass ich wieder einen Hund möchte. Er hätte das nicht gebraucht und dann bin ich auch noch beim Belgier gelandet, dann noch Tervueren statt Groenendael… Beim Kennenlernen der Zucht war er dabei, dann waren wir die Welpen häufiger besuchen und schon beim ersten Mal ist unsere Hündin direkt auf seinen Schoß gekrabbelt und eingeschlafen
Es ist generell unser Hund, wir fühlen uns beide verantwortlich. Er übernimmt mehr alltägliches, weil ich mit Beruf und Ausbildung zeitlich mehr ausgelastet bin. Ich übernehme Hundesport und Training auf dem Platz.
Bei der Erziehung ziehen wir komplett am selben Strang, sind beide gleich konsequent, haben sehr ähnliche Ansichten. Ich bin was Lernmechanismen usw. angeht geübter, da übernimmt er oft meine Vorschläge. Hundine liegt im Bett oft zwischen uns und wird von beiden Seiten gekrault. Ich bin sehr froh, dass es so läuft
Gleichzeitig sage ich manchmal (im Witz), dass er Glück hat, Hunde zu mögen, denn mich wird’s nicht ohne Hund geben
Ich könnte mir nicht vorstellen, mit jemanden zusammen zu leben, der nicht zumindest ein kleines bisschen die Hundeliebe teilt. -
Ach ja, vielleicht auch nicht ganz unerheblich. Finanziell teilen wir die Fixkosten (ca. 280€/Monat) für den Hund. Außerplanmäßige Ausgaben (TA) zahlt derjenige, der gerade schneller ein Geldmittel zur Hand hat. Es gleicht sich aus, ist im Grunde aber auch egal wenn nicht. Kram wie Hundebekleidung, Spielzeug, Leine/Halsband/Geschirr, etc. kaufe ich.
Und jeder von uns beiden kann allein mit dem Hund völlig problemlos Tage/Wochen irgendwo hinfahren (Urlaub, etc.) oder zuhause bleiben. Jede Konstellation wäre unaufgeregt möglich. Also den Hund betreffend. Klar müsste der Zeitraum dann grundsätzlich anders organisiert werden (Abwesenheiten, etc.). -
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Finanziell teilen wir
Seitdem der Mann weiß was das Pferd kostet

Hier gilt jeder zahlt die Rechnung seiner Tiere. Wobei niemand anfängt bei den Hundekeksen im Einkaufswagen oder der Tierarztrechnung zu rechnen.
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Ansonsten könnte ich auch ohne jegliche Anleitung/Anweisung für 2 Wochen in den Urlaub fahren und wüsste es müsste keiner verhungern und auch im Falle eines Tierarztbesuchs der nötig werden würde bräuchte es keinerlei Unterstützung von mir.
Ohja, das geht hier auch.
Meine Männer können das super, wenn ich nach 2 Wochen heimkomme sind die Viechers zwar ziemlich hyper, aber alle gesund und satt. (Und immer etwas zu dick, weil die Männer immer sehr großzügig mit Snacks sind wenn ich nicht da bin) -
Aoleon Oh ja die Sache mit den Snacks hier ist auch sehr.. ausgeklügelt..
Alle zwei Tage gibt es einen Zahnputzsnack und dazwischen "normale" Snacks. Aber tatsächlich haben die Viecher weniger Zahnstein seitdem er das übernommen hat, von daher soll es mir recht sein. -
Ein schöner Thread!
Hier verhält sich mit Hund zum Mann wie Auto zu mir.
Mein Hund, meine Verantwortung. Erziehung und Bespaßung, Entscheidungen über Futter, Kleidung, ... liegen bei mir. Das meiste bezahle ich auch, Manches aber auch der gemeinsame Geldbeutel.Der Mann führt den Hund im wahrsten Sinne des Wortes: mit der Leine. Er übernimmt das Spazierengehen, wenn ich nicht kann.
Ähnlich ist es bei mir mit dem Auto. Wann das zur Durchsicht muss, organisiert der Mann. Fahren tun wir beide, meist aber er und wenn ich mal dran denke, fahre ich auch tanken. Habe aber kein Interesse daran, mich da mehr zu engagieren - macht er ja gut und für meine Zwecke (Auto bringt mich brav von a nach b) reichen die Kenntnisse, die ich hab.
Ich glaub, so sieht der Mann es auch mit dem Hund. Kleine Runden gehen, dem Tier Futter hinstellen, es durchkraulen kann und macht er. Mit dem ganzen Erziehungskram will er nichts zu tun haben.Passt so bei uns!
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Sehr unterschiedlich bei uns.

Wir wohnen ja nicht zusammen, aber Mirko kommt ein paar Mal in der Woche und macht dann was mit Louie.
Schlussendlich bin ich die "böse Mama", die immer sagt: "Räum Dein Zimmer auf", "es wird nicht rumgeschrien", "ab in die Badewanne" und "es wird gegessen, was auf den Tisch kommt".
Mirko ist das Gegenteil. Oh, Du möchtest das nicht, dann musst Du auch nicht.
Er ist quasi der "nette Spiel-Papa", der alles durchgehen lässt.
Wenn er mit Louie unterwegs ist, bestimmt Louie die Richtung. Mirko läuft nur hinterher. Gerne auch tausend Mal kreuz und quer über die Straße.
Er sagt immer, es ist ja Louies Spaziergang. Dann soll er auch überall hin dürfen, wo er hin will.Naja, so ist es halt. Das wird sich auch nicht mehr ändern.

Als Louie noch sehr jung war (so 1-2 Jahre alt), hat er Mirko dann auch gerne mal gezwickt, wenn er nicht sofort nach seinen Vorstellungen gehandelt hat.
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